<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Schmieren eines Eisenbahnvignolgleises, insbesonde- re vor einem Kurvenabschnitt, der durch Radflansche von Eisenbahnwagen einer Abnutzung unter- liegt, durch Auftragen von Schmiermittel, im wesentlichen horizontal, gegen die Innenseite des Eisenbahnvignolgleises mittels einer mit Schmiermittel versorgten Auftragseinrichtung. Bei einem Verfahren dieser Art ist es bekannt, das Schmiermittel mittels einer feststehenden Auftragseinrich- tung, somit nur punktuell aufzubringen. Dadurch wird an einem oder auch an mehreren Stellen eine viel zu grosse Fettmenge aufgetragen, die dann durch die Räder des fahrenden Zuges abge- schleudert wird. Abgesehen vom hohen Fettverbrauch birgt dies die Gefahr, dass Fett an die Lauf- fläche gelangt und die Bremswirkung beeinträchtigt.
Dem abzuhelfen, ist eines der Ziele der Erfindung, die hiezu vorschlägt, das Schmiermittel durch Bewegen der einen Bestandteil eines an sich bezüglich des Geleises ortsfest angeordneten Gerätes bildenden Auftragseinrichtung entlang des zu schmierenden Gleises auf dieses aufzubrin- gen. Hiedurch gelingt es, einen gleichmässigen Fettfilm an der Seitenfläche des Schienenkopfes zu erzielen. Die Länge dieses Fettfilmes sollte etwa gleich dem Umfang eines Rades sein. Der Fett- film trägt zur Verminderung der Abnutzung an Material bei, gegenüber bekannten Schmierverfah- ren etwa um 30 %, wodurch die Lebensdauer der Schienen und auch der Spurkränze der Räder erhöht wird.
Bei Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens wird das Fett gezielt aufgetragen, sodass die kritische Höhe des Fettauftrages an der Schiene, die nicht überschritten werden darf, eingehalten wird und eine einwandfreie Bremswirkung erzielt werden kann. Sollen Kurven ge- schmiert werden, so erfolgt der Auftrag des Schmiermittels bevorzugt vor der Kurve, im Idealfall am letzten geraden Stück vor der Kurve. Die Räder übertragen dann das Schmiermittel auf den Gleis- bogen.
Bekannt wurde es bereits, Schmiermittel durch Bewegen der Auftragseinrichtung entlang des zu schmierenden Gleises auf dieses aufzubringen. Hiefür werden Vorrichtungen eingesetzt, die an Fahrzeugen befestigt sind, die sich entlang des Gleises bewegen (US 5 236 063 A, CH 672 101 A5), jedoch auch handgeführte Einrichtungen, die so ausgebildet sind, dass sie entlang einer Schiene eines Gleisstranges bewegt werden können und Schmiermittel seitlich auf den Schienenkopf dabei auftragen.
Zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens wird eine Vorrichtung mit einem Düsen- kopf vorgeschlagen, dem das Schmiermittel zugeführt wird, die sich dadurch auszeichnet, dass der mit bevorzugt zwei voneinander beabstandeten Düsenträgern versehene Düsenkopf an einem Hal- ter befestigt ist, der über einen ortsfesten, bevorzugt an einer Schiene des Gleises befestigten An- trieb längs des Gleises bewegbar ist. Durch diese Ausführungsform wird auf einfache Art die Be- wegung der Auftragseinrichtung realisiert.
In weiterer Ausgestaltung der erfindungsgemässen Vorrichtung kann der Antrieb für den Düsen- kopf ein bevorzugt doppelt wirkendes Kolben-/Zylinderaggregat sein, wobei der Halter des Düsen- kopfes als den Zylinder des Kolben-/Zylinderaggregates bevorzugt durchsetzende Stange ausge- bildet und mit dem Kolben des Kolben-/Zylinderaggregates verbunden ist. Durch das Kolben-/Zylin- deraggregat in der beschriebenen Ausführungsform wird ein sicherer Antrieb erreicht. Die frostsi- chere Gestaltung stellt hiebei kein Problem dar.
