AT40134B - Spindel zum Spinnen von Flachs, Hanf, Ramie, Jute, Baumwolle und dergl. Fasermaterial. - Google Patents

Spindel zum Spinnen von Flachs, Hanf, Ramie, Jute, Baumwolle und dergl. Fasermaterial.

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AT40134B
AT40134B AT40134DA AT40134B AT 40134 B AT40134 B AT 40134B AT 40134D A AT40134D A AT 40134DA AT 40134 B AT40134 B AT 40134B
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Austria
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spindle
ramie
jute
hemp
cotton
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Inventor
Ignaz Etrich
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Ignaz Etrich
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 der dargestellten Ausführungsform darin besteht, dass der Spindelkörper   4   eine Bremsscheibe 12 trägt ; diese Bremsscheibe 12 wird von zangenartig ausgebildeten Armen 13 (Fig. 2 bis 4) umgriffen,   die aneinander angelenkt und durch Einsetzen von Bremsklötzohen 14, beispielsweise aus Leder an ihren Innenseiten mit Bremsflächen versehen sind. Werden die beiden Arme gegeneinander gedrückt und in dieser Stellung erhalten, so erfolgt eine wirksame Abbremsung des Spindelkörper, der sofort zum Stillstande gebracht wird.

   Um die Arme in ihrer Bremsstellung zu erhalten, ist   gemäss der in Fig. 2   dargestellten Ausführungsform   am freien Ende der beiden Arme ein Ring 15   aufgeschoben, durch dessen Eiiiwärtaschiebung   (punktierte Stellen) die Arme in Bremsstellung gebracht und in dieser Stellung auch erhalten werden. Fig. 3 und 4 zeigen in   Draufsicllt   und Vorderansicht eine geänderte   Ausführungsform   der Feststellvorrichtung für die Arme in   Brelans-   stellung, welche darin besteht, dass an dem einen Arme ein den zweiten Arm hakenförmig umgreifender Hebel 16 angelenkt ist. Wird dieser Hebel 16 niedergedrückt, so bewegt er die beiden Arme gegeneinander und hält sie in dieser Stellung fest. 



    Der Spulenträger 7 ist als Rohr ausgebildet, zwecks Aufnahme eines Schmiermittels das durch Öffnungen J7 der Innenfläche des hohlen Lagerställllers 5 mitgeteilt wird. Die Schmierung   der   Aussenfläche   dieses Ständers 5 erfolgt dadurch, dass durch Öffnungen 18 in diesem Ständer 5 das Schmiermittel während des Betriebes durch die Zentrifugalkraft in eine Ausnehmung 19   des Wirtels   2 des Spindelkörpers 4 gelangt ; ist der   Spindelkörper in   Ruhe, z. B. beim Abziehen (Spulenwechsel), so wird von diesem Schmiermittel aus dem Behälter 19 des   Spindelkörper84   ein Teil an die Aussenfläche des   hohlen Lagerständers   5 abgegeben.

   Die Schmierung des Zapfenlagers 8 erfolgt dadurch, dass der den unteren Teil des Spulenträgers 7 aufnehmende Konstruktion teil als Napf 20 ausgebildet ist, der zur Aufnahme des Schmiermittels dient. Um ein Verspritzen des   Schmiermittels   an dieser Stelle zu vermeiden und gleichzeitig das Lager vor Eindringen von Schmutz und Wasser zu   schützen,   ist der Bremswirtel   21   kappenartig ausgebildet und überdeckt den nach aufwärts gerichteten Rand des Lagers 8. 



    Um eine nach Massgabe des beim Aufwinden des Garnes sich stetig ändernden Spulengewichtes   sich selbsttätig regelnde Abbremsung am Bremswirtel 21 zu erzielen, ist die   über dem Brems-   wirtel geführte Schnur 22, die an ihrem freien Ende in bekannter Weise das Belastungsgewicht 23 trägt, über eine hohle, mit   gewindeförmig unter geringer   Steigung aufgewickeltem Drahte versehene Schraubenspindel 24 geführt, welche durch ein vom Antriebe der Spinnmaschine aus in Um-   drehung   versetztes Getriebe   zwangläufig   gedreht wird. Durch die Umdrehung dieser sich über die ganze Länge der Spinnmaschine erstreckenden Schraubenspindel 24 wandert die Gewichtsschnur stetig weiter und ändert hiebei den durch sie umspannten Umfang des   Bremswirteis   21. 



  Durch diese Anordnung wird eine ungemein   feinfühlige,   von der Aufmerksamkeit der die Maschine überwachenden Person unabhängige Regelung der Fadenspannung auf selbsttätige Weise erzielt. 



  Beim Abziehen (Spulenwechsel) werden die Bremsschnüre zurückgezogen, indem die Schraubenspindel rückläufig gedreht wird, zu welchem Zwecke am Ende derselben eine Kurbel vorgesehen ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Spindel zum Spinnen von Flachs, Hanf, Ramie, Jute, Baumwolle und dergl. Fasermaterial, dadurch gekennzeichnet, dass die oben offene, mit dem   Antriebswirtel (2) verbundene,   die auf dem Spulenträger (7) frei aufsitzende Spule eng umschliessende glockenförmige Hülse   (1)   mit einer   Bremsvorrichtung (12, 13)   versehen ist, zum Zwecke, um bei möglichster Raumausnützungbei möglichst grossen Spulendurchmessern oder bei möglichst grosser   Spulenzahl-das   Stillsetzen der Hülsen einzeln zu ermöglichen.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Spindel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit < } er Bremse (12, 13) zum Stillsetzen versehene Hülse (1) an der Aussenfläche, der mit der die EMI2.1 zu erhalten.
    3. Ausführungsform der Spindel nach Anspruch 1 und 2, bei welcher der aus einem Rohr bestehende Spulenträger zur Aufnahme des Schmiermittels dient, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Auf-und Abbewegung des Spulenträgers (7) das 01 durch eine Öffnung (17) im Spult'ntrager und durch Öffnungen (18) im hohlen Lagerständer (5) in eine Kammer (19 J der den Wirtel (2) tragenden Hülse (1) tritt, von der die Verteilung des Schmiermittels bei StiU- atand der Hülse erfolgt.
AT40134D 1908-10-19 1908-10-19 Spindel zum Spinnen von Flachs, Hanf, Ramie, Jute, Baumwolle und dergl. Fasermaterial. AT40134B (de)

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