AT401883B - Einspuriger rollschuh - Google Patents

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Description


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   Die vorliegende Erfindung begeht sich auf einen einspurigen Rollschuh zur Verwendung mit einem   Sport- oder Allroundschuh,   mit zumindest zwei in einem Rahmen angeordneten Laufrollen, mit einer an diesem Rahmen befestigten Sohlenauflageplatte und mit einer Unterschenkelabstutzung, die zumindest eine von der Sohlenauflageplatte seitlich nach oben ragende Stütze aufweist, an weicher ein den Unterschenkel zumindest teilweise umfassendes Befestigungsmittel vorgesehen ist. 



   Ein Rollschuh der oben genannten Art geht aus der FR 784 617 A hervor. Bei diesem Rollschuh sind zwei oder drei Laufrollen in einem Rahmen angeordnet, welcher starr mit einer Auflageplatte für einen Schuh verbunden ist. Von dieser Auflageplatte ragt eine seitliche Unterschenkelabstützung nach oben, welche aus zwei aneinander um eine Querachse angelenkten Teilstücken gebildet wird, wobei an dem oberen Teilstück eine an den Unterschenkel   an leg bare Manschette   fixiert ist. An der Auflageplatte sind weiters bewegliche und starre Halteklammern vorgesehen, mittels welchen eine mit gegengleichen Halteelementen versehene Sohle eines Schuhes an der Auflageplatte befestigt werden kann. Ein Rollschuh dieser Art Ist dazu vorgesehen, dass der Rollschuhfahrer mit Strassenschuhen oder gewöhnlichen Sportschuhen In den Rollschuh einsteigt, um Rollschuh zu laufen.

   Da verschiedene Arten von Schuhen unterschiedliche Breiten aufweisen, besteht bei diesem bekannten Rollschuh, insbesondere durch die einseitige Unterschen-   kelabstützung   das Problem, dass die Laufrollen nicht genau mittig und nicht immer in Laufrichtung ausgerichtet sind. 



   Aus der US 4 418 929 A ist ein einspuriger Rollschuh bekannt geworden, bei welchem an einem mit Laufrollen versehenen Rahmen Anbauteile für eine Schaftabstützung, eine Ristabstützung und eine Abstützung im Ballen- oder Zehenbereich befestigt sind. Der eine beidseitige Abstützung für einen Schuh bzw. den Unterschenkel des Rollschuhläufers aufweisende Rollschuh, ist breitenverstellbar ausgebildet, wobei die zweiteiligen Anbauteile über Querschlitze an dem Rahmen befestigt sind. Anhand dieser Querschlitze ist auch eine gegebenenfalls erforderliche Ausrichtung der Laufrollen möglich, jedoch müssen für jeden Anbauteil vier Schrauben gelockert und festgezogen und die Anbauteile zueinander fluchtend justiert werden, um eine solche Ausrichtung vornehmen zu können. 



   Aus der FR 2 440 208 A1 geht weiters ein Skateboard hervor, bei welchem oberhalb der Grundplatte eine um   90 * verdrehbare Standplatte   angeordnet ist. Der Zweck dieser Standplatte ist darin zu sehen, dass der Skateboardfahrer in Fahrtrichtung blickt, wenn die Standplatte bezüglich der Grundplatte um   90.   verdreht ist, und in dieser Stellung der Standplatte daher eine verbesserte Stabilität der Position des Fahrers ermöglicht wird. Eine solche Vorgangsweise ist bei einem Rollschuh jedoch nicht erforderlich, da der Rollschuhfahrer ohnedies bereits in Fahrtrichtung blickt und eine ausreichend stabile Position einnimmt. 



   Weiters ist aus der US 5 062 630 A ein Turngerät bekannt geworden, bei welchem auf einem Gestell mit vier Rädern, von welchem drei an den Eckpunkten eines gleichseitigen Dreiecks und eines im Zentrum dieses Dreiecks angeordnet sind, im Handstand Turnübungen ausgeführt werden können. Zur Verbesserung des   Balancegefühls   des Turners wird vorgeschlagen, an dem Gestell eine um eine vertikale Achse drehbare und seitlich verschwenkbare Platte anzubringen. Auch eine solche Vorrichtung ist zur Verwendung an einem Rollschuh keineswegs geeignet. 



   Merkmale bekannter ein-oder zweispuriger Rollschuhe gehen unter anderem weiters aus den Druckschritten AT 153 259 B, US 1 529 967 A, DE 857 006 C und GB 2 130 896 A hervor. 



   Eine Aufgabe der Erfindung liegt darin, bei einem einspurigen Rollschuh der eingangs genannten Art eine möglichst einfache und rasche Ausrichtung der Laufrollen bezüglich der Sohlenauflageplatte zu ermöglichen. Insbesondere ist es eine Aufgabe der Erfindung einen Rollschuh mit zumindest einer einseitigen Unterschenkelabstützung so zu verbessern, dass er mit beliebig breiten und langen Schuhen gelaufen werden kann. 



   Diese Aufgabe wird ausgehend von dem eingangs genannten Rollschuh in vorteilhafter Weise dadurch gelöst, dass der Rahmen um eine im wesentlichen normal auf die Sohlenauflageplatte ausgerichtete und letztere durchsetzende Achse verschwenkbar und feststellbar mit der Sohlenauflageplatte verbunden ist. 



   Durch diese Massnahme wird eine besonders einfache und rasche Ausrichtung des Rahmens mit der Sohlenauflageplatte ermöglicht, sodass der Rollschuh problemlos auf jeden beliebigen Schuh eines Rollschuhfahrers abstimmbar ist. Weiters können mit einer solchen Verschwenkung des Rahmens bezüglich der Sohlenauflageplatte anatomische Fehlstellungen des Fusses einfach und wirksam   korngiert   werden. 



   Bei einer   vorzugswelsen Ausgestaltungsform   eines erfindungsgemässen Rollschuhes ist die Schwenkachse im Fersenbereich des Rollschuhes angeordnet. Diese Ausgestaltung ist besonders vorteilhaft, da die Breiten von Schuhen im Fersenbereich geringere Unterschiede aufweisen als im Ballenbereich und der Rahmen daher im Fersenbereich Im wesentlichen ortsfest bleiben kann. 



   In vorteilhafter Weise liegt die Schwenkachse bei einer weiteren Ausgestaltungsform eines erfindunggemässen Rollschuhes unmittelbar Im Bereich der Längsmittelebene des Rollschuhes. Die Anpassungsfähigkeit des erfindungsgemässen Rollschuhes kann weiters verbessert werden, indem auch die Schwenkachse in 

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 Richtung quer zum Schuh seitenverstellbar angeordnet ist. Bei einer solchen Ausgestaltungsform ist vorzugsweise im Ballenbereich des Rollschuhes in vorteilhafter Weise eine feststellbare Führungseinrichtung für den Rahmen vorgesehen, mittels welcher der Rahmen bei einer Verschwenkung   bezuglich   der Sohlenauflageplatte mit einer Komponente quer zur   Längsmittelebene   geführt ist.

