DE2104666C2 - Selbsttätige Laufgewichtswaage - Google Patents

Selbsttätige Laufgewichtswaage

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DE2104666C2 DE19712104666 DE2104666A DE2104666C2 DE 2104666 C2 DE2104666 C2 DE 2104666C2 DE 19712104666 DE19712104666 DE 19712104666 DE 2104666 A DE2104666 A DE 2104666A DE 2104666 C2 DE2104666 C2 DE 2104666C2
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    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
    • G01G1/18Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
    • G01G1/26Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights
    • G01G1/36Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights wherein the counterweights are slideable along the beam, e.g. steelyards
    • G01G1/38Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights wherein the counterweights are slideable along the beam, e.g. steelyards with automatically-driven counterweight

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Description

wendeten Feder mit konstantem Stabilisierung*™- Außerdem kann d,e ^fbilisierung des WaagcbaMUns
ment, bezogen auf die Balkenschwenkachse, lastab- noch durch vertikale Vcßchifbung des 1 unkto> --♦
hängig, d.h. der Hebelarm dieser Stabilisierung^- der Stabilisierungsfeder 25 aη «krΊι^a stan e ,
der, bezogen auf die Schwenkachse des Waagcbal- einflußt werden. Be.de E.nstellmog hchke.tceuahr kens, verändert sich in Abhängigkeil der angreifen- 5 leisten, daß die Aus^'^mch'unJ ™ T
den Last. Dadurch wird ein gleichmäßiger Ein-, ohne Federaustausch be. Waagen unU.
schwingvorgang über den gesamten Wägebereich er- Größe «n^ngesetztvje^n Un
Z'Vn weiterer Ausbildung der Erfindung ist bei einer Schwenkhebel 29 durch ein Sc'iwenklager 30 verbun-Laufsewichtswaage, die als Auswägevorrichtung für io den, das durch eine Achse Ji S6"1""J5"1' hefcstiiIl eine Bandwaage dient, bei der das erste Reibelement einem Schenkel 32 des Schwenkhebels^ " bef^ als kegelförmige Reibwalze ausgebildet ist. diese ist. Der Schwenkhebel 29 tragt an einem Ende.die Laufgewichtswaage so ausgebildet, daß am zweiten Achse 33 und am anderen Ende eine ü™.Ddr£. . Rcibelement eine mitdrehende Zahnradwalze an- gerte Laufrolle 34, deren Achse in vertikaler κ cn eeordnet ist, welche axial verschiebbar in ein oftsfc- 15 tung 35 in einer die Schwenkachse 13 e"ina'JnirJ stes Zahnrad eines huegrationsgetriebes oder Dreh- Ebene bewegbar geführt ist. Die drei AbstanOL aer zahlzählwerkes eingreift. Das zweite Reibelement Schwenkachse 13 und der Achse 31, de. Achsen J· tührt keine lastabhängig Vertikalbewegungen aus, und der Achse der Laufrolle 34 sowie der^cnsci kann also direkt mit einer in ein ortsfestes Zahnrad 31, 33 sind gleich, damit die Achse 33 ™J*Segl«hceingreifenden Zahnradwalze gekuppelt werden, wo- 20 nen Wägczustand längs einer geraden, "or'z"""'L bei dadurch, daß in der radialen Mittclebene des Linie parallel zur Mantellinie des ersten Re.belemen zweiten Reibelementes eine mit der Zahnradwalze tes bewegbar geführt wird.
