AT398716B - Verfahren und vorrichtung zum hindurchführen von drahtabschnitten durch einen isolierkörper eines bauelementes - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum hindurchführen von drahtabschnitten durch einen isolierkörper eines bauelementes Download PDF

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Description

AT 398 716 B
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Hindurchführen von Drahtabschnitten durch einen Isolierkörper eines Bauelementes.
Aus der AT-PS 374.384 ist eine Vorrichtung zum Durchstoßen von Abschnitten eines Drahtes durch einen Festkörper aus nachgiebigem Material bekannt, beispielsweise Schaumstoff oder mineralisch gebun-5 dener Holzwolle, wobei der Durchstoßvorgang mittels einer Hohlnadel erfolgt, die gleichzeitig mit dem in dieser geführten Draht in den Isolierkörper eindringt. Bei dieser Vorrichtung ist entlang einer fest an einem Träger angeordneten Geradführung eine Drahtvorschubklemme verschiebbar, an deren Vorderseite die Hohlnadel angebracht ist. Ferner sind im Bereich der Geradführung eine Drahtrücklaufsperre und eine Schere zum Abtrennen des jeweils durch den Festkörper durchgestoßenen Drahtabschnittes vorgesehen. 10 Bei der Herstellung von Bauelementen, die beispielsweise gemäß der AT-PS 372.886 aus zwei parallelen, ebenen Gittermatten, diese Gittermatten verbindenden Stegdrähten und aus einer im Zwischenraum zwischen den Gittermatten angeordneten Isolierplatte bestehen, werden mittels der vorstehend geschilderten Vorrichtung die Stegdrähte durch die Isolierplatte hindurchgestoßen. Dabei muß aber das Material der Isolierplatte nachgiebig sein, um dem Stegdraht nicht allzu großen Widerstand entgegenzuset-75 zen und diesen nicht zu verbiegen.
Gemäß einer vorteilhaften Ausbildung der Vorrichtung nach der AT-PS 374.384 ist eine Versteifung der Hohlnadel dadurch vorgesehen, daß die Hohlnadel durch nach außen messerartig zugeschäfte und an ihren vorderen Enden zugespitzte Längsrippen versteift ist. Dennoch lassen sich viele Isolierplatten mit dieser Vorrichtung nicht mehr durchstoßen. Dabei handelt es sich beispielsweise um Isolierplatten mit harten 20 Deckflächen sowie um massive Isolierplatten aus harten Hölzern oder aus harten Kunststoffen, wie z.B. Polyurethan. Aber auch Isolierplatten aus teilweise nachgiebigem Material, wie z.B. Jute-, Stroh- oder Bambusgeflecht bereiten bei der Anwendung der bekannten Vorrichtung Schwierigkeiten, weil die harten Fasern dieser isolierplatten nicht in allen Fällen seitlich ausweichen.
Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, diesen Mangel zu beheben und ein Verfahren sowie eine 25 Vorrichtung zu schaffen, mit denen auch Isolierplatten aus steiferem und hartem Material einwandfrei von Drähten, z.B. Stegdrähten von Gittermatten, durchsetzt werden können. Das erfindungsgemäße Verfahren zum Hindurchführen von Drahtabschnitten durch einen intermittierend vorgeschobenen, zumindest teilweise aus unnachgiebigem Material bestehenden Isolierkörper eines Bauelementes, ist gekennzeichnet durch die Kombination der Merkmale, daß zwischen aufeinanderfolgenden Vorschubschritten zunächst ein Werkzeug 30 zur Formung eines Kanales zur Aufnahme des Drahtes durch den Isolierkörper getrieben, das Werkzeug sodann zurückgezogen und erst danach der von einem Drahtvorrat vorgeschobene Draht von einer der beiden Seiten des Isolierkörpers her durch den Aufnahmekanal hindurchgeführt wird.
Durch diese Vorgangsweise wird vorteilhaft erreicht, daß Drähte durch Isoliermaterialien verschiedener Art sicher und ohne nennenswerten Kraftaufwand hindurchgeführt werden können. Dabei wird das den 35 Aufnahmekanai ausformende Werkzeug nach Ausbildung des Aufnahmekanals rasch zurückgezogen, um den Aufnahmekanal für das Einführen des Drahtes freizugeben. Dieser Gedanke einer gesonderten Ausbildung des Aufnahmekanals ist dem Stand der Technik fremd.
