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Der Transformator für Fernsprechzwecke nach der Erfindung besteht aus einer beliebigen Zahl von isolierten Drähten, die über ihre ganze Länge dicht nebeneinander parallel liegen und als
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und dadurch mehrere Drähte zu einem einzigen Leiter vereinigt werden. Es können somit aus dem Bündel mehrere, von einander unabhängige Stromkreise bzw. liter gebildet werden, deren Widerstand je nach der Bestimmung - als Primär- oder Sekundärwickelung - durch Paralleloder Reihenschaltung kleiner oder grosser gemacht werden kann ; auch ist es möglich, jeden Draht nach Belieben entweder in die primäre oder in die sekundäre Wickelung einzuschalten.
Eine Ausführungsform der Wickelung gemäss der Erfindung ist in der Zeichnung in Fig. 1 und 2 im Schnitt bezw. Ansicht und ihre Schaltung in Fig. 3 im Schema veranschaulicht.
Die Wickelung besteht aus einer beliebigen Zahl z. B. aus 10 isolierten dicht nebeneinanderliegenden Drähten von gleicher Stärke und Länge, die als ein Bündel oder Strang a um einen cisenfreien Rahmen b herumgewickelt sind. Die beiden Enden des Bündels a bezw. der Drähte
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bildet.
Werden nun einige Drähte, z. B. die vier Drähte 2, 5, 7 und 9 (Fig. 3) nutteis eines ge-
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nur · des Widerstandes eines einzelnen Drahtes beträgt. Dieser Stromkreis bildet den Induktionsstromkreis, in welchem die Batterie r und das Mikrophon d eingeschaltet sind. Durch Reihenschaltung der Drähte , , 6 und l (1 wird ein zweiter Stromkreis, der induzierte Über-
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Widerstand des telephonischen Empfängers in die Leitung eingeschlossen wird.
Diese An- ordnung gestattet ferner die Intensität der durch das Telephon übertragenen Töne wesentlich zu erhöhen, indem man, in Verbindung mit dem Telephon ein oder mehrere Elemente in den Stromkreis einschaltet, deren Strom derart gerichtet ist, dass er den Magnetismus des Magnetes
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weit energiseher gespannt wird als dies durch den Magneten möglich ist ; woraus folgt, dass der Ton der Stimme verstärkt wird.
Wenn man bei einem solchen Transformator den sekundären Stromkreis aus einer geraden
Zahl von elementaren Drähten bildet. lässt sich dieses System mit der grössten Leichtigkeit für Mnitipel-Telephonie oder für Fernaprechen und Teiegraphie gleichzeitig verwendet, weil es ge
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gleich oder verschieden gross gemacht werden.
Bei der Schaltung bezw. der Verbindung der Drähte des Bündels a empfiehlt es sich, für die primäre Wicklung jene Drähte zu wählen, welche innerhalb des Bündels liegen. Durch die so erhaltene Einbettung der primären Wicklung in die sekundäre Wicklung wird der Streuungsverluat verringert bezw. der gesamte die Primärwicklung umgebende Raum für die Induktion ausgenützt. Der durch diese Anordnung erzielbare Vorteil ist insbesondere für Hochfrequenztranaformatoren von Bedeutung.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Wicklung eisenfreier Transformatoren für Ferneprechzwecke, dadurch gekennzeichnet, dass beliebig viele, nebeneinanderliegende parallele Drähte als ein einziger Strang oder Bündel (a) z. B. um einen eisenfreien Rahmen aufgewickelt sind, deren freie Enden mit Anschlussklemmen versehen sind, so dass durch entsprechende Verbindung der Klemmen mehrere von einander unabhängige Stromkreise erhalten werden können und jeder Draht für jeden dieser Stromkreise in beliebiger Schaltung verwendet werden kann.