Für die Schmiermittelzufuhr ist es von Vorteil, wenn die Düsenträger durch ein Rohr, dem das Schmiermittel bevorzugt mittig zwischen den Düsenträgern zuführbar ist, miteinander verbunden sind. Bei dieser Ausführungsform trägt das Rohr auch zur gegenseitigen Abstützung und Distanz- haltung der Düsenträger bei. Bei grösserem Abstand der Düsenträger voneinander ist es zweckmä- #ig, das Rohr gegen den (feststehenden) Zylinder abzustützen. Die Abstützung, die eine Relativ- bewegung zwischen Rohr und Zylindern zulassen muss, erfolgt vorteilhaft durch einen Wagen, dessen Räder in mit dem Zylinder des Kolben-/Zylinderaggregates verbundenen Führungen laufen.
Die gewünschte Filmhöhe kann durch Anwendung von Breitschlitzdüsen im Düsenträger sowie durch Justieren der Vorrichtung erreicht werden oder durch insbesondere aus Stahldraht beste- henden Borsten, die im Boden des Düsenträgers verankert sind und welchen über Öffnungen im Düsenboden das Schmiermittel zuführbar ist. Nach dem Auftragen müssen die Borsten vom Schie- nenkopf seitlich wegbewegt werden.
Soll die Vorrichtung zum Schmieren an der Schiene befestigt werden, so erfolgt dies ohne Be- schädigung des Schienenprofiles, wenn der Antrieb für den Dusenkopf über Klammern am Schie- nenfuss befestigt ist, wobei eine Klammer den Schienenfuss von unten umfasst und die andere
<Desc/Clms Page number 2>
Klammer am Schienenfuss oben aufliegt und wenn die beiden Klammern gegeneinander bewegbar angeordnet sind, z. B. dadurch, dass die den Schienenfuss von unten umfassende Klammer mit einem Gewinde versehen ist, das eine Bohrung der am Schienenfuss oben aufliegenden Klammer durchsetzt, wobei auf das Gewinde eine Mutter aufschraubbar ist, die an jener Klammer abgestützt ist, die am Schienenfuss oben aufliegt.
Hiebei kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung eine der Klammern, bevorzugt die am Schienenfuss oben aufliegende Klammer mit einem Tragzapfen zur Fixierung des Antriebes der Vorrichtung gegenüber der Schiene versehen sein, wobei bevor- zugt der Zylinder des Kolben-/Zylinderaggregates mit einer Halteplatte ausgestattet ist, die vom Tragzapfen durchsetzbare, insbesondere als Langloch ausgebildete Öffnungen aufweist, wobei ge- gebenenfalls die Halteplatte in verschiedenen Abständen von der Schiene am Tragzapfen zwi- schen zwei Schraubmuttern klemmbar ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der Antrieb für den Düsenkopf an den Schwellen befestigt werden. Insbesondere bei Holzschwellen ist es hiebei von Vorteil, wenn an der Oberseite der Schwellen eine bevorzugt winkelförmige Grundplatte, insbes. mittels Holzschrauben befestigt ist, von der eine Befestigungsplatte aufragt, die mit Durchbrechungen, insbesondere mit gegen die Grundplattenebene schräg verlaufenden Langlöchern versehen ist, welche von Haltebolzen durch- setzt sind, an welchen der Antrieb für den Düsenkopf, bevorzugt die Halteplatte, mit der der Zylin- der des Kolben-/Zylinderaggregates ausgestattet ist, befestigt ist. Bei dieser Ausführungsform be- darf es für die Befestigung des Düsenkopfantriebes einer Grund- und einer mit dieser verbundenen Befestigungsplatte.
Die Befestigung der Grundplatte an der Schwelle kann auch erfolgen, ohne dass hiefür die Schwelle durch Anbringen von Bohrungen od.dgl. geschwächt wird, wenn ein Befes- tigungswinkel, der mit einem seiner Schenkel, insbes. justierbar an der Grundplatte festgelegt ist, mit seinem zweiten Schenkel an einer Seitenwand der Schwelle abgestützt ist, insbes. mittels zweier Schraubbolzen und wenn an der gegenüberliegenden Seitenwand die Abwinkelung der Grundplatte anliegt, sodass die Schwelle von der Abwinkelung und dem Befestigungswinkel nach Art einer Zwinge erfasst ist. Die Befestigung der Halteeinrichtung für den Düsenkopfantrieb erfolgt bei dieser Anordnung durch Festklemmen der Halteeinrichtung an der Schwelle, die auch aus Holz bestehen könnte.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung dargestellten, für die Ausführung des erfindungsgemässen Verfahrens geeigneten Vorrichtungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen, Fig. 1 eine für die Ausführung des erfindungsgemässen Verfahrens geeignete Vorrichtung an einer Schiene montiert, in Draufsicht, Fig. 2 die Vorrichtung gemäss Fig. 1 in einer Vorderansicht, Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie 111-111 in Fig. 2, Fig. 4 eine Ausführungsform, bei der die erfindungs- gemässe Vorrichtung am Fuss einer Schiene befestigt ist, in einem Querschnitt, Fig. 5 eine der Fig. 4 entsprechende Darstellung, bei der die erfindungsgemässe Vorrichtung an einer Holzschwel- le befestigt ist, Fig. 6 ein Detail aus Fig. 5, Fig. 7 eine Ausführungsform, bei der die erfindungsge- mässe Schmiervorrichtung an einer Betonschwelle befestigt ist, die Fig.