Eine zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens bestimmte Vorrichtung, bei der auf einem an der Vorschubstrecke des Isolierkörpers angeordneten Grundrahmen eine gegen die Vorschubstrecke 40 gerichtete Drahtzuführeinrichtung vorgesehen ist, zeichnet sich dadurch aus, daß am Grundrahmen zusätzlich zur Drahtzuführeinrichtung zumindest eine von dieser getrennte Einrichtung angeordnet ist, mit der ein zur Aufnahme des Drahtabschnittes dienender Kanal im Isolierkörper ausformbar ist.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Einrichtung zum Formen des Drahtaufnahmekanals und die Drahtzuführeinrichtung fluchtend auf gegenüberliegenden Seiten der Vor-45 schubstrecke des Isolierkörpers angeordnet. Alternativ kann die Einrichtung zum Formen des Drahtaufnahmekanals, wie an sich bekannt, auf derselben Seite des Isolierkörpers und unter dem gleichen Winkel wie die Drahtzuführeinrichtung angeordnet sein und es kann die Einrichtung zum Formen des Drahtaufnahmekanals in Vorschubrichtung des Isolierkörpers vor der Drahtzuführeinrichtung angeordnet sein.
Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal ist die Einrichtung zum Formen des Drahtaufnahmekanals auf so dem Grundrahmen, wie an sich bekannt, längsverschiebbar angeordnet und es ist diese Einrichtung mit einer Schwenkung der Drahtzuführeinrichtung synchron verschwenkbar.
In konstruktiv einfacher Weise ist erfindungsgemäß die Einrichtung zum Formen des Drahtaufnahmekanals, wie an sich bekannt, durch eine Bohr- oder Fräseinrichtung mit einem schnellrotierenden Werkzeug gebildet. Es sei erwähnt, daß es aus der AT-PS 320 237 bekannt ist, in einem Leichtmaterialkern eines 55 Bauelementes zum Einführen von Spannelementen zur lösbaren Verbindung der Bauelemente durch Bohren Kanäle auszubilden.
Erfindungsgemäß kann ferner die Einrichtung zum Formen des Drahtaufnahmekanals, wie an sich bekannt, durch eine Stecheinrichtung mit nichtrotierendem Werkzeug gebildet sein, wobei vorzugsweise die 2
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Werkzeugspitze erwärmbar ist.
Vorzugsweise weist die Drahtzuführeinrichtung, wie an sich bekannt, eine Hohlnadel zum Hindurchführen des Drahtes durch den Isolierkörper auf.
Im Rahmen der Erfindung können in horizontaler und/oder vertikaler Richtung mehrere Einrichtungen 5 zum Formen des Drahtaufnahmekanals vorgesehen sein.
Weitere Merkmale der Erfindung werden nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert, in der im Längsschnitt Varianten der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt sind, die jedoch nicht alle gleichzeitig angewendet werden müssen.
Die einzelnen Einrichtungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind auf einem Grundrahmen 1 io montiert, der in nicht dargestellter Weise mit der Anlage zum Herstellen der Bauelemente verbunden ist, die entlang des Grundrahmens intermittierend vorgeschoben werden, wie dies in der AT-PS 374.384 erläutert ist. Die Bauelemente bestehen aus zwei beiderseits einer Isolierplatte C angeordneten, aus senkrecht zueinander verlaufenden, miteinander verschweißten Längsdrähten L und Querdrähten Q gebildeten Gittermatten A und B, wobei die Gittermatten A, B durch Stegdrähte S zu einer steifen Einheit verbunden sind. iS Die Stegdrähte S werden in verschiedenen Schräglagen durch die Isolierplatte C hindurchgeführt und mit den jeweils nächstliegenden Drähten der Gittermatten A und B verschweißt.
Die Isolierplatte C kann aus verschiedenen Materialien bestehen und unterschiedlichen Aufbau haben. Die Isolierplatte C kann einstückig aufgebaut sein und beispielsweise aus harten Hölzern oder harten Kunststoffen, wie Polyurethan u.ä. bestehen. Ferner ist ein schichtweiser Aufbau der Isolierplatte C möglich, 20 die z.B. einen Kern aus lockerem, weichem Füllmaterial, wie z.B. Schaumstoff oder mineralisch gebundener Holzwolle, und relativ harte, an die Gittermatten A und B angrenzende Deckschichten F aufweisen kann, die beispielsweise aus Holz-, Jute-, Schilf- oder Bambusgeflecht bestehen können.
Auf dem Grundrahmen 1 ist eine Bohreinrichtung 2 mit einem schnellrotierenden Bohrwerkzeug 3 in Richtung des Pfeiles Pi längsverschiebbar und in Richtung des Pfeiles P2 schwenkbar angeordnet. Die 25 Bohreinrichtung 2 und das Bohrwerkzeug 3 sind derart ausgebildet, daß sie in die Isolierplatte C einen Drahtaufnahmekanal K bohren, in den in einem nachfolgenden Arbeitsschritt mittels einer Drahtzuführeinrichtung 4 bzw. 5 ein den Stegdraht S bildender Drahtabschnitt eingeführt werden kann.
