AT43031B - Dampfkesselwasserstandsregler. - Google Patents

Dampfkesselwasserstandsregler.

Info

Publication number
AT43031B
AT43031B AT43031DA AT43031B AT 43031 B AT43031 B AT 43031B AT 43031D A AT43031D A AT 43031DA AT 43031 B AT43031 B AT 43031B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
water
water level
valve
boiler
membrane
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Matthew Henry Phineas R Sankey
Charles Humphrey Wingfield
Original Assignee
Matthew Henry Phineas R Sankey
Charles Humphrey Wingfield
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Matthew Henry Phineas R Sankey, Charles Humphrey Wingfield filed Critical Matthew Henry Phineas R Sankey
Application granted granted Critical
Publication of AT43031B publication Critical patent/AT43031B/de

Links

Landscapes

  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Dampfkesselwasserstandsregler. 
 EMI1.1 
 Membran, deren Gehäuse einerseits mit einem Standrohr, andererseits mit einem in Hohe des gewünschten Wasserstandes in den Kessel mündenden Ausgleichsrohr in Verbindung steht. 



  Bei diesen bekannten   8peisewasserreglern   ist die Spindel des Speisewasserventils durch ein vielteiliges Gestänge mit   der Me@branspindel verbunden, wodurch   der Nachteil entsteht, dass das Speisewasserventil beim Sinken des Wasserstandes im Kessel erst nach   Überwindung   der toten Gänge in dem   Gestänge betätigt wird, was   zur Folge hat, dass der Wasserstandsregler nicht die genügende Empfindlichkeit besitzt. Dieser Übelstand soll nach der Erfindung dadurch beseitigt werden, dass die Spindel des   Speisewasserveiltils   in das   Gehäuse   der Membran hineingeführt und, unter Vermeidung freiliegender Gestänge, durch einen   einzigen Hebelarm mit   der   Membran-   spindel verbunden ist.

   Um die Empfindlichkeit des Reglers noch zu erhöhen, ist ferner ein   möglichst kleines Membrangehäuse vorgesehen,   so dass eine geringe   Wassermenge im Standrohr   
 EMI1.2 
 Druck in den Speiseröhren nur   um   ein geringes hoher als der   Dampfdruck im Kessel ist.

   ebenfalls   nur eine kleine Membran verwenden zu   können, ohne dass   sie durch die ständigen   Schwankungen   des Wasserspiegels allzu stark beansprucht wird, ist ferner nach der Erfindung eine Umführungsleitung vorgesehen, welche unabhängig von dem Speisewasserventil ununterbrochen   eine solche     Wassermenge   dem Dampfkessel   zuführt,   die dem   grössten Teil   des im Kessel verdampften Wassers entspricht, so dass hiedurch das Sinken des Wassers unter dem normalen   Wasserstand möglichst   hintan gehalten wird.

   Es findet also durch die Umführungsleitung eine ständige Speisung des Kessels statt, während durch die selbsttätige Regelungsvorrichtung nur in gewissen Zeitabschnitten eine   Kesselspeisung veranlasst wird.   



   In der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 eine Seitenansicht des   Wasserstandsrcglers,   Fig. 2 einen Schnitt durch eine Ausführungsform der Regelungsvorrichtung, während Fig. 3 eine geänderte   Ausführungsform   des in die Umführungsleitung eingeschalteten Nebenventils darstellt. Fig. 4 zeigt einen senkrechten Schnitt durch das Membrangehäuse mit Speiseventil, Fig. 5 einen solchen   Schnitt   im rechten Winkel zu Fig. 4 durch das   Membrangchäuse.   



   Bei dem dargestellten neuen Wasserstandsregler ist das   Speiseventil als Drosselklappe M   ausgebildet, welche durch eine teilweise Drehung   ihrer Spindel b geöffnet   oder   geschlossen wird.   



  Diese Spindel ragt in das Gehäuse der Membran c hinein, ist in diesem drehbar   gelagert (Fig.   4 und 5) und trägt dort einen Hebelarm v, der mit der angebrachten Führungsstange der   Membran   c gelenkig verbunden ist und somit bei den Auf-und Abwärtsbewegungen der   Membran eine   
 EMI1.3 
 kannter Weise mit dem Kesselinneren in der Höhe des Wasserspiegels in Verbindung, wogegen die untere Kammer s des   Menibrangehäuses   durch eine Rohrleitung h, k mit dem Kesselinneren 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 bewirken. Der als   Rohrachttmsse A ausgebildete Teil   der unteren Rohrleitung A verhindert durch die   grössere     Strahlungsoberfläche,   dass das heisse Wasser in Berührung mit der Membran kommt.

   Will man die Speisung von Hand regeln, so kann der belastete Hebel w in einem mit   Stellöchern   versehenen Quadranten   y geführt   werden, um so das Ventil in jeder Lage festlegen zu können, während dann die Regelung durch ein gewöhnliches Absperrventil bewirkt wird. 
 EMI2.1 
 Wasser in den Kessel aus. Dadurch wird der auf der Unterseite der Membran wirkende Druck um das Gewicht der Wassersäule des an das Rohr g angeschlossenen Rohrschenkelsf verringert, so dass jetzt die Membran nach unten durchgebogen und die   Ventilklappe s geöffnet   wird. Das Öffnen der Klappe a wird sofort erfolgen, sobald das Wasser im Kessel unter dem normalen Stand gefallen ist, da die Membranbewegung unmittelbar durch den Hebel v unter Vermeidung eines toten Ganges in die drehende Bewegung der Spindel b umgesetzt wird.

