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Die Erfindung betrifft einen Stuhl mit einer von einer Trageinheit getragenen Sitzplatte und ei- ner Rückenlehne, die mit der Trageinheit über einen unterhalb der Sitzplatte sich erstreckenden Verbindungsarm verbunden ist, der schwenkbar an der Trageinheit angelenkt ist, wobei die Sitz- platte in ihrem rückseitigen Bereich schwenkbar mit dem Verbindungsarm bzw. einem von diesem nach oben abstehenden Anlenkfortsatz und in ihrem vorderen Bereich über eine Lagereinrichtung mit der Trageinheit verbunden ist und wobei mindestens ein Biegefederglied vorgesehen ist, das die Sitzplatte abstützt.
Bei solchen Stühlen erfolgt beim Zurücklehnen des Benutzers eine gleichzeitige Verschwen- kung der Rückenlehne und der Sitzfläche, wobei der Schwenkwinkel der Rückenlehne aber grösser als derjenige der Sitzfläche ist. Solche Bewegungsmechaniken werden als Synchronmechaniken bezeichnet.
Synchronmechaniken sind in unterschiedlichen Ausführungsformen bekannt geworden. Ein Stuhl mit einer Synchronmechanik ist beispielsweise aus der DE 196 07 136 A1 bekannt. Der darin beschriebene Stuhl besitzt eine Sitzplatte und eine zur gemeinsamen Verstellung damit verbunde- ne Rückenlehne, die einen aufrechten Abschnitt und eine einen davon in Richtung zur Vorderseite des Stuhls und unter die Sitzplatte sich erstreckenden Verbindungsabschnitt aufweist. Die Sitzplat- te ist nahe ihrer Vorderkante über ein Schwenklager schwenkbar mit einer an einem Sockel festge- legten Trageinheit (bzw. Tragrahmen) verbunden. Der unter die Sitzplatte ragende Verbindungsab- schnitt der Rückenlehne ist schwenkbar an der Trageinheit angelenkt und trägt den rückseitigen Teil der Sitzplatte.
Das Schwenklager besteht aus der Schwenkwelle und einer Langlochkulisse, die gegen die Rückenlehne hin ansteigend ausgebildet ist. Die Schwenkwelle ist an der Unterseite der Sitzfläche festgelegt, die Langlochkulisse hingegen ortsfest an der Trageinheit. Der rückseitige Teil der Sitzplatte ist zwischen dem Anlenkpunkt des Armes an der Trageinheit und dem aufrech- ten Abschnitt der Rückenlehne am Arm angelenkt.
Obwohl dieser aus der DE 196 07 136 A1 bekannte Stuhl eine gute Ergonomie aufweist, ist die Konstruktion dieses Stuhls doch relativ aufwendig. Insbesondere die zum Gegenwirken gegen eine Verschwenkung der Rückenlehne nach hinten erforderliche Achsialdruckfeder ist ein relativ kost- spieliges Bauteil, durch welches die Mechanik verteuert wird.
Bei anderen bekannten Synchronmechaniken, wie sie beispielsweise aus der DE 37 35 256 C2 oder DE 39 16 474 C2 bekannt sind, tritt dieses Problem noch in verstärkter Form auf, da bei diesen Mechaniken die von der Feder aufzubringenden Kräfte noch deutlich höher sind.
Andere bekannte Mechaniken, beispielsweise die aus der WO 92/20262 und der DE-PS 20 26 929 bekannten, sind auch in ergonomischer Hinsicht weniger vorteilhaft, da sich hier beim Zurückverschwenken der Rückenlehne die Sitzfläche nach vorne neigt, wodurch der Sitzende die Empfindung hat, dass er nach vorne vom Arbeitsstuhl abrutscht.
Ein Stuhl der eingangs genannten Art ist aus der DE 12 97 306 B bekannt. Bei diesem Stuhl wird der rückseitige Teil der Sitzplatte vom Biegefederglied getragen, welches im Bereich seines der Vorderseite des Stuhls zugewandten Endes mit der Trageinheit verbunden ist. Im mittleren Bereich seiner Längsausdehnung ist es auf einem Auflageelement der Trageinheit abgestützt. Um einem Zurückschwenken der Rückenlehne für Benutzer mit unterschiedlichem Gewicht eine jeweils ausreichende Kraft entgegenzusetzen, muss die Vorspannung des Biegefedergliedes in Abhängig- keit vom Gewicht des Benutzers stark verändert werden. Falls ein Stuhl zur Benutzung für mehre- re, unterschiedliche schwere Personen vorgesehen ist, müssen somit jeweils wesentliche Ände- rungen in der Einstellung durchgeführt werden, um ein ergonomisches Sitzen zu ermöglichen.
