AT407623B - Anlage zum stapeln von rundholz - Google Patents

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum automatischen, parallelen, mehrlagigen, stirngleichen Stapeln - bzw. Magazinieren längssortierter stabförmiger Güter, insbesondere von Rundholzabschnitten, vorzugsweise in Holzbearbeitungsanlagen
Bekannt sind Vorrichtungen, bei denen die stabförmigen Güter quer-oder längs zur Förderrichtung laufend, in feststehende oder bewegliche Sammelbehälter (Boxen) fallen. Den bekannten Lösungen haften folgende Nachteile an :
Zum Aufbau   mehrlagiger   Gruppen von stabförmigen Gütern sind grosse   Fallhöhen   erfor- derlich. 



   Die grossen   Fallhöhen   bewirken nicht nur ein Springen der stabförmigen Güter und damit ein ungeordnetes Ablagern in den Sammelbehältern, sondern sie stellen auch eine erhöhte Bruchgefahr für das Stapelgut dar
Das ungeordnete Sammelgut erschwert, beziehungsweise verhindert das maschinelle
Entnehmen aus den Behältern. 



   Bei sehr kurzen stabförmigen Gütern mit grossen Durchmesserdifferenzen zwischen bei- den Enden, ist ein geordnetes Stapeln nicht möglich. 



   Es ist das Ziel der Erfindung, eine Vorrichtung zu entwickeln, die einen einfachen, robus-ten, mit wenigen Funktionsteilen versehenen Aufbau besitzt und funktionssicher die automatische, parallele, stirngleiche, mehrlagige Stapelung der stabförmigen Güter gewährleistet. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu entwickeln mit der es möglich ist, stabförmigen Güter, vorzugsweise Rundholzabschnitte mit 2 Meter Länge, sowohl mehrlagig übereinander, als auch mit der grösstmöglichen Speicherkapazität, automatisch zu stapeln. 



   Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass auf einem schräggestellten, zweibahnigen - und mit einer seitlich verblechen Füllstation versehenem Quertransporteur, ein, mit den Förderketten verbundener Rückhaltebock dahingehend bewegt wird, dass sowohl eine optimale Befüllung der Speicheranlage - als auch   die Restmengenrückführung   zur Füllstation, gegeben ist. 



   Für eine effiziente - und ordentliche Befüllung der erfindungsmässigen Vorrichtung ist es notwendig, diese so zu neigen, dass ein Wegrollen der stabförmigen Güter vom angesammelten Haufen ausgeschlossen wird. Bei der Erstbefüllung wird der Ruckhaltebock zur Gänze mittels der Förderketten in die Füllstation eingefahren. Der kurze Abstand des Rückhaltebockes zu den in der Füllstation eingebauten Abrollplatten, garantiert eine parallele Ausrichtung des Stapelgutes und verhindert ein Verschlagen der nachfolgenden stabförmigen Güter. Die   Füllhöhe   wird elektronisch überwacht. Bei Erreichen der Füllhöhe bewegt sich der Rückhaltebock mittels der Förderketten einen Schritt von den Abrollplatten weg. Der dadurch entstandene Freiraum wird vom nachfolgenden Stapelgut automatisch wieder aufgefüllt.

   Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis der Rückhaltebock das Ende der Förderanlage erreicht hat und über einen Endschalter die gesamte Anlage abschaltet. 



   Es kommt vor, dass bei der Versandverladung der Stapel nicht zur Gänze abgebaut wird. Hier wird dann die, auf den Förderbahnen verbliebene Restmenge, mittels der Förderketten und des Rückhaltebockes wieder in die Füllstation eingefahren, wobei die, an der Füllstation angebrachten Leitbleche, ein eventuell verrutschtes Fördergut in den Stapel zurückschieben Von grösster Wichtigkeit ist es, dass die Förderketten aus den Förderbahnen herausragen und dem Fördergut gegen- über ein tragendes Element bilden Damit ist gewährleistet, dass das Fördergut während der Bewegung nicht auf den Förderbahnen schleift und einzelne runde Güter   (z. B. Rundhölzer),   dadurch ins Rollen kommen und so den automatischen Arbeitsablauf stören.

   Mit dem Zurückfahren In die Füllstation wird jener Zustand hergestellt, der die eingangs erwähnte, störungsfreie   W ! ederbe-   füllung garantiert. 



