AT528296B1 - Vorrichtung zum Auftragen von Konditioniermittel auf die Räder von Schienenfahrzeugen - Google Patents

Vorrichtung zum Auftragen von Konditioniermittel auf die Räder von Schienenfahrzeugen

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AT528296B1
AT528296B1 ATA50860/2024A AT508602024A AT528296B1 AT 528296 B1 AT528296 B1 AT 528296B1 AT 508602024 A AT508602024 A AT 508602024A AT 528296 B1 AT528296 B1 AT 528296B1
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Karabulut Bsc Volkan
Gunacker Dipl -Ing Manuel
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Hy Power Produktions Und Handels Gmbh
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    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K7/00Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
    • B61K7/02Track brakes or retarding apparatus

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Eine Konditioniervorrichtung zum Auftragen von Konditioniermittel auf die Radstirnfläche (46) und Radrückenfläche (47) von Rädern (39) von Schienenfahrzeugen weist wenigstens eine Bürste (20) mit Borsten, einen Träger (14), an dem die Bürste (20) montiert ist, und der eine Auflagefläche (27) aufweist, mit der er z.B. auf einer Schwelle (2) eines Gleises (3) aufliegt, und eine Leitung (48) zum Zuführen des Konditioniermittels zur Bürste (20) auf. Die Leitung (48) mündet zwischen den Borsten der Bürste (20). Dadurch ist eine gute Verteilung des Konditioniermittel innerhalb der Bürste und eine gute Übertragung des Konditioniermittels auf die Radstirnfläche (46) und Radrückenfläche (47) gewährleistet.

Description

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Beschreibung
[0001] Die Erfindung betrifft eine Konditioniervorrichtung zum Auftragen von Konditioniermittel auf die Radstirnfläche und/oder die Radrückenfläche von Rädern von Schienenfahrzeugen bzw. Eisenbahnwagen, mit wenigstens einer Bürste mit Borsten, mit einem Träger, an dem die Bürste montiert ist, und der eine Auflagefläche aufweist, mit der er auf einer Schwelle eines Gleises aufliegt, und mit einer Leitung zum Zuführen des Konditioniermittels zur Bürste.
[0002] Die Erfindung betrifft des Weiteren eine Bremsanlage mit einer derartigen Konditioniervorrichtung.
[0003] Gleisbremsen bzw. Backenbremsanlagen kommen auf Rangier-Bahnhöfen und Verschub-Bahnhöfen zum Einsatz, um die Geschwindigkeit der Wagen zu reduzieren und diese auf die gewünschte Geschwindigkeit abzubremsen. Derartige Anlagen werden stationär an der Schiene eingebaut. Durch den Kontakt und die Reibung zwischen den Bremsbacken bzw. Bremsbalken mit VerschleiRbremsleisten und den Flanken (Radstirnfläche und Radrückenfläche) des Rades erfolgt die Verzögerung. Allerdings entsteht dabei auch hochfrequenter Lärm.
[0004] Um diesen zu verhindern oder wenigstens zu mindern, wird ein Konditioniermittel verwendet, das die Aufgabe hat, den Reibungskoeffizienten zwischen Rad und Bremsbacke aufrecht zu erhalten. Mit der Konditioniervorrichtung wird das Konditioniermittel auf die Flanken der Räder aufgebracht und von diesen in der Bremsanlage auf die Bremsbacken verteilt, um die Lärmentwicklung soweit wie möglich zu unterbinden.
[0005] Aus der JP 2015-080978 A ist eine gattungsgemäße Konditioniervorrichtung bekannt. Bei dieser Konditioniervorrichtung wird das Konditioniermittel über Düsen am Grund der Bürste zugeführt. Wenn keine festen Teile der Konditioniervorrichtung in das Lichtraumprofil der Schienen bzw. Gleise ragen sollen, ist es erforderlich, die Bürsten relativ steil aufzurichten, was allerdings die Verteilung des Konditioniermittels zu den freien Enden der Borsten hin, über die das Auftragen des Konditioniermittels auf die Räder erfolgt, erschwert.