verbundene, winkelbewcgliche Kupplung angeordnet An der Achse 33 ist ein Lagerkorpcr ab scnwenh-
ist und diese winkelbewegliche Kupplung Vorzugs- bar befestigt, an dem wiederum ein, mit ticm ersiu weise als Federgelenkkupplung mit Rückstellwirkung a5 Reibe'.ement 4 in Berührung stehendes zweites neu ausgebildet ist, nicht nur den Schwenkbewegungen element 37 drehbar gelagert ist. das als Ke.1Da *"q des zweiten Reibelementes Rechnung getragen wird, gebildet ist. Eine Führungsstange 38 und CI" *"»·** sondern auch eine Störung des Wägeergebnisses ver- sind am Lagerkorper 36 befestigt. An der ™nrun^ mieden wird und zusätzlich erreicht wird, daß dieses stange 38 ist eine Steuerrolle 40 drehbar gelagert, Federgelenk eine lastabhängig wirkende Stabilisie- 30 längs der ortsfesten Schiene 10 rollt. Um den verningsfeder ist. schleiß gering und die Genauigkeit groß zu halten
An Hand der Zeichnungen, die einige Ausfüh- wird der Rollendruck auf die ortsfeste Schiene IU rungsbeispiele darstellen, sei die Erfindung näher er- nur sehr gering eingestellt. Hierzu dient das ^egen läutert. Es veranschaulicht gewicht 41. welches am Lagerkorper % an einer
Fig. I eine schematische, perspektivische Ansicht 35 Schraubspindel axial verstellbar befestig, ist. einer selbsttätigen Laufgewichtswaage, An einem Schenkel 42 des Schwenkhebels 14 ist
F i g. 2 eine Laufgewichtswaage als Auswägevor- an einer Achse 43 das eine Ende einer feder <v* oe richtung für eine Bandwaage und festigt. Das .,ndere Ende der Feder ist an einer Achse
F i g. 3 eine Laufgewichtswaage ähnlich F i g. 1. je- 45 eines Arms 46 befestigt, der mit dem Scnwenknedoch mit einer anderen, lastabhängig verstellten Füh- 40 bei 29 verbunden .st. Die Federrichtung vertautt rungsvorrichtung für das zweite Reibelement. durch die Mitte der Bcrührungslinie zwischen beiden
Am ortsfesten Rahmen 1 ist ein Lagerbock 2 ange- Reibelementen 4 und 37. Da das Schwenklager ä» bracht, welcher zwei Schwenklager 3 für den Waage- und die Achse 43 in Richtung der Achse 31 im adbalken trägt und ein erstes Reibelement 4 drehbar la- stand angeordnet sind, entsteht ein D M°™e"1 *ur °e™ gen, das über eine Antriebsverbindung 5 von einem 45 Schwenkhebel 29, das das zweite Re.belement.gegen am Rahmen 1 befestigten Motor 6 ständig in der das erste Reibelement druckt f«0"^.^1'^ durch Pfeil 7 bezeichneten Drehrichtung angetrieben ist dabei, daß der Schwenkhebel 29 nur mi«e» em" wird. Parallel zur Achse des als Reibwalze ausgebil- smmalen Schwenklagers 30 gelagert'« uan™ ' l deten Reibelements ist eine Tragschiene 8 am Rah- dem zweiten Reibelement die Moghchtejt gegec«n, men 1 befestigt, die ihrerseits eine mittels Justier- 50 sich selbsttätig parallel zum ers.en "f^1^"? J™ schrauben 9 höhenverstellbare, ortsfeste Schiene 10 zustellen und Fert.gungstoleran ««*"»» trägt. Der Waagebalken 11 hat eine Achse 12, die in Bauweise auszugleichen. Die Lagerung « den Lagern 3 Schwenkbar gelagert ist. Der Waage- hebeis 29 am Schwenkhebel 14 st also balken 11 hat eine Schwenkachse 13 für einen Winkelbereich kardanisch, ^tJZn ^d ti Schwenkhebel 14. Bei 15 greift ein Stahlband 16 zur 55 Parallelität zwischen beiden Reibele^^ ™°°a. Einleitung der Last 17 am Waagebalken an, der eine mit größte Reproduz.e^barke.t.der Wagegenauigkeii Tragstange 19 aufweist, welche unter der Schwenk- über den gesamten Waf ^'^."^„^enkhebe achse 13 eine vertikale Führungsschiene 20 mit Ju- Ein Auswuchtgewicht 46 furden Schwenkhebe
