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Die Erfindung hat einen Bahnsteig zum Eln- und Aussteigen von Personen und/oder Be- und Entladen mit/von Gütern von Waggons od. dgl. des schienengebundenen Verkehrs zum Gegenstand.
Die schienengebundenen Verkehrsmittel weisen in der Regel den Vorteil auf, dass sie Personen und Güter möglichst nahe an einen gewünschten Ort verbringen können Dieser Ort weist jedoch in der Regel eine höhere Bevölkerungsdichte auf, so dass besonders hohe Ansprüche an die Einrichtungen des schienengebundenen Verkehrs in diesen Bereichen gestellt werden. Können die Schadstoffemissionen des schienengebundenen Verkehrs entlang der Gleise dadurch verhindert werden, dass elektrisch betriebene Zugfahrzeuge zum Einsatz kommen, so sind die Schallemissionen nicht so einfach vermeidbar. Die grössten Schallemissionen im Bereich der Haltestellen wird durch das Abbremsen und das anschliessende Beschleunigen des Zuges, sei es von einer Vollbahn oder von Nahverkehrsmitteln bedingt.
Durch die Wechselwirkung von Rad und Schiene werden beide in Schwingungen versetzt und emittieren an die Luft Schallwellen. Besteht noch die Möglichkeit, wie beispielsweise in der DE-A-36 02 313 geoffenbart, den Gleisoberbau mit einer schallabsorbierenden Lärmschutzwand zu versehen, wobei auch der Steg der Schienen durch eine Schallabsorptionsschicht abgedeckt ist, so ist die Frage der Schallemittierung der Räder vom rollenden Material wesentlich schwieriger zu handhaben.
Einerseits besteht das Bemühen, am rollenden Material selbst Schürzen vorzusehen, die einen Grossteil der Räder bedecken, so dass der Schall nicht an die Umgebung abgegeben wird, wobei gegebenenfalls der Nachteil der höheren Schallbelastung innerhalb der Waggons eintritt, so kann auch zusätzlich durch Schallschutzelemente, die im Höhenbereich der Schienen angeordnet sind, eine Schallabsorption stattfinden.
In der EP-A-0 237 519 wird eine Schallschutzwand beschrieben, welche zwischen zwei Gleisen anordenbar ist und die lediglich zur Absorption des Schalles der Räder dienen soll. Diese Schallschutzwand kann derart ausgebildet werden, dass dieselbe auf der freien Strecke als Bahnsteig, beispielsweise bei Unfällen dienen kann.
Aus der EP-A-0 357 161 wird ein Bahnsteig bekannt, welcher unterhalb einer die Lauffläche bildenden Platte einen begehbaren durchgehenden Raum aufweist, welcher zur Aufnahme von Kabeln od. dgl. dient. Die Platte, weiche die Lauffläche aufweist, ragt zu den Schienen, wobei die Auflagerwand für die Platte, weiche zu den Schienen weist, mit einer Schallschutzwand versehen ist.
Bei dem in der DE 38 26 096 A 1 beschriebenen Bahnsteig ist ein Wandelement aus Beton mit einem materialschlüssig verbundenen Fussteil bzw. integriert ausgebildeten Fussteil vorgesehen, diese liegen jedoch auf Wandelementen und Metallschienen auf. Diese Metallschienen werden durch Schallschutzelemente abgedeckt. Der Hohlraum, welcher zwischen einer Platte und dem Schotteroberbau mit dem Wandelement gebildet wird, ist nicht mit einem Schallschutzelement in Richtung zu den Schienen abgeschlossen, so dass keine Schalldämmung erfolgen kann.
Es hegt hier eine Konstruktion vor, bei welcher die Trittplatten auf leichter schwingenden und den Schall gut leitenden metallischen Trägern aufliegen, die eine instabile Lagerung der Tnttplatte verursachen, wobei zusätzlich bei einem Verkanten der Stahlträger, wie es beispielsweise bei ungenauer Fertigung vorliegen kann, eine vorzeitige Zerstörung des Bahnsteiges und vorab aber erhöhte Vibrationen und gegebenenfalls Eigenschwingungen des Bahnsteiges bedingen würden.