[0006] Eine weitere Konditioniervorrichtung ist aus der EP 2 807 068 A bekannt. Bei der bekannten Vorrichtung wird zwar das Konditioniermittel im Bereich des freien Endes der Borsten zugeführt, allerdings ist die Verteilung des Konditioniermittels ebenfalls mangelhaft, weil die Düsen über den Bürsten angeordnet sind und somit das Konditioniermittel auf den Radabschnitten, die sich von den Düsen und den darunter befindlichen Bürstenabschnitten weg nach oben bewegen, nicht von den Bürsten auf den Flanken der Räder verteilt wird.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Konditioniervorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die eine bessere Verteilung des Konditioniermittels auf die Flanken der Räder und in weiterer Folge eine Aufbringung des Konditioniermittels zwischen Rad und Bremsbacken ermöglicht.
[0008] Gelöst wird diese Aufgabe mit einer Konditioniervorrichtung mit den Merkmalen des Anspruches 1.
[0009] Gelöst wird diese Aufgabe mit einer Bremsanlage mit den Merkmalen des Anspruches 17. [0010] Bevorzugte, aber nicht zwingende Merkmale sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0011] Erfindungsgemäß mündet die vorzugsweise flexible Leitung zum Zuführen des Konditioniermittels zur Bürste zwischen den Borsten der Bürste. Dies hat den Vorteil, dass das Konditioniermittel auf jeden Fall mittels der Bürste zuverlässig auf den Flanken der Räder verteilt wird, weil das Konditioniermittel in der Bürste abgegeben wird und sich rund um die Mündung der Leitung Borsten befinden, die das Konditioniermittel verteilen.
[0012] Außerdem ist die Mündung der Leitung um höchstens 50 % der Länge der Borsten gegenüber den freien Enden der Borsten zurückversetzt. Das Konditioniermittel wird somit zuverlässig innerhalb der Bürste zwischen den Borsten verteilt, bevor es von der Bürste flächig auf die Flanken der Räder übertragen wird.
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[0013] Erfindungsgemäß ist die Mündung der Leitung um höchstens 50 % der Länge der Borsten gegenüber den freien Enden der Borsten zurückversetzt, weil in diesem Bereich eine gute Verteilung des Konditioniermittels im vorderen Bereich der Bürsten möglich ist. Noch besser ist die Verteilung, wenn die Mündung der Leitung um 40 % bis 10 %, bevorzugt 30 % bis 10 %, besonders bevorzugt 20 % bis 10 %, der Länge der Borsten gegenüber den freien Enden der Borsten zurückversetzt ist.
[0014] Grundsätzlich gilt, dass eine Verteilung des Konditioniermittels innerhalb der Bürste in einem vorderen Bereich der Bürsten besser als eine Verteilung in einem weiter hinten liegenden Bereich ist, dass die Mündung aber etwas gegenüber den freien Enden der Borsten zurückversetzt sein soll, damit eine gute Verteilung des Konditioniermittels zwischen den Borsten erfolgt.
[0015] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Bürste Bündel von Borsten aufweist, und dass die Leitung zwischen den Bündeln von Borsten mündet. Wenn die Borsten gebündelt sind, ist die Bürste einerseits steifer und andererseits ist es einfacher, die Leitung zwischen die Borsten einzusetzen.
[0016] Wenn die Leitung in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung im Wesentlichen parallel zu den Borsten liegt, hat dies den Vorteil, dass sich die Leitung, wenn sie flexibel ist, problemlos mit den Borsten bzw. Borstenbündeln mitbewegen kann, wenn sich ein Rad an der Bürste vorbeibewegt. Das Einsetzen der Leitung in die Bürste ist des Weiteren auch einfacher, wenn diese im Wesentlichen parallel zu den Borsten liegt.
[0017] Bei der Erfindung ist es des Weiteren bevorzugt, wenn zwei oder mehr als zwei Leitungen zwischen den Borsten der Bürste münden. Dies verbessert nicht nur die Verteilung des Konditioniermittels innerhalb der Bürste, sondern ist insbesondere bei längeren Bürsten von Vorteil, um eine gute Verteilung des Konditioniermittels über die ganze Länge der Bürste zu gewährleisten.
[0018] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Leitung biegesteifer als die Bündel der Borsten. Der sich daraus ergebende Vorteil liegt darin, dass sich die Mündung der Leitung zwischen den Borsten bzw. Bündeln der Borsten bewegt, wenn die Borsten durch ein sich vorbeibewegendes Rad zur Seite gebogen werden und das Konditioniermittel dadurch besser zwischen den Borsten verteilt wird.