Auch besteht die Gefahr von Fehleinstellungen. Weiters ist der Bereich, innerhalb von dem die Einstellung der Vorspannung des Biegefederglieds verändert werden kann, begrenzt.
Weitere Stühle der eingangs genannten Art, die zur DE 12 97 306 B vergleichbare Konstruktio- nen aufweisen, sind aus der US 5 356 199 A und der EP 0 937 326 A2 bekannt.
Bei dem aus der DE 43 26 609 A1 bekannten Stuhl ist in herkömmlicher Weise zwischen dem Schwenkrahmen für die Rückenlehne und der Trageinheit des Stuhls eine relativ teure Gasdruck- feder vorgesehen. Der vorderseitige Teil der Sitzplatte wird von einem mit der Trageinheit verbun- denen Träger getragen und der rückseitige Teil der Sitzplatte ist mit dem Schwenkrahmen gelenkig verbunden. Zwischen dem den vorderseitigen Teil der Sitzplatte tragenden Träger und dem Schwenkrahmen sind zur Unterstützung der Gasdruckfeder Biegefederglieder vorgesehen. Auch bei diesem Stuhl ist bei Benutzern mit unterschiedlichem Gewicht eine starke Veränderung
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der aufgebrachten Federkräfte erforderlich, um den Stuhl an den Benutzer anzupassen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine verbesserte Synchronmechanik bereitzustellen, bei der eine vorteilhafte Gewichtskompensation für Benutzer mit unterschiedlichem Gewicht erreicht wird.
Erfindungsgemäss gelingt dies durch einen Stuhl mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1.
Bei einem erfindungsgemässen Stuhl ist das mindestens eine Biegefederglied somit nach Art eines zweiarmigen Hebels bzw. einer Wippe verschwenkbar mit der Trageinheit verbunden, wobei das Biegefederglied in Richtung zur Rückseite des Stuhls und in Richtung zur Vorderseite des Stuhls sich erstreckende Abschnitte aufweist.
Als Rückseite des Stuhls wird im Rahmen dieser Schrift diejenige Seite des Stuhls bezeichnet, auf der die Rückenlehne vorgesehen ist und als Vorderseite wird die gegenüberliegende Seite des Stuhls bezeichnet.
Durch die erfindungsgemässe Ausbildung kann eine sehr effiziente Gewichtsautomatik erreicht werden, d. h. bei unterschiedlich schweren Benutzern ist keine Verstellung der Federkraft der die Rückenlehne in ihrer aufrechten Position haltenden Feder erforderlich, um die Funktion des Stuhls zu gewährleisten.
Durch die Verwendung eines relativ kostengünstigen Biegefederglieds ist die gesamte Syn- chronmechanik relativ kostengünstig. Die Synchronmechanik ist dabei relativ einfach in ihrer Her- stellung und ergonomisch vorteilhaft. Die vom Biegefederglied aufzubringende Federkraft ist relativ gering.
Als Biegefederglied kann vorteilhafterweise ein Blattfederpaket eingesetzt werden, welches vorteilhafte federelastische Eigenschaften aufweist und sehr kostengünstig ist.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand des in der beilie- genden Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemässen Stuhls, teilweise im
Schnitt, im unverschwenkten Zustand der Rückenlehne;
Fig. 2 den zurückgeschwenkten Zustand der Rückenlehne;
Fig. 3 eine vergrösserte Darstellung der Synchronmechanik im unverschwenkten Zustand des
Stuhls (Schnittlinie AA in Fig. 4);
Fig. 4 einen schematischen Schnitt entlang der Linie BB von Fig. 3;
Fig. 5 eine schematische perspektivische Darstellung der Trageinheit und
Fig. 6 eine schematische perspektivische Darstellung des Sitzträgers.
Die Fig. weisen unterschiedliche Massstäbe auf.