8 und 9 ein Detail aus Fig. 7, wobei Fig. 8 eine Seitenansicht und Fig. 9 eine Draufsicht ist, Fig. 10 die in Fig. 1 gezeigte Schmiervorrichtung im Detail, die Fig. 11 und 12 ein Detail aus Fig. 10, wobei Fig. 11 eine Seiten- ansicht und Fig. 12 einen Schnitt entlang der Linie XII-XII in Fig. 11darstellt, die Fig. 13 und 14 ein weiteres Detail aus der Darstellung in Fig. 10, Fig. 13 in Seitenansicht und Fig. 14 in einem Quer- schnitt, die Fig. 15 und 16 ein weiteres Detail aus Fig. 10, wobei die Darstellung der Fig. 15 in Seitenansicht und Fig. 16 ein Schnitt entlang der Linie XVI-XVI in Fig. 15 ist.
In den Figuren 1 und 2 der Zeichnung sind durch parallel verlaufende, strichpunktierte Linien- paare Trennlinien eingezeichnet, da aus Platzgründen die Vorrichtung in ihrer Gesamtlänge nicht dargestellt werden konnte. In der Zeichnung ist mit 4 die zu schmierende Schiene eines Eisen- bahnvignolgeleises bezeichnet. Das Schmiermittel wird über Düsen 13 an den Kopf der Schiene 4 innenseitig abgegeben. Jeweils zwei Düsen 13 sind in einem Düsenträger 1 angeordnet. Im darge- stellten Ausführungsbeispiel ist ein Düsenkopf mit zwei derartigen Düsenträgern 1 ausgestattet.
Der Düsenkopf ist an einem Halter 2 befestigt, der über einen ortsfesten Antrieb 3 längs des Glei- ses bewegbar ist. Der Antrieb 3 kann an der Schiene 4 befestigt sein, wie dies die Ausführungsbei- spiele der Fig. 1,2 sowie 4 zeigen. Es ist jedoch auch möglich, den Antrieb 3 für den Düsenkopf an Schwellen zu befestigen, wie dies die Fig. 5 und 6 für eine Holzschwelle und die Fig. 7 bis 9 für eine Betonschwelle zeigen. Der Antrieb 3 für den Düsenkopf ist im dargestellten Ausführungsbei- spiel als doppelt wirkendes Kolben-/Zylinderaggregat 5 ausgebildet. Der Halter 2 des Düsenkopfes
<Desc/Clms Page number 3>
kann als den Zylinder 6 des Kolben-/Zylinderaggregates durchsetzende Stange 7 ausgebildet sein.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel (Fig. 10) ist die Stange 7 unterteilt, d. h. sie durchsetzt den Kolben nicht, sondern ist mit jeweils einem Ende in den Kolben eingeschraubt. Durchsetzt die Stange 7 den Kolben 8, so ist sie mit diesem ebenfalls fest zu verbinden. Das Treibmittel wird dem Zylinder 6 des Kolben-/Zylinderaggregates 5 über zwei Leitungen 33,34 zugeführt, die in durch den Kolben voneinander getrennte Zylinderräume münden. Der Zylinder 6 des Kolben-/Zylinder- aggregates 5 ist mehr im Detail aus Fig. 12 ersichtlich. Die Düsenträger 1 sind durch ein Rohr 9, dem das Schmiermittel bevorzugt mittig zwischen den Trägern 1 zuführbar ist, miteinander verbun- den. Ist die Entfernung der Düsenträger 1 voneinander gross, so ist es zweckmässig, das Rohr gegen den Zylinder 6 abzustützen.