[0019] Ein weiterer Nachteil der aus der EP 2 807 068 A bekannten Vorrichtung liegt darin, dass die darin beschriebene Vorrichtung mit metallischen Komponenten in das Lichtraumprofil des Gleises, das normalerweise von allen festen Teilen freigehalten werden muss, ragt. Weiters kommen feste Teile der Konditioniervorrichtung mit dem Rad des Zuges in Kontakt. Dies führt dazu, dass diese Teile vom Rad verdrängt werden und somit einer Beschleunigung unterlegen sind. Es erfolgt somit ein Verschleiß an allen berührten Führungselementen und die Energie der beschleunigten Massen müssen von den Halterungen aufgenommen und abgeleitet werden. Sollte das Verschieben der Bauteile der Vorrichtung nicht funktionieren, kann das zu einer Beschädigung des Rades führen. Daher ist für den Einbau der Vorrichtung eine Sondergenehmigung notwendig.
[0020] Eine weitere Aufgabe der Erfindung liegt daher darin, einen Aufbau einer Konditioniervorrichtung zu schaffen, bei der keine festen Teile in das Lichtraumprofil der Schienen bzw. Gleise ragen.
[0021] Diese Aufgabe wird am besten durch die Kombination folgender Merkmale gelöst, wobei
aber jedes einzelne Merkmal auch alleine geeignet ist, diese Aufgabe zu lösen und daher auch
ohne die jeweils anderen Merkmale verwendet werden kann:
* der Winkel, in dem die Borsten der Bürste zur Auflagefläche ausgerichtet sind, ist verstellbar;
* die Position der Bürste gegenüber dem Träger ist verstellbar, insbesondere verschiebbar;
* die Bürste ist an einer Halterung angeordnet und insbesondere an der Halterung verstellbar, insbesondere verschiebbar.
[0022] Durch jede dieser Maßnahmen ist es möglich, die festen metallischen Bauteile der Konditioniervorrichtung so anzuordnen, dass nur die Borsten der Bürste und die vorzugsweise flexiblen Leitungen, welche sich gegebenenfalls mit den Borsten mitbewegen, in das Lichtraumprofil des Gleises ragen.
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[0023] In einer Weiterbildung der Erfindung kann des Weiteren vorgesehen sein, dass die Halterung eine Montagefläche aufweist, an der die Bürste montiert ist, und dass die Bürste an der Montagefläche verstellbar, insbesondere verschiebbar, ist. Dies ermöglicht eine einfache Positionierung der Halterung am Träger, insbesondere um bei einem mit einer Verkürzung der Borsten verbundenen Verschleiß der Bürste diese nachjustieren zu können.
[0024] Bewährt hat sich bei der Erfindung auch, wenn der Winkel zwischen den Borsten und der Auflagefläche zwischen 0° und 45°, insbesondere zwischen 10° und 35°, besonders bevorzugt zwischen 15° und 30°, einstellbar ist. Mit diesen Winkeln ist es besonders einfach möglich, das Lichtraumprofil frei zu halten, gleichzeitig aber ein zuverlässiges Aufbringen von Konditioniermittel auf die Räder zu gewährleisten.
[0025] Ein besonders einfacher Aufbau der erfindungsgemäßen Konditioniervorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Borsten parallel zur Montagefläche ausgerichtet sind, und dass die Halterung verschwenkbar am Träger befestigt ist. Eine Einstellung des Abstandes der Bürste von der Schiene und folglich den darauf laufenden Rädern kann damit sehr einfach durchgeführt werden, insbesondere wenn die Bürste an einer Halterung angeordnet und insbesondere an der Halterung verstellbar, insbesondere verschiebbar, ist, weil die Ausrichtung der Bürste bei der Einstellung und einer Nachjustierung aufgrund von Verschleiß immer gleich bleibt.
[0026] Wenn zwei oder mehr als zwei Leitungen zwischen den Borsten der Bürste münden, weist die erfindungsgemäße Bürste praktischerweise einen Basisteil auf, an dem die Borsten befestigt sind, und ist am Basisteil ein Verteilerblock für das Konditioniermittel angeordnet, an den die Leitungen und eine Zuführleitung für das Konditioniermittel angeschlossen sind.
[0027] In Weiterbildung der Erfindung kann vertikal unter den Borsten der Bürste, insbesondere unter den freien Enden der Bürste, eine Tropftasse, und an der Tropftasse eine Schlauchführung für die Zuführleitung für das Konditioniermittel zur Bürste angeordnet sein. Auf diese Weise ist ein gesonderter Schutz für die Zuführleitung entbehrlich.
