AT404442B - Stranggiesskokille - Google Patents

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AT404442B
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    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
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    • B22D11/04Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into open-ended moulds
    • B22D11/053Means for oscillating the moulds

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Description

AT 404 442 B
Die Erfindung betrifft eine Stranggießkokille mit einer Oszillationseinrichtung und einer die Stranggießkokille gegenüber einer ortsfesten Stützkonstruktion abstützenden und als scheibenförmige Feder ausgebildeten Führungseinrichtung.
Eine Stranggießkokille dieser Art ist aus der AT-B - 383.521 bekannt. Hierbei ist, um mit einem einzigen leichten materialsparenden Federträger das Auslangen zu finden, der Federträger seitlich der Kokille exzentrisch zu dieser angeordnet und trägt eine ein- oder mehrschichtige Membranfeder, die mit ihrem Umfang am Federträger abgestützt ist. Mittig der Membranfeder greift eine Stütze an, die am Stützgerüst befestigt ist. Der Federträger hingegen ist mit dem Hubtisch der Stranggießkokiile verbunden.
Bei dieser Konstruktion ist die Oszillationseinrichtung von über Eckgetriebe angetriebenen Exzenterwellen gebildet, die über Gelenklaschen an den Ecken des rechteckigen Hubtisches angreifen und den Hubtisch in vertikal gerichtet Schwingungen versetzen. Der Aufwand für die Konstruktion des Oszillationsantriebes ist hier entsprechend groß, da dieser zur Aufnahme von infolge der exzentrischen Anordnung des Federträgers auftretenden Kippkräften besonders steif und robust ausgebildet sein muß. Die exzentrische Anordnung des Federträgers benötigt zudem an einer Seite der Kokille einen Platz.
Die Erfindung bezweckt eine Weiterentwicklung einer Stranggießkokiile dieser Art dahingehend, daß mit einer konstruktiv sehr einfachen Oszillationseinrichtung das Auslangen gefunden wird und trotzdem eine einwandfreie Führung sowie eine einwandfreie exakte Hubbewegung der Stranggießkokiile sichergestellt ist Insbesondere sollen die vom Oszillationsantrieb zu bewegenden Massen stark reduziert werden und der Platzbedarf seitlich der Kokille deutlich vermindert werden. Weiters soll ein Umrüsten einer bestehenden Stranggießanlage auf eine erfindungsgemäße Stranggießkokiile einfach bewerkstelligbar sein, ohne große Umbauten zu erfordern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß mindestens eine als Ringscheibe ausgebildet scheibenförmige Feder die Stranggießkokiile peripher umgibt, welche Ringscheibe mit dem inneren Randbereich mit der Stranggießkokiile und mit dem äußeren Randbereich mit der ortsfesten Stützkonstruktion verbunden ist Dadurch, daß die scheibenförmige Feder als die Kokille peripher umgebende Ringscheibe ausgebildet ist, genügt ein konstruktiv wenig aufwendig gestalteter Oszillationsantrieb. Die erfindungsgemäße scheibenförmige Feder kann anstelle der üblicherweise vorhandenen Kokillenkopfplatte vorgesehen werden, wodurch eine Reduktion der bewegten Massen erzielt wird und ein Umbau einer herkömmlichen Stranggießkokiile ohne großen Aufwand und mit nur wenig auszutauschenden Teilen bewerkstelligbar ist Zudem kommt der Hubtisch in Fortfall.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind zwei in Richtung der Längsmittelachse der Stranggieß-kokille im Abstand voneinander angeordnete scheibenförmige Federn vorgesehen. In diesem Fall kann der Oszillationsantrieb besonders einfach gestaltet sein. Dieser kann seine die Stranggießkokiile in Oszillationsbewegung versetzenden Kräfte auf die Stranggießkokiile auch hinsichtlich der Langsmittelachse der Strang-gießkokille asymmetrisch aufbringen.
Zweckmäßig sind die scheibenförmigen Federn in senkrecht zur Längsmittelsachse der Stranggießkokiile liegenden Ebenen angeordnet, wodurch eine besonders einfache radialsymmetrische Ausbildung der scheibenförmigen Federn, nämlich als Scheiben mit über ihre gesamte Ausdehnung gleicher Dicke, möglich ist.
Eine bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß die scheibenförmigen Federn sowohl mit der Stranggießkokiile als auch mit der ortsfesten Stützkonstruktion flüssigkeitsdicht verbunden sind und der Raum zwischen den scheibenförmigen Federn von Kühlmittel durchströmt ist.