stierschrauben 21 sowie eine Dämplerfahne 22 trägt. 29 dient dazu, den Schwenkhebel 29 um d.e Achs£ Die Dämpferfahne arbeitet mit einem am Rahmen 1 60 33 auszuwuchten. senkrecht zu
befestigten Magnet 23 zusammen. Eine vorgespannte An einer Achse 47, d.e π_einer senKrecn
Stabilisierungsfeder 25 ist an der Dämpferfahne 22 Drehachse des zweiter'R^.1"*"%]*„1", Sm beim Punkt 24 einstellbar befestigt, über eine am Breite halbierenden Ebene hegt, st ein Hebel 48Im, Rahmen drehbar gelagerte Achse 26 und ein Stahl- Verzahnung montiert, ^«^'^"^fS, band 27 wird die Vorspannung eingestellt. Das Stahl- 65 Zahnrad 49 und e.ne, am Rahmen »gelagerte Achs, band ist mit einem Blech 28 verbunden, in das die 50 einen Waagenze.ger 51 ar^ ^D e S^la 52 ge Stabilisierungsfeder 25 zur Veränderung der Feder- stattet die Ablesung des Wageergebn«ses härte mehr oder weniger tief einschraubbar ist. Eine Stabilisierungsfeder 53 ist zwischen Arm 3
und Hebel 48 angeordnet und bewegt sich mit den, allel zur Längsbewegungsrichtung des zweiten Reibin der Achse 33 wirkenden Abgleichsgewichtsmassen elementes liegt. Der Antrieb des ersten Reibelemenmit. Ihr Stabilisierungsanteil an der Gesamtstabilisie- tes erfolgt vom Förderband (nicht dargestellt) über rung hängt von der Stellung des Abgleichgewichtes eine Drehachse 60 und einen Kcgelradtrieb 61. Die (Laufgewichtes) ab und bewirkt, daß im kleineren 5 Drehzahl des ersten Reibelementes ist also propor-Wägcbereich durch entsprechende Verringerung des tional der Förderbandgeschwindigkeit. Das Momen-Stabilisierungsmomentes eine Genauigkeitsverbesse- tangewicht auf dem Förderband bestimmt die Stelrung der Waage entsteht. Die Stabilisierungsfeder 53 lung des Lagerkörpers 36, das durch einen Zeiger 62 wirkt in beiden Richtungen. auf der Skala 63 angezeigt wire'. Die Drehzahl des Findet also eine Lastvergrößerung statt, so io zweiten Reibelementes wird sowohl von der Drehschwenkt das zweite Reibelement im Uhrzeigersinn zahl des ersten Reibelementes als auch von der Stel- und die Stabilisierungsfeder 53 wird zusammenge- lung des Lagerkörpers bestimmt. Die Darstellung drückt und wirkt dieser Laständerung entgegen. Bei dieser Drehzahl des zweiten Reibelementes 37 erfolgt Lastminderung treten entgegengesetzte Verhältnisse in einfacher Weise durch die Zahnradwalze 64. ein. Die Stabilisierungsfeder ändert somit lastabhän- 15 welche vom zweiten Reibelement über eine mit einer gig das auf die Schwenkachse des Waagebalkens be- Stahlblattscheibe als Federgelenkkupplung ausgebilzogene Stabilisierungsmoment, und /war zusätzlich dete Kupplung 65 mit Rückstellwirkung und ein zur lastunabhängigen Stabilisierung durch die Stabili- Kreuz 66 angetrieben wird. Die Kupplung 65 ist im sierungsfeder 25. Körper des zweiten Reibelementes 37, und zwar in Zur Entlastung der Schwenklagcr 3, also zur Ver- 20 dessen mittlerer Radialebene angeordnet. In einem besserung der Wägegenauigkeit, ist zwischen einer Integrationsgetriebe 67 wird in bekannter Weise die rahmenfesten Achse 54 und der Achse 12 eine Entla- Drehzahl des zweiten Reibelementes 37 und die förstungsfeder 55 angeordnet, welche über ein dünnes, derbandproportionale Drehzahl, die über eine Achse rückwirkungsfreies Stahlband 56 mit der Achse 12 68 dem Integrationsgetriebe zugeführt wird, zur Anmittig verbunden ist. Das Schwenklager des Waage- 25 zeige der Fördermenge mit einem Drehzahlzählwerk balkens wird somit gewichtsentlastet. Daraus ergibt 69 verarbeitet. Mittels eines Übersetzungsgetriebes sich eine Verbesserung der Wägegenauigkeit. 