AT40628B - Maische, insbesondere für Zuckerfüllmassen. - Google Patents

Maische, insbesondere für Zuckerfüllmassen.

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AT40628B
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Paul Jun Ehrhardt
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Paul Jun Ehrhardt
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Description


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    MalMhe, tnbeondere fOr Zuokerfüllmassen.   



    Wenn übersättigt Salzlösungen, insbesondere Zuckerfüllmassen, der Kristallisation in Bewegung unterworfen werden, so haften die sich ausscheidende Kristalle nicht aneinander, bondern sie bilden sich zu einzelnen Kristallen aus, welche sich zu Boden setzen, sobald man die Lösungen nach dem Rühren wieder der Ruhe überlässt. Es können also die Ablagerungen zum grössten Teile durch Decantieren von der Mutterlauge befreit und getrennt werden. Immerhin bleibt ein wesentlicher Teil der Mutterlauge innerhalb der Bodenablagerungen haften, welcher nicht ohne weiteres entfernt werden kann. 



  Um das kostspielige und beschwerliche Ausbringen, Transportieren und Schleudern dieser Kristallmassen zu umgehen, kann man die abgelagerten Kristallmassen durch Abnutschen der Mutterlauge reinigen und erforderlichen Falles in den Maischen selbst ausecken und lösen, so dass die Entleerung durch Pumpen bewirkt werden kann. 



  Besonders günstig liegen die Verhältnisse, wenn die Füllmassen mittelst Luft gerührt werden, da Luftrührwerke, auch wenn grosse Kristallmengen am Boden liegen, zum Zwecke des Lösens jederzeit in Betrieb gesetzt werden können, was bei mechanischen Rührwerken ausgeschlossen ist. Ohne Rührwerk ist aber ein Lösen von Kristallen ausserordentlich zeitraubend. Ausserdem können die Pressluft-Zuleitungsröhren mit Leichtigkeit luftleer gemacht werden und als Abzugsleitungen für die abgesaugten Mutterlaugen (Sirupe) oder sonstigen Flüssigkeiten verwendet werden. 



  Damit nun Kristalle oder sonstige feste Körper nicht in die Rohrleitungen einzutreten vermögen, werden die Röhren an ihrem Ende mit erweiterten Ansätzen, welche glockenförmige oder kastenähnliche Gestalt annehmen können, versehen. Diese Glocken oder Kästen, wie sie in Fig. 1 und 2 angedeutet sind, können auch in verschiedene Fächer eingeteilt sein, damit beim Rühren mit Pressluft diese bald an der einen, bald an der anderen Stelle auszutreten vermag, sobald das entsprechende Verschlussorgan v geöffnet wird. In diese Rohransätze oder, wenn die Zuleitungsoder Ableitungsröhren selbst sehr weit gewählt werden, in die erweiterten Röhren selbst. werden nun Rahmen a-b, al-bl eingesetzt und abgedichtet, welche mit Filtriermitteln, z. B. Kies, Asbest, besonders aber mit Sieben belegt oder ausgefüllt sind.

   Die Pressluft tritt durch diese porösen Filter hindurch, vereinigt sich unterhalb oder oberhalb (s. Fig. 2) derselben undtritt nun in Form grosser Luftmasse in die Füllmasse, um diese umzurühren. Schliesst man die Röhren durch v ab, so bleibt die Pressluft in den Glocken oder Kästen stehen und verhindert das Zusetzen oder Verstopfen der Filter oder Siebe. öffnet man dagegen die Verschlussorgane v und VI, so dass eine Verbindung mit dem evacuierten Montejus M oder einer Pumpe hergestellt wird, so wird die Mutterlauge angesaugt und tritt durch die Siebe a-b, oder al-bl durch die Luftleitungen nach dem Montejus M (oder Pumpe), von wo sie durch Druckluft, Kolbendruck u. d. m. beliebigen Stationen zugeführt werden kann. Die Kristallmassen werden dagegen von den Sieben u. d. m. a-b und '- & 'zurückgebalten und wirken nunmehr selbst als Filter. 



  Wird die Pressluft etwa durch den Boden oder die Seitenwandungen der Maischgefässc eingeführt, so werden die in Fig. 2 mit 1-5 bezeichneten Einrichtungen benutzt. Die Siebeinaätze oder Filtriermittel müssen hier durch übergestülpte Glocken, Kästen oder Schieber vor Verunreinigungen geschützt werden. Während bei den nicht bis zum Boden reichenden Glocken 1 und 2 der Durchgang der Pressluft oder die Aussaugung der Mutterlauge nach Öffnung der Verschlussorgane v oder v'ohne weiteres vor sich geht, müssen die schützenden Glocken bei 3,4 und 5 durch Abheben oder Abziehen vermittelst Spindel oder Hebel u. d. m. zuvor entfernt werden. 



  PATENT ANSPRÜCHE : 1. Maische, insbesondere für Zuckerfüllmasse, gekennzeichnet durch die Anordnung von Filtermitteln, insbesondere in Rahmen gespannter Siebe, innerhalb weiter oder erweiterter Röhren, welche sowohl Pressluft zum Zwecke des Rührens in die Maische-Füllung einzuführen, als auch, wenn sie evakuiert werden, ein Absaugen der den in der Maische befindlichen Ablagerungen oder Kristallen anhaftenden Flüssigkeit, Mutterlauge oder Deckflüssigkeit gestatten. 

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Claims (1)

  1. 2. Eine Einrichtung nach Anspruch 1, in welcher die Filtereinrichtung mit Glocken, Kästen oder Schiebern umgeben wird, in die Pressluft eingeführt und ihnen festgehalten werden kann, zu dem Zwecke, einer Verunreinigung oder Verstopfung der Filtereinrichtung vorzubeugen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT40628D 1908-11-13 1908-11-13 Maische, insbesondere für Zuckerfüllmassen. AT40628B (de)

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