AT410229B - Schachtsohle für einen abwasserschacht - Google Patents

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AT410229B
AT410229B AT2412001A AT2412001A AT410229B AT 410229 B AT410229 B AT 410229B AT 2412001 A AT2412001 A AT 2412001A AT 2412001 A AT2412001 A AT 2412001A AT 410229 B AT410229 B AT 410229B
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Guggemos Horst
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F5/00Sewerage structures
    • E03F5/02Manhole shafts or other inspection chambers; Snow-filling openings; accessories

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sewage (AREA)
  • Underground Structures, Protecting, Testing And Restoring Foundations (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Schachtsohle fur einen Abwasserschacht, umfassend einen Boden, der mit einer das Abwasser aufnehmenden Vertiefung versehen ist, und eine vom Rand des Bodens abstehende Wand, in der eine mit der Vertiefung in Verbindung stehende Öffnung zur Abfuhr des Abwassers vorgesehen Ist, wobei die Vertiefung einen in diese Offnung mündenden nnnenförmigen Abschnitt aufweist. 



   Für die Durchfuhrung von   Revisionsarbeiten in Abwasserkanälen ist   es bereits bekannt, in bestimmten Abstanden Schächte vorzusehen, deren Wande in der Regel aus Betonfertigteilelementen zusammengesetzt sind. Hiebei ISt im untersten Element eine In der Regel aus Kunststoff bestehende Schachtsohle vorgesehen, die einen Boden und eine vom Rand des Bodens abstehende Begrenzungswand aufweist, wobei im Boden eine das Abwasser aufnehmende rinnenformige Vertiefung vorgesehen ist, die mit In der Wand befindlichen Offnungen in Verbindung steht, an welchen die Kanalrohr angeschlossen sind. 



   Es ist auch bekannt, Im Bereich von Kanalverzweigungen solche Schachte vorzusehen, wobei in diesem Fall Im Boden sich verzweigende Vertiefungen angeordnet sind
Schliesslich sind Abwasserschachte bekannt, über welche eine Stichleitung, beispielsweise ein Hauskanal, an einen bestehenden Hauptkanal angeschlossen wird Da der Hauptkanal in der Regel tiefer als die Stichleitung angeordnet ist, wird in diesem Fall das Abwasser der Stichleitung zur Schachtsohle über eine Falileitung zugeführt, weiche ausserhalb des Schachtes oder in diesem entlang einer Schachtwand angeordnet   zist. lebel   ist es bekannt, die Falleitung in   eine rinnenför-   mige Vertiefung munden zu lassen, die von der das Abwasser des Hauptkanals führenden nnnenförmigen Vertiefung abzweigt (AT 394597 B). 



   Nachteilig ISt bei dieser bekannten Ausbildung. dass die Lage der Falleitung der nnnenförmigen Vertiefung angepasst sein muss, in welche die Falleitung mündet, so dass dadurch auch die Position der mit der Falleitung verbundenen Stichleitung festgelegt ist und die Einmündung der   Stichleitung In   den Schacht nicht in beliebiger Weise geandert und den jeweiligen Erfordernissen angepasst werden kann
Die vorliegende Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, eine Schachtsohle zu schaffen, welche es ermöglicht, die Elnmundung einer   Stichleitung in weiten   Grenzen zu variieren und dadurch den jeweiligen Erfordernissen anzupassen.

   Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, dass ein mit dem   rinnenförmigen   Abschnitt der Vertiefung verbundenes, einen Tell der Vertiefung bildendes Becken vorgesehen ISt, dem das Abwasser zugeführt wird, wobei sich die Breite des Beckens ausgehend vom nnnenformlgen Abschnitt in Richtung zum Beckenrand erweitert. Dieses Becken kann so ausgebildet sein, dass es einen Grossteil der Flache des Bodens umfasst, so dass es möglich ist, das von einer Stichleitung zugeführte Abwasser in einem grossen Bereich in dieses Becken munden zu lassen, wobei eine sichere Abfuhr durch den mit diesem Becken verbundenen rinnenförmigen Abschnitt über die Offnung im Rand des Bodens gewährleistet ist. 