Zur Herstellung des Aufnahmekanals K werden entweder die ganze Bohreinrichtung 2 oder nur das Bohrwerkzeug 3 in Richtung des Pfeiles Pi vorgeschoben und nach Ausbildung des Aufnahmekanals K 30 entsprechend rasch zurückgezogen, um den Aufnahmekanal K für das Einführen des Stegdrahtes S freizugeben. Die Bohreinrichtung 2 ist um den Pfeil P2 schwenkbar angeordnet, um beliebige Stegdraht-Einführwinkel zwischen dem Aufnahmekanal K und den Gittermatten A, B zu ermöglichen. Um das Eindringen in aus Kunststoffen bestehende Isolierplatten C zu erleichtern, kann die Spitze des Bohrwerkzeuges 3 vorgewärmt werden. 35 Die Drahtzuführeinrichtung kann, wie im Beispiel IV an Hand der Drahtzuführeinrichtung 4 dargestellt, unter dem gleichen Winkel auf derselben Seite der Isolierplatte wie die Bohreinrichtung 2 und in Produktionsrichtung P3 hinter dieser angeordnet werden, oder auch, wie im Beispiel V an Hand der Drahtzuführeinrichtung 5 dargestellt ist, auf der gegenüberliegenden Seite der Isolierplatte in Fluchtung mit der Bohreinrichtung 2 angeordnet werden. 40 Die Drahtzuführeinrichtung 4 ist gemäß dem Patent Nr. 374.384 ausgebildet. Der von einer Vorratsspule 6 abgezogene Draht D wird zunächst durch Richtrollen 7 gerichtet und anschließend in Richtung des Pfeiles Pt durch die Drahtzuführeinrichtung 4 in den gebohrten Aufnahmekanal K eingeführt, an den nächstliegenden Draht der Gitterbahn angeschweißt und mittels einer Schere 8 auf die gewünschte Länge des Stegdrahtes S abgeschnitten. Die Drahtzuführeinrichtung 4 besteht im wesentlichen aus einer hin- und 45 herschiebbaren Vorschubklemme, einer Rücklaufsperre und einer Hohlnadel, durch die der Drahtabschnitt geführt wird. Die Drahtzuführeinrichtung 4 ist in Richtung des Pfeiles Ps schwenkbar auf dem Grundrahmen 1 montiert, um beliebige Winkel zwischen den Stegdrähten S und den Längsdrähten L der Gittermatten A, B zu ermöglichen. Dabei erfolgt die Schwenkung der Drahtzuführeinrichtung 4 in Richtung des Pfeiles Ps synchron mit der entsprechenden Schwenkung der Bohreinrichtung 2 in Richtung des Pfeiles P2. 50 Der Abstand der Drahtzuführeinrichtung 4 zur Bohreinrichtung 2, und der intermittierende Vorschub der Gittermatten A, B und der Isolierplatte C in der Herstellungsanlage für die Bauteile, sind so aufeinander abgestimmt, daß nach jedem Vorschubschritt die Zuführposition für den Stegdraht genau mit dem durch die Bohreinrichtung 2 vorbereiteten Aufnahmekanal K übereinstimmt.