Das in den Fig. dargestellte Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Stuhls besitzt eine Trageinheit (Tragkonsole, Tragrahmen) 1. Diese kann in herkömmliche Weise um eine vertikale Achse 2 verschwenkbar am oberen Ende einer zentralen vertikalen Säule 3 gelagert sein, die von einem Standkreuz 4 getragen ist.
Eine Rückenlehne 5 weist ein Lehnenteil 6 auf, welches von einem aufrechten Rückenlehnen- arm 7 getragen wird, der über einen unterhalb der Sitzplatte 9 sich erstreckenden Verbindungsarm 8 mit der Trageinheit 1 verbunden ist. Der Verbindungsarm 8 ist hierbei um eine horizontale Achse 10 verschwenkbar an der Trageinheit 1 angelenkt.
Die Sitzplatte 9 umfasst einen Sitzträger 11 und eine Sitzauflage 12. In einem rückseitigen Be- reich der Sitzplatte 9 ist diese um eine horizontale Achse 13 verschwenkbar mit einem nach oben vom Verbindungsarm 8 abstehenden Anlenkfortsatz 14 verbunden. Hierzu weist der Sitzträger 11 einen Achszapfen 15 auf, der drehbar im Anlenkfortsatz 14 gelagert ist.
In ihrem vorderen Bereich ist die Sitzplatte 9 über eine Lagereinrichtung 16 mit der Trageinheit 1 verbunden, wobei diese Lagereinrichtung 16 auch eine Verschwenkung der Sitzplatte 9 gegen- über der Trageinheit 1 ermöglicht. Die Lagereinrichtung 16 umfasst ein Biegefederglied 17 in Form eines Blattfederpakets. In einem mittleren Bereich seiner Längsausdehnung ist dieses Biegefeder- glied 17 um eine horizontale Schwenkachse 18 verschwenkbar an der Trageinheit 1 gelagert.
Hierzu ist im gezeigten Ausführungsbeispiel in einem mittleren Bereich der Längsausdehnung des Biegefedergliedes 17 an der Unterseite desselben ein in Seitenansicht gesehen etwa dreieckförmi- ges Schwenkteil 19 angeschraubt. Dieses weist eine Langlochausnehmung 21 auf, die von einem an der Trageinheit angeordneten horizontalen Schwenkbolzen 20 durchsetzt wird. Mit seinem in Seitenansicht etwa in Form einer abgerundeten Spitze eines Dreiecks ausgebildeten unteren Ende liegt das Schwenkteil 19 auf dem nach oben gerichteten stirnseitigen Ende eines Spannbolzens 22
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auf, welcher mit einem Aussengewinde versehen ist, das eine Gewindebohrung in der Trageinheit durchsetzt, und an seinem anderen Ende einen Sechskant-Bolzenkopf 23 aufweist.
Das Biegefederglied weist somit gegenüber der Schwenkachse 18 in Richtung zur Vordersei sowie zur Rückseite des Stuhls sich erstreckende Abschnitte 24,25 auf. Der in Richtung zur Vc derseite sich erstreckende Abschnitt ist hierbei mit einer Abwinklung versehen, vorzugsweise i
Bereich zwischen 20 und 40 , wobei der an diese Abwinklung in Richtung zur Vorderseite de
Stuhls anschliessende Bereich der Oberseite des Biegefederglieds 17 zur Vorderseite des Stuh hin nach unten abfällt. In diesem zur Vorderseite des Stuhls hin abfallenden Bereich des Abschnit
24 des Biegefederglieds 17 stütz sich der vordere Bereich der Sitzplatte 9 auf dem Biegefederglie
17 ab. Hierzu weist der Sitzträger 11einen weiteren horizontalen Achszapfen 26 auf, auf dem eir
Rolle, die ein Lagerteil 27 bildet (vgl. Fig. 4), drehbar gelagert ist.
Dieses Lagerteil 27 liegt auf de
Oberseite des Abschnitts 24 des Biegefedergliedes auf, und zwar in seinem zur Vorderseite de
Stuhls nach unten abfallenden Bereich.
Im unbelasteten Zustand des Stuhls nimmt die Oberseite des Abschnitts 24 des Biegefede gliedes 17, in dem Bereich, in welchem sich die Sitzplatte 9 auf diesem Abschnitt 24 abstützt, rr der Horizontalen einen Winkel vorzugsweise im Bereich zwischen 20 und 45 ein.