   Die Führungseinrichtung ermöglicht einerseits eine exakte Verstellung des Rahmens, andererseits erleichtert sie diese Verstellung für den Benutzer und gewährleistet eine stabile Laufrollenbefestigung. 



   Um eine optimale Längsausrichtung der Laufrollen bezüglich des Schwerpunktes des Fahrers zu ermöglichen, kann zusätzlich vorgesehen sein, dass der Rahmen längsverstellbar an der Sohlenauflageplatte befestigt ist. 



   Weiters ist es in der Praxis von Vorteil, wenn das Befestigungsmittel eine schliessbare Manschette ist, die an dem oberen Endabschnitt der seitlichen Stütze verschwenkbar und gegen ein elastisch wirkendes 
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   Aus orthopädischer Sicht hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn bei einem Rollschuh der erfindunggemässen Art der Anlenkpunkt der Manschette an der seitlichen Stütze in einer bestimmten Höhe über der Sohlenauflageplatte angeordnet ist, die zwischen 50 und 70%, vorzugsweise 60%, der Längsabmessung der   Sohlenauflageplatte beträgt,   um einen bestmöglichen Halt des Rollschuhes an dem Unterschenkel zu gewährleisten. 



   Eine weitere Verbesserung des Rollschuhes ist dadurch möglich, dass die Stütze einen elastisch deformierbaren Teilabschnitt aufweist, welcher eine begrenzte Verschwenkbarkeit der Stütze sowohl in der Schuhlängsrichtung als auch in Richtung quer zum Schuh gewährleistet und somit dem Fahrer zwar den ausreichenden Halt, jedoch auch die gewünschte Bewegungsfreiheit ermöglicht. 



   Eine weitere Verbesserung des Rollschuhes im Hinblick auf unterschiedlich breite Schuhe kann dadurch erreicht werden, dass die Stütze an der Sohlenauflageplatte seitenverstellbar angeordnet ist. 



   Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel des   erfindungsgemässen Rollschuhes   ist die seitliche Stütze zumindest im Bereich der Sohlenauflageplatte gabelförmig ausgebildet und weist einen vorderen und einen hinteren seitlichen Arm auf, wobei der vordere seitliche Arm im Bereich der metatarsalen Basis und der hintere seitliche Arm im Bereich des Fersenbeines an der Sohlenauflageplatte verankert sind. Diese Ausgestaltungsform des Rollschuhes ist orthopädisch auf die anatomische Form des Unterschenkels abgestimmt und gewährleistet dem Rollschuhfahrer den erforderlichen Halt sowohl zur Seite als auch nach hinten. 



   Eine weitere Verbesserung im Hinblick auf die bestmögliche orthopädische Anpassung an die Anatomie des Fusses des Rollschuhfahrers ist bei einem Rollschuh der erfindungsgemässen Art dadurch möglich, dass die vordere seitliche Stütze in einem bestimmten Abstand von dem hinteren Ende der Sohlenauflageplatte und von der Längsmittelebene angeordnet ist und die Sohlenauflageplatte eine bestimmte Längsabmessung aufweist, wobei das vordere und das hintere Ende des vorderen Armes durch zwei Punkte festgelegt sind, deren Abstand von dem hinteren Ende der Sohlenauflageplatte, bezogen auf die Längsabmessung der Sohlenauflageplatte, zwischen 28 und 38%, vorzugsweise 33%, bzw. zwischen 65 und 75%, vorzugsweise 70%. beträgt und deren Abstand normal zur Längsmittelebene, ebenso bezogen auf die Längsabmessung der Sohlenauflageplatte, zwischen 12 und 18%, vorzugsweise 15%, bzw.

   zwischen 16 und 24%, vorzugsweise 20%, beträgt. Durch diese Abmessungen ist sichergestellt, dass die seitliche Abstützung des Fusses des Rollschuhfahrers an der anatomisch günstigsten Stelle erfolgt. 



   Bel einer praxisgerechten und orthopädisch ausgereiften Ausgestaltungsform eines erfindungsgemässen Rollschuhes ist an der Sohlenauflageplatte eine Ristabstützung vorgesehen, die in an sich bekannter Weise ein im wesentlichen über den Rist geführtes spannbares Band aufweist, wobei das Band Im Bereich der Schuhinnenseite einen vorderen und einen hinteren Abschnitt aufweist und der vordere Abschnitt im Ballenbereich mit der   Sohlenauflageplatte   und der hintere Abschnitt im Knöchelbereich mit der Sohlenauflageplatte und/oder der seitlichen Stütze verbunden ist und der nach hinten über den Rist geführte vordere und der nach vorne über den Rist geführte hintere Abschnitt ineinander übergehen und mit einem Zugmittel verbunden sind,

   welches im Fersenbereich des Rollschuhes an der Schuhaussenseite mit der Sohlenauflageplatte verbunden ist und eine Spannvorrichtung aufweist. Diese Ausgestaltungsform ermöglicht einen ausgezeichneten Halt des Schuhes des Rollschuhfahrers im Ristbereich. 



   Aus orthopädischer Sicht ergibt sich eine besonders vorteilhafte Ausführungsform eines   erfindungsge-   mässen Rollschuhes, wenn der Angriffspunkt des vorderen Abschnittes des Bandes, bezogen auf die Längsabmessung der Sohlenauflageplatte, in einem Abstand von dem hinteren Ende der Sohlenauflageplatte angeordnet der zwischen 80 und 90%, vorzugsweise 85% beträgt, und in einem Abstand normal zu der 
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 Sohlenauflageplatte, in einem Abstand von dem hinteren Ende der Sohlenauflageplatte angeordnet ist, der zwischen 8 und 12%, vorzugsweise 10% beträgt, und in einem Abstand normal zu der   Längsmittelebene   liegt, welcher zwischen 8 und 12%, vorzugsweise 10%, beträgt.

   Durch diese Abmessungen ist sichergestellt, dass das Befestigungsmittel für den Schuh Im Ristbereich des Fusses an den anatomisch günstigsten Stellen angeordnet ist. 



   Der Halt des Schuhes des Rollschuhfahrers an dem Rollschuh nach hinten kann dadurch verbessert werden, dass im Fersenbereich eine mit der Stütze oder der Sohlenauflageplatte verbundene Unterschenkeloder   Fussabstützung   vorgesehen ist, mittels welcher der Unterschenkel bzw. der Fuss gegen eine Bewegung in Schuhlängsrichtung nach hinten abstützbar ist. 



   Als Schutz vor Beschädigungen des Schuhes oder Verletzungen des Fusses im Zehenbereich kann zusätzlich im vorderen Endabschnitt der Sohlenauflageplatte eine Schutzkappe für den Zehenbereich angeordnet sein. 



