AT40235B - Plombenverschluß und Zange zur Herstellung desselben. - Google Patents

Plombenverschluß und Zange zur Herstellung desselben.

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AT40235B
AT40235B AT40235DA AT40235B AT 40235 B AT40235 B AT 40235B AT 40235D A AT40235D A AT 40235DA AT 40235 B AT40235 B AT 40235B
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Metall Ind Winter & Adler Ag
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Description


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    Plombenver80hluB   und Zange zur Herstellung desselben. 
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 U-förmig gebogenen Metallband, dessen Enden mittels einer senkrecht zur Oberfläche des Metallbandes zusammengepressten Hülse miteinander verbunden sind. Von diesen bekannten Aus-   führungen unterscheidet sich   der Plombenverschluss nach vorliegender Erfindung dadurch, dass die Hülse auch seitlich gegen die Ränder des Metallbandes gepresst ist, wodurch ein Lösen der   Verschlusshülse   von dem Metallband ausgeschlossen erscheint.   Zur Erhöhung der Sicherheit   des Verschlusses der Plombe sind die Metallbandenden mit einer Randverzahnung versehen, in welche die Metallhülse eingepresst wird.

   Hiedurch wird gegenüber dem   bekannten   Einpressen von Rillen in die Oberfläche der Hülse und der Streifenenden, welche Rillen durch   Hämmern   oder Pressen der Bandenden leicht geglättet werden   können, eine innigere Verbindung   erzielt. 



  Zum gleichen Zweck können auch beim Fehlen einer Randverzahnung des Metallbandes in die seitlichen Ränder der über die Metallbandenden geschobenen Verschlusshülse und hiedurch auch in die darunterliegenden Ränder der Metallbandenden beim Zusammenpressen derselben Rillen   eingedrückt   werden, wodurch die Verbindung zwischen Hülse und Metallband noch inniger wird. 



  In den Enden des Metallbandes können Öffnungen vorgesehen sein, durch welche die Verschlusshülse, insbesondere, wenn diese aus Blei oder einem anderen weichen Material besteht, beim Zusammenpressen teilweise durchgedrückt wird, so dass ein Abziehen der Verschlusshülse von den Enden des Metallbandes verhindert ist. 



   Die Zange zum Verschliessen der Plombe ermöglicht ein   Zusammenpressen   der Verschlusshülse senkrecht zu ihrer Oberfläche und gleichzeitig ein seitliches   Zusammenpressen   der Metallhülse gegen die Ränder des Metallbandes. 



   In der Zeichnung sind Plombe und Verschlusszange in mehreren beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt. Fig. 1 zeigt das Metallband der Plombe in Ansicht bei unverbundenen Enden, Fig. 2 in gleicher Darstellung bei miteinander in Eingriff stehenden Enden und Fig. 3 
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 Enden verhindert. Die miteinander in Eingriff stehenden Enden des Metallbandes a werden mittels einer Metallhülse d verbunden, die auf die Enden aufgeschoben, senkrecht zu ihrer   Oberfiä (lhe     zusammengepresst   und gleichzeitig auch von beiden Seiten in die Randverzahnung b gedrückt wird (Fig. 4 und 11), so dass ein Loslösen der Hülse d von den Metallbandenden nicht möglich ist. 



  Wird als Verschlusshülse eine Bleihülse angewendet (Fig. 4), dann werden vorteilhaft in   bekannte ;   Weise in den Enden des Metallbandes a auch in dem mittleren Teil Zähne f ausgestanzt und aufgebogen (Fig. 1, 3 und 4), welche sich in die Bleihülse einbohren und wesentlich zur Sicherung des Verschlusses beitragen. 



   Im Falle ein Metallband a angewendet wird, dessen Enden keine Randverzahnung besitzen, dann wird die Sicherheit der Verbindung der   Verschlusshülse   mit den Metallbandenden dadurch 
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 in die seitlichen Ränder (Fig. 7) Rillen e eingedrückt werden. 



   Zur Verbindung der beiden Enden des Metallbandes können verschiedenen Einrichtungen vorgesehen sein. Bei der in den Fig. 5 und 6 veranschaulichten   Ausführungsform   ist in beiden Enden des Metallbandes a eine Öffnung 9 derart ausgestanzt, dass diese   Öffnungen bei miteinander   in Eingriff stehenden Enden des Metallbandes übereinander zu liegen kommen. Der Rand A der Öffnung 9 des unteren Endes ist aufgebogen und reicht in die Öffnung des oberen Endes (Fig. 5), über deren Rand er umgebördelt wird (in Fig. 6 punktiert gezeichnet). Wenn die auf die Enden   aufgeschobene Verachlusshülse d   aus weichem Material, wie Blei besteht, wird sie, da infolge 
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   Das Verschliessen der Plombe erfolgt, wie bereits erwähnt, durch   Zusammenpressen   det   Verschlusshülae   d in zwei aufeinander senkrechten Richtungen, nämlich normal und parallel   zur Oberfläche   der Verschlusshülse. Wenn die Randverzahnung der Plombe nicht zu tief ist, oder wenn   überhaupt   keine Verzahnung vorhanden ist und nur   tlache Rillen   in die seitlichen 
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   gestellte Zange zum Verschliessen der Plombe angewendet werden.

   Das   seitliche Einpressen der Verschlusshülse d in die Ränder des Metallbandes a wird mittels dieser Zange dadurch erreicht,   dass   der eine Zangenschenkel 1 eine Matrize 2 trägt, die an ihren   Seitenwänden   der Form der   Zahnluckcn   der Randverzahnung b entsprechende Rippen 3 besitzt (Fig. 9). Die zugehörige Patrize   M   oder der   Stempel, welche@ am zweiten Zangenschenkel   5 befestigt ist, besitzt an seinen   Sfttenwänden   genau die gleichen Rippen   31,   welche zwischen den Rippen der Matrize 2 zu liegen   kommen,   wenn sich die Zange in ihrer wirksamen Stellung befindet (Fig. 10).