[0028] Schließlich kann bei der Erfindung auch noch ein Schallsensor vorgesehen sein, der bevorzugt in unmittelbarer Nähe der Bremseinrichtung angeordnet und vorzugsweise mit einer Steuerung für eine Pumpe für das Konditioniermittel verbunden ist. Damit kann einerseits die Effektivität der erfindungsgemäßen Konditioniervorrichtung erfasst und aufgezeichnet und andererseits die Menge des der Bürste zugeführten Konditioniermittels abhängig von der Lärmentwicklung gesteuert werden.
[0029] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten, den Schutzbereich nicht beschränkenden, Ausführungsbeispiels der Erfindung unter Bezugnahme auf die angeschlossenen Zeichnungen. Es zeigt:
[0030] Fig. 1 einen Übersichtsplan mit erfindungsgemäßen Konditioniervorrichtungen,
[0031] Fig. 2 eine erfindungsgemäße Konditioniervorrichtung in Längsrichtung einer Schiene betrachtet,
[0032] Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Teils der Konditioniervorrichtung von Fig. 1, [0033] Fig. 4 eine vergrößerte Ansicht eines Abschnittes von Fig. 2,
[0034] Fig. 5 eine erfindungsgemäße Halterung ohne Deckel,
[0035] Fig. 6 einen erfindungsgemäßen Träger,
[0036] Fig. 7 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Bürste,
[0037] Fig. 8 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Bürste,
[0038] Fig. 9 eine explosionsartige Darstellung der erfindungsgemäßen Bürste,
[0039] Fig. 10 eine Schiene mit einem Teil der erfindungsgemäßen Konditioniervorrichtung und Sensoren, und
[0040] Fig. 11 eine Gleisanlage mit einer erfindungsgemäßen Konditioniervorrichtung und einer Gleisbremse.
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[0041] In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt, die aber nur beispielhaft ist und, abgesehen von den erfindungsgemäßen Merkmalen, wie sie in den Ansprüchen definiert sind, im Rahmen der vorliegenden Erfindung bezüglich vieler Komponenten auch anders ausgeführt sein kann, ohne dass dies im Folgenden einer besonderen Erwähnung bedarf.
[0042] Fig. 1 zeigt überblicksartig eine erfindungsgemäße Anlage mit erfindungsgemäßen Konditioniervorrichtungen 1, die beidseits an Schienen 2 eines Gleises 3 angeordnet sind. Die Anzahl von in Längsrichtung der Schienen 2 gesehen hintereinander angeordneten Konditioniervorrichtungen 1 ist den jeweiligen Anforderungen entsprechend variabel. D.h. es kann in Längsrichtung der Schienen 2 gesehen auch nur eine einzige Konditioniervorrichtung 1, zwei (wie in Fig. 1 dargestellt) oder auch mehr als zwei Konditioniervorrichtungen 1 geben.
[0043] In Fig. 1 ist zu sehen, dass baugleiche Konditioniervorrichtungen 1 auf beiden Seiten beider Schienen 2 angeordnet sind. Im Rahmen der Erfindung kann aber auch nur an einer Innenoder Außenseite einer oder beider Schienen eine erfindungsgemäße Konditioniervorrichtung 1 angeordnet sein, gegebenenfalls in Kombination mit Konditioniervorrichtungen, die anders aufgebaut sind.
[0044] Wie in Fig. 1 zu sehen ist, sind in einem Anlagenkasten 4 eine Steuerung 5 und ein Behälter 6 für ein Konditioniermittel, sowie Pumpe 7 für das Konditioniermittel und eine Stromversorgung 8 untergebracht. Über Hauptleitungen 9 ist die Pumpe 7 mit Verteilerkästen 11 verbunden. In den Verteilerkästen 11 werden die Hauptleitungen 9 über Verteilerelemente in einzelne Zuführleitungen 12 unterteilt. Diese Zuführleitungen 12 sind an die Konditioniervorrichtungen 1 angeschlossen. Jede Konditioniervorrichtung 1 wird mit einer eigenen Zuführleitungen 12 versorgt. Im Einlaufbereich der Anlage sind zwei Radsensoren 13 an einer Schiene 2 angeordnet (Fig. 10), sodass die Fahrtrichtung von Eisenbahnwagen festgestellt werden kann.