   Bei einem Ausführungsbeispiel weist die Führungseinrichtung einen Bolzen auf, der in einem im wesentlichen quer zur   Längsmittelebene   ausgebildeten Schlitz der   Sohlenauflageplatte   geführt ist. Diese Ausgestaltungsform ergibt eine einfache und kostengünstige Realisierung der vorliegenden Erfindung. Eine Verbesserung dieser kostengünstigen Realisierung im Hinblick auf eine einfache Handhabung wird dadurch erreicht, dass in dem Schlitz eine drehbare, an dem Bolzen angreifende, in Normallage horizontale Schraubenspindel vorgesehen ist, die mit dem Bolzen in der Weise zusammenwirkt, dass der Bolzen bei einer Drehung der Schraubenspindel entlang des Schlitzes quer zur   Längsmittelebene   fuhrbar ist.

   Im einfachsten Fall ist dies dadurch möglich, dass die an der Sohlenauflageplatte abgestützte Schraubenspindel in einer quer zur Längsmittelebene verlaufenden Gewindebohrung des Bolzens gelagert ist. Dieses Ausführungsbeispiel ergibt eine einfache Handhabung, die auch im befestigten Zustand des Schuhes an dem Rollschuh betätigbar ist, wenn die Schraubenspindel einen betätigbaren, an der   Sohlenauflageplatte   drehbar abgestützten Kopfteil aufweist und mittels einer ebenso gegen die Sohlenauflageplatte abstützbaren Endmutter feststellbar ist. 



   Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel weist die Führungseinrichtung einen In einem Schlitz der Sohlenauflageplatte quer zur   Längsmittelebene   geführten, federbelasteten und feststellbaren Klemmbacken auf Durch diesen Klemmbacken ist eine einfache und rasche Handhabung der   Führungs- bzw. Feststellein-   richtung   gewährleistet.   In diesem Fall ist es von Vorteil, wenn der Schlitz-von oben   gesehen-gekrümmt,   vorzugsweise kreissegmentförmig ausgebildet ist, wobei die Schwenkachse durch den Mittelpunkt des durch den Schlitz beschriebenen Kreises führt.

   Eine einfache Realisierung dieses Ausführungsbeispiels ergibt sich insbesondere dann, wenn der Klemmbacken mit einem um eine vertikale Schwenkachse schwenkbar gelagerten Exzenter zusammenwirkt, mittels welchem der Klemmbacken gegen eine vordere oder hintere Stirnfläche des Schlitzes drückbar ist. Eine erleichterte Bedienung der   Führungs- und   Feststelleinrichtung ist bel diesem Ausführungsbeispiei dann möglich, wenn der Exzenter einen horizontal angeordneten Betätigungshebel aufweist, welcher in seiner Öffnungsstellung in Längsrichtung des Rahmens nach vorne gerichtet ist und die momentane Ausrichtung der Laufrollen bezüglich der Längsmittelebene anzeigt. Dabei kann der Benutzer die eingestellte Ausrichtung der Laufrollen problemlos an dem Betätigungshebel ablesen und gegebenenfalls nach seinen wünschen korrigieren. 



   Bei einem weiteren   Ausführungsbeispiel   weist die Führungseinrichtung einen Rastmechanismus auf, welcher bezüglich der Längsmittelebene eine Mehrzahl unterschiedlicher Raststellungen ermöglicht, wobei der Rastmechanismus einen federbelasteten Stift und eine Mehrzahl in Abstand voneinander quer zur   Längsmittelebene   angeordneter Bohrungen aufweist, in welche der Stift einrasten kann. Dieses Ausführungsbeispiel ermöglicht eine stufenweise Richtungseinstellung, die vom Benutzer besonders rasch durchgeführt werden kann. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der horizontal und in Schuhlängsrichtung angeordnete Stift mittels einer am vorderen Ende der Sohlenauflageplatte angeordneten Handhabe betätigbar, sodass der Benutzer ohne die Befestigung des Schuhes an dem Rollschuh zu lösen jederzeit eine Einstellung vornehmen kann. 



   Weiters ist bei einer vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemässen Rollschuhes die Sohlenauflageplatte in ihrem vorderen Endabschnitt mit einem Verstellkeil versehen, mittels welchem die Neigung der Schuhauflage in diesem Bereich sowohl in der Längsrichtung des Schuhes als auch quer zum Schuh einstellbar ist. Durch diesen Verstellkeil kann der Halt des Schuhes an der Sohlenauflageplatte Im Zehenbereich erheblich verbessert und optimal an den gerade verwendeten Schuh angepasst werden. 



   Weitere Merkmale und Vorteile eines erfindungsgemässen Rollschuhes ergeben sich aus der folgenden Beschreibung der vorliegenden Erfindung anhand nicht einschränkender   Ausführungsbeispiele   erfindungsgemässer einspuriger Rollschuhe, wobei auf die beiliegenden Figuren Bezug genommen wird, die zeigen. 



   Figur 1 eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemässen einspungen Rollschuhes,
Figur 2 eine schematische Draufsicht der Sohlenauflageplatte eines erfindungsgemässen Rollschuhs, 

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Figur 3 einen Querschnitt durch die Sohlenauflageplatte von Figur 2 entlang der Linie   111-111,  
Figur 4 eine Detailansicht der Sohlenauflageplatte von Figur 2 im Bereich der   Linie  
Figur 5 eine schematische Draufsicht der   Sohlenauflageplatte   eines anderen Ausführungsbeispiels für einen erfindungsgemässen Rollschuh,
Figur 6 einen Querschnitt durch die   Sohlenauflageplatte   von Figur 5 entlang der Linie VI-VI,

  
Figur 7 eine schematische Draufsicht des Endabschnittes der   Sohlenauflageplatte   mit Führungseinrich- tung eines weiteren Ausführungsbeispiels für einen erfindungsgemässen Rollschuh,
Figur 8 eine Detailseitenansicht des Bereiches der Anlenkung der Manscherie an der Unterschenkelab- stützung eines erfindungsgemässen Rollschuhes,
Figur 9 ein Vertikalschnitt entlang der Linie IX-IX von Figur 8,
Figur 10 eine Detailansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels für die Anlenkung der Manschette an der Unterschenkelabstützung eines erfindungsgemässen Rollschuhes,
Figur 11 eine schematische Draufsicht der Sohlenauflageplatte nach Fig.

   2 eines weiteren Ausführungs- beispiels für einen erfindungsgemässen Rollschuh,
Figur 12 eine schematische Draufsicht einer Sohlenauflageplatte, an welcher eine seitenverstellbare
Unterschenkelabstützung angeordnet ist,
Figur 13 eine Seitenansicht des vorderen Endabschnittes   eines erfindungsgemässen Rollschuhes   mit einer Schutzkappe für den Zehenbereich,
Figur 14 eine Seitenansicht des vorderen Endabschnittes einer Ausführungsform eines erfindungsgemä- ssen Rollschuhes, bei welcher die   Sohlenauflageplatte   in ihrem vorderen Endabschnitt einen Verstellkeil aufweist,
Figur 15 eine schematische Draufsicht der Ausführungsform von Figur 1, welche die orthopädisch günstigste Lage der Angriffspunkte für die Unterschenkelabstützung und die Ristabstützung an der
Sohlenauflageplatte zeigt. 