70 wird die Zähleinheit an die Ausgangsdrehzahl des Die Schwenkachse 13 und die Achsen 31, 33 ver- Integrationsgetriebes angepaßt. Die Wirkungsweise laufen parallel und bilden mit der die Drehachse des der Wägevorrichtung ist bei den in den F i g. 1 und 2 ersten Reibelements enthaltenden Vertikalebene 30 dargestellten Anordnungen dieselbe. Eine Schrägsteleinen rechten Winkel. lung des zweiten Reibelementes 37 infolge Lastände-Wesentlich ist. daß der Fußpunkt der Steuerrolle rung ruft eine Verformung der Kupplung 65 hervor. 40 — von der Seite — also senkrecht zur Verschie- so daß auch in nicht ausgeglichenen Wägezuständen berichtung des zweiten Reibelementes 37 gesehen — eine fehlerfreie Weiterleitung der Drehzahl des zweigenau vertikal oberhalb der Breitenmitte des zweiten 35 ten Reibelementes erfolgt. Die als Stahlblattschcibc Reibelementes 37 liegt. ausgebildete Federgelenkkupplung hat darüber hin-DieWirkungsweisederWägevorrichlungistfolgende. aus gegenüber eines an sich ebenfalls verwendbaren Bei Lastvergrößerung schwenkt der Waagebalken 11 Kreuzgelenkes den Vorteil, daß sie zusätzlich eine mit allen an ihm direkt befestigten Bauteilen sowie Rückstellwirkung auf die Drehachse des zweiten den Schwenkhebeln 14, 29 um die Schwenklager 3 40 Reibelementes im Sinne einer Stabilisierung durch entgegen dem Uhrzeigersinn. Dadurch wird die die Stabilisicrungsfeder 53 (Fig. 1) bewirkt. Die Achse 33 angehoben und schwenkt den Lagerkörper Vorteile der Stabilisierungsfeder 53 hinsichtlich Ver-36 mit dem "zweiten Reibelement 37 im Uhrzeiger- besserung der Wägegenauigkeit durch lastabhängige sinn um den Fußpunkt der Sieuerrolle 40 auf der Stabilisierung werden also auch hier erzielt Während ortsfesten Schiene 10. Die Hochlage des zweiten 45 der Längsbewegung des zweiten Reibelementes 37 Reibelementes selbst ändert sich infolge der genau ändert sich wegen der einseitig abgestützten und daüber dieser angeordneten Steuerrolle 40 nicht. Bei mit kragenden Anordnung der Zahnradwalze 64 deder Drehrichtung gemäß Pfeil 7 erfolgt dann eine ren Eigengewichtsanteil auf die Stahlblattscheibe Verschiebung des zweiten Reibelementes mit allen Nachteilige Folgen daraus werden aber ausgeglichen daran gekoppelten Gliedern nach rechts, bis die 50 weil die Stahlblattscheibe mittig vertikal unter derr Lastvergrößerung ausgeglichen und die Waage wie- Berührungspunkt der Steuerrolle 40 an der Schient der in der Gleichgewichtsstellung ist. In dieser Stel- 10 arbeitet, so daß auf unterschiedliche StellungeT lung ist die Drehachse des zweiten Reibelementes 37. des zweiten Reibelementes zurückgehende Gewichts wie im Ausgangszustand wieder genau parallel zur änderungen über die Steuerroile 40 ohne Beeinflus Achse des ersten Reibelementes 4. Durch die Bewe- 55 sung des Wägeergebnisses auf die ortsfeste Schien« gung des Lagerkörpers nach rechts wird über den mit 10 abgeleitet werden.
