AT41663B - Lagerung für Drehtrommeln. - Google Patents

Lagerung für Drehtrommeln.

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  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

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  Lagerung für Drehtrommein. 



   Drehtrommeln mit zur Horizontalen geneigter Achse werden in   grossen Längen und von   grossen Gewichten namentlich als Drehöfen gebraucht. 



   Diese   Drehtrommeln   werden   regelmässig   an ihren beiden Enden, gegebenenfalls auch) n der Mitte, durch verschiedene Rollenpaar unterstützt, welche ausserordentlich starken Drucken ausgesetzt sind. Die Drehtrommel würde ihrer Schwere folgend sich während der Drehung   aach   unten bewegen, wenn man nicht den Stützrollenachsen einen kleinen Winkel gegen die Achse der   Drehtrommel   gäbe. Diese Stellung der Rollen würde für sich allein eine schraubenförmige Aufwärtsbewegung der Drehtrommel herbeiführen.

   Diese Aufwärtsbewegung und die sie ver-   ursachende schräge Stellung   der Rollenachsen   muss   so bemessen sein mit Rücksicht auf den 
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 und nicht auf einer Kante erhalten Jedes Rollenlager wird selbst derart beweglich gelagert, dass es sich in der gewünschten Weise durch den Druck der Drehtrommel selbst einstellt. Die gleich- 
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 Grundplatten der   sämtlichen     Rollenlagerungen zwangläufig   derart verbunden sind, dass sie stets in dem jeweilig gleichen Winkel zu der gemeinschaftlichen Lagerplatte der ganzen Trommel stehen. 



   Auf den Zeichnungen stellt Fig.   l   eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer Dreh-   trommel   dar, bei welcher die untere Rolle auf der   dem Beschauer zugekehrten Seite und die   obere auf der dem Beschauer abgekehrten Seite dargestellt ist. Fig. 2 ist eine Draufsicht auf einen 
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 Ansicht, teilweise im Schnitt. Fig. 4 zeigt, zwei Rollenlager von oben gesehen. In dem Rollenlager links ist nur die Grundplatte gezeichnet, das Rollenlager rechts zeigt einen Schnitt durch die Achse der Rolle. 
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 verschieben und die Rolle sich so einstellen.

   Der Lagerbock 6 ist ausser auf der Führung 7 an einem oberen Ende noch gegen zwei Widerlager 13 gestützt, welche hauptsächlich bei der Veränderung der Winkelstellung bewirken, dass die Achse der Stützrolle dieselbe Drehung wie die der Platte 2 macht. Diese Widerlager sind so angeordnet, dass bei Parallelstellung der Achsen 8 und 9 das oben angegebene Verhältnis erzielt wird, dass nämlich eine Ebene durch die Achsen 8 und 9 auch durch die Mittellinie der   Rundführung   7 durchgeht. Der Drehpunkt 3 der einzelnen Lagerplatte um die gemeinschaftliche Grundplatte soll gleichfalls unter dem   Beriihrungspunkt   10 der Drehtrommel 12 und der   Lagerrollen 77 liegen.   



   Auf diese Weise kann eine Drehung stattfinden, ohne dass der Stützpunkt sich verändert und die Drehtrommel durch die Drehung der Lagerrollen eine Hebung oder Senkung erfährt. 



   Die hier angegebenen mathematischen Verhältnisse sind diejenigen, welche die beste Ausführung der Erfindung darstellen. Praktisch kann natürlich innerhalb gewisser Grenzen von der mathematischen Genauigkeit abgewichen werden. 



   Es ist auch ersichtlich, dass jede der beiden Anordnungen, die Anordnung der einzelnen Lagerrollen und die Verbindung der Rollen durch ein zwangläufiges Gestänge, einzeln ausgeführt werden kann und ihre Nützlichkeit hat, dass sie jedoch bei ihrem Zusammenwirken in besonderer Weise sich gegenseitig unterstützen und das vollkommene Ziel erreichen lassen. 



   Die selbsttätige Einstellung der Lagerböcke 6 auf den Rundführungen 7 ist auch für den besonderen Fall von Bedeutung, dass der Ofen einmal in der Ruhe geheizt wird, um nicht vor der Wiederinbetriebsetzung zu erkalten. Hierbei wird die Oberseite des Ofens viel heisser wie die Unterseite und der Ofen krümmt sich und infolgedessen stellen sich die Stützrollen der Krümmung entsprechend ein. 



   Andere   Ausführungsformen   der zu Grunde liegenden Idee sind in der Weise denkbar, dass der Stützpunkt zwischen Trommel und Rolle, der hier unveränderlich gedacht ist, sich während der Winkeleinsellung der Rollen ändert. Dann müssen   natürlith   die Lagerböcke der Rolle und deren Führung eine entsprechende Veränderung erfahren. 



   Weiter ist auch denkbar, dass die selbsttätige Einstellung der   Stützrollen   unter dem Gewicht der Drehtrommel bei Veränderung des Winkels der Grundplatte durch eine zwangläufige Einstellung bewirkt wird, die entsprechend der Drehung der Lagerplatten eine Schwingung der   Stützrotlenachsen herbeiführt.   



   Es ist noch zu erwähnen, dass die Einstellbewegung des Lagerbockes die Bewegung eines   I''1ivprsalgelpnkes   ist, dessen beide Achsen durch den   Berührungspunkt   der gestützten Trommel   m ; L   der stützenden   Lagerrolle gehen.   Die eine dieser Achsen ist die senkrechte, welche durch diesen Stützpunkt gezogen werden kann und durch den Drehpunkt der Lagerplatten auf der gemein-   schaftlichen Grundplatte geht. Die zweite Achse steht   in dem   Stützpunkt   senkrecht zu der Ebene, in welcher sich die Rundfiihrung 7 befindet.

   Hierdurch wird mit Notwendigkeit herbeigeführt, dass din Mantellinie der Stützrolle, welche durch den   Stützpunkt   der Trommel geht. immer in   der Tarcntialebene   an die gestützt Trommel in diesem Punkt liegt. 
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   i.   Lagerung für Drehtrommel mit   schrägstehenden   Stützrollen, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerböcke der einzelnen Stützrollen selbst derart beweglich sind, dass ihre Achse eine Schwingung ausführen kann.

Claims (1)

  1. 2. Lagerung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerböcke der Stützrollen eine Drehung in einer Ebene ausführen können, welche durch die Stützrollenachse gelegt ist.
    : X. Lagerung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerböcke eine Drehung um den Berührungspunkt der Stiitzrolle mit der gestützten Trommel ausführen können.
    4. Lagerung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerböcke unterhalb auf einer kreisförmigen Führung gestützt sind und oberhalb sich an Anschläge anlegen.
    5. Lagerung nach Anspruch !. dadurch gekennzeichnet, dass eine gleichmässige Verstellung der Winkel sämtlicher Stützrntienachsen gegen die Drehtrommelachse durch eine zwangläufige Verbindung der verschiedenen Lagerplatten ermöglicht wird.
    6. Lagerung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerplatten der Stützrollen je um einen Punkt drehbar angeordnet sind, welcher ungefähr unter dem Stützpunkt der Trommel liegt.
    7. Lagerung nach Anspruch 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbock nach Art eines Universalgelenkes um zwei Achsen drehbar ist, die beide durch den Berührungspunkt der Stützrolle mit der gestützten Trommel gehen.
AT41663D 1908-10-29 1908-10-29 Lagerung für Drehtrommeln. AT41663B (de)

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AT41663B true AT41663B (de) 1910-04-11

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