   Vorerst wird auf die Figur 1 Bezug genommen, in welcher ein Ausführungsbeispiel eines   erfindungsge-   mässen einspurigen Rollschuhs 1 in einer Seitenansicht dargestellt ist. Dieser Rollschuh 1 weist einen Rahmen 2 auf, in welchem in Längsrichtung hintereinander vier Laufrollen 3a, 3b, 3c, 3d um eine Querachse drehbar angeordnet sind. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist weiters an dem hinteren Ende des Rahmens 2 ein Bremsstoppel 4 vorgesehen. 



   Der Rahmen 2 ist mit Hilfe von hier nicht näher dargestellten   Befestigungs- und Führungsmitteln   mit einer Sohlenauflageplatte 5 verbunden, deren Oberfläche Im wesentlichen eben ausgebildet und gegebenenfalls mit einer reibungserhöhenden Auflage versehen ist. An der Schuhinnenseite ist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel eine   einseitige Unterschenkelabstützung   6 vorgesehen, welche eine seitliche, von der Sohlenauflageplatte nach oben ragende Stütze 7 aufweist, an welcher im oberen Endabschnitt eine schliessbare Manschette 8 gelagert   1St.   Die Manschette 8 ist an ihrer dem Unterschenkel zugewandten Innenseite gepolstert ausgeführt und wird mittels eines geeigneten Verschlusses 9 an den Unterschenkel des   Rollschuhläufers   angelegt.

   Die Stütze 7 ist im Bereich der Sohlenauflageplatte gabelförmig ausgebildet und weist-von der Seite betrachtet- im wesentlichen die Form eines auf den Kopf gestellten Y auf, dessen Arme 7a, 7b bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel im Bereich der Schuhmitte und im Fersenbereich einstückig mit der Sohlenauflageplatte 5 verbunden sind. Weitere Details bezüglich der Anordnung der seitlichen Stütze 7 an der Sohlenauflageplatte 5 werden weiter unten mit Bezug auf Figur 15 näher erläutert. Im Bereich unterhalb der Manschette 8 ist die Stütze 7 gegebenenfalls elastisch ausgebildet, sodass eine begrenzte   Vorwärts- und   Rückwärtsbewegung bzw. seitliche Bewegung des Unterschenkels ermöglicht ist. 



   Im Fersenbereich des Rollschuhes 1 ist weiters eine Abstützung 10 nach hinten vorgesehen, die bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel einstückig mit der Stütze 7 ausgebildet ist im Ristbereich des Rollschuhes 1 ist eine Ristabstützung in Form eines spannbaren Bandes 11 vorgesehen, welches im Bereich der Rollschuhinnenseite einen vorderen Abschnitt 12 und einen hinteren Abschnitt 13 aufweist, wobei der vordere Abschnitt 12 im Ballenbereich mit der Sohlenauflageplatte 5 und der hintere Abschnitt 13 im   Knöcheibereich   mit der Sohlenauflageplatte 5 verbunden ist und der nach hinten über den Rist geführte vordere Abschnitt 12 und der nach vorne über den Rist geführte hintere Abschnitt 13 des Bandes 11 ineinander übergehen und mit einem Zugmittel 14 verbunden sind,

   welches im Knöchelbereich des Rollschuhes an der Rollschuhaussenseite mit der Sohlenauflageplatte 5 verbunden ist. Das Zugmittel 14 weist eine geeignete Spannvorrichtung 15 auf, mittels welcher das Band 11 gespannt, gelockert oder fixiert werden kann. 



   In den Figuren 2,3 und 4 ist eine Sohlenauflageplatte 5 eines erfindungsgemässen Rollschuhes in einer Draufsicht, einem Querschnitt und einer Detailansicht dargestellt. 

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   Im Fersenabschnitt des Rollschuhes ist der Rahmen 2 um eine im wesentlichen normal auf die
Sohlenauflageplatte 5 ausgerichtete und letztere durchsetzende Achse A verschwenkbar an dieser Sohlen- auflageplatte 5 angelenkt. Eine solche Anlenkung kann durch alle bekannten Mittel, z. B. einen drehbar gelagerten Bolzen, realisiert sein. Die Schwenkachse A ist vorzugsweise in der   Längsmittelebene   E des
Rollschuhes angeordnet. 



   Im Ballenabschnitt des Rollschuhes ist eine feststellbare Führungseinrichtung 16 für den Rahmen 2 vorgesehen, in welcher der Rahmen 2 bei einer Verschwenkung bezüglich der   Sohlenauflageplatte   5 quer zur   Längsmittelebene     E   des Rollschuhes geführt ist. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel weist die
Führungseinrichtung 16 einen mit dem Rahmen 2 verbundenen vertikalen Bolzen 17 auf, der in einem quer zur Längsmittelebene E in der Sohlenauflageplatte angeordneten Schlitz 18 geführt ist. Sowohl der Bolzen
17 als auch der Schlitz 18 sind an ihrem oberen Ende gegengleich pilzförmig ausgebildet, um die   Gleitführung   zu verbessern und den Rahmen 2 in vertikaler Richtung an der Sohlenauflageplatte 5 zu halten.

   Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Bolzen 17 mittels einer Schraube 19 starr mit dem
Rahmen 2 verbunden (Fig. 3). Durch die seitlichen Enden des Schlitzes 18 ist die Verschwenkung des
Rahmens 2 bezüglich der Sohlenauflageplatte 5 auf einen bestimmten Winkel begrenzt. Wenn der Abstand zwischen der Schwenkachse A und der Führungseinrichtung 16 gering ist. kann der Schlitz 18 bei einer hier nicht dargestellten Ausführungsform um die Schwenkachse A gekrümmt, vorzugsweise   kreisförmig   ausgebildet sein. 



   Der Schlitz 18 ist weiters zu beiden Seiten des Rollschuhes mittels quer zur   Längsmittelebene   ausgerichteten Querbohrungen 20,21 verlängert, in weichen eine Schraubenspindet 22 angeordnet ist, die mit dem Bolzen 17 in der Weise zusammenwirkt, dass der Bolzen 17 bei einer Drehung der Schraubenspindel 22 entlang des Schlitzes 18 geführt wird. Zu diesem Zweck ist die Schraubenspindel 22 in einer quer zur   Längsmittelebene     E   ausgerichteten Gewindebohrung des Bolzens 17 gelagert. An den äusseren Enden der Querbohrung 20,21 sind in der Sohlenauflageplatte 5 Ausnehmungen 23,24 vorgesehen.