Zweckmässig ist es hiebei, wenn zur Abstützung des Rohres ein Wagen 10 vorgesehen ist, dessen Räder 11 in mit dem Zylinder 6 des Kolben-/Zylinderaggregates 5 verbundenen Führungen 12 laufen.
Diese Ausführungsform ist detailliert in den Fig. 13 und 14 dargestellt. Die Einspeisung des Schmiermittels in das Rohr 9 erfolgt über einen Zufuhrstutzen 35, der über ein Anschlussstück 36 mit einer Schlauchleitung 37 verbunden ist, die ihrerseits aus dem Vorratsbehälter des Schmiermit- tels gespeist wird. Die Schlauchleitung 37 besteht aus flexiblem Material, weil sie dem Anschluss- stutzen 35 in seiner Bewegung entlang des Zylinders 6 des Kolben-/Zylinderaggregates 5 folgen muss.
Die Düsenträger 1 sind, wie dies insbes. Fig. 15 veranschaulicht, mit Breitschlitzdüsen 13 be- stückt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwei solcher Düsen gezeigt, die an den Enden des Düsenträgers 1 angeordnet sind und zentrisch symmetrisch bezüglich der Mitte des Düsenträ- gers 1 liegen. Die Düsen 13 sind in den Düsenträger 1 eingeschraubt. Die Kanäle der Breitschlitz- düsen 13 sind über eine Bohrung 38 im Düsenträger 1 miteinander verbunden. Das Schmiermittel wird dieser Bohrung mittig über einen Anschluss 39 zugeführt. In einer nicht zeichnerisch dargestell- ten Ausführungsform kann die Zufuhr des Schmiermittels zu dem Kopf der Schienen 4 auch durch Borsten erfolgen, die bevorzugt aus Stahldraht bestehen und die im Düsenträger 1 verankert sind.
Das Schmiermittel wird den Borsten im Bereich ihrer Verankerung über Öffnungen im Düsenträger zugeführt.
Wird der Antrieb für den Düsenkopf am Schienenfuss befestigt, so ist es zweckmässig, Klam- mem 14, 14a hiefür zu verwenden, um die Schiene nicht durch Bohrungen od.dgl. zu schwächen.
Eine Klammer 14 kann dabei den Schienenfuss 15 von unten umfassen, während die andere Klam- mer 14a am Schienenfuss 15 oben aufliegt, wie dies aus Fig. 4 im Detail ersichtlich ist. Die beiden Klammern 14, 14a sind gegeneinander bewegbar angeordnet. Hiebei kann die den Schienenfuss 15 von unten umfassende Klammer 14 mit einem Gewinde 16 versehen sein, das eine Bohrung der am Schienenfuss 15 oben aufliegenden Klammer 14a durchsetzt, wobei auf das Gewinde 16 eine Mutter 17 aufschraubbar ist, die an jener Klammer 14a abgestützt ist, die am Schienenfuss 15 oben aufliegt. Eine der Klammern 14,14a ist mit einem Tragzapfen 18 zur Fixierung des Antriebes 3 der Vorrichtung gegenüber der Schiene 4 versehen.
Die Befestigung erfolgt hiebei bevorzugt dadurch, dass der Zylinder 6 des Kolben-/Zylinderaggregates 5 mit einer Halteplatte 19 ausgestattet ist, die von Tragzapfen 18 durchsetzbare, insbesondere als Langloch 22 ausgebildete Öffnungen aufweist, wobei die Halteplatte 19 in verschiedenen Abständen von der Schiene 4 am Tragzapfen 18 zwi- schen zwei Schraubmuttern 20,21 klemmbar ist. Die Ausbildung der Öffnung in der Halteplatte 19 als Langloch 22 erlaubt hiebei eine Justierung der Schmiervorrichtung gegenüber der Schiene 4 Ist das Langloch schräg ausgebildet, so kann hiebei eine Justierung der Vorrichtung sowohl der Höhe nach als auch in Richtung der Schienen erfolgen.