In der DE-30 09 082 A1 ist ein Schallschutzelement beschrieben, das an einem Wandelemente über dessen Längs- und Querrippen anliegt.
In der DE-A-41 31 671, von welchem Stand der Technik die vorliegende Erfindung ausgeht, wird ein Bahnsteig beschrieben, welcher mit zwei im Querschnitt L-förmigen Betonfertigteilen aufgebaut ist. Ein Betonfertigteil dient hiebei als Basis, wobei der längere Schenkel des L-förmigen Betonfert ! gte) ies am Untergrund aufliegt und der andere kürzere Schenkel zum Gleisinneren benachbart ist Auf dem kürzeren Schenkel liegt jener Bereich des weiteren Betonfertigteiles auf, der die Lauffläche des Gehsteiges bilden kann, wohingegen der kürzere Schenkel sich am längeren Schenkel des am Boden aufliegenden Betonfertigteiles abstützt. Neben den Schienen wird dadurch ein zu den Schienen hin offener Hohlraum gebildet, welcher als Fluchtraum dienen kann.
Die in etwa vertikale Fläche des Fertigteiles trägt unmittelbar an demselben befestigt, eine Luftschalldämpfung. Dadurch wird zwar die Gesamtschallemission vermindert, da eine Verringerung der Reflexion der Schallwellen eintritt, eine Absorption der Schallwellen und damit eine hohe Wirksamkeit des Schallschutzes kann mit einer derartigen Konstruktion jedoch nicht erreicht werden.
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Der vorliegenden Erfindung ist zum Ziel gesetzt, einen Bahnsteig für Personen und/oder Güter zu schaffen, welcher eine hohe mechanische Stabilität aufweist und der einfach zu errichten ist.
Weiters soll eine Reflexion von Schall, wie er von den Schienen und Fahrzeugen ausgeht, möglichst vermieden werden, wobei gleichzeitig eine möglichst hohe Schallabsorption erreicht werden soll.
Der erfindungsgemässe Bahnsteig zum Ein- und Aussteigen von Personen und/oder Be- und Entladen mit/von Gütern von Waggons od. dgl. des schienengebundenen Verkehrs mit einer Lauffläche für Personen, einer ein- oder mehrteiligen Wand von Betonfertigteilen, die entlang der Schienen und quer zur Lauffläche verläuft und deren Fläche, die zu den Schienen weist, zumindest teilweise von einer Schalldämmung abgedeckt ist, wobei die Wand materialschlüssig mit einem Fussteil verbunden ist, dessen Aufstandfläche quer zur Wand grösser ist als die Querschnittsfläche der Wand normal zur Vertikalen gesehen, besteht im wesentlichen darin, dass der Betonfertigteil einen Schenkel aufweist, der von der Wand kragt und zu den Schienen weist, wodurch ein zu den Schienen offener Hohlraum mit dem Fussteil und/oder dem Gleisoberbau, z. B.
Schotteroberbau, gebildet wird, welcher Hohlraum zumindest teilweise, insbesondere zur Gänze, von der Schalldämmung zu den Schienen hin abgeschlossen ist, wobei insbesondere die Schalldämmung in Abstand zur Wand angeordnet ist. Durch den Betonfertigteil kann eine rasche und besonders gleichmässige Ausbildung des Bahnsteiges erreicht werden, wobei mit der in etwa parallel zu den Schienen verlaufenden Wand, die ein-oder mehrteilig ausgebildet sein kann und dem Fussteil eine besonders stabile Positionierung möglich ist, die gleichzeitig konstruktiv so ausgestaltet werden kann, dass kein Kippen des Fertigteiles auftritt.
Durch den Schenkel, der von der Wand kragt und zu den Schienen weist, kann in seiner Grösse ein vordimensionierter Hohlraum gebildet werden, welcher erlaubt, dass zwischen Schalldämmung und Betonfertigteil ein Hohlraum, z. B. mit Schallschutzmaterial erfüllt, verbleibt, welcher zur Absorption der Schallwellen von besonders hoher Bedeutung ist, da in demselben eine mehrfache Reflexion des Schalles stattfinden kann, so dass eine energiemässige Aufnahme des Schalles in demselben im hohen Masse ermöglicht ist.