   In einer Ausnehmung 24 ist ein betätigbarer Kopfteil 25 der Schraubenspindel 22 drehbar abgestützt, wogegen in der anderen Ausnehmung 23 eine Endmutter 26 der Schraubenspindel 22 gegen die Sohlenauflageplatte 5 abgestützt angeordnet ist. Mittels dieser Anordnung ist die Schraubenspindel 22 bei gelockerter Endmutter 23 verdrehbar und bei angezogener Endmutter 23 unverdrehbar in der Sohlenauflageplatte 5 gehalten. 



   In den Figuren 5 und 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Sohlenauflageplatte 5 in einer Draufsicht und einem Querschnitt dargestellt. Bei dieser Ausführungsform weist die Führungseinrichtung 16 einen Rastmechanismus auf, welcher bezüglich der   Längsmittelebene     E   eine Mehrzahl von unterschiedlichen Raststellungen für den Rahmen 2 ermöglicht.

   Dieser Rastmechanismus weist bel dem gezeigten   Ausführungsbeispiel   einen horizontal in der Sohlenauflageplatte 5 gelagerten und entlang der   Längsmittel-   ebene E ausgerichteten federbelasteten Stift 27 auf, welcher in eine Mehrzahl in Abstand voneinander quer zur   Längsmittelebene   E angeordneten Bohrungen 28a, 28b, 28c einrasten kann, wobei diese In der   Längsrichtung   des Rollschuhes ausgerichteten Bohrungen 28a, 28b, 28c in einem mit dem Rahmen 2 starr verbundenen Führungsblock 29 vorgesehen sind, welcher in einem quer zur   Längsmittelebene     E   ausgenchteten Schlitz 30 der Sohlenauflageplatte 5 geführt ist.

   Die starre Verbindung zwischen dem Rahmen 2 und dem Führungsblock wird bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel durch einen vertikalen Bolzen 31 realisiert, der in einem parallel zum Schlitz 30 angeordneten, jedoch geringer dimensionierten Führungsschlitz 32 geführt ist. 



   An dem vorderen Ende des Stiftes 27 ist weiters in oder unmittelbar unterhalb der   Sohlenauflageplatte   5 eine Handhabe 33 vorgesehen, mittels welcher der Stift 27 gegen Federkraft aus einer der Bohrungen 28a, 28b, 28c entrastet werden kann, um eine Verschwenkung des Rahmens 2 bezüglich der Sohlenaufla-   geplatte   5 vornehmen zu können. Nach einem Loslassen der Handhabe 33 rastet der Stift 27 automatisch In die im Verlauf der Schwenkbewegung nächstfolgende Bohrung 28a, 28b, 28c ein. 



   In Figur 7 ist ein Ausschnitt (Endabschnitt) der Sohlenauflageplatte 5 eines   erfindungsgemässen   Rollschuhes dargestellt, in welcher eine weitere Ausführungsvariante einer   Führungseinrichtung   16 dargestellt ist. Diese Führungseinrichtung 16 weist einen in einem Schlitz 34 quer zur Langsmittelebene E geführten, federbelasteten Klemmbacken 35 auf, der mittels eines Exzenters 36 gegen eine Stirnfläche des Schlitzes 34 belastbar ist. Der Schlitz ist-von oben   gesehen-kreisförmig   ausgebildet, wobei die (nicht dargestellte) Schwenkachse A vorzugsweise durch den Mittelpunkt des ihm zugeordneten Kreises verläuft.

   Der Exzenter 36 ist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel in der Sohlenauflageplatte 5 um eine vertikale Achse verschwenkbar angeordnet und weist einen in Gebrauchslage horizontalen Betätigungshebel 37 auf, welcher In der Weise angeordnet ist, dass er in der Öffnungsstellung des Exzenters   36,   in welcher der Klemmbacken 35 von der zugeordneten Stirnfläche gelöst ist, in Längsnchtung des Rahmens 2 nach vorne   genchtet   ist und somit die Ausrichtung der Laufrollen anzeigt. In der   Schliessstellung,   In welcher der Klemmbacken 35 durch den Exzenter 36 gegen die Stirnfläche des Schlitzes 34 gepresst wird, ist der 

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Betätigungshebel 37 in oder unmittelbar unterhalb der Sohlenauflageplatte 5 versenkt angeordnet. 



   Die Figuren 8 und 9 zeigen die besondere Anlenkung der Manschette 8 an der seitlichen Stütze 7 il einer Seitenansicht und einem Vertikalschnitt. In dem oberen Endabschnitt der Stütze 7 ist ein   gekrümrr   verlaufender seitlicher Schlitz 38 angeordnet. In diesem Schlitz 38 ist ein mit der Manschette 8 verbundene Querbolzen 39 drehbar und gegen ein elastisches Element längsverschiebbar gelagert. Dieses elastisch Element wird bei dem gezeigten   Ausführungsbeispiel   durch zwei Federn 40,41 gebildet, die mit je einen Ende ah dem Querbolzen 39 und mit ihrem anderen Ende gegen das zugeordnete Ende des Schlitzes   31   abgestützt sind.

   Die mittels dieser Anlenkung möglichen Bewegungen der Manschette   8,   die sich aus eine Überlagerung einer Translations- und einer Rotationsbewegung ergeben, sind in Figur 8 schematisch dargestellt. 



   Figur 10 zeigt eine weitere Ausführungsform der besonderen   Manschettenanienkung,   bei welcher de Schlitz 38 im Unterschied zu der obigen in Normallage horizontal und gerade ausgeführt ist. DiE Bewegungen der Manschette 8 sind in Figur 10 ebenso schematisch dargestellt. 



   In Figur 11 ist eine Ausführungsvariante des erfindungsgemässen Rollschuhes nach Figur 2 schematisch dargestellt. Zusätzlich kann bei dieser Variante die Lage der Schwenkachse A quer zum Schuh seitlich verstellt werden. Eine solche Verstellung kann bei einer grösseren Änderung der Schuhbreite im Fersenbe reich erforderlich sein. Bei der dargestellten Variante Ist die Verstelleinrichtung gleich aufgebaut wie die Führungseinrichtung 16 der Figuren 2 bis 4. Als Verstellmechanismus für die Schwenkachse A kann jedoct auch jede andere, dafür geeignete Vorrichtung,   z. B.   auch eine der Führungseinrichtungen gemäss der Figuren 5 bis 7, verwendet werden. 



   Figur 12 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei welchem die seitliche Stütze 7 der Unterschenkel abstützung 6 im Bereich ihres Gabelarmes 7a an der   Sohlenauflageplatte seitenverstellbar   angeordnet ist.   Ir   Figur 12 ist eine neutrale Mittelstellung (stark umrandet) und je eine äussere bzw. innere   Endstellunc   (schraffiert) des vorderen Armes 7a dargestellt. Eine solche Seitenverstellung des Gabelarmes 7a kanr alternativ zu einer seitlichen Verstellung der Schwenkachse A nach Fig. 11 erfolgen. 