Zur Ausbildung eines Gegenlagers sind an der Trageinheit 1 zwei Führungsflächen 28 ange ordnet, die an der Unterseite von an der Trageinheit 1 angebrachten Platten 29 ausgebildet sind. I
Seitenansicht gesehen schliessen die Führungsflächen 28 mit der Horizontalen vorzugsweise eine Winkel im Bereich zwischen 0 und 20 ein, wobei sie vorzugsweise zur Rückseite des Stuhls h abfallend ausgebildet sind. Mit diesen Führungsflächen wirken unterhalb derselben angeordnel
Lagerteile 30 zusammen, die von auf dem Achszapfen 26 drehbar gelagerten Rollen gebildi werden.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist ein einzelnes, in der Mittelebene 31 (Fig. 4) des Stuh sich erstreckendes Biegefederglied 17 vorgesehen und beidseitig des vorderen Endbereiches de Biegefedergliedes sind Führungsflächen 28 vorgesehen. Statt dessen könnten auch zwei Biegefe derglieder vorgesehen sein, die sich beidseitig der Mittelebene des Stuhls erstrecken und zwische denen im Bereich ihrer vorderen Enden eine Führungsfläche angeordnet ist. Es wären in diesei Fall natürlich jeweilige mit den beiden Biegefedergliedern zusammenwirkende Lagerteile 27 un ein mit der Führungsfläche zusammenwirkendes Lagerteil 30 vorzusehen.
Der in Richtung zur Rückseite des Stuhls sich erstreckende Abschnitt 25 des Biegefederglie des 17 stützt die Sitzplatte 9 in ihrem rückseitigen Bereich ab, und zwar vorzugsweise in demjen gen Bereich ihrer Längserstreckung, in welchem die schwenkbare Verbindung zwischen Anlenl fortsatz 14 und der Sitzplatte 9 besteht, wobei in Seitenansicht gesehen der Abstand zwische dem Abstützpunkt zwischen dem Biegefederglied und der schwenkbaren Verbindung zwische dem Anlenkfortsatz und der Sitzplatte weniger als 10% der (in Seitenansicht gesehenen) Läng; erstreckung der Sitzplatte beträgt. Hierzu liegt im gezeigten Ausführungsbeispiel der Abschnitt 2 des Biegefedergliedes im Bereich seines freien Endes an der Unterseite des Achszapfens 15 (bzv einer auf dem Achszapfen 15 drehbar gelagerten Rolle) an.
Der Anlenkfortsatz 14 des Verbir dungsarmes 8 weist hierbei beidseitig des Biegefedergliedes 17 nach oben sich erstreckend Laschen auf, deren Durchgangsbohrungen den Achszapfen 15 drehbar lagern. Die Oberseite de Abschnitts 25 kann in dem an der Sitzplatte 9 anliegenden Bereich im unbelasteten Zustand de Rückenlehne beispielsweise einen Winkel zwischen 0 und 30 mit der Horizontalen einschliesser im gezeigten Ausführungsbeispiel liegt er annähernd horizontal.
In Fig. 1 ist der unbelastete Zustand des Stuhls dargestellt, wenn kein Benutzer auf dem Stul sitzt. Mittels des Spannbolzens 22 ist das Biegefederglied 17 mit einer gewissen Vorspannun versehen. Die Rückenlehne 5 wird dadurch in ihrem aufrechten, unverschwenkten Zustand geha ten. Die Lagerteile 30 sind vom Biegefederglied gegen die Führungsfläche 28 gedrückt und au grund des Winkels, den die Führungsfläche mit dem Bereich des Biegefedergliedes 17 einschliess in welchem sich die Sitzplatte auf diesem abstützt, wird eine Kraftkomponente nach vorne erzeug Dieser Winkel kann beispielsweise im Bereich zwischen 15 und 50 liegen. Das nach vorn Schwenken der Rückenlehne wird dabei durch einen Anschlag begrenzt, der beim gezeigte Ausführungsbeispiel durch einen nach oben gerichteten Steg 32 der Trageinheit 1 gebildet wird, a welchen die Lagerteile 30 anschlagen.