Hierbei ist es möglich - wenn die scheibenförmigen Federn unterschiedliche Federkonstante entweder durch unterschiedliche geometrische Abmessungen und/oder unterschiedliche Materialien aufweisen -, daß die Oszillationseinrichtung einen das Kühlmittel für die Stranggießkokiile in pulsierenden Druckverlauf versetzenden Pulsator aufweist
Dieser Pulsator weist dann zweckmäßig eine das Kühlmittel unter Druck setzende Pumpe, vorzugsweise eine Kreiselpumpe, und eine verstellbare Drossel auf, wobei die Drossel zwischen zwei Drosselstellungen hin- und herschaltbar ist.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß die Oszillationseinrichtung von einem zwischen der Stranggießkokiile und der ortsfesten Stützkonstruktion wirkenden Pulsator, wie einem Druckmittelzylinder oder einem Exzenterantrieb, gebildet ist
Um eine besonders einfache Ein- und Ausbaubarkeit der Stranggießkokiile zu erzielen, weist die ortsfeste Stützkonstruktion einen die Stranggießkokiile peripher umgebenden Stützträger sowie ein ortsfestes Stützgerüst auf, wobei der Stützträger am Stützgerüst lösbar befestigt ist und zusammen mit der Stranggießkokiile und der scheibenförmigen Feder eine vom ortsfesten Stützgerüst abhebbare und in dieses einsetzbare Baueinheit bildet. 2
AT 404 442 B
Hierbei ist es zweckmäßig, wenn die Oszillationseinrichtung zwischen dem die Stranggießkokille peripher umgebenden Stützträger und der Stranggießkokille angeordnet ist und zusammen mit der Baueinheit, gebildet von dem die Stranggießkokille peripher umgebenden Stützträger, der Stranggießkokille und der scheibenförmigen Feder, vom ortsfesten Stützgerüst entfembar und in dieses einsetzbar ist.
Zur optimalen Abstimmung der Federkonstante mit der Stranggießkokille ist vorzugsweise die scheibenförmige Feder mit radial orientierten Wanddünnstelten oder Öffnungen, wie Schlitzen, versehen, insbesondere in Eckbereichen.
Bevorzugt ist eine besonders einfache Ausbildung der scheibenförmigen Feder, nämlich als einschichtige Membranfeder. Für gewisse Strangquerschnitte, wie z.B. quadratische oder rechteckige Knüppel· oder Brammenquerschnitte, kann es zweckmäßig sein, daß die scheibenförmige Feder eine über ihren Umfang und/oder ihre radiale Erstreckung ungleiche Dicke aufweist.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand der Zeichnung anhand mehrerer schematisch dargestellter Ausführungsformen näher erläutert, wobei die Fig. 1 bis 4 jeweils einen Querschnitt durch eine Stranggießkokille nach jeweils einer Ausführungsform veranschaulichen. Fig. 5 zeigt ein Diagramm der Kühlmittelmenge in Abhängigkeit des Kühlmitteldruckes für eine bevorzugte Variante. Die Fig. 6, 7 und 8 veranschaulichen jeweils eine Ansicht einer Stranggießkokille von oben nach jeweils einer Ausführungsform.
Die in Fig. 1 dargestellte Stranggießkokille weist ein einen Gießhohlraum 1 begrenzendes Innenrohr 2 aus Kupfer oder einer Kupferlegierung auf, das einen Querschnitt zum Gießen eines runden oder quadratischen oder rechteckigen Knüppels umgrenzt Dieses Innenrohr 2 ist mit seinem oberen Ende in einen Kopfflansch 3 und mit seinem unteren Ende in einen Fußflansch 4 flüssigkeitsdicht eingesetzt
Zur exakten Führung der Stranggießkokille gegenüber einer ortsfesten, die Stranggießkokille peripher umgebenden Stützkonstruktion 5 dienen zwei im vertikalen, d.h. in Richtung der Kokillen-Längsmittelachse 6, liegenden Abstand 7 voneinander angeordnete, als Ringscheiben ausgebildete scheibenförmige Federn 8, 9.