   Die Figuren 13 und 14 zeigen je eine Seitenansicht des vorderen Endabschnittes eines erfindungsge mässen Rollschuhes, wobei in Figur 13 eine Schutzkappe 42 für den Zehenbereich zu sehen ist. Eine solche Schutzkappe 42 ist insbesondere dann von Vorteil, wenn der Rollschuhfahrer einen weichen Schuh   träg   oder barfuss fährt. In Figur 14 hingegen ist eine Ausführungsform zu sehen, bei welcher die Sohlenauflage platte 5 in ihrem vorderen Endabschnitt einen   Verstellkeil 43 aufweist, mittels welchem   die Neigung de Schuhauflage in diesem Bereich sowohl in Längsrichtung des Rollschuhes als auch quer zum Schut einstellbar ist. Mit Hilfe der Längsverstellung eines solchen Verstellkeils kann für jede Schuhgrösse eine direkte Krafübertragung auf die Sohlenauflageplatte eingestellt werden.

   Die Verstellbarkeit der seitlicher Neigung dieses Verstellkeils ermöglicht zusätzlich eine Cantingeinstellung. Eine solche Cantingeinstellunc kann bei einem hier nicht dargestellten Ausführungsbeispiel auch an der seitlichen Stütze 7 vorgeseher sein. 



   Aus orthopädischer Sicht ist es bei Verwendung eines Rollschuhes der erfindungsgemässen Ar besonders wichtig, dass die Angriffspunkte der   Befestigungs- bzw. Abstützmittel   an der SohlenauflageplattE auf den Fuss bezogen und somit in einem genauen Verhältnis zueinander festgelegt sind, um eine schonende und möglichst direkte Kraftübertragung von dem Fuss des Rollschuhfahrers über den Schuh au die Sohlenauflageplatte 5 zu gewährleisten. 



   In Figur 15 ist die Sohlenauflageplatte 5 des Ausführungsbeispiels nach Figur 2 in einer schematischer Draufsicht dargestellt, wobei die Angriffspunkte A', E und F der seitlichen Stütze 7 an der Sohlenauflage platte   5,   der Anlenkpunkt H der Manschette 8 und die Angriffspunkte C, D und G der Ristabstützung 11 Ir ihrer orthopädisch günstigsten Lage dargestellt sind. Die Punkte   A'und   B liegen in der   Längsmittelebene,   und legen das hintere bzw. vordere Ende der Sohlenauflageplatte 5 fest, wobei Punkt A'bezogen auf der Fuss des Rollschuhfahrers fersenmittig an dem hinteren Ende des Fersenbeines angeordnet ist.

   In Punkt C der an dem schuhinnenseitigen (medialen) Seitenrand der Sohlenauflageplatte 5 im Bereich der   Grundpha     lanx   der Grosszehe hegt. ist die Fixierung des vorderen Abschnittes 12 des spannbaren Bandes 11 festgelegt, wogegen die Fixierung des hinteren Abschnittes 13 dieses Bandes 11 in Punkt D liegt, welche im Bereich des Fersenbeines angeordnet ist. Das Zugmittel 14 des Bandes 11 ist in Punkt G über diE seitliche Stütze 7 geführt, wobei die resultierende Zugkraft ausgehend von den Punkten C und D über der Rist in Richtung des Punktes A'verläuft. Schuhaussenseitig (lateral) liegen an dem Rand der Sohlenauflage platte die zwei weiteren Punkte   e und   F, welche das hintere bzw. vordere Ende des vorderen Armes 7a der seitlichen Stütze 7 festlegen.

   Bezogen auf den Fuss sind diese beiden Punkte an der metatarsalen Basis   unc   im Bereich des Grundgelenks zwischen Zehe V und Ballen angeordnet. Der hintere Arm 7b der seitlicher Stütze 7 ist an der Sohlenauflageplatte 5 im wesentlichen symmetrisch zu dem Punkt A'verankert. Punkt   h   wiederum legt die Anlenkung der Manschette 8 an der seitlichen Stütze 7 fest und ist anatomisch dem 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 Unterschenkel im Bereich der Fibula zugeordnet. 



   Bel einer konsequenten Umsetzung der oben festgelegten orthopädischen Grundsätze ergeben sich für die Lage der Punkte C, D, E, F, G und H die folgenden Abmessungen, welche anhand der untenstehenden   Tabelle im Verhältnis   zur Strecke A'B angegeben sind, wobei jeweils ein Bereich möglicher Abmessungen und eine In diesem Bereich liegende vorzugsweise Abmessung angegeben ist : 
 EMI7.1 
 

 <Desc/Clms Page number 8> 

 
Die Punkte   A'bis   F liegen alle im wesentlichen in einer Ebene, welche durch die Oberseite der   Sohlenauflageplatte   5 vorgegeben ist, wogegen die Punkte G und H in Abstand oberhalb dieser Sohlenauflageplatte 5 angeordnet sind.

   Für eine orthopädisch richtige Auslegung des Systems sind daher nicht nur die   Längs- und   Seitenabmessungen der Punkte   A'bis   H sondern auch die Höhenabmessungen der Punkte G und H von wesentlicher Bedeutung. Gegebenenfalls kann auch der Punkt B in Abstand von der oben genannten Ebene angeordnet sein (siehe   Ausführungsbeispiel   nach Figur 14).

   Die für diese Punkte vorgegebenen Bereiche bzw. die vorzugsweise angestrebten Werte sind in der folgenden Tabelle wiedergegeben, wobei die Abmessungen ebenso im Verhältnis zur Strecke A'B angegeben sind : 
 EMI8.1 
 
<tb> 
<tb> Punkt <SEP> Höhe <SEP> des <SEP> betreffenden <SEP> Punktes <SEP> über <SEP> der <SEP> Grundplatte
<tb> Bereich <SEP> % <SEP> vorzugsweise <SEP> %
<tb> A'0 <SEP> 0
<tb> B <SEP> 0-4 <SEP> 0
<tb> G <SEP> 20-30 <SEP> 25
<tb> H <SEP> 50-70 <SEP> 60
<tb> 
 
Für die praktische Ausgestaltung eines Rollschuhes der erfindungsgemässen Art sind für alle Schuhgrö- ssen beispielsweise drei verschiedene Grössen,   z. B. Small,   Medium und Large, vorgesehen, wobei die kleineren Grössen, ausgehend von dem grössten Modell in ihrer Länge um jeweils 20% und in ihrer Höhe um jeweils 10-15% kleiner gefertigt sind.

   Für die Höhe des Punktes H über der Sohlenauflageplatte 5 und die Strecke   A'B,   gemessen In cm, bedeutet dies beispielsweise : 
 EMI8.2 
 
<tb> 
<tb> Grösse <SEP> Höhe <SEP> des <SEP> Punktes <SEP> H <SEP> über <SEP> der <SEP> Sohlenauflageplatte <SEP> Strecke <SEP> A'B
<tb> Bereich <SEP> cm <SEP> vorzugsweise <SEP> cm <SEP> Bereich <SEP> cm <SEP> vorzugsweise <SEP> cm
<tb> Small <SEP> 12-14 <SEP> 13 <SEP> 16-20 <SEP> 18, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> Medium <SEP> 14-16 <SEP> 15 <SEP> 20-27 <SEP> 23
<tb> Large <SEP> 16-20 <SEP> 17 <SEP> 27-33 <SEP> 29
<tb> 
 
Alle anderen Punkte C, D, E, F u. G können nun anhand der obigen Definitionen ermittelt werden, um einen an den Fuss des Rollschuhfahrers optimal angepassten Rollschuh der erfindungsgemässen Art zu realisieren. 