Die gemäß dem Patent 374.384 mit einer Hohlnadel ausgebildete Drahtzuführeinrichtung 4 wird 55 zweckmäßig dann eingesetzt, wenn die Gefahr besteht, daß der vorbereitete Aufnahmekanal K beispielsweise bei einer Isolierplatte C, deren Kern mit nicht formstabilem Material gefüllt ist, nicht oder nicht zur Gänze erhalten bleibt. Dann besteht nämlich die Gefahr, daß der Drahtabschnitt in der Isolierplatte C verbogen wird, die vorgeschriebene Vorschubbahn verläßt und die vorgebohrte Austrittsöffnung des Aufnahmekanals 3

Claims (9)

  1. AT 398 716 B K auf der gegenüberliegenden Seite der Isolierplatte nicht mehr trifft. Beim Ausführungsbeispiel V ist eine einfache Drahtzuführeinrichtung 5 dargestellt, die mittels Vorschubrädern 9 den Draht D von Vorratsspulen 6' über geeignete Richtrollen 7' abzieht und in Richtung des Pfeiles P* in den vorbereiteten Aufnahmekanal K einführt. Wie im Beispiel IV werden die Drähte mittels einer Schere 8' auf die gewünschte Länge der Stegdrähte S abgeschnitten. Die Drahtzuführeinrichtung 5 ist ebenfalls in Richtung des Pfeiles Ps schwenkbar auf den Grundrahmen 1 angeordnet, um verschiedene Winkellagen der Stegdrähte im fertigen Bauelement zu ermöglichen. Beim Ausführungsbeispiel V liegt die Drahtzuführeinrichtung 5 nicht auf derselben Seite der Gitterbahnen wie die Bohreinrichtung 2, sondern auf der gegenüberliegenden Seite der Vorschubstrecke und ist dort derart angeordnet, daß die Vorschubrichtung Pi des Bohrwerkzeuges 3 mit der Vorschubrichtung P* des Drahtes D genau fluchtet. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß nach Fertigstellung des Aufnahmekanals K und Herausziehen des Bohrwerkzeuges 3 aus dem Aufnahmekanal K ohne einen Zwischenschritt, d.h. ohne Bewegung der Isoiierplatte C, sofort der Drahtabschnitt von der anderen Seite der Gitterbahnen eingeführt werden kann. Dabei werden durch den Zwischenschritt bedingte Positionierfehler, eine Dejustierung und eine mögliche teilweise Zerstörung des vorbereiteten Aufnahmekanals K durch mechanische Erschütterungen der Isolierplatte während des Zwischenschrittes vermieden. Im Rahmen der Erfindung können auch anderer Werkzeuge dazu verwendet werden, um einen bleibenden Aufnahmekanal K für die Stegdrähte S in die Isolierplatte C auszubilden. Beispielsweise kann ein in Richtung des Pfeiles Pi langsverschiebbares StechWerkzeug, z.B. ein Schlagbolzen mit entsprechend geformter Spitze verwendet werden, die gegebenenfalls angewärmt werden kann, um das Eindringen in Isolierplatten aus Kunststoff zu erleichtern. Durch Vorsehen mehrerer Bohreinrichtungen 2 und Drahtzuführeinrichtungen 4 bzw. 5 in Produktionsrichtung P3 kann die Arbeitsgeschwindigkeit der Vorrichtung entsprechend erhöht werden. Bei Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Anlagen zum Herstellen von Bauelementen, beispielsweise nach dem Patent AT-372.886, können diese Vorrichtungen in mehrfacher Ausführung in vertikaler Richtung übereinander auf gemeinsam in Richtung der Pfeile P2 und Ps schwenkbarenStändern angeordnet werden, um gleichzeitig mehrere Drahtaufnahmekanäle in der Isolierplatte herzustellen. Im Rahmen der Erfindung können die Stegdrähte auch durch vorabgelängte Drahtabschnitte gebildet werden, die von einem Vorrat mittels der Drahtzufuhreinrichtung einzeln zugeführt werden, welche dann natürlich keine Schere aufzuweisen braucht. Patentansprüche 1. Verfahren zum Hindurchführen von Drahtabschnitten durch einen intermittierend vorgeschobenen, zumindest teilweise aus unnachgiebigem Material bestehenden Isolierkörper eines Bauelementes, gekennzeichnet durch die Kombination der Merkmale, daß zwischen aufeinanderfolgenden Vorschubschritten zunächst ein Werkzeug zur Formung eines Kanales zur Aufnahme des Drahtes durch den Isolierkörper getrieben, das Werkzeug sodann zurückgezogen und und erst danach der von einem Drahtvorrat vorgeschobene Draht von einer der beiden Seiten des Isolierkörpers her durch den Aufnahmekanal hindurchgeführt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bei der auf einem an der Vorschubstrecke des Isolierkörpers angeordneten Grundrahmen eine gegen die Vorschubstrecke gerichtete Drahtzuführeinrichtung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß am Grundrahmen (1) zusätzlich zur Drahtzuführeinrichtung (4, 5) zumindest eine von dieser getrennte Einrichtung (2) angeordnet ist, mit der ein zur Aufnahme des Drahtabschnittes dienender Kanal (K) im Isolierkörper (C) ausformbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (2) zum Formen des Drahtaufnahmekanals (K) und die Drahtzuführeinrichtung (4, 5) fluchtend auf gegenüberliegenden Seiten der Vorschubstrecke des Isolierkörpers (C) angeordnet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (2) zum Formen des Drahtaufnahmekanals (K), wie an sich bekannt, auf derselben Seite des Isolierkörpers und unter dem gleichen Winkel wie die Drahtzuführeinrichtung angeordnet ist, und daß die Einrichtung (2) zum Formen des Drahtaufnahmekanals (K) in Vorschubrichtung des Isolierkörpers vor der Drahtzuführeinrichtung (