Weiters wird durch die auf das Biegefederglied 17 wirkend Vorspannung der Abschnitt 25 des Biegefedergliedes 17 gegen die Sitzplatte 9 gedrückt, sodas
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die Sitzplatte 9 vom Biegefederglied in ihrem rückseitigen Bereich abgestützt wird.
Wenn sich ein Benutzer auf den Stuhl setzt, so kann dies dazu führen, dass sich die Lagerte 30 von der Führungsfläche 28 unter Auslenkung des Abschnitts 24 des Biegefedergliedes abheben. Hierdurch wird das Biegefederglied etwas um die Schwenkachse 18 verschwenkt Fig. 3 in Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn), wodurch der hintere Abschnitt 25 des Bieget dergliedes stärker gegen die Sitzplatte 9 gespannt wird. Dieser Effekt ist umso grösser, je schwer der Benutzer ist. Eine Gewichtskompensation des Benutzers wird dadurch erzielt. Weiters wi durch die in Richtung zur Vorderseite des Stuhls schräg nach unten geneigte Oberseite des vord ren Bereichs des Abschnitts 24 des Biegefedergliedes eine nach vorne gerichtete Kraftkomponen hervorgerufen. Diese Kraftkomponente bewirkt, dass die Rückenlehne 5 in Richtung zum Rückt des Benutzers gezogen wird.
Die Grösse dieser Kraftkomponente hängt wiederum vom Gewic des Benutzers ab, sodass durch diesen Effekt eine weitere Gewichtskompensation gegenüb einem Zurückschwenken der Sitzlehne bzw. Hinunterschwenken des rückseitigen Teils der Sil platte erzielt wird.
Die Abhebung der Lagerteile 30 von den Führungsflächen 28 könnte durch vom unteren Ene des Stegs 32 nach hinten in den Bereich unterhalb der Lagerteile 30 abstehende Stege begrer werden, wobei auch das Anschlagen der Lagerteile 30 an diese Stege dämpfende Dämpfelemen vorgesehen sein könnten.
Wenn der Benutzer beginnt sich zurückzulehnen, bewegt sich der Achszapfen 26 nach hinte wodurch die Federspannung des Biegefedergliedes 17 steigt und somit auch die vom Abschnitt ; auf den Achszapfen 15 ausgeübte Kraft steigt. Falls die Lagerteile 30 im unverschwenkten Zustai der Rückenlehne von den Lagerflächen 28 abgehoben waren, so werden diese beim Verschwe ken der Rückenlehne aufgrund der steigenden Federkraft gegen die Führungsflächen 28 ang drückt. Der vollständig verschwenkte Zustand der Rückenlehne, in welchem ein weiteres Hinunte schwenken der Rückenlehne durch einen geeigneten Anschlag (nicht dargestellt in den Fig verhindert wird, ist in Fig. 2 dargestellt.
Es ist deutlich ersichtlich, dass das Schwenkteil 19 ui somit auch das Biegefederglied 17 in seinem mittleren, neutralen Bereich gegenüber dem in Fig. dargestellten Zustand um die Schwenkachse 18 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt wordi ist. Dadurch kann auch die auf die Rückenlehne im Sinne ihrer Aufrichtung wirkende Kraft sich i Laufe der Verschwenkung der Rückenlehne nach hinten fortlaufend erhöhend ausgebildet sein.
Der nach hinten sich erstreckende Abschnitt 25 des verschwenkbar gelagerten Biegefedergli des 17 stellt somit eine Art Gegenlager für die Sitzplatte dar, wodurch eine die Rückenlehne at richtende Kraft erzeugt wird.
Zur verschwenkbaren Lagerung des Biegefedergliedes 17 könnte in einer anderen Ausfü rungsform der Erfindung beispielsweise auch ein mit einer Abflachung versehener und mit dies Abflachung an das Biegefederglied angeschweisster Schwenkbolzen vorgesehen sein, der drehb in einer Langlochausnehmung der Trageinheit gelagert ist und der von unten her von eine Spannbolzen abgestützt wird (analog wie die Abstützung des Schwenkteils 19 durch den Span bolzen 22).
Unterschiedliche weitere Modifikationen des gezeigten Ausführungsbeispiels sind denkbar ur möglich, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen.
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