   Steigt, alsdann das Wasser im Kessel wieder, bis es die   Mündung   des Rohres   9   bedeckt, so schlägt sich der im freien Schenkel des Standrohres zurückgebliebene Dampf nieder, das Kesselwasser wird angesaugt und damit derjenige Zustand wieder hergestellt, bei welchem auf beide Seiten der Membran ein gleich grosser Druck einwirkt, so dass jetzt die Klappe wieder durch das Gewicht   x   geschlossen wird. 



   Damit man auch bei grossen Kesselanlagen, bei denen es sich beim Sinken des Wasserspiegels um das Zuführen grosser Wassermengen handelt, eine möglichst kleine und schnell wirkende Membran anwenden kann, ist nach Fig. 2 und 3 in die Speisewasserleitung eine Umgangsleitung   I   eingeschaltet, die den Raum vor der Klappe a mit dem hinter ihr verbindet und mit einem Ventil   in   ausgestattet ist, so dass eine durch das Ventil m zu regelnde Wassermenge ständig dem Dampfkessel zufliessen kann.

   Das Ventil   in,   welches mittels   eine'   Handrades n betätigt werden 
 EMI2.2 
 dem Kessel   zugefiihrt   wird, als die kleinste zur Verdampfung gelangende Wassermenge beträgt, so dass also durch den Wasserstandsregler eine Regelung der Wasserzufuhr nur von Zeit zu Zeit je nach dem veränderlichen Teil des Wasserverbrauches stattfindet. 



   Nach Fig. 2 ist das Ventil m auf einer Schraubenspindel befestigt, welche in einem mit entsprechendem Muttergewinde ausgerüsteten Deckel des Ventils, der gleichzeitig einen Teil der Wandung für den Wasserkanal bildet, geführt wird. Es ist jedoch vorzuziehen, die Veutilspindel p, wie in Fig. 3 veranschaulicht, durch eine in dem einen Teil der Wasserkanalwandung bildenden Deckel o befindliche glatte Bohrung treten zu lassen und sie mittels Gewindes in einer an dem Deckel o mit Schraubenbolzen befestigten Platte q zu führen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Dampfkesselwasserstandsregler   mit einer das Speiseventil bewegenden Membran, deren 
 EMI2.3 
 standes in den   Kessel abzweigenden Ausgleichsrohr   in Verbindung steht, dadurch   gekennzeichnet,   dass die Spindel des drehbaren oder klappbaren Speiseventils in das Gehäuse (r) der Membran hineingeführt und, unter Vermeidung freiliegender Gestänge, im Inneren des Gehäuses durch einen einzigen Hebelarm mit der Membranspindel verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Rrmiiglicbung der Verwendung empfindlicher Membranen ausser der selbsttätigen Regulier- vorrichtung eine vor dieser mündende Umführungsleitung (l) mit von Hand zu bewegendem Ventil vorgesehen ist, welches so einzustellen ist, dass durch dieses Ventil ständig eine geringere Wassermenge, als im Kessel verdampft, zugeführt wird.
AT43031D 1907-12-07 1907-12-07 Dampfkesselwasserstandsregler. AT43031B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT43031T 1907-12-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT43031B true AT43031B (de) 1910-07-11

Family

ID=3562245

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT43031D AT43031B (de) 1907-12-07 1907-12-07 Dampfkesselwasserstandsregler.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT43031B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT43031B (de) Dampfkesselwasserstandsregler.
DE213475C (de)
DE86500C (de)
DE824114C (de) Vorrichtung zur Durchflussregelung fuer stroemende Fluessigkeiten, Gase oder Daempfe
DE40313C (de) Neuerung an Wärmereglern für Flüssigkeiten
DE814980C (de) Ventil zur automatischen Speiseregelung
DE1214065B (de) Membrangesteuertes Druckminderventil mit einer federbelasteten Sicherheits-Absperrvorrichtung
DE548596C (de) Speisewasserregler mit Steuerung des auf den Regelkolben wirkenden Druckes durch einen Schwimmer-Steuerkolben
DE440536C (de) Speisewasserregler fuer Dampfkessel
AT21859B (de) Vorrichtung zur Regelung der Zuführung von Sekundärluft bei Feuerungen.
DE541569C (de) Speisewasserregler fuer Dampfkessel zur Regelung des Speisewasserzuflusses in Abhaengigkeit von der Dampfentnahme und vom Wasserstand
DE871453C (de) Mittelbar durch Druckluft gesteuerter Speiseregler
DE582045C (de) In Abhaengigkeit vom Wasserstand und von der Dampfentnahme beeinflusster Speisewasserregler fuer Dampfkessel
DE605795C (de) Speiseregler, bei dem das Speiseventil mit einem Kolben verbunden ist
DE524919C (de) Auf den Dampfdruck ansprechender Verbrennungsregler
DE608960C (de) Speiseregler fuer Dampfkessel mit gleichzeitiger Beeinflussung des Speiseventils durch einen Wasserstandsmesser und durch einen Dampfmesser
DE612516C (de) UEberlaufspeicher fuer haeusliche Warmwasserversorgungsanlagen mit beliebig vielen Zapfstellen
DE241034C (de)
AT222300B (de) Regler zur selbsttätigen Konstanthaltung der pro Zeiteinheit zugeführten Verbrennungsluftmenge für Heizgeräte
DE570132C (de) Druckregelvorrichtung fuer Speiseventile
AT97815B (de) Druckregler mit Relais und Servomotor.
DE657623C (de) Speisewasserregler fuer Zwangsumlaufkessel
DE293377C (de)
DE437600C (de) Dampfkesselanlage mit Kesseln und Speisewasserspeichern, bei der im Speicher ein geringerer Druck gehalten wird als im Kessel
DE546751C (de) Speisewasserregler fuer Dampfkessel mit Zufuehrung des Speisewassers in Abhaengigkeit von der Belastung und vorzugsweise von der Wasserstandshoehe