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Die Erfindung bezieht sich auf eine Heizeinrichtung gemäss dem Oberbegriff des Anspruches 1
Aus der DE-OS 2 257 186 ist ein Abdeckblech bekannt geworden, das verhindern soll, dass Schmutz und Staub in den Bereich der Gasdosen gelangt. Bei bekannten anderweitigen Heizeinrichtungen erstreckt sich das Strahlungsschutzblech über die gesamte vertikale Projektion des Brenners und überdeckt diese. Dadurch ergibt sich zwar ein sehr guter Schutz des zu schützenden Teiles vor Strahlungshitze, aber auch der Nachteil, dass der Zutritt von Sekundärluft zu den Flammen des Brenners behindert ist und sich Gebiete mit Luftmangel ausbilden. Dadurch leidet auch die Verbrennung des Heizgases.
Ziel der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und eine Heizeinrichtung der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, bei der Bereiche mit zu geringer Sekundärluftzufuhr vermieden sind
Erfindungsgemäss wird dies bei einer Heizeinrichtung der eingangs erwähnten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 erreicht
Durch die vorgeschlagenen Massnahmen ist es möglich, durch die Freistellungen und Ausnehmungen einen verbesserten Zustrom von Sekundärluft in jenen Bereichen sicherzustellen, in denen sonst Luftmangel herrschen würde. Dadurch wird insgesamt eine verbesserte Verbrennung des Heizgases beziehungsweise des Brennstoffs erreicht.
Durch die Merkmale des Anspruches 2 ergibt sich eine sehr einfache Ausbildung des Strahlungsschutzbleches, wobei durch die Abschnitte die Strömungsverhältnisse für die Zuströmung der Sekundärluft zu den Flammen erheblich verbessert wird
Durch die Merkmale des Anspruches 3 ist es möglich, auch in den innersten Bereichen des Brenners den Zustrom von Sekundärluft zu verbessern. Dabei kann der Einschnitt ausreichend schmal ausgebildet sein, um eine Schädigung des zu schützenden Teiles durch Strahlungswärme zu vermeiden
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert.
Dabei zeigen
Fig. 1 schematisch eine Heizeinrichtung,
Fig 2 schematisch zwei verschiedene Ausführungsformen in Strahlungsschutzblechen bei verschiedener Anordnung eines zu schützenden Teiles,
Fig 4 eine Draufsicht auf ein Strahlungsschutzblech und
Fig. 5 eine Seitenansicht des Strahlungsschutzbleches nach der Fig. 4.
Gleiche Bezugszeichen bedeuten in allen Figuren gleiche Einzelheiten
Bei der Heizeinrichtung nach der Fig. 1 ist ein atmosphärischer Gasbrenner 1 vorgesehen, der mehrere, vertikale Abschnitte 2 aufweisende, Injektoren 3 aufweist.
Unter diesem Brenner 1 ist ein Strahlungsschutzblech 4 angeordnet, das einen gegen Strahlungswärme empfindlichen Teil 5 abdeckt und mit Freistellungen und Ausnehmungen versehen ist, wobei sich die Freistellungen, die zum Beispiel durch Abschrägungen 6 gebildet sein können, ausserhalb der vertikalen Projektion des zu schützenden Teiles 5 auf das Strahlungsschutzblech 4 befinden.
Die Ausnehmung des Strahlungsschutzbleches 4 ist durch einen randoffenen Einschnitt 7 gebildet, der sich auch in den Bereich der vertikalen Projektion des zu schützenden Teiles 5 auf das Strahlungsschutzblech 4 erstreckt, aber ausreichend schmal ausgebildet ist, um eine Schädigung des Teiles 5 durch Strahlungswärme des Brenners 1 zu vermeiden Diese Ausnehmung ist sinnvollerweise im Bereich der Gaszufuhr unterhalb des Einschnittes 7 zum Brenner angeordnet, da in diesem Bereich eine teilweise Abdeckung der senkrechten Projektion gegeben ist.
Wie ein Vergleich der Fig. 2 und 3 zeigt, können bei unterschiedlicher Anordnung des zu schützenden Teiles 5 die Abschrägungen 6 und Einschnitte 7 der Strahlungsschutzbleche 4 an verschiedenen Stellen desselben angeordnet sein.
Dabei sind die in den Fig. 2 und 3 dargestellten Strahlungsschutzbleche 4 mit von diesen aufragenden Klemmfedem 8 versehen, die im montierten Zustand des Strahlungsschutzbleches 4 zwischen zwei Injektoren 3 eingreifen und für den nötigen Halt des Strahlungsschutzbleches 4 sorgen. Eine Befestigung mit Klemmfedern, auch an beliebigen anderen Punkten, zum Beispiel aussen am Strahlungsschutzblech oder vorne oder hinten, ist möglich.
Durch die Abschrägungen 6 und den Einschnitt 7 kann, wie durch die Pfeile 9 angedeutet ist, Sekundärluft in verstärktem Masse zuströmen und gelangt zu den Flammen des Brenners 1 Dadurch können Bereiche des Brenners 1 mit zu geringer Luftversorgung vermieden werden und eine entsprechend gute Verbrennung sichergestellt werden.
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Wie aus der Fig. 4 zu ersehen ist, kann der Einschnitt 7 auch relativ breit ausgebildet sein, zum Beispiel wenn die Projektion des zu schützenden Teiles 5 in den vom Strahlungsschutzblech 4 abgedeckten Bereich liegt.
Zweckmässigerweise werden die Abschrägungen 6 und der Einschnitt 7 in Abhängigkeit von den jeweiligen Strömungsverhältnissen angeordnet Dabei wird zweckmässigerweise von einem die gesamte vertikale Projektion des Brenners 1 abdeckenden Strahlungsschutzblech 4 ausgegangen Die tatsächlichen Strömungsverhältnisse können in üblicher Weise sichtbar gemacht werden. In jenen Bereichen, in denen es zu einer unzureichenden Versorgung der Flammen des Brenners 1 mit Sekundärluft kommt, können dann die entsprechenden Abschrägungen 6 und Einschnitten 7 in das Strahlungsschutzblech 4 eingearbeitet werden.
Patentansprüche:
1. Heizeinrichtung mit einem Gasbrenner (1), insbesondere einen mit im wesentlichen vertikal stehenden, Abschnitte (2) aufweisenden Injektoren (3) und einem unter dem
Brenner (1) angeordneten Strahlungsschutzblech (4), das hitzeempfindliche Teile (5) im wesentlichen abdeckt und sich im wesentlichen über die gesamte Fläche des Brenners (1) erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass das Strahlungsschutzblech (4) Freistellungen (6) und beziehungsweise oder Ausnehmungen (7) aufweist.