Liegt die Schalldämmung über Distanzhalter an der Wand an, so kann auf besonders einfache Weise ein erwünschter Hohlraum zwischen Schalldämmung und Wand ohne grossen konstruktiven Aufwand erreicht werden.
Sind die Distanzhalter mit schalldämmendem Material, insbesondere integriert mit der Schalldämmung, ausgebildet, so kann eine Körperschalldämmung besonders einfach zwischen Schallisolierung und Betonfertigteil erreicht werden, wobei keine zusätzlichen Konstruktionselemente, die ebenfalls nach der Montage Körperschallweiterleitung bedingen können, zum Einsatz gelangen können.
Ist der Fertigteil im Querschnitt U- oder C-förmig und mit einem Schenkel des U's bzw. Endbereich des C's am Untergrund aufliegend ausgebildet, so ist ein besonders materialsparend ausgeführter Betonfertigteil gegeben, welcher auf Grund seines geringen Gewichtes auch mit Hebezeug, das nur eine geringere Tragfähigkeit aufweist, bewegt werden kann.
Ist der Fertigteil im Querschnitt U- oder C-förmig und ist der am Untergrund aufliegende Schenkel über der Basis des U's bzw. C's hinaus in Gegenrichtung zu den Schienen sich erstreckend ausgebildet, so ist ein Fertigteil gebildet, der eine besonders hohe Stabilität aufweist, wobei weiters auch der zu den Schienen hin durch die Schalldämmung abzuschliessende Hohlraum beliebig breit und auch hoch ausgebildet werden kann.
Ist zwischen den Schenkeln des U's bzw. C's ein weiterer Wandteil, der materialschlüssig mit dem Betonfertigteil ausgebildet ist und in Richtung zu den Schienen auskragt, vorgesehen, so wird dadurch die Grösse des Raumes, welcher zur Schallabsorption dient, nicht alleine durch die Höhe des Bahnsteiges gegenüber dem Schotterbett oder der festen Fahrbahn festgelegt, sondern es kann durch diese Wandteile eine Unterteilung erfolgen, wobei zusätzlich auch Querwände, weiche in etwa vertikal verlaufen, vorgesehen sein können.
Ist die Schalldämmung an den Fertigteilen, insbesondere an einem oberen Schenkel, welcher zu den Schienen weist, angelenkt und zum Inneren des Hohlraumes schwenkbar, so kann bei Druckbeaufschlagung der Schalldämmung, durch ein die Bahnstrecke betreuendes Bedienungsorgan, bei Gefährdung in den Hohlraum leicht eindringen.
Ist die Schalldämmung mit einem Profil, das im Querschnitt L-und/oder U-förmig ist, aufgebaut, welches einen Rahmen bildet, der das die Schalldämmung bewirkende Material hält, so ist
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eine besonders einfach zu handhabende Schalldämmung gegeben, die beispielsweise bei vorzeitigen Verschmutzungen, wie sie durch Unfälle mit Tankwagen od. dgl. eintreten können, leicht auswechselbar ist. Weiters besteht der Vorteil, dass an die mechanische Beständigkeit des schalldäm- menden Materials keine hohen Ansprüche gestellt werden müssen.
Weist die Schalldämmung eine schienennahe Abdeckung, z. B. Lochblech, Streckgitter, Drahtgitter, auf, so kann selbst bei hohen Geschwindigkeiten der Züge eine Zerstörung des schalldämmenden Materials durch Einwirkung des Fahrtwindes besonders einfach vermieden werden.
Ist die Schalldämmung mit fasrigem Material, insbesondere Mineralwolle oder Glaswolle, aufgebaut, so ist sowohl eine physikalische als auch chemische hohe Beständigkeit der Schalldämmung gegeben, wobei gleichzeitig eine besonders geringe Schalleitung in Form von Körperschall durch diese Materialen gewährleistet ist.