Der Antrieb für den Düsenkopf kann auch, wie dies die Fig. 5 - 9 zeigen, an den Schwellen 23 befestigt sein. In den Fig. 5 und 6 ist hiebei eine Befestigung an Holzschwellen veranschaulicht, wogegen die Fig. 7 - 9 eine Befestigung der Schmiervorrichtung an Betonschwellen veranschauli- chen. Im Prinzip ist es jedoch auch möglich, die Befestigungsvorrichtungen der Fig. 5 und 6 bei einer Betonschwelle anzuwenden, und umgekehrt kann die Befestigungseinrichtung der Fig. 7 - 9 auch bei Holzschwellen ausgeführt werden.
Gemäss den Fig. 5 und 6 ist an der Oberseite der Schwellen 23 eine winkelförmige Grundplatte 25 mittels Schrauben 24 befestigt. Von der Grundplatte 25 ragt eine Befestigungsplatte 26 auf, die mit Durchbrechungen 27, die vorzugsweise gegen die Grundplattenebene schräg verlaufen, verse- hen ist. Die Durchbrechungen 27 sind als Langlöcher ausgebildet. Die Durchbrechungen 27 wer-
<Desc/Clms Page number 4>
den von Haltebolzen 28 durchsetzt, an welchen der Antrieb für den Düsenkopf befestigt ist. Zur Befestigung ist es hiebei zweckmässig, die Halteplatte 19, mit der der Zylinder 6 des Kolben-/Zylin- deraggregates 5 ausgestattet ist, zu verwenden. Die Halteplatten 19 des Zylinders 6 werden hiebei zwischen der Befestigungsplatte 26 und einer Schraubmutter 40 geklemmt.
Die Langlöcher 22 in den Halteplatten 19 können hiebei mit ihrer Längsachse parallel zur Achse des Zylinders 6 verlau- fen.
In der Ausführungsform der Fig. 7 - 9 ist an der Grundplatte 25 ein Befestigungswinkel 29 jus- tierbar mit einem seiner Schenkeln festgelegt. Zur Justierung des Befestigungswinkels 29 ist, wie dies insbes. die Fig. 8 und 9 zeigen, der eine Schenkel des Befestigungswinkels 29 mit zwei paral- lel zueinander und im Abstand voneinander angeordneten Schlitzen versehen. Korrespondierend hiezu besitzt auch die Grundplatte 25 zwei parallel zueinander verlaufende Schlitze. Die Schlitze in der Grundplatte und im Schenkel des Befestigungswinkels 29 werden von Schrauben durchsetzt und können durch diese Schrauben in der jeweils gewünschten Relativlage gegeneinander ge- klemmt werden. Der zweite Schenkel des Befestigungswinkels 29 ist an einer Seitenwand der Schwelle 23 abgestützt.
Die Abstützung erfolgt im dargestellten Ausführungsbeispiel mittels zweier Schraubenbolzen 30,31, die mit ihrer Stirnfläche an der Seitenwand der Schwelle 23 anliegen und durch Bohrungen im Schenkel des Befestigungswinkels 29 hindurchragen. An jener Seitenwand der Schwelle 23, die der Seitenwand, an der der Befestigungswinkel 29 abgestützt ist, gegenüber- liegt, liegt die Abwinkelung 32 der Grundplatte 25 an. Solcherart ist die Schwelle 23 von der Abwin- kelung 32 und dem Befestigungswinkel 29 nach Art einer Zwinge erfasst.
Die Schmiervorrichtung ist in einem ortsfesten Gehäuse 41 angeordnet, das mit einem Schwenkdeckel 42 versehen ist und das an seiner, der Schiene 4 zugewandten Seitenfläche einen parallel zum Gleis verlaufenden Schlitz oder eine sonstige Ausnehmung 43 besitzt, durch welche der Düsenträger 1 mit seinen Düsen 13 hindurchragt. In den Fig. 1 und 2 ist aus Gründen der Klar- heit der Gehäusedeckel 42 bzw. die äussere Seitenwand des Gehäuses 41 entfernt.
PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren zum Schmieren eines Eisenbahnvignolgleises, insbesondere vor einem Kurven- abschnitt, der durch Radflansche von Eisenbahnwagen einer Abnutzung unterliegt, durch
Auftragen von Schmiermittel, im Wesentlichen horizontal, gegen die Innenseite des Eisen- bahnvignolgleises mittels einer mit Schmiermittel versorgten Auftragseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass das Schmiermittel durch Bewegen der einen Bestandteil eines an sich bezüglich des Gleises ortsfest angeordneten Gerätes bildenden Auftragseinrichtung entlang des zu schmierenden Gleises auf dieses aufgebracht wird.