AT42970B - Bodenbearbeitungsmaschine. - Google Patents

Bodenbearbeitungsmaschine.

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AT42970B
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Austria
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soil
disc
ground
tillage machine
earth
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Inventor
Karl Koeszegi
Emil Graf Szechenyi
Original Assignee
Karl Koeszegi
Emil Graf Szechenyi
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Bodenbearbeitungsmaschine. 



   Es sind bereits verschiedene Bodenbearbeitungsmaschinen bekannt geworden,   bei welche : !   radial gerichtete, ventilatorflügelartig, pflugscharartig oder gar in   Schranbenflächen     gekrümmte   Werkzeuge an in der Fahrrichtung rotierenden, den Boden vorschneidenden, dünnen   Scheiben   angebracht sind, die sich vom Rande der Scheibe bis zu deren Mitte erstrecken und den Boden in   Schellen   aufarbeiten sollen. 



   Bei diesen sind jedoch die Scheiben nur einseitig mit den wirkenden Werkzeugen besetzt und die Flächen der Werkzeuge schneiden die Drehrichtung unter ziemlich grossen Winkel, so dass sie   de"   Eindringen in den Boden grossen Widerstand entgegensetzen. Das hat zur Folge, dass diese Vorrichtungen grossen Kraftaufwand erfordern und mit nur geringer Tourenzahl arbeiten 
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 können oder sich die Werkzeuge selbst auch schon nach einigen Umdrehungen mit Wurzeln, Fasern und Erde verstopfen und auch dadurch die   Maschine arbeitsunfähig machen können.   



   Vorliegende Erfindung betrifft nun eine neuartige, mittels an in   der Fahrrichtung rotierenden,     dünnen   Scheiben angeordneten Werkzeugen wirkende   Erde-und Stoppelwendvorrichtung für   Bodenbearbeitungsmaschinen, welche entsprechend eingestellt, auch als   Tiefgrundlockercr   arbeitet und den Zweck hat, alle eingangs erwähnten   Übelstände   zu beseitigen und den zu bearbeitenden Boden mit dem   geringsten Kraftaufwande   in bisher   unerreicht   kurzer Zeit nicht nur an der Oberfläche, sondern auch auf beliebige Tiefe gründlich   durchzuarbeiten   und durch-   zuwühlon, bezw.   zu wenden und zu lockern, ohne dabei durch Hindernisse, wie Wurzeln, Steine und dergl.

   in der Arbeit behindert zu werden oder durch diese etwa Schaden zu leiden. 
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 der schnellen Umdrehung dringt die dünne Stahlscheibe, die   Erde. Wurzeln und andere harte     Hindernisse leicht durchschneidend,   in den   Boden ein. Die Hauen der Scheibe hacken, infolge   ihrer zur   Drehrichtung der Scheibe tangentialen Anordnung sehr leicht   in den durch letztere   vorgeschnittenen   Boden   eindringend,   die Erde in äusserst   rascher Aufeinanderfolge von Hauoi-   
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   schleudern die bereits aufgehackte,   also lockere Erde gründlich   durcheinander.

   Trifit die Scheibe   während dieser Arbeit auf zu harte Hindernisse (Steine,   Metall etc.),   so rollt sie   sich anhebend,   einfach über diese hinweg und kann somit durch diese Hindernisse in keiner   Weise Schaden   oder Aufenthalt erleiden. 



   Auf der Zeichnung ist diese neue Wend- und Tiefgrundlockerungsvorrichtung in Fig. 1 und 2 in Seitenansicht und Oberansicht dargestellt. 



   Es ist a die auf einer horizontalen Achse b aufgekeilte, dünne, am zweckmässigsten aus   Stahlblech hergestellte Scheibe, c c1 sind die auf beiden Seiten derselben symmetrisch zu dieser     und gleichmässig   verteilt   befestigten Hauenhälftenpaare, welche so angeordnet sind, dass je zwei   Hauenhälften c c1 eine durch die Scheibe a in der Symmetrieachse geteilte Haue bilden, deren 
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 vertikalen, zu der die Scheibe antreibenden Querwelle der Maschine konzentrisch   gekrümmten     Schlitzführungonoder inden freienEnden von lose   um diesehorizontale Antriebswelle schwingenden Armen in bekannter Weise so gelagert, dass sie stets durch ihr Eigengewicht mit dem Rande am Boden aufliegend,

   sich ungeachtet des Kettenantriebes in den Führungen oder mittels der Arme in vertikaler Richtung frei auf und abwärts bewegen kann. Die Anordnung dieser Wendeund Tiefgrundlockerungsvorrichtung in der Bodenbearbeitungsmaschine ist hier nicht dargestellt, ist aber aus vorgesagtem leicht begreiflich. 



   Die Wirkungsweise dieser neuen Vorrichtung ist nun folgende : Soll der Boden durchaus 
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 drehung versetzt, wobei gleichzeitig die Maschine und somit au'h die Scheibe die verhältnismässig langsame, fortschreitende Bewegung in der Pfeilrichtung II beginnt. Infolge der raschen Umdrehung (300 Touren und mehr) schneidet der Rand der unter dem Drucke ihres Eigengewichtes mit diesem Rande frei auf dem Boden aufliegenden Scheibe a in den Boden ein, die Hauen c cl hacken in ungemein rascher Aufeinanderfolge von   Hauenschlägen   den von der Scheibe a vorgeschnittenen Boden,   immer tiefer schreitend, schichtenweise   auf und die den einzelnen Hauen folgenden Flügel d d durchwühlen und wenden die ganze jeweilig bereits aufgehackte und somit   ackere Erdschichte sofort,

     und schleudern sie innig durcharbeitet lunter der Scheibe a hinaus. Die neue Vorrichtung arbeitet also in der Erde gleichsam wie ein Fräser. Trifft deren Scheibe a in der Erde auf Hindernisse, wie Wurzeln,   Holzstücke   und   derg)., so werden   diese teils von ihr zerschnitten. Über zu harte Hindernisse rollt die Scheibe a, dabei ansteigend, einfach hinweg. 



   Soll der Boden jedoch so bearbeitet werden, dass nur dessen obere Schichten gewendet 
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 Infolgedessen bleibt, wenn nun die Vorrichtung in   gleicher Weise, wie früher betätigt wird, eine     ringförmige. Zone zwischen   der Hauenbahn und der Flügelbahn, in welcher die Erde zwar von den Hauen-schon durchgearbeitet, bezw, aufgelockert ist, aber von den Flügeln nicht berührt und daher nicht gewendet und ausgeschleudert wird, sondern nur gelockert liegen bleibt. Die darüber liegenden Schichten dagegen, welche von den Flügeln schon erreicht werden, werden 
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 Bodens handelt. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :   
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AT42970D 1909-01-07 1909-01-07 Bodenbearbeitungsmaschine. AT42970B (de)

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AT42970B true AT42970B (de) 1910-07-11

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