Ist die Schalldämmung mehrschichtig aufgebaut, so können die Aufgaben der Schalldämmung schichtenweise verteilt werden. So ist eine äussere Schichte, z. B. in Form eines Metallgitters od. dgl., vorsehbar, das insbesondere für die mechanische Stabilisierung Vorsorge trägt, an welche eine Schichte anschliessen kann, die zur Abweisung von Flüssigkeiten, insbesondere Wasser, dient, so dass das schalldämmende Material seine schallisolierende Eigenschaft nicht durch Wasser verliert, wobei das eigentliche schalldämmende Material sodann ohne Rücksicht auf das spezifische Gewicht oder auch Empfindlichkeit gegenüber Flüssigkeiten lediglich auf Grund der zu erwartenden Frequenzen ausgewählt werden kann.
Wird der Betonfertigteil mit Blähton als Zuschlagsstoff aufgebaut, so kann die Weiterleitung des Schalles innerhalb des Betonfertigteiles besonders einfach behindert werden, da Inhomogenitätstellen mit geringerer Schalleitfähigkeit im Betonfertigteil vorliegen.
Ist der Betonfertigteil, insbesondere an den zu den Schienen weisenden Flächen, mit Holzspänen bzw. Holzwolle aufgebaut, welche mit hydraulischen Bindemitteln gebunden sind, so kann eine besonders hohe Strukturierung der Oberfläche erreicht werden, die sowohl eine Streuung des Schalles als auch eine gute Schallabsorption verwirklicht.
Sind Schalldämmelemente vorgesehen, die unterschiedlichen Abstand zur Wand aufweisen, wodurch zu den Schienen hin offene Nischen gebildet sind, so kann selbst bei hoher Schalldäm- mung für Fluchtnischen auf besonders einfache Weise Rechnung getragen werden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen :
Fig. 1 einen Teilquerschnitt durch einen Bahnsteig mit einem Betonfertigteil,
Fig. 2 einen Betonfertigteil mit Schalldämmung im Querschnitt,
Fig. 3 ein Schalldämmelement mit Rahmen im Schnitt und
Fig. 4 das Schalldämmelement gemäss Fig. 3 in Draufsicht,
Fig. 5 einen Betonfertigteil in Sicht vom Gleisinneren,
Fig. 6 einen Schnitt durch den Betonfertigteil entlang der Linien VI-VI gemäss Fig. 5,
Fig. 7 einen Bahnsteig in der Sicht von oben und
Fig. 8 einen Teilquerschnitt durch einen Bahnsteig mit einer Schalldämmung mit Distanzhalter.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Bahnsteig sind die Schienen 1 mit Schwellen oder Tragplatten 2 verbunden, die entweder in einem Schotterbett 3 ruhen oder es ist ein fester Gleisoberbau vorgesehen. Am Untergrund 4, welcher beispielsweise durch eine Magerbetonschichte gebildet sein kann, steht ein Betonfertigteil 5 mit seinem Fussteil 6 auf, welcher sich in die Wand 7, die sich vertikal nach oben erstreckt, fortsetzt. Der Horizontalquerschnitt der Wand 7 ist wesentlich geringer als die horizontale Aufstandfläche 26 des Fussteiles 6. Von der Wand 7 kragt ein Schenkel 8 in Richtung zum Gleisinneren I ab.
Der Betonfertigteil, welcher im wesentlichen im Querschnitt C-förmig ausgebildet ist, weist eine Verlängerung des Fussteiles auf, u. zw. ist jener Schenkel 9 des C's, mit welchen derselbe auf dem Untergrund aufliegt, zur Gleisaussenseite verlängert ausgebildet. Durch den Schenkel 8, die Wand 7 und den Schenkel 9 wird ein Hohlraum 10 gebildet, welcher von einer Schalldämmung 11 zum Gleis hin abgeschlossen ist. Die Schalldämmung ist über ein Gelenk 12 am Schenkel 8 angelenkt und kann, wie durch den Pfeil a angedeutet, nach Innen geschwenkt werden. Bei grösserer Ausbildung des Hohlraumes 10 kann dadurch ein Fluchtraum leicht freigegeben werden.
Auf dem Fertigteil 5 ist weiters eine Betonplatte angeordnet, deren Oberfläche als Lauffläche
13 für Personen dient, und dieselbe kann über den Betonfertigteil in Richtung zur Schiene ragen.
