AT40171B - Verfahren, Magnesium und Magnesium-Legierungen abbrandfrei zu schmelzen und zu vergießen. - Google Patents

Verfahren, Magnesium und Magnesium-Legierungen abbrandfrei zu schmelzen und zu vergießen.

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  Verfahren, Magnesium und Magnesium-Legierungen abbrandfrei zu schmelzen und zu vergiessen. 



   Die Erfindung bezweckt ein   abbrandfrcies Einschmelzen   und Giessen von Magnesium oder von Magnesiumlegierungen ohne Anwendung von verwickelten Einrichtungen oder Flussmitteln, 
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 oder Güsse beeinträchtigen. 



   Bei den bisherigen Verfahren zur Gewinnung von Schmelzen oder müssen von Magnesium 
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 der nicht nur kostspielig ist, sondern auch Schmelze oder Guss empfindlich verunreinigt, zu verhindern. So wird nach der deutschen Patentschrift Nr. 110178 das Einschmelzen im Vakuum oder im indifferenten Gasbad mit elektrischer Heizvorrichtung und ein nachheriges   Kühlen   des Gusses mit Kohlensäure vorgenommen. Bei dem Verfahren der deutschen Patentschrift Nr. 122312 kommen solche beschwerliche Einrichtungen allerdings in Wegfall, aber dafür wird dort zu den seit   Wöhler (vergl.

   Annalen   der   Chemie und Pharmazie 138, [1866J, Seite 253) bekannten Fluss-   mitteln   ! l'griffen,   die zwar den   Abbrand verhindern, aber dafür leicht   als schädliche Einflüsse den fertigen   Schmelzen   oder Güssen anhaften. 



   Beim vorliegenden Verfahren kommt es darauf an, den   Schmelzpunkt   des   Magnesiums   nicht wesentlich zu überschreiten. Dies wird dadurch erreicht, dass im Tiegel oder in einer anderen geeigneten Einrichtung zunächst eine kleine Menge des Magnesiums gerade zum Schmelzen gebracht und dann in diese   Schmelze nach   und nach mehr Magnesium in kleinen Mengen in der Weise eingetragen wird, dass, solange eingeschmolzen wird, stets festes Magnesium in der Schmelze vorhanden ist. Auf diese Weise kommt es   nie zum Abbrand,   da sich das Magnesium erst oberhalb seines Schmelzpunktes mit dem Sauerstoff und dem Stickstoff der Luft verbindet. Die Schmelze erreicht so   höchstens   eine teigartige Beschaffenheit.

   Zum   Vergiessen   der Schmelze rührt man sie,   nachdem   sie vom Feuer genommen wurde, unmittelbar vor dem Guss lebhaft um. Dadurch erhält das zuvor noch teigartige Metall durch Wärmeübertragungen von den heisseren Wandungen des Schmelzgefässes unmittelbar vor dem Guss   ohne jeden Abbrand   die für den   Guss günstigste Dünn-   flÜssigkeit. In der gleichen Weise können auch fertige Magnesiumlegierungen eingeschmolzen und vergossen werden. 



   Handelt es sich darum,   Legierungen   des   Magnesiums   zu erschmelzen, so wird wieder der oben angegebene Grundsatz, dass während des Einschmelzens der Schmelzpunkt des Magnesiums 
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Claims (1)

  1. zündung des Magnesiums oder seiner Legierungen bewirkender Hitzegrad erreicht wird und dass erst im Augenblick vor dem Guss durch schnelle Übertragung der Wärme aus den heisseren Wandungen des SchmelzgefäJ3es auf die Schmelze diese dünnflüssig gemacht wird.
AT40171D 1908-07-09 1908-07-09 Verfahren, Magnesium und Magnesium-Legierungen abbrandfrei zu schmelzen und zu vergießen. AT40171B (de)

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