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Die Erfindung betrifft eine Getreidemühle als Zusatzgerät für eine Universalküchenmaschine mit Motorständer, Antriebswelle und Mahlgehäuse, die mit verschiedenen Werkzeugen zum Mixen, Schneiden oder Saftpressen ausgestattet ist.
Solche Zusatzteile zur Verwendung als Getreidemühle sind bekannt, sie lassen sich aber zum Reinigen meist nur schwer zerlegen, weil der Mechanismus zum Einstellen der Mahlfeinheit meist zu kompakten, geschlossenen Bauteilen führte. Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen solchen Aufsatz genauso wie andere Werkzeugzusätze der Küchenmaschine auszuführen, d. h. den unteren, sich drehenden Mahlstein einfach auf die Antriebswelle aufzustecken und den oberen, fest geführten und Im Abstand verstellbaren Mahlstein im Deckel der Arbeitsschüssel, die dann als Mahlgutbehälter funktioniert, einzubauen, wobei eine einfache Konstruktion für die Einstellbarkeit der Mahlfeinheit angestrebt wird.
Der Verstellmechanismus ist ein Gewindeteil In dem der obere Mahlstein durch verdrehen In der Mahlfeinheit verändert und mit einer Rastereinstellung seitlich fixiert werden kann.
Alle diese zuvor beschriebenen Bauteile sind in eine runde Holzplatte Integriert bzw darauf aufgebaut, inklusive der notwendigen Dichtungen und Bajonettverschlüsse mit der Geräteschüssel, deren Deckel sie darstellt.
Der Mahltnchter für die Getreidekörner Ist mit dem oberen Mahlstein direkt verbunden ; Beim Öffnen dieses Deckels werden die Mahlsteine automatisch getrennt und können so auch gewaschen werden, was bel Allergien auf bestimmte Getreidesorten eine grosse Rolle spielt.
Die Neuheit dieser Erfindung besteht darin, dass erstens die Einzelteile mit geringem Aufwand für alle möglichen Küchenmaschinen adaptiert werden können und zweitens der Verstellmechanismus als Ratsche ausgeführt ist.
Im Pnnzlp bestehen alle Getreidemühlen aus 2 Mahlsteinen, von denen sich einer dreht, und einer Vorrichtung, die den Abstand der beiden Mahlsteine verstellt. Auch für das leichte Auseinandernehmen der Einzelteile gibt es viele Lösungen, da der Bedarf hiefür auch bei Haushaltsgeräten durch Getreidebeimengungen, nasse oder fette Körner oder Unverträglichkeit vorhanden ist. Bei solchen Getreideallergien stören bereits ganz kleine Mehlstaubmengen, die an und zwischen den Mahlsteinen hängen bleiben können.
Erfindungsgemäss ergibt sich bei der hier vorgeschlagenen Lösung dass die beiden Mahlsteine vollkommen getrennt sind und wie die beiden Einzelteile eines Gurkenhäckslers oder einer Zitronenpresse nach Gebrauch gewaschen werden.
Bei dem Küchenmaschinenaufsatz der DE 3541389 A1 wird das Problem wohl ähnlich gelöst, diese Mühle hat jedoch in der Ausführung nach Fig. 1 keine Verstellmöglichkeit bzw nur eine Voreinstellung durch Beilegeplättchen. Bei der verstellbaren Ausführung nach Fig. 3 wird aber wegen der kleinen Dimension des Führungsgewindes zwischen den bel den Mahlsteinen ein Führungslager notwendig, und. der Raum. zwischen dem oberen Mahlsteinflansch und dem Schüsseldeckel wird auf alle Fälle mit Mehlstaub belegt.
Das Reinigen erfordert das Zerlegen in mindestens 7 Teile anstatt 3 Teile bei der anmetdegemässen Mühle.
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se für den oberen Mahlstein sowie durch eine Steckverbindung für den unteren Mahlstein wohl auch gegeben, das Auswaschen der Mahlkammer und des engen Mehlauslaufes ist aber wegen des eingebauten Elektromotors ungleich aufwendiger als das einer Kunststoffschüssel einer Küchenmaschine.
Bei anderen bekannten Getreidemühlen der eingangs genannten Art, wie nach der DE 4326926 A1, DE 4326728 A1 und WO 91/18545 A1 sind Holzgehäuse mit eingebautem Motor vorgesehen und es können wohl die Mahlgehäuse geöffnet und die oberen Mahlsteine entfernt werden, die unteren Mahlsteine sind jedoch mit der Motorachse fest verbunden und nur für den Ersatz demontierbar.