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Der Raum zwischen Betonfertigteil und Betonplatte, welche ebenfalls eine Fertigteilplatte sein kann, ist mit Füllmaterial 14 ausgefüllt, kann jedoch Kabelschächte, Installationsleitungen u. dgl. aufweisen, die gegebenenfalls mit dem Betonfertigteil integriert ausbildbar sind.
Der in Fig. 2 im Schnitt dargestellte Betonfertigteil 15 weist innen eine Schichte 16 auf, die mit Holzspänen, welche mit einem hydraulischen Bindemittel gebunden sind, aufgebaut ist. Dadurch entsteht eine besonders stark strukturierte Oberfläche, wobei diese Schichte bei der Fertigung auch als verlorene Schalung eingesetzt werden kann. Der Hohlraum 10 ist auch hier durch ein Schallelement, u. zw. ein Dämmelement 11 mit offenzelligem Kunststoffschaum, das selbsttragend ist, abgeschlossen. Der Hohlraum 10 kann auch mit einem schalldämmenden Material, z. B. gebundener körniger Blähton, erfüllt sein.
Die in Fig. 3 und 4 dargestellte Schalldämmung weist einen Rahmen 17 aus einem formstabilen Material, wie beispielsweise faserverstärkten Kunststoff, Kunststoff, Aluminium, Stahl od. dgl., auf, welcher mit winkelförmigen Profilen gebildet ist. An einem Schenkel des Profiles, der dem Gleis benachbart ist, liegt ein Lochblech 18 an. Anstelle des Lochbleches können Gitter, insbesondere Streckmetallgitter, zum Einsatz kommen, die den besonderen Vorteil aufweisen, dass nur eine geringe Reflexion der Schallwellen in eine bevorzugte Richtung stattfindet, sondern der Schall wird in die unterschiedlichsten Richtungen gestreut. An das Gitter anschliessend ist ein Vlies 19 angeordnet, das hydrophobe Eigenschaften aufweist. Daran schliesst eine Schichte 20 aus Mineralwolle an, welche gegebenenfalls über Schrauben 21 am Rahmen 17 gehalten ist.
Bei dem in Fig. 5 dargestellten Betonfertigteil 22 sind einzelne Hohlräume 23 vorgesehen, die, wie besonders Fig. 6 leicht zu entnehmen, durch weitere Wandteile 24, weiche integral mit dem Betonfertigteil ausgebildet sind, unterteilt werden. Diese Hohlraume sind auch mit einer Schalldämmung (in der Zeichnung nicht dargestellt) abgeschlossen.
Bei dem in Fig. 7 in der Sicht von oben dargestellten Bahnsteig sind mehrere Betonfertigteile 5a, 5b und 5c nebeneinander angeordnet, wobei die Hohlräume 10a, 10b, 10c jeweils durch eine Schalldämmung 11 a, 11 b, 11 c zum Gleis hin abgeschlossen sind. Der Abstände X1 und X3 der Schalldämmung Ha bzw. 11 c zur Wand 7a und c sind grösser als der Abstand X2 der Schalldämmung 11 b von der Wand 7b, so dass eine Fluchtnische 25 ohne zusätzlich schwenkbarer Schalldämmung gebildet werden kann.
Die Betonfertigteile können aus besonders hochwertigem Beton aufgebaut werden, wobei auch Beton mit Zuschlagsstoffen, wie Blähton od. dgl., versehen sein kann, um die Inhomogenität bezüglich Schalleitung und damit Reflexion der Schallwellen innerhalb des Fertigteiles zu erhöhen.
Bei dem in Fig. 8 dargestellten Bahnsteig ist der Hohlraum 10 des Betonfertigteiles 5, der zwischen dem Fussteil 6, der Wand 7 und dem herauskragenden Schenkel 8 gebildet ist, durch eine Schalldämmung 11 abgeschlossen. Diese Schalldämmung, welche aus Holzwolle, Holzspäne od. dgl., die mit einem hydraulischen Bindemittel gebunden sind, aufgebaut ist, weist Distanzhalter 27 auf, die an der Wand 7 anliegen. Der Hohlraum 10 wird hiebei unterteilt.
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