Jede der Ringscheiben 8, 9 ist mit ihrem äußeren Randbereich mit der ortsfesten Stützkonstruktion 5 verbunden, beispielsweise durch Schraubenverbindungen 10. Der innere Randbereich der oberen Ringscheibe 8 ist mit dem äußeren Randbereich des Kopfflansches 3 verbunden, und der innere Flandbereich der unteren Ringscheibe 9 mit einem mit dem Fußflansch 4 verbundenen und von diesem aufragenden Ringflansch 11. Die Verbindungen zwischen den Ringscheiben 8, 9 und dem ortsfesten Stützgerüst 5 bzw. dem Kopfflansch 3 und dem Ringflansch 11 sind flüssigkeitsdicht, z.B. ebenfalls als Schraubenverbindungen 10, ausgebildet, so daß der Innenraum 12 der Stranggießkokille, gebildet von der ortsfesten Stützkonstruktion 5, den beiden Ringscheiben 8, 9 und dem Innenrohr 2 sowie dem Kopfflansch 3, dem Fußflansch 4 und dem Ringflansch 11, vom Kühlmittel durchströmt werden kann.
Beide scheibenförmigen Federn 8, 9 sind radialsymmetrisch ausgebildet und weisen über ihre gesamte Erstreckung eine konstante Wanddicke auf, die derart bemessen ist, daß das Innenrohr 2 der Stranggießkokille gegenüber der ortsfesten Stützkonstruktion 5 eine Oszillationsbewegung durchführen kann, ohne daß die maximal zulässige elastische Dehnung des Materials der Ringscheiben 8, 9 überschritten wird. Die Ringscheiben 8,9 sind in Ebenen senkrecht zur Längsmittelachse 6 der Stranggießkokille angeordnet.
Eine Oszillationseinrichtung weist zwei oder mehrere, ebenfalls radialsymmetrisch zur Längsmittelachse 6 der Stranggießkokille angeordnete Pulsatoren 13 auf, die beispielsweise von Druckmittelzylindem gebildet sind, die sich einerseits an der ortsfesten Stützkonstruktion 5 und andererseits an vom Fußflansch 4 der Stranggießkokille aufragenden Stützen 14 abstützen. Im Innenraum 12 der Stranggießkokille ist neben Einbauten 15 zur Kühlmittelumlenkung noch ein Rührer 16 vorgesehen.
Die ortsfeste Stützkonstruktion 5 weist einen die Stranggießkokille peripher umgebenden Stützträger 17 • mit dem die Ringscheiben 8, 9 verbunden sind - auf, der an einem ortsfesten Stützgerüst 18, wie der Gießbühne oder einem Hallengerüst, lösbar befestigt ist Nach Lösen dieser Befestigung zwischen Stützträger 17 und ortsfestem Stützgerüst 18 ist die Stranggießkokille samt dem Stützträger 17 aus der Stranggießanlage ausbaubar.
Um diesen Aus- und Einbau der Stranggießkokille nach oben bzw. von oben zu ermöglichen, ist die die Stranggießkokille aufnehmende Öffnung in dem Stützgerüst 18 größer bemessen als die größte Horizontal-abmessung der unterhalb des Stützgerüstes 18 liegenden Teile der Stranggießkokille.
Wenn sich die Oszillationseinrichtungen 13 an dem Stützträger 17 abstützen, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist, bildet die Stranggießkokille mit ihrer FUhrungseinrichtung (Ringscheiben 8, 9) und ihren Oszillationseinrichtungen 13 eine kompakte und besonders einfach aus- und einbaubare Baueinheit.
Gemäß der in Fig. 2 dargestellten Stranggießkokille sind zwei ebenfalls im vertikalen - jedoch geringeren - Abstand 7 voneinander angeordnete Ringscheiben 8, 9 vorgesehen, die mit ihren inneren Bereichen mit einem an der Stranggießkokille befestigten Tragring 19 und mit ihren äußeren Bereichen mit 3

Claims (12)

  1. AT 404 442 B einem die Stranggießkokille peripher umgebenden Stützträger 17 verbunden, der wie gemäß Fig. 1 an einem ortsfesten Stützgerüst 18 abgestützt ist Gemäß dieser Ausführungsform sind die Ringscheiben 8, 9 nicht vom Kühlmittel benetzt, sondern vom Innenraum 12 der Stranggießkokille isoliert angeordnet Sie bilden zusammen mit dem innenseitig liegenden Tragring 19 und dem außenseitig angeordneten Stützträger 17 eine einfach aus der Stranggießanlage ein- und ausbaubare Baueinheit. Gemäß dieser Ausführungsform ist der Rührer 16 außerhalb des vom Kühlmittel durchströmten Innenraumes 12 der Stranggießkokille vorgesehen. Gemäß der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform sind ebenfalls zwei Ringscheiben 8, 9 in vertikalem Abstand 7 voneinander angeordnet, jedoch in engerem Abstand als gemäß Fig. 1. Die beiden Ringscheiben 8, 9 begrenzen hierbei, so wie bei Fig. 1, den vom Kühlmittel durchflossenen Innenraum 12 der Kokille, so daß sie ebenfalls mit der Stranggießkokille und mit der ortsfesten Stützkonstruktion 5 - wiederum gebildet von einem Stützträger 17 und Stützgerüst 18 - jeweils