   Vorzugsweise ist der nnnenförmige Abschnitt über einen   bogenformigen Ubergang mit   dem Becken verbunden, so dass keine Kanten und Ecken vorhanden sind, an weichen sich mit dem Abwasser zugeführte Feststoffe festsetzen können
Der an den bogenförmigen Übergang anschliessende Rand des Beckens ist vorzugsweise von der vom Boden abstehenden Wand begrenzt, so dass das Becken bis zu dieser Wand reicht und daher eine optimale Grösse aufweist
Die Oberkante des   nnnenförmlgen   Abschnittes ist erfindungsgemäss, wie an sich bekannt, über eine in Richtung zur vom Boden abstehenden Wand ansteigende Schragfläche mit dieser Wand verbunden,

   so dass bei   einem Anfall grösserer   Abwassermengen ein sich auf dieser Schrägfläche befindlicher   Anteil in   den nnnenformlgen Abschnitt abrinnt
Die Höhe des nnnenformigen Abschnittes entspricht gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung, wie an sich bekannt, zumindest dem Durchmesser der kreisförmig ausgebildeten Offnung und ist vorzugsweise grosser als dieser Durchmesser, so dass sichergestellt ist, dass das gesamte sich In dieser rinnenformigen Öffnung befindliche Abwasser über die Öffnung abgeführt wird und   nicht zuruckstaut   
Weiters ISt es von Vorteil, wenn In bekannter Weise eine die Öffnung   umschliessende, elnstu-     ckig   mit der Wand ausgebildete Rohrmuffe vorgesehen ist,

   wodurch auf einfache Weise die Schachtsohle mit den Kanalrohren verbunden werden kann
Zweckmässig sind der Boden und die von diesem abstehende Wand mit einem angeformten 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Bauteil aus Beton als Fertigteil ausgebildet, so dass dieser Fertigteil als Ganzes in eine Baugrube abgesenkt und anschliessend die die Schachtwand bildenden Betonringe auf den Fertigteil aufgesetzt werden können. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen schematisch veranschaulicht Fig 1 zeigt eine Draufsicht auf eine erste Ausführungsform der erfindungsgemässen Schachtsohle Fig 2 stellt einen Schnitt nach der Linie 11-11 in Fig. 1 und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie   111-111   in Fig 1 dar Fig. 4 zeigt eine Draufsicht einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemassen Schachtsohle Fig 5 stellt einen Schnitt nach der Linie V-V in Fig 4 und Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie   VI-VI n   Fig. 4 dar Fig. 7 zeigt eine   dntte   Ausführungsform der erfin-   dungsgemässen   Schachtsohle und Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie   VIII-VIII   in   Flg.   7. 



   Die erfindungsgemasse Schachtsohle besteht aus einem Boden 1 und einer von diesem Boden 1 abstehenden Wand 2. In dieser Wand 2 befindet sich eine Öffnung 3, die mit einer   einstückig   mit der Wand 2 ausgebildeten Rohrmuffe 4 versehen ist, die zum Anschluss eines nicht dargestellten Kanalrohres dient. Die Öffnung 3 geht stufenlos in einen rinnenförmigen Abschnitt 5 einer im Boden 1 angeordneten Vertiefung über, deren Höhe h grösser ist als der Durchmesser d der Öffnung 3 (siehe Fig. 3). Der   rinnenförmige   Abschnitt 5 ist über einen   bogenformigen   Übergang 6 mit einem im Boden 1 angeordneten Becken 7 verbunden, wobei der an den   bogenformigen   Übergang 6 anschliessende Rand 8 des Beckens von der vom Boden 1 abstehenden Wand 2 begrenzt ist.

   In dieses Becken mündet, beispielsweise über eine nicht dargestellte Falleitung, eine Stichleitung, über welche Abwasser dem Kanal im Bereich des Schachtes zugeführt wird, wobei die Lage der Stichleitung entsprechend der Form des Beckens 7 in weiten Grenzen verandert und den jeweiligen Erfordernissen angepasst werden kann. 