   Werden die Enden des Metallbandes a mit der aufgeschobenen Metallhülse d in die Matrize 1 eingelegt (Fig. 9), dann drückt sich beim Einpressen der   Verschlusshülse   in die Matrize 2 die Metallhülse mittels der Patrize 4 in die seitliche Verzahnung b des Metallbandes a, oder es werden, wenn die Metall- 
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  Dabei bildet sich an der   Oberfläche   der Hülse ein Wulst, welcher schliesslich, wenn die   Hülse d   auf den Boden der Matrize zu liegen kommt, beim weiteren Zusammenpressen der   Verschluss-   zange   niedergedrückt wird,   während gleichzeitig die Metallhülse mit der gewünschten Prägung versehen wird (Fig. 10). 



   Zum Verschlusse von Plomben mit tieferer Randverzahnung b können die übrigen Aus- 
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 (Fig. 15 bis 17), deren Backen 7 mit einer der Randverzahnung b des Metallbandes a   entsprechenden   Verzahnung verschen sind. Die Zangenschenkel 8 verjüngen sich gegen ihr freies Ende zu, so dass zwischen denselben ein keilförmiger Zwischenraum verbleibt. In diesen Raum greift das   keilförmig   gestaltete Ende 9 eines im Zangengehäuse 10 drehbar gelagerten Zangenarmes   11,   welcher bei seiner Abwärtsbewegung   mittels   seines keilförmigen Endes 9 die Backen 7 der Zange 8 
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 hülse   I   in die Randverzahnung b des Metallbandes a presst (Fig. 16).

   Die Patrize oder der   Stempel 12     attxt fest im Gehäuse M, während   die   Matrize 7J nut   einem gleicharmigen Hebel 14 verbunden ist, der mittels eines drehbaren mit einem Lenker 16 verbundenen Zangenarmes 15 betätigt werden kann. Beim Gebrauch wird die Zange an dem mit dem Gehäuse 10 fest verbundenen 

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 Zangenarmes   20,   der in der Nähe seines Drehzapfens 21 exzentrisch angeordnete und sich nach verschiedenen Seiten erstreckende Schlitze 22 besitzt, durch welche auf den   Backen 18 Ulld 19   
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 gegen einander bewegt und bewirken das seitliche Zusammenpressen der Verschlusshülse der Plombe (Fig. 22 und 28).

   Die Betätigung der Matrize erfolgt in der gleichen Weise, wie bei den   früheren Ausführungsformen.   



   Die Fig. 24 veranschaulicht eine vereinfachte Ausführungsform dieser Konstruktion mit nur einem drehbaren Zangenarm   15. Dieser   wirkt auf einen drehbaren, unter Federwirkung stehenden Arm 25, der auf seinem Drehzapfen 26 eine Unrundscheibe 27 trägt, die vorteilhaft mit dem Arm   25 als ein Stück ausgebildet   ist.   Die Unrundscllf'ibe'27   liegt zwischen dem nach   abwärts gebogenen   Ende des Backens 18 und dem Ende des Backens 19, welche sich mit ihren Enden gegen die Umfläche der Un3rundscheibe stützen.

   Wird der Zangenarm 15 gegen den festen Handgriff 17 gedreht (siehe punktiert gezeichnete Stellung), dann erfolgt eine Verdrehung des   Armes 25   in die punktiert gezeichnete Stellung, die beiden Klemmbacken 18 und 19 werden mittels der Unrundscheibe 27 gegeneinander bewegt und die seitliche Pressung der Verschlusshülse der Plombe bewirkt. Die Rückführung der Klemmbacken 18 und 19 und des Armes   2. 5   in die   Normalstellung   erfolgt durch Federn, von welchen die für die   Klemmbacken   in der Zeichnung nicht ersichtlich sind. Die Betätigung der Matrize zur Erzielung der Pressung senkrecht zur
Oberfläche der Verschlusshülse und der Prägung derselben wird in der bei den früheren Aus- führungsformen beschriebenen Weise bewirkt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Plombenverscluss für die Enden eines U-förmig gebogenen Metallbandes, dadurch gekenn- 
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Claims (1)

  1. bandes (a) mit einer Randverzahnun (b) versehen sind, in welche die Metallhülse (d) eingepresst wird. EMI3.5 so dass die Verschlusshülse (d) beim Zusammenpressen teilweise durch die Öffnungen gedrückt wird, um die Sicherheit der Verbindung der Enden zu erhöhen. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 hülse bewirken.
    7. Verschlusszange nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der auf die schwingbaren Backen (7) wirkende Keil (9) (Fig. 19) auf dem den Pressstempel (13) betätigenden Zangen- EMI4.2 Wirkung gelangt.
    8. Verschlusszange nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den sich nach derselben Seite erstreckenden Enden der verschiebbaren Klemmbacken (18 und 19) eine Unrundscheibe (27) an einem drehbaren Arm (25) angeordnet ist, welcher bei Verdrehung des den Press- EMI4.3 Zangenarmes (20) reichen, welche exzentrisch zum Drehungszapfen des Armes (20) verlaufen, indem sie sich dem Drehungszapfen allmählich nähern, zum Zweck, bei Verdrehung des Zangenarmes die Verschiebung der Klemmbacken gegeneinander zu bewirken.
AT40235D 1908-02-13 1908-02-13 Plombenverschluß und Zange zur Herstellung desselben. AT40235B (de)

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