   Die Erfindung wird an folgenden Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigen :
Fig. 

Claims (5)

1. Die Vorrichtung in Seitenansicht, mit eingefahrenem Rückhaltebock zu Beginn der Sammel- bzw. Stapelarbeit. Der strichpunktiert gezeichnete Rückhaltebock in seinen Endlagen, beziehungsweise dargestellt mit Restmenge. Fig.
2 : Die Vorrichtung in der Draufsicht mit eingefahrenem Rückhaltebock. Fig. 3 : Schnitt durch eine Förderbahn mit hervorstehender Förderkette. Nach den Darstellungen in den Fig 1 bis 3 wird das stabförmige Gut 8 durch einen bekannten Quer-oder Längsförderer 1 abgeworfen und fällt in die Füllstation mit den besonders geformten Abrollplatten 2 und der Seitenverbiechung 3 und kommt, einerseits durch die Schräglage der <Desc/Clms Page number 2> Förderbahnen 7 und andererseits durch die besondere Form der Abrollplatten 2, ausgerichtet und stirngleich am Rückhaltebock 5 zu liegen. Die keilförmige Mulde garantiert eine parallele Ausrichtung der nachfolgenden stabförmigen Güter. Der Füllstand wird elektronisch überwacht. Bei Erreichen des Füllstandes bewegt sich der Rückhaltebock 5 mittels der Förderketten 6 gerade so weit aus der Füllstation, als es notwendig ist um den nächsten schmalen Freiraum herzustellen. Durch die Neigung der Förderbahnen 7 und der tragenden Funktion der Förderketten 6 wird verhindert, dass runde-stabförmige Güter vom Rückhaltebock 5, beziehungsweise vom angesammelten Stapelgut 8, wegrollen können. Verbleibt nach der Versandverladung ein Rest auf der Anlage, so muss vor jeder Neubefüllung diese Restmenge in die Füllstation zurückgeführt werden, wobei eventuell verrutschtes Stapelgut von den Leitblechen 4 gleichgerichtet wird. Bei der Rückführung der Restmenge wird das Stapelgut 8 vom Rückhattebock 5 so stark an die besonders geformten Abrollplatten 2 angepresst, dass sich das Stapelgut durch die Form der Platten ausrichtet und zwar so, dass die ursprüngliche Form der keilförmigen Mulde, weitestgehend wieder hergestellt ist. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum automatischen, parallelen, stirngleichen, mehrlagigen Stapeln langssor- tierter stabförmiger Güter, insbesondere von Baumabschnitten in Holzbearbeitungsanla- gen, mit angeordneten Abrollplatten, einem Rückhaltebock zur parallelen Ausrichtung und Stützung der angesammelten stabförmigen Güter, einer Füllstation mit beidseitiger Verble- chung zum stirngleichen Ausrichten der stabförmigen Güter, sowie einem, in Förderrich- tung schräggestellten-zweibahnigen Querförderer, zum Sammeln des beispielsweise von einem Kappförderer abgestossenen Fördergutes, dadurch dargestellt, dass der Rückhalte- bock (5) zusammen mit der seitlichen Verblechung (3) und der Abroliplatten (2) einen keilförmigen Trichter bildet, der Rückhaltebock (5) mit antreibbaren Förderketten (6) ver- bunden ist, die Förderketten (6), auf denen das stabförmige Gut aufliegt, derart geneigt sind, dass bei einer taktweisen Bewegung des Rückhaltebockes (5) ein keilförmiger Trichter zwischen seitlicher Verblechung (3), Abrollplatten (2) und Stapel gebildet wird. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abroliplatten (2) im oberen Drittel bombiert-und im unteren Drittel konkav ausgeführt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 - 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderbahnen (7) eine schiefe Ebene bilden, um zu gewährleisten dass das Stapeigut (8) am Rückhaltebock (5) liegen bleibt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Förderketten (6) aus den Förderbahnen (7) so weit herausheben, dass ein Schleifen des Fördergutes (8) auf den Förderbahnen (7) ausgeschlossen wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenverblechung (3) der Füllstation, für die Rückführung der Restmenge (8) mit Leitblechen (4) trichter- förmig ausgebildet ist.
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