[0045] Die Konditioniervorrichtungen 1 weisen in der dargestellten Ausführungsform einen Träger 14 auf, auf dem eine Halterung 15 über eine Schwenkachse 16 (Fig. 7) beweglich gelagert ist. An der Halterung 15 ist eine Bürste 20 montiert. Der Träger 14 ist mittels einer Rippenplatte 17, auf der er z.B. angeschweißt sein kann, auf einer Schwelle 18 angeschraubt. Die Rippenplatte 17 liegt mit einer Auflagefläche 27 auf der Schwelle 18 auf. Wenn der Träger 14 unlösbar mit der Rippenplatte 17 verbunden ist, kann die Auflagefläche 27 als Auflagefläche des Trägers 14 angesehen werden. Der Träger 14 kann aber auch selbst eine Auflagefläche aufweisen, wenn er beispielsweise nicht unlösbar, sondern abnehmbar mit der Rippenplatte 17 verbunden ist oder auf andere Weise mit einer Schwelle 18 oder einem anderen Teil des Gleises 3 verbunden ist.
[0046] Wenn auf beiden Seiten einer Schiene 2 eine Konditioniervorrichtung 1 angeordnet ist, was an sich üblich ist, aber nicht zwingend so sein muss, dann ist es bevorzugt, wenn beide Konditioniervorrichtungen 1 auf einer gemeinsamen Rippenplatte 17 befestigt sind. Die Rippenplatte 17 dient darüber hinaus auf an sich bekannte Weise dazu, die Schiene 2 an der Schwelle 18 zu befestigen.
[0047] Der Träger 14 weist ein Trägerelement 19 auf, das am Träger 14 angeordnet, z.B. mittels einer durch eine in Fig. 6 zu sehende Bohrung 28 geführte Schraube 30 (Fig. 9) angeschraubt, ist.
[0048] An der Oberseite der Halterung 15 befindet sich eine Montageplatte 25 mit einer Montagefläche 26, auf der die Bürste 20 montiert ist.
[0049] In Fig. 7 ist die Schwenkachse 16 zu sehen, die von einem Scharnierstift 41 eines Scharniers 42 gebildet wird, von dem ein Schenkel 43 am Trägerelement 19 und der andere Schenkel 44 an der Montageplatte 25 befestigt ist.
[0050] Das Trägerelement 19 weist zwei zur Schiene 2 hin weisende Schenkel 21 auf, in denen jeweils eine Bohrung angeordnet ist. An der Halterung 15 sind zwei zur Schwelle 18 weisende Schenkel 22 angeordnet, die parallel neben den Schenkeln 21 des Trägerelementes 19 liegen und jeweils ein Langloch 45 aufweisen. Durch die Bohrung und die Langlöcher 45 der Schenkel 21 und 22 sind Schrauben 23 gesteckt.
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[0051] An der Halterung 15 sind Höhenverstellschrauben 24 angeordnet, vorzugsweise durch die Montageplatte 25 der Halterung 15 geschraubt, die sich an den Schenkeln 21 des Trägerelements 19 abstützen. Mithilfe der Höhenverstellschrauben 24 kann der Winkel a eingestellt werden, in dem die Montagefläche 26 der Halterung 15 gegenüber einer horizontalen Ebene, im vorliegenden Ausführungsbeispiel gegenüber der Oberseite der Schwelle 18 bzw. Auflagefläche 27, geneigt ist. Durch Festziehen der Schrauben 23 kann die Lage der Halterung 15 am Träger 14 fixiert werden.
[0052] Der Winkel a beträgt bevorzugt zwischen 0° und 45°, könnte theoretisch aber auch größer sein. Wenn es keine Probleme mit dem Lichtraumprofil des Gleises 3 gibt, kann der Winkel auch 0° betragen, was den Vorteil hat, dass die Borsten genau im rechten Winkel zu den Flanken 46, 47 der Räder 39 ausgerichtet sein können. Über 45° wird der Winkel zwischen den Flanken 46, 47 und den Borsten demgegenüber schon sehr flach, was etwas nachteiliger sein kann, aber aufgrund räumlicher Gegebenheiten notwendig sein könnte. Bevorzugter sind daher Winkel a zwischen 10° und 35°, weil es in diesem Winkelbereich in den meisten Fällen keine Probleme mit dem Lichtraumprofil des Gleises 3 gibt und der Winkel zwischen den Flanken 46, 47 der Räder 39 und den Borsten der Bürste 20 für eine zuverlässige Übertragung gut geeignet ist. Besonders gut eignet sich aus diesen Gründen ein Winkelbereich zwischen 15° und 30°. Generell ist unter Berücksichtigung des Lichtraumprofils des Gleises 3 ein kleinerer Winkel a gegenüber einem größeren zu bevorzugen, weil das Konditioniermittel dann in der Bürste 20 nicht so stark gegen die Schwerkraft nach oben bewegt werden muss.