Verzahnung versehenen Hebel 48 eine Verdrehung Ein weiterer Unterschied zur Ausführung nacl
des ortsfesten Zahnrades 49 und damit des Waagen- F i g. 1 besteht darin, daß die ortsfeste Schiene H
zeigers 51 erreicht, der die neue Stellung an der unterhalb des zweiten Reibelementes 37 angeordne
Skala 52 anzeigt. 60 ist. Die Führungsstange 38 ragt vom Lagerkörper 3(
F i g. 2 veranschaulicht unter Beibehaltung des nach unten, so daß die Steuerrolle 40 unterhalb de
Grundaufbaues nach F i g. 1 eine Auswägevorrich- zweiten Reibelementes 37 angeordnet ist. Die nacl
tung für Förderbandwaagen. Änderungen gegenüber unten verlegte Schiene 10 bleibt aber auch hie
F i g. 1 bestehen einmal darin, daß das erste Reibelc- genau parallel zu derjenigen Mantellinie des erste:
ment 104 als kegelförmige Walze ausgebildet ist und 65 Rcihclementes 104. längs welcher das zweite Reib
ihre Lagerung am Rahmen 1 so schräg erfolgt, daß element 37 das erste Reibelement berührt. Wesent
die Mantcllinic des Kegels längs welcher das zweite lieh ist nur, daß die senkrecht zur Drehachse de
Reibelement 37 das erste Reibelement berührt, par zweiten Reibelementes 37 liegende und dessen Breit
halbierende geometrische Ebene auch durch den Berühr jngspunkt der Sleuerrolle 40 an der Schiene 10 verläuft.
Die Laufgewichtswaage gemäß F i g. 3 entspricht in der Wirkungsweise derjenigen gemäß Fig. 1, jedoch ist die lastabhängig verstellbare Führungsvorrichtung zur Geradführung des zweiten Reibelcmcntcs nicht mehr als Schwenkhchelsystem, sondern als Laufschütlen ausgebildet. Am Waagebalken 11 ist eine Laufstangc 71 für einen Laufschlitten 72 befestigt, welcher mittels Rollen 73 nut der Laufstangc entlanglauft. Der Laufschlitten 72 trägt den schwenkbaren Lagerkörper 36 mit dem zweiten Reibclemcnt 37 sowie die Führungsstangc 38 mit der Stcucrrülle 40. Bei dieser Ausführung berührt die Steuerrollc 40 die Schiene 10 von unten. Für die Arbeitsweise der Waage ergeben sich hierdurch keine Veränderungen gegenüber der Ausführung nach Fig. 1. jedoch ist die Lauffläche der Schiene 10 geringeren Verschmutzungen ausgesetzt, was sich insbesondere in staubiger Umgebung vorteilhaft auswirkt. Der Steuerdruck zwischen Stcuerrolle 40 und Schiene 10 wird durch Verschieben des Gegengewichtes 41 nach links eingestellt. Der Preßdruck zwischen den Rcibclcmentcn 4 und 37 wird hier dadurch erreicht, daß das erste Reibclcment4 und Laufstange 71 in die Zeichenebene hinein derart verset/t angeordnet sind, daß die durch den Laufschlitten 72, den Lagerkörper 36, dessen Rcibclement 37 und dessen Gegengewicht 41 vorgegebenen Massen ein Drehmoment erzeugen, das sich in dem gewünschten Anpreßdruck an das erste Rcibclement äußerst.
Die Stabilisierung mit der Stabilisierungsfcdcr 25. angreifend an der Achse 26 über das Stahlband 27. wirkt hier über die Laufstangc 71 auf den Waagebalken 11.
Die Wirkungsweise dieser Ausführung entspricht vollkommen derjenigen nach Fig. 1. Der Vorteil der Schliucnausführung gegenüber der Schwenkhebelausführung liegt darin, daß die Bauhöhe der Wägevorrichtung geringer gehalten werden kann.
Ls versteht sich daß die Steuerrolle 40 gemäß F i g. 3 auch bei den Ausführungen gemäß Fig. 1 und 2 längs der Unterseite der ortsfesten Schiene 10. geführt sein kann.
In Abwandlung der dargestellten Ausführungsbeispiele können Sleuerrolle 40 und Schiene 10 auch seitlich neben dem zweiten Rcibelement 37 angeordnet werden, wenn nur der Berührungspunkt der Stcuerrolle an der Schiene in einer, die Bcrührungslinie der beiden Rcibclemente etwa halbierenden und zur Drehachse des zweiten Rcibelcmentes 37 senkrecht liegenden Ebene liegt.