flüssigkeitsdicht verbunden sind. Anstelle eines von Druckmittelzylindem 13 gebildeten Oszillationsantriebes ist hier ein Hubkurbeltrieb 20 mit synchron angetriebenen Exzenterwellen vorgesehen. Gemäß der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform, die vom Baulichen bis auf den Oszillationsantrieb ähnlich gestaltet ist der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform, wird die Oszillation der Stranggießkokille von einem Pulsator hervorgerufen, der das Kühlmittel für die Stranggießkokille in einen pulsierenden, d.h. periodisch zwischen einem Minimal- 21 und einem Maximalwert 22 schwankenden Druckverlauf versetzt. Durch eine ungleiche Federkonstante der beiden scheibenförmigen Federn 8, 9 bewirkt das diesen Druckschwankungen ausgesetzte Kühlmittel eine Oszillationsbewegung der Stranggießkokille gegenüber dem ortsfest abgestützten Stützträger 17. Der Pulsator ist hierbei von einer Pumpe 23, die vorzugsweise als Kreiselpumpe ausgebildet ist, und einem eine regelbare Drossel 24 darstellenden Regelschaltventil gebildet. Der Kühlmittelkreislauf 25 wird von einem Hochbehälter 26 gespeist und weist einen die vom Gußstrang an das Kühlmittel übertragene Wärme abführenden Wärmeaustauscher 27 auf. Das Regelschaltventil 24 schaltet zwischen zwei Druckpunkten 21 und 22. Entsprechend der Kreiselpumpen-Kennlinie 28 stellen sich zwischen den beiden Schaltpunkten Druck und Wassermenge selbsttätig ein. Dies ist im in Fig. 5 dargestellten Diagramm veranschaulicht, das auf der Abszisse die durch die Stranggießkokille fließende Kühlmittelmenge Q und auf der Ordinate den zugehörigen Kühlmitteldruck p zeigt. Anstelle der Kreiselpumpe kann auch eine Mehrzylinderpumpe vorgesehen sein, wobei einer der Zylinder der Mehrzylinderpumpe zur Erzeugung des pulsierenden Druckverlaufes des Kühlmediums regelbar ist. Die regelbare Drossel 24 kann dann entfallen. Die Kühlmittelmengenschwankung hat auf die Kühlleistung nur einen unwesentlichen Einfluß, so lange eine Mindest-Kühlmittelmenge nicht unterschritten wird. Mittels einer Meßaufnahme der Oszillationsbewegung der Stranggießkokille kann über einen nicht näher dargestellten Regelkreis ein beliebiger Kurvenverlauf nachgefahren werden (z.B. nonsinuider Verlauf). Ein Vorteil der Ausführungsform nach Fig. 4 ist darin zu sehen, daß der Pulsator 23, 24 in größerer Entfernung von der Stranggießkokille, beispielsweise im Medienversorgungsraum der Stranggießanlage, gut geschützt und leicht zugänglich angeordnet werden kann und hierfür kein Platz unmittelbar im Kokillenbereich benötigt wird. Wie die Fig. 6 bis 8 erkennen lassen, kann die erfindungsgemäße Stranggießkokille sowohl zum Gießen von quadratischen oder rechteckigen oder runden Knüppeln und auch zum Gießen von Brammen eingesetzt werden. Im letzteren Fall kann die Stranggießkokille anstelle als Rohrkokille auch als Plattenkokille -gegebenenfalls mit verstellbaren Seitenwandplatten - ausgebiidet sein. Der Gußhohlraum 1 kann auch gebogen ausgebildet sein, wobei die Anordnung der scheibenförmigen Federn 8, 9 zweckmäßig in radial zur gebogenen Langsmittelsachse der Stranggießkokille gerichteten Ebenen erfolgt. Um eine homogene Beanspruchung in den Eckbereichen 29 der Ringscheiben 8. 9 (im Falle deren - in Draufsicht - von einem Kreisring abweichender Gestaltung) zu erzielen, sind in den Eckbereichen 29 der Ringscheiben Zonen 30 mit geringerem Querschnitt. d.h. geringerer Dicke als die übrigen Bereiche der Ringscheiben, vorgesehen. Hier könnten auch Schlitze vorgesehen sein, die im Falle der Benetzung der scheibenförmigen Federn 8, 9 mit Kühlmittel (Fig. 1, 3 und 4) flüssigkeitsdicht abzudecken wären. Zur Aufnahme der Gewichtskräfte der Stranggießkokille können die Ringscheiben 8, 9 vorgespannt sein. Patentansprüche 1. Stranggießkokille mit einer Oszillationseinrichtung (13; 20; 23, 24) und einer die Stranggießkokille gegenüber einer ortsfesten Stützkonstruktion (5) abstützenden und als scheibenförmige Feder (8, 9) 4 AT 404 442 B ausgebildeten Führungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine als Ringscheibe (8, 9) ausgebildete scheibenförmige Feder die Stranggießkokille peripher umgibt, welche Ringscheibe (8, 9) mit dem inneren Randbereich mit der Stranggießkokille und mit dem äußeren Randhereich mit der ortsfesten Stützkonstruktion (5) verbunden ist.