Bei einer weiteren bekannten Aufsatzmühle nach der DE 4111310 A1 wird der gesamte Mühlenteil sowohl mit dem Aufsteckdorn als auch mit der Geräteschüssel verbunden und kann wohl durch eine lösbare Bajonettverschlussverbindung zwischen der oberen und der unteren Mahlsteinhalterung mittels eines Hebels und Klauenverschlussgliedes zerlegt werden. Doch dies alles ist bei der hier neu gezeigten Lösung überhaupt nicht notwendig.
Ähnlich verhält es sich bei einer bei einer bekannten Getreidemühle für eine elektrisch angetriebene Küchenmaschine nach der DE 3609393 C1, bei der wohl auf eine gute Zugänglichkeit zur Verstellung geachtet wurde, nicht jedoch beim Zugang zum Mahlwerk.
Es gibt auch Küchenmaschinen mit einem Kornmühlenaufsatz, der speziell als Zusatz für diese Maschine entwickelt wurde, z. B. : DE 2705754 A1 der jedoch anders ausgeführt ist.
Die grundlegende Idee dieses neuen Getreidemühlenaufsatzes ist es, durch die vorgesehene Bauart einer runden Holzplatte (1) die in Verbindung mit einem für die Küchenmaschine adaptierten Gussteil (2) den Deckel der vorhandenen Geräteschüssel darstellt, eine leichte Anpassung für verschiedene Geräte zu ermöglichen.
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Der untere Mahlstein (3) ist auf einem Gussflansch (4) aufgebaut, und wird auf den Antriebsdorn der Maschine aufgesteckt. Der obere Mahlstein (5) ist im oberen Gussteil (6) fest eingeklebt, dessen Gewindegang im Zusammenspiel mit seinem Gegenpart dem unteren Gussteil (2) durch Verdrehen den Abstand der Mahlsteine in den Stufen eines Ratschenrasters (9) verändert. Eine Fixierung erfolgt automatisch durch den Rasterst1ft (8). Für die maximale Feineinstellung wird der Oberteil bis zum Anschlag auf die beiden Anschlagschrauben (10) aufgedreht - für eine gröbere Einstellung durch Ziehen des Ratschenstiftes (8) ein gewisser Drehwinkel zurückgeschraubt.
Die Verstellung der Mahlfeinheit reicht vom groben Anmahlen der Körner bis zum feinen Mehl.
Sollte sich im Laufe der Zeit durch Abnutzung der Mahlsteine eine Notwendigkeit der Verstellung ergeben, so wird diese an den beiden Anschlagschrauben (10) vorgenommen.
Eine bespielshafte Ausführungsform der Erfindung wird durch die beiliegenden Zeichnungen gegebendiese zeigen als
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch das Gerät und als
Fig. 2 einen Vertikalschnitt mit den 3 Einzelteilen
Fig, 3 Horizontalschnitte durch die Ratschenverstellung (a), durch den unteren Mahlstein (b) und durch den unteren Flansch (c).
Die neue erfindungsgemässe Getreidemuhle als Zusatzgerät für eine Küchenmaschine hat einen ruhigen Lauf, lässt sich aufgrund der leichten Zerlegbarkeit leicht reinigen und die einfache Konstruktion erlaubt auch eine leichte Feineinstellung.
ZEICHENERKLÄRUNG
1 Holzeinbauplatte
2 unterer Gussteil
3 unterer Mahlstein
4 unterer Mahisteinflansch
5 oberer Mahlstein
6 oberer Gussteil
7 Getreidetrichter
8 Rasterstift mit Knopf und Rückhölfeder
9 Ratschenzahnung im oberen Gussteil
10 Anschlagschrauben verstellbar
11 Sicherungsstift (für die Imperial Küchenmaschine notwendig) Patentansprüche 1. Aufsatzmühle für Haushaltsküchenmaschinen mit Antriebswelle, einem unteren drehbaren und einem oberen fixierten Mahlstein, dadurch gekennzeichnet, dass die Feineinstellung durch Verdrehen des in einem mit einem Gewinde versehenen oberen Gussteil (6) befinlichen oberen Mahlstein (5) entgegen der Antriebsrichtung des unteren Mahlsteines (3) und Fixierung durch eine Ratschensperre m Antriebs- richtung über die Ratschenzahnung (9) und den Rasterstift (8) erfolgt.