Die jeweils günstigste Lage wird nach dem zur Verfügung stehenden Raum gewählt. Theoretisch optimal ist die Anordnung des Berührungspunktes zwisehen Steuerrolle und Schiene vertikal oberhalb oder unterhalb des Mittelpunktes des zweiten Rcibelcmentes 37.
In allen Figuren ist das einfachste Reibgetriebe, nämlich bestehend aus nur zwei Reibclcmcntcn, dar-
ϊ5 gestellt. Die Erfindung ist jedoch nicht auf diese Ausführung beschränkt, vielmehr sind anwendbar auch bekannte und in Verbindung mit selbsttätigen Laufgewiehtswaagen schon vorgesehene Reibgetriebe mit drei und mehr Reibclementen, worunter auch Reibriemen und Reibringe fallen.
Weiterhin muß nicht notwendigerweise das längere Reibelemcnt (Walze) ortsfest und das kürzere lastabhängig bewegbar angeordnet werden, vielmehr ist auch die umgekehrte Anordnung denkbar, wie aucl eine Ausführung unter die Erfindung fällt, bei de der Antriebsmotor des Reibgetriebes mit dem lastab hängig bewegten Reibelement gekuppelt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
30964!

Claims (8)

Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Laufge- p.„ ,n,.mv„,.:·,,.!,.. wichtswaage mit" einem das Laufgewicht verstellen- fdU.ntdnspiiu.lK. den motorjsch angetriebenen Reibgetriebe, enthal tend ein erstes Reibelement und ein reibschlüssig zu
1. Selbsttätige Laufgewichtswaage mit einem 5 diesem angeordnetes, lastabhängig bezüglich seiner das Laufgewicht verstellenden, motorisch ange- Winkellage zu einer ManteHinie des ersten Reibcletriebenen Reibgetriebe, enthaltend ein erstes meines verschwenkbares, mit seiner Masse das Lauf-Reibelement und ein reibschlüssig zu diesem an- gewicht bildendes /weites Reibelement vorgegebener geordnetes, lastabhängig bezüglich seiner Winkel- Breite, welches mit einer Führungsstange über einen lage zu einer Mantellinie des ersten Rcibelcmen- io Berührungspunkt an einer ortsfesten, an einem Rahtes verschwenkbares, mit seiner Masse das Lauf- men befestigten, parallel zur Mantellinie des ersten gewicht bildendes zweites Reibclement vorgege- Reibclementcs verlaufenden Schiene und von einer bener Breite, welches mit einer Führungsstange lastabhängig verstellten Führungsvorrichtung parallel über einen Berührungspunkt an einer ortsfesten. zur Mantellinie des ersten Reibelementes geführt ist. an einem Rahmen befestigten, parallel zur Man- 15 Eine derartige Wägevorrichtung ist aus der tellinie des ersten Reibelementes verlaufenden USA.-Patcntschrift 3 512 596 bekannt. Bei ihr sind Schiene und von einer lastabhängig verstellten die beiden Reibelemente am Waagebalken angeord-Führungsvorriehtung parallel zur Mantellinie des net. Vom fundamentfesten Rahmen können somit ersten Rcibelemcntes geführt ist. dadurch keine Störungen auf den Waagebalken ausgeübt wergekennzeichnet, daß ein Reibelement (4: 20 den und das Wägeergebnis beeinflussen. Der Bauauf-104) am Rahmen (1) gelagert ist und daß der Be- wand ist jedoch groß, und die große Schwungmasse rühruiigspunkl auf der Schiene. (10) in einer des Waagebalkens wirkt sich auf die Wägegenauig-Ebene liegt, welche senkrecht zur Drehachse des keit und die Wägezeit ungünstig aus.
zweiten Reibelementes (37) dessen Breite hai- Aufgabe der Erfindung ist es, eine selbsttätige
biert. 25 Laufgewichtswaage der eingangs genannten Art zu
2. Selbsttätige Laufgewichtswaage nach An- schaffen, r"ie bei geringerem Bauaufwand und gerinspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die geren Herstellungskosten nicht nur eine maßgebliche Schiene (10) ober- oder unterhalb des zweiten Steigerung der Wägegenauigkeit, sondern auch eine Reibelementes (37) angeordnet ist. Verringerung der Wägezeit ergibt.