   Im folgenden wird noch kurz auf die Funktionsweise eines erfindungsgemässen Rollschuhes 1 eingegangen Der Rollschuh 1 Ist so konzipiert. dass jede Grösse (Small, Medium, Large) mit beliebigem Schuhwerk eines bestimmten Schuhgrössenintervalls und gegebenenfalls auch barfuss benutzt werden kann. Wird ein solcher Rollschuh 1 nun zusammen mit einem etwas kleineren oder grösseren, Insbesondere jedoch einem schmäleren oder breiteren Schuh verwendet, so kann in vorteilhafter Welse eine Verstellung der Laufrichtung bzw. der Lage des Rahmens 2 für die   Laufrollen 3a, 3b, 3c,   3d bezüglich der Sohlenauflageplatte 5 vorgenommen werden.

   Dies geschieht einfach dadurch, dass die Verriegelung (Endmutter   26.   Rastmechanismus 27, 28, Exzenter 36) der   Führungseinrichtung   16 gelöst und der Rahmen 2 durch seitliches Verschwenken bezüglich der   Sohlenauflageplatte   5 um die Schwenkachse A In die gewünschte Richtung   ausgenchtet   wird. Nach erfolgter Einstellung der Laufrichtung wird die Verriegelung wieder fest-oder angezogen, und der Rollschuh 1 ist betriebsbereit. Die Verschwenkung des Rahmens kann natürlich ebenso zur Korrektur von Fehlstellungen eines Fusses verwendet werden. Falls dieser einfache Verstellmechanismus nicht ausreichend ist. kann weiters eine seitliche Verstellung der Schwenkachse A oder eine seitliche Verstellung der Unterschenkelabstützung 6 vorgesehen sein.

   Die Verstellung der Unterschenkelabstützung 6 kann jedoch auch alternativ zu einer Verschwenkung des Rahmens 2 vorgenommen werden. Bel einer hier nicht dargestellten Ausführungsvariante können zusätzlich Mittel vorgesehen sein, über welche der Rahmen 2   bezüglich   der Sohlenauflageplatte 5 in der   Längsrichtung   des Rahmens verstellbar ist. um eine   optimale Längsausrichtung   der Laufrollen bezüglich des Schwerpunktes der Gesamtheit (Fahrer und Rollschuh) zu erreichen. 



     Abschliessend   ist noch anzumerken. dass die vorliegende Erfindung nicht auf die dargestellten Ausfüh-   rungsbelsplele eingeschrÅankt Ist Belspielswelse   können auch Rollschuhe mit   beidseitiger Unterschenkelab-   

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 stützung seitlich verschwenkbare und feststellbare Rahmen aufweisen. Weiters können Im Rahmen der vorliegenden Erfindung beliebige Manschetten und Fuss-Ristabstützungen verwendet werden. 



  

Claims (1)