  2. 2. Stranggießkokille nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei in Richtung der Längsmittelachse (6) der Stranggießkokille im Abstand (7) voneinander angeordnete scheibenförmige Federn (8, 9) vorgesehen sind.
  3. 3. Stranggießkokille nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß die scheibenförmigen Federn (8, 9) in senkrecht zur Längsmittelsachse (6) der Stranggießkokille liegenden Ebenen angeordnet sind.
  4. 4. Stranggießkokille nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet daß die scheibenförmigen Federn (8, 9). sowohl mit der Stranggießkokille als auch mit der ortsfesten Stützkonstruktion (5) flüssigkeitsdicht verbunden sind und der Raum zwischen den scheibenförmigen Federn (8, 9) von Kühlmittel durchströmt ist (Hg. 1, 3, 4).
  5. 5. Stranggießkokille nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet daß die scheibenförmigen Federn (8, 9) unterschiedliche Federkonstante - durch unterschiedliche geometrische Abmessungen und/oder unterschiedliche Materialien - aufweisen und daß die Oszillationseinrichtung einen das Kühlmittel für die Strangießkokille in pulsierenden Druckverlauf versetzenden Pulsator (23, 24) aufweist.
  6. 6. Stranggießkokille nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet daß der Pulsator eine das Kühlmittel unter Druck setzende Pumpe (23), insbesondere eine Kreiselpumpe, und eine verstellbare Drossel (24) aufweist, wobei die Drossel (24) zwischen zwei Drosseistellungen hin- und herschaltbar ist.
  7. 7. Stranggießkokille nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet daß die Oszillationseinrichtung von einem zwischen der Stranggießkokille und der ortefesten Stützkonstruktion (5) wirkenden Pulsator, wie einem Druckmittelzylinder (13) oder einem Exzenterantrieb (20), gebildet ist.
  8. 8. Stranggießkokille nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet daß die ortsfeste Stützkonstruktion (5) einen die Stranggießkokille peripher umgebenden Stützträger (17) sowie ein ortsfestes Stützgerüst (18) aufweist, wobei der Stützträger (17) am Stützgerüst (18) lösbar befestigt ist und zusammen mit der Stranggießkokille und der scheibenförmigen Feder (8, 9) eine vom ortsfesten Stützgerüst (18) abhebbare und in dieses einsetzbare Baueinheit bildet.
  9. 9. Stranggießkokille nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet daß die Oszillationseinrichtung (13, 20) zwischen dem die Stranggießkokille peripher umgebenden Stützträger (17) und der Stranggießkokille angeordnet ist und zusammen mit der vom die Stranggießkokille peripher umgebenden Stützträger (17), der Stranggießkokille und der scheibenförmigen Feder (8, 9) gebildeten Baueinheit vom ortsfesten Stützgerüst (18) entfernbar und in dieses ersetzbar ist.
  10. 10. Stranggießkokille nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet daß die scheibenförmige Feder (8, 9) mit radial orientierten Wanddünnstellen (30) oder Öffnungen, wie Schlitzen, versehen ist, insbesondere in Eckbereichen (29).
  11. 11. Stranggießkokille nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet daß die scheibenförmige Feder (8, 9) als einschichtige Membranfeder ausgebildet ist.
  12. 12. Stranggießkokille nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet daß die scheibenförmige Feder (8, 9) eine über ihren Umfang und/oder ihre radiale Erstreckung ungleiche Dicke aufweist. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 5
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