3. Selbsttätige Laufgewichtswaage nach An- 3° Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß erfinspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß dungsgemäß ein Reibelcment am Rahmen gelagert eine Stabilisierungsfeder (S3) zwischen einem ist und daß der Berührungspunkt auf der Schiene in Arm (39) an einem das zweite Reibelement (37) einer Ebene liegt, welche senkrecht zur Drehachse tragenden Lagerkörper (36) und einem Hebel des zweiten Reibelementes dessen Breite halbiert.
(48) angeordnet ist, welcher einerseits am Lager- 35 Es liegt im Rahmen der Erfindung, ein an sich bekörper schwenkbar gelagert is", und sich anderer- kanntes Reibgetriebe mit mehr als zwei Rcibelemenseits am Rahmen (1) abstützt. ten zu verwenden.
4. Selbsttätige Laufgewichtswaage nach An- Die Erfindung bringt den Vorteil, daß eine einspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel fache selbsttätige Laufgewichtswaage geschaffen (48) einen Zahnstangenabschnitt hat, welcher in 40 wird, die Kosten spart, gegenüber der bekannten ein ortsfestes Zahnrad (49) einer AnzHgevorrich- Laufgewichtswaage eine mindestens 30° oige Steigetung eingreift. . rung der Wägegenauigkeit bringt und die Wägezeit
5. Selbsttätige Laufgewichtswaage nach einem maßgeblich herabsetzt. Vorzugsweise ist das erste der Ansprüche 1 bis 4. als Auswägevorrichtung Reibelement eine Reibwalze, die mit ihrem Antriebsfür eine Bandwaage, bei welcher das erste Reib- 45 motor am fundamentfesten Rahmen gelagert ist. Die Clement als kegelförmige Reibwalze ausgebildet nicht zum Laufgewicht gehörenden Massen werden is«, dadurch gekennzeichnet, daß am zweiten erheblich verringert, und Störungen von der angetrie-Reibelement (37) eine mitdrehende Zahnrad- benen. fundamentfesten Reibwalze können das Wawalze (64) angeordnet ist, welche axial verschieb- geergebnis nicht beeinflussen, weil die zwischen den bar in ein ortsfestes Zahnrad eines Integrations- 50 Reibelementen übertragenen Kräfte über die Fühgetriebes (67) oder Drehzählwerkes (69) ein- rungsstangen wieder adf den fundamentfesten Rahgreift, men abfließen können, ohne ein Störmoment an dem
6. Selbsttätige Laufgewichtswaage nach An- schwenkbaren Reibelement zu erzeugen. Die Fühspruch 5. dadurch gekennzeichnet, daß die Zahn- rungsstange, die mittels einer Rolle immer die ortsferadwalze (64), wesentlich länger als die Breite 55 ste Schiene berührt, bringt darüber hinaus den weitedes Zahnrades, über dieses hinausreicht. ren Vorteil, daß beim Ausschlag des Waagebalkens
7. Selbsttätige Laufgewichtswaage nach An- das schwenkbare Reibelement relativ zum am Rahspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß in men gelagerten Reibelcment keine Vertikalbewegung der radialen Mittelebene des zweiten Reibelements ausführt, sondern nur um den Berührungspunkt ver-(37) eine mit der Zahnradwalze (64) verbundene, 60 schwenkt wird.
winkelbewegliche Kupplung (65) angeordnet ist. Eine Ausgestaltung der Erfindung besteht darin,
8. Selbsttätige Laufgewichtswaage nach An- daß eine Stabilisierungsfeder zwischen einem Arm an spruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die win- einem das zweite Reibelement tragenden Lagerkörkelbewegliche Kupplung (65) als Federgelenk- per und einem Hebel angeordnet ist, welcher einerkupplung mit Rückstellwirkung ausgebildet ist. 65 seits am Lagerkörper schwenkbar gelagert ist und
sich andererseits am Rahmen abstützt.
Diese Stabilisierungsfeder wirkt im Gegensatz zu einer herkömmlichen und zusätzlich ebenfalls ver-
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