   Die Oberkante 9 des nnnenförmigen Abschnittes 5 ist über eine in Richtung zur Wand 2 ansteigende Schragfläche 10 mit dieser Wand verbunden, so dass bei Anfall einer grossen Menge von Abwasser, weiches vom   rinnenförmigen   Abschnitt 5 nicht mehr aufgenommen werden kann und daher auf die SchragflÅache 10 gelangt, dieses Abwasser in der Folge wieder in den rinnenförmigen Abschnitt 5 zurückfliesst An den Boden 1 und die Wand 2 kann ein aus Beton gefertigter Bauteil 11 angeformt sein, so dass der so hergestellte Fertigteil in eine Baugrube abgesenkt werden kann und daher In dieser keine Betonarbeiten mehr erforderlich sind
Die Ausführungsform nach den Fig.

   4 bis 6 unterscheidet sich von der Ausführungsform nach den   Flg.   1 bis 3 lediglich dadurch, dass die vom Becken 7 eingenommene Flache des Bodens 1 grösser ist und daher die Zufuhr von Abwasser in weiteren Grenzen variiert und den jeweiligen Erfordernissen angepasst werden kann. 



   Die in den Fig 7 und 8 dargestellte Ausführungsform zeigt ein ovales Becken, bei dem der rinnenformige Abschnitt 5 gegenüber den vorher gezeigten Ausführungen langer ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Schachtsohle für einen Abwasserschacht, umfassend einen Boden, der mit einer das Ab- wasser aufnehmenden Vertiefung versehen ist, und eine vom Rand des Bodens abste- hende Wand, in der eine mit der Vertiefung in Verbindung stehende Offnung zur Abfuhr des Abwassers vorgesehen ist, wobei die Vertiefung einen in diese Offnung mündenden rinnenförmigen Abschnitt aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit diesem nnnen- förmigen Abschnitt (5) verbundenes, einen Teil der Vertiefung bildendes Becken (7) vorge- sehen ist, dem das Abwasser zugeführt wird, wobei sich die Breite des Beckens (7) aus- gehend vom rinnenförmigen Abschnitt (5) in Richtung zum Beckenrand erweitert 2.
    Schachtsohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der rinnenformige Ab- schnitt (5) über einen bogenformigen Übergang (6) mit dem Becken (7) verbunden ist.
    3 Schachtsohle nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der an den bogen- formigen Übergang (6) anschliessende Rand (8) des Beckens (7) von der vom Boden (1) abstehenden Wand (2) begrenzt ist 4 Schachtsohle nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberkante (9) des nnnenformlgen Abschnitts (5), wie an sich bekannt, über eine in Richtung zur vom Bo- den abstehenden Wand (2) ansteigende Schrägfläche (10) mit dieser Wand (2) verbunden <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 5 Schachtsohle nach einem der Anspruche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe (h) des rinnenformigen Abschnitts (5), wie an sich bekannt, zumindest dem Durchmesser (d) der kreisförmig ausgebildeten Öffnung (3) entspricht, und vorzugsweise grösser als der Durchmesser (d) der kreisförmig ausgebildeten Öffnung (3) ist.
    6. Schachtsohle nach einem der Anspruche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine die Öffnung (3) umschliessende, elnstucklg mit der Wand (2) ausgebildete Rohrmuffe (4) vor- gesehen ist.
    7 Schachtsohle nach einem der Anspruche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Bo- den (1) und die von diesem abstehende Wand (2), wie an sich bekannt, mit einem ange- formten Bauteil (11) aus Beton als Fertigteil ausgebildet ist
AT2412001A 2001-02-15 2001-02-15 Schachtsohle für einen abwasserschacht AT410229B (de)

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DE102006038664A1 (de) * 2006-08-17 2008-02-21 Funke Kunststoffe Gmbh Schacht-Unterteil
DE102018121292A1 (de) * 2018-08-31 2020-03-05 ACO Severin Ahlmann GmbH & Co Kommanditgesellschaft Entwässerungsschacht und Entwässerungssystem

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AT394597B (de) * 1989-06-27 1992-05-11 Batiwe Beteiligungsgesellschaf Zulaufeinrichtung fuer ein fliessfaehiges medium

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