AT41781B - Verfahren zur Herstellung eines Isolier- und Schutzmaterials. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Isolier- und Schutzmaterials.

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AT41781B
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Edward Salomon Ali-Cohen
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Edward Salomon Ali-Cohen
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur   Herstellung eines Isoher-und Schutzmaterials.   



   Es ist bekannt, aus Asphalt oder Erdharzen, Petroleum und   oxydiertem   Öl mit einer Lösung von essigsaurer Tonerde, einem Alkali und Harz ein Isoliermittel herzustellen (österr. Patentschrift Nr. 11442). Ebenso ist es bekannt, aus Öl enthaltenden Massen bestehende Isoliermittel zu vulkanisieren (österr. Patentschrift Nr. 7280). Es hat sich jedoch 
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 genug Biegsamkeit oder Elastizität besitzen, so dass sie sich für die Herstellung von Kabeln wenig eignen. 



   Vorliegende Erfindung hat den Zweck, einen Isolierstoff für Hochspannungskabel zu schaffen, welcher frei von diesen Nachteilen ist. Zu diesem Zwecke wird das bekannte, aus Asphalt, Petroleum, essigsaurer Tonerde, Alkali und Harz bestehende Material, welches im Folgenden als Rohprodukt bezeichnet werden soll, mit einem   vegetabilischen Öl   behandelt, welches 
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    Hl1psöl   oder Holzöl (Oleum   Aleuritis).   Solches Öl kann vollständig getrocknet werden und, wenn beispielsweise Leinöl verwendet wird, so wird dieses allmählich bis zum Siedepunkt erhitzt und mehrere Stunden auf dieser Temperatur erhalten, worauf es dann durch Filtration gereinigt werden kann. Es kann dann oxydiert werden, indem eine geeignete Menge eines Oxydiormittels, z.   B.   1-3% Mangansuperoxyd, hinzugefügt wird, worauf die Masse weiter gekocht und auf eine Temperatur gebracht wird, die wesentlich höher ist, als   buis trocknen   und die mehrere Stunden hindurch aufrecht erhalten wird. 



   Der Erfindung gemäss werden das geschmolzene Rohprodukt und das oxydierte Öl   zusammengebracht, auf eine   Temperatur von 160-1800   ('erhitzt,   dann auf etwa   1000   (' abgekühlt und ein Vuikanisiermittel hinzugefügt, worauf die ganze Masse durchgemischt und auf eine Temperatur von etwa 150-1650 ('gebracht wird, um die Vulkanisation der 
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 Beispiel angegeben :
100 kg des Rohproduktes worden geschmolzen und mit 30-40 kg vollkommen getrocknetem, gereinigtem und oxydiertem   vegetabilischem Ö),   welches in der oben an- 
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 einer Temperatur von   160-1800   C erhalten. Das Gemisch wird hiebei fortwährend umgerührt.

   Die Masse wird dann auf etwa   1000   C auskühlen gelassen und zwecks Vulkanisierung mit etwa   80/0 Schwefel vl'rmengt.   Die so erhaltene Masse wird dann auf 150-1650 C erwärmt, bis sie festgeworden ist. Die hiedurch erlangte feste Masse wird auskühlen gelassen und unter der Einwirkung von Hitze und Druck, z. B. zwischen erhitzten Walzen   nochmals gänzlich durchmischt   und durchgeknetet, wobei auch ein Farbstoff hinzugefügt werden kann. 



   Auf diesem Wege wird eine starke, elastische und biegsame Masse erhalten, die wie   vulkanisierter Gummi aussieht. Die Masse eignet sich insbesondere als Isoliermaterial für Hochspannungskabel und kann mit Hilfe der in der Kabelfabrikation in Gebrauch befindlichen   

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 Maschinen auf die Kabel aufgebracht werden. Die Masse eignet sich jedoch auch für viele andere Zwecke, bei welchen es auf ein elastisches, biegsames, wasserundurchlässiges Isolier-oder Schutzmittel ankommt, so z. B. bei Überzügen für Papier-und Textilfabrikate und als Surrogat für Gummi oder Guttapercha.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines Isolier-und Schutzmaterials aus Asphalt, Petroleum, essigsaurer Tonerde, Alkali und Harz, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Gemisch dieser Stoffe unter gleichzeitiger Einwirkung von Hitze ein oxydiertes, vollkommen getrocknetes und gereinigtes vegetabilisches 01 vermengt wird, worauf die Mischung vulkanisiert wird.
AT41781D 1908-07-17 1908-07-17 Verfahren zur Herstellung eines Isolier- und Schutzmaterials. AT41781B (de)

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