  1. Patentansprüche 1. Einspuriger Rollschuh zur Verwendung mit einem Sport- oder Allroundschuh, mit zumindest zwei In einem Rahmen (2) angeordneten Laufrollen (3a, 3b, 3c, 3d), mit einer an diesem Rahmen (2) befestigten Sohlenauflageplatte (5) und mit einer Unterschenkelabstützung (6), die zumindest eine von der Sohlenauflageplatte (5) seitlich nach oben ragende Stütze (7) aufweist, an welcher ein den Unterschenkel zumindest teilweise umfassendes Befestigungsmittel (8, 9) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (2) um eine im wesentlichen normal auf die Sohlenauflageplatte (5) ausgerichtete und letztere durchsetzende Achse (A) verschwenkbar und feststellbar mit der Sohlenauf- lageplatte (5) verbunden ist. 2. Rollschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (A) im Fersenbereich des Rollschuhes angeordnet ist.
    3. Rollschuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (A) unmittelbar Im Bereich der Längsmittelebene (E) des Rollschuhes angeordnet ist.
    4. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (A) In Richtung quer zum Schuh settenverstellbar angeordnet ist.
    5. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in Abstand von der Schwenkachse (A), vorzugsweise Im Ballenbereich des Rollschuhes, eine feststellbare Führungseinrich- tung (16) für den Rahmen (2) vorgesehen ist, mittels welcher der Rahmen (2) bei einer Verschwenkung bezüglich der Sohlenauflageplatte (5) mit einer Komponente quer zur Längsmittelebene (E) geführt ist (Fig. 2 bis 7 u. 11).
    6. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (2) längsverstellbar an der Sohlenauflageplatte (5) befestigt ist.
    7. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel (8, 9) eine mittels eines Verschlusses (9) schliessbare Manschette (8) ist, die an dem oberen Endab- schnitt der seitlichen Stütze (7) um eine Querachse verschwenkbar und gegen ein elastisch wirkendes Element (40, 41) in Längsnchtung des Rollschuhes verschiebbar gelagert Ist (Fig. 1, 8).
    8. Rollschuh nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlenkpunkt (H) der Manschette (8) an der seitlichen Stütze (7) in einer bestimmten Höhe über der Sohlenauflageplatte (5) angeordnet ist, die zwischen 50 und 70%, vorzugsweise 60%, der Längsabmessung (A'B) der Sohlenauflageplatte (5) beträgt (Fig. 15).
    9. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (7) einen elastisch deformierbaren Teilabschnitt aufweist, welcher eine begrenzte Verschwenkbarkeit der Stütze (7) sowohl in der Schuhlängsnchtung als auch in Richtung quer zum Schuh gewährleistet.
    10. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (7) an der Sohlenauflageplatte (5) seitenverstellbar angeordnet ist (Fig. 12).
    11. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die seitliche Stütze (7) EMI9.1 und einen hinteren (7b) seitlichen Arm aufweist, wobei der vordere seitliche Arm (7a) im Bereich der metatarsalen Basis und der hintere seitliche Arm (7b) im Bereich des Fersenbeines an der Sohlenaufla- geplatte (5) verankert sind (Fig. 1) 12.
    Rollschuh nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere seitliche Stütze (7a) In einem bestimmten Abstand (A'E, A'F) von dem hinteren Ende (A') der Sohlenauflageplatte (5) und von der Längsmittelebene E angeordnet ist und die Sohlenauflageplatte (5) eine bestimmte Längsabmes- <Desc/Clms Page number 10> sung (EF) aufweist, wobei das vordere (F) und das hintere (E) Ende des vorderen Armes (7a) durch zwei Punkte festgelegt sind, deren Abstand (A'E, A'F) von dem hinteren Ende der Sohlenauflageplatte (5), bezogen auf die Längsabmessung (A'B) der Sohlenauflageplatte (5), zwischen 28 und 38%, vorzugsweise 33%, bzw.
    zwischen 65 und 75%, vorzugsweise 70%, beträgt und deren Abstand normal zur Längsmittelebene e, ebenso bezogen auf die Längsabmessung (A'B) der Sohlenauflageplatte (5), zwischen 12 und 18%, vorzugsweise 15%, bzw. zwischen 16 und 24%, vorzugsweise 20%, beträgt (Fig. 15).
    13. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass an der Sohlenauflage- platte (5) eine Ristabstützung vorgesehen ist, die in an sich bekannter Weise ein im wesentlichen über den Rist geführtes spannbares Band (11) aufweist (Fig. 1).
    14. Rollschuh nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (11) im Bereich der Schuhin- nenseite einen vorderen und einen hinteren Abschnitt (12,13) aufweist, wobei der vordere Abschnitt (12) im Ballenbereich mit der Sohlenauflageplatte (5) und der hintere Abschnitt (13) im Knöchelbereich mit der Sohlenauftageplatte (5) und/oder der seitlichen Stütze (7) verbunden ist und der nach hinten über den Rist geführte vordere (12) und der nach vorne über den Rist geführte hintere Abschnitt (13) ineinander übergehen und mit einem Zugmittel (14) verbunden sind, weiches im Fersenbereich an der Schuhaussenseite mit der Sohlenauflageplatte (5) verbunden Ist und eine Spannvorrichtung (15) aufweist (Fig. 1).
    15. Rollschuh nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Angriffspunkt (C) des vorderen Abschnittes (12) des Bandes 11, bezogen auf die Längsabmessung (A'B) der Sohlenauflageplatte (5), in einem Abstand (A'C) von dem hinteren Ende (A') der Sohlenauflageplatte (5) angeordnet ist, der zwischen 80 und 90%, vorzugsweise 85% beträgt, und in einem Abstand normal zu der Längsmittel- ebene E liegt, welcher zwischen 8 und 12%, vorzugsweise 10%, beträgt, und dass der Angriffspunkt (D) des hinteren Abschnittes (13) des Bandes (11), ebenso bezogen auf die Längsabmessung (A'B) der Sohlenauflageplatte (5), in einem Abstand (A'D) von dem hinteren Ende (A') der Sohlenauflageplatte (5) angeordnet ist, der zwischen 8 und 12%, vorzugsweise 10% beträgt, und in einem Abstand normal zu der Längsmittelebene E liegt,
    welcher zwischen 8 und 12%, vorzugsweise 10%. beträgt (Fig. 15).
    16. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass im Fersenbereich eine mit der Stütze (7) oder der Sohlenauflageplatte (5) verbundene Unterschenkel- oder Fussabstützung (10) vorgesehen ist, mittels welcher der Unterschenkel bzw. der Fuss gegen eine Bewegung In Schuhlängs- nchtung nach hinten abstützbar Ist (Fig. 1).
    17. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass im vorderen Endab- schnitt der Sohlenauflageplatte (5) eine Schutzkappe (42) für den Zehenbereich angeordnet ist (Fig.
    13).
    18. Rollschuh nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinnchtung (16) einen Bolzen (17) aufweist. der In einem zumindest abschnittsweise quer zur Längsmittelebene (E) ausgebil- deten Schlitz (18) der Sohlenauflageplatte (5) geführt ist (Fig. 2, 3 u. 4).
    19. Rollschuh nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Schlitz (18) eine drehbare, an dem Bolzen (17) angreifende m Normallage horizontale Schraubenspindel (22) vorgesehen ist, die mit dem Bolzen (17) in der Welse zusammenwirkt, dass der Bolzen (17) bei einer Drehung der Schrauben- spindel (22) entlang des Schlitzes (18) quer zur Längsmittelebene (E) führbar Ist (Fig. 2, 3 u. 4).
    20. Rollschuh nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Sohlenauflageplatte (5) abgestützte Schraubenspindel (22) In einer quer zur Längsmittelebene (E) verlaufenden Gewindeboh- rung des Bolzens (17) gelagert ist (Fig. 3, 4).
    21. Rollschuh nach Anspruch 20. dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenspindel (22) einen betätigbaren, an der Sohlenauflageplatte (5) drehbar abgestützten Kopfteil (25) aufweist und mittels einer ebenso gegen die Sohlenauflageplatte (5) abstützbaren Endmutter (26) feststellbar ist (Fig. 3, 4). <Desc/Clms Page number 11>
    22. Rollschuh nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtung (16) einen in einem Schlitz (34) der Sohlenauflageplatte (5) quer zur Längsmittelebene (E) geführten, federbelasteten und feststellbaren Klemmbacken (35) aufweist (Fig. 7).
    23. Rollschuh nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (34)-von oben gesehen- gekrümmt, vorzugsweise kreissegmentförmig ausgebildet ist. wobei die Schwenkachse (A) durch den Mittelpunkt des durch den Schlitz (34) beschnebenen Kreises führt (Fig. 7).
    24. Rollschuh nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmbacken (35) mit einem um eine vertikale Schwenkachse schwenkbar gelagerten Exzenter (36) zusammenwirkt, mittels welchem der Klemmbacken (35) gegen eine vordere oder hintere Stirnfläche des Schlitzes (34) drückbar ist (Fig. EMI11.1
    25. Rollschuh nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenter (36) einen horizontal angeordneten Betätigungshebel (37) aufweist, welcher in seiner Öffnungsstellung in Längsrichtung des Rahmens (2) nach vorne gerichtet ist und die momentane Ausrichtung der Laufrollen (3a, 3b, 3c) bezüglich der Längsmittelebene (E) anzeigt (Fig. 7).
    26. Rollschuh nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtung (16) einen Rastmechanismus aufweist, welcher bezüglich der Längsmittelebene (E) eine Mehrzahl unterschiedli- cher Raststellungen ermöglicht, wobei der Rastmechanismus einen federbelasteten Stift (27) und eine Mehrzahl in Abstand voneinander quer zur Längsmittelebene (E) angeordneter Bohrungen (28a, 28b, 28c) aufweist, in welche der Stift (27) einrasten kann (Fig. 5, 6).
    27. Rollschuh nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass der horizontal und in Schuhlängsnch- tung angeordnete Stift (27) mittels einer am vorderen Ende der Sohlenauflageplatte (5) angeordneten Handhabe (33) betätigbar ist (Fig. 5, 6).
    28. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohlenauflageplat- te (5) In ihrem vorderen Endabschnitt einen Verstellkeil (43) aufweist, mittels welchem die Neigung der Schuhauflage in diesem Bereich sowohl in der Längsrichtung des Schuhes als auch quer zum Schuh einstellbar Ist (Fig. 13, 14).
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