[0053] Die Bürste 20 weist, wie insbesondere die Fig. 4 und 5 zeigen, einen Basisteil 31 auf, über dem sich ein Deckel 32 befindet. Am Boden 33 des Basisteils 31 befinden sich zur Schiene 2 hin ausgerichtete Langlöcher 34, durch die Schrauben 35 gesteckt sind, die in die Montageplatte 25 geschraubt sind. Durch Verschieben des Basisteils 31 der Bürste 20 in Richtung der Langlöcher 34 auf der Montagefläche 26 kann der Abstand der Bürste 20 von der Schiene 2 eingestellt und mithilfe der Schrauben 35 fixiert werden. Dies ist sowohl für eine erstmalige Einstellung der Position der Bürsten 20 als auch für eine Kompensation des Bürstenverschleißes von Vorteil. Der Deckel 32 weist seitlich abstehende Laschen 40 auf, mit denen er mittels Schrauben 29 an der Montageplatte 25 angeschraubt ist. Der Basisteil 31 kann unabhängig vom Deckel 32 an der Basisplatte 32 verschoben werden, nachdem der Deckel 32 von der Montageplatte 25 abgenommen wurde und Zugang zu den Schrauben 35 gegeben ist.
[0054] An einer Wand 36 des Basisteils 31, die unlösbar oder austauschbar mit dem Basisteil 31 verbunden sein kann, sind Borsten befestigt, die in der dargestellten Ausführungsform zu Bündeln 37 zusammengefasst sind. Die Bündel 37 sind im Wesentlichen parallel zur Montagefläche 26 und im rechten Winkel zur Schiene 2 ausgerichtet. Die freien Enden 38 der Borsten bzw. Bündel 37 weisen zu dem Bereich über der Schiene 2 hin, in dem sich die Flanken 46, 47 vorbeilaufender Räder 39 befinden und kommen mit diesen in Kontakt.
[0055] Zwischen den Bündeln 37 oder anstelle eines oder mehrerer Bündel 37 ist wenigstens eine Leitung 48, in der dargestellten Ausführungsform der Erfindung sind es zwei Leitungen 48, angeordnet, die im Wesentlichen parallel zu den Bündeln 37 liegen und über die Konditioniermittel zu den, bevorzugt zwischen die, Borsten bzw. die Bündel 37 geleitet wird. In Fig. 4 ist der Freiraum 50 zu sehen, in dem die Leitungen anstelle eines Bündels 37 liegen. Die Leitungen 48 führen durch die Wand 36 und sind in dieser gehalten. Die Mündungen 49 der Leitungen 48 sind gegenüber den freien Enden 38 der Bündel 37 zurückversetzt und enden daher innerhalb der Bürste 20 bzw. im Raum zwischen den Bündeln 37. Wenngleich es bei der Erfindung auch möglich wäre, dass die Mündungen 49 näher dem Bereich oder unmittelbar im Bereich der freien Enden 38 der Borsten enden, was beispielsweise bei einem größeren Winkel a zu bevorzugen wäre, ist die in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsform bevorzugt, weil das Konditioniermittel dann besser zwischen den Borsten verteilt wird, bevor es auf die Flanken 46, 47 der Räder 39 übertragen wird.
[0056] Wenn die Leitungen 48 alternativ oder zusätzlich steifer sind als die Bündel 37, dann bewegen sie sich weniger stark als die Bündel 37, wenn die Flanken 46, 47 eines Rades 39 die
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Bündel 37 bei der Vorbeifahrt zur Seite biegen, sodass die neben den Mündungen 49 der Leitungen 48 liegenden Bündel 37 an den Mündungen 49 vorbeistreifen, was die Verteilung des Konditioniermittels in der Bürste 20 ebenfalls verbessert.
[0057] Am Boden 33 des Basisteils ist ein Verteilerblock 51 befestigt, an den sowohl die Leitungen 48 als auch eine der Zuführleitungen 12 angeschlossen sind. Im Verteilerblock 51 erfolgt die Aufteilung des Konditioniermittels von der Zuführleitungen 12 auf die beiden Leitungen 48.
[0058] Der Deckel 32 der Bürste 20 stellt sicher, dass der Verteilerblock 51 mit den Leitungen 48 und der Zuführleitung 12 in der Bürste 20 vor äußeren Einflüssen geschützt ist.
[0059] In Fig. 2 sind jene Bereiche 52, 53 dargestellt, in denen sich üblicherweise die Flanken 46, 47 der Räder 39 der Schienenfahrzeuge befinden, da sich die Flanken 46, 47 der Räder 39 aufgrund des Sinuslaufes und der unterschiedlichen Breite von Rädern 39 nicht immer an der gleichen Stelle befinden. Durch Verschieben der Bürsten 20 entlang der Montagefläche 26 zu den Schienen 2 und von diesen weg, sowie das Verschwenken der Halterungen 15 um die Schwenkachsen 16 können die freien Enden 38 der Bürsten 20 perfekt in den Bereichen 52 und 53 eingestellt werden.
[0060] Durch die Schrägstellung der Halterungen 15 ist es des Weiteren möglich, die festen Teile (insbesondere den Basisteil 31 und den Deckel 32 der Bürsten 20 sowie die Halterung 15) der erfindungsgemäßen Konditioniervorrichtung 1 tiefer als die freien Enden 38 zu positionieren, sodass sie außerhalb des Lichtraumprofils des Gleises 3 angeordnet werden können.
[0061] Unterhalb der Bürsten 20 sind Tropftassen 54 angebracht, mit denen das Gleisbett vor Verschmutzung durch das Konditioniermittel geschützt wird. An der Tropftasse 54 ist eine Schlauchführung 55 für die Zuführleitungen 12 angeordnet, womit ein separater Schutz für die Zuführleitungen 12 in diesem Bereich nicht mehr erforderlich ist.
[0062] Im Bereich der in den Zeichnungen nicht dargestellten Bremsen kann ein Schallsensor 56, z.B. ein Mikrofon, zur Aufnahme von Schallschwingungen, insbesondere von Körperschallschwingungen der Schiene, angeordnet sein, dessen Signale aufgezeichnet und insbesondere auf im Frequenzbereich von 1 kHz bis 12,5 kHz gelegene Auffälligkeiten, wie Quietschtöne, gefiltert werden können. Anhand der gemessenen bzw. ausgewerteten Signale kann die Effektivität der erfindungsgemäßen Konditioniervorrichtung 1 überprüft und gegebenenfalls auch die Menge des zugeführten Konditioniermittels geändert werden.
[0063] Fig. 11 zeigt schematisch eine Gleisanlage mit einer Bremsanlage 57 mit einer Backenbremse 58 und mit einer erfindungsgemäßen Konditioniervorrichtung 1. An jeder Schiene 2 ist wenigstens eine Backenbremse 58 mit Bremsbacken 59 angeordnet, die an der Radstirnfläche 46 und der Radrückenfläche 47 der Räder 39 eines Schienenfahrzeuges angreifen und in Fahrtrichtung 59 hinter der Konditioniervorrichtung 1 angeordnet ist. Mittels der Konditioniervorrichtung 1 wird das Konditioniermittel auf die Flanken 46, 47 der Räder 39 aufgebracht und von diesen in der Bremsanlage 57 auf die Bremsbacken 59 verteilt, um die Lärmentwicklung soweit wie möglich zu unterbinden.
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BEZUGSZEICHENLISTE:
1 Konditioniervorrichtung 31 Basisteil
2 Schiene 32 Deckel
3 Gleis 33 Boden
4 Anlagenkasten 34 Langlöcher
5 Steuerung 35 Schrauben
6 Behälter 36 Wand
7 Pumpe 37 Bündel
8 Stromversorgung 38 freie Enden
9 Hauptleitung 39 Räder
10 ==> 40 Laschen
11 Verteilerkasten 41 Scharnierstift 12 Zuführleitung 42 Scharnier
13 Radsensoren 43 Schenkel
14 Träger 44 Schenkel
15 Halterung 45 Langloch
16 Schwenkachse 46 Flanke
17 Rippenplatte 47 Flanke
18 Schwelle 48 Leitungen
19 Trägerelement 49 Mündung
20 Bürste 50 Freiraum
21 Schenkel 51 Verteilerblock 22 Schenkel 52 Bereich
23 Schraube 53 Bereich
24 Höhenverstellschrauben 54 Tropftasse
25 Montageplatte 55 Schlauchführung 26 Montagefläche 56 Schallsensor 27 Auflagefläche 57 Bremsanlage 28 Bohrung 58 Bremsbacken 29 Schrauben 59 Pfeil
30 Schraube

Claims (18)

A ‚hes AT 528 296 B1 2025-12-15 Ss N Patentansprüche
1. Konditioniervorrichtung zum Auftragen von Konditioniermittel auf die Radstirnfläche (46) und/oder die Radrückenfläche (47) von Rädern (39) von Schienenfahrzeugen, mit wenigstens einer Bürste (20) mit Borsten, mit einem Träger (14), an dem die Bürste (20) montiert ist, und der eine Auflagefläche (27) aufweist, mit der er z.B. auf einer Schwelle (2) eines Gleises (3) aufliegt, und mit einer Leitung (48) zum Zuführen des Konditioniermittels zur Bürste (20), die zwischen den Borsten der Bürste (20) mündet, dadurch gekennzeichnet, dass die Borsten ein freies Ende (38) haben, dass die vorzugsweise flexible Leitung (48) eine Mündung (49) hat, und dass die Mündung (49) der Leitung (48) um höchstens 50 % der Länge der Borsten gegenüber den freien Enden (38) der Borsten zurückversetzt ist.
2. Konditioniervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mündung (49) der Leitung (48) um 40 % bis 10 %, bevorzugt 30 % bis 10 %, besonders bevorzugt 20 % bis 10 %, der Länge der Borsten gegenüber den freien Enden (38) der Borsten zurückversetzt ist.
3. Konditioniervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bürste (20) Bündel (37) von Borsten aufweist, und dass die Leitung (48) zwischen den Bündeln (37) von Borsten mündet.
4. Konditioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitung (48) im Wesentlichen parallel zu den Borsten, insbesondere parallel zu den Bündeln (37) der Borsten, liegt.
5. Konditioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehr als zwei Leitungen (48) zwischen den Borsten der Bürste (20) münden.
6. Konditioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitung (48) biegesteifer als die Bündel (37) der Borsten ist.
7. Konditioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Winkel (a), in dem die Borsten der Bürste (20) zur Auflagefläche (27) ausgerichtet sind, verstellbar ist.
8. Konditioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Position der Bürste (20) gegenüber dem Träger (14) verstellbar, insbesondere verschiebbar, ist.
9. Konditioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Bürste (20) an einer Halterung (15) angeordnet ist.
10. Konditioniervorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Bürste (20) an der Halterung (15) verstellbar, insbesondere verschiebbar, ist.
11. Konditioniervorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (15) eine Montagefläche (26) aufweist, an der die Bürste (20) montiert ist, und dass die Bürste (20) an der Montagefläche (26) verstellbar, insbesondere verschiebbar, ist.
12. Konditioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (a) zwischen den Borsten und der Auflagefläche (27) zwischen 0° und 45°, insbesondere zwischen 10° und 35°, besonders bevorzugt zwischen 15° und 30°, einstellbar ist.
13. Konditioniervorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Borsten parallel zur Montagefläche (26) ausgerichtet sind, und dass die Halterung (15) verschwenkbar am Träger (14) befestigt ist.
14. Konditioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Bürste (20) einen Basisteil (31) aufweist, an dem die Borsten befestigt sind, und dass am Basisteil (31) ein Verteilerblock (51) für das Konditioniermittel angeordnet ist, an den die Leitungen (48) und eine Zuführleitung (12) für das Konditioniermittel angeschlossen sind.
A ‚hes AT 528 296 B1 2025-12-15
Ss N
15. Konditioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass vertikal unter den Borsten der Bürste (20), insbesondere unter den freien Enden (38) der Bürste (20), eine Tropftasse (54) angeordnet ist, und dass an der Tropftasse (54) eine Schlauchführung (55) für die Zuführleitung (12) für das Konditioniermittel zur Bürste (20) angeordnet ist.
16. Konditioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schallsensor (56) vorgesehen ist, der vorzugsweise mit einer Steuerung (2) für eine Pumpe (7) für das Konditioniermittel verbunden ist.
17. Bremsanlage mit einem Gleis (3) mit Schienen (2), einer Konditioniervorrichtung (1) an einer Schiene (2) und wenigstens einer Backenbremse (48) an der Schiene (2), die an die Radstirnfläche (46) und die Radrückenfläche (47) von Rädern (39) von Schienenfahrzeugen angreifen kann die in Fahrtrichtung (Pfeil 59) hinter der Konditioniervorrichtung (1) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Konditioniervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 16 ausgeführt ist.
18. Bremsanlage nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten der Schiene (2) eine Konditioniervorrichtung (1) angeordnet ist.
Hierzu 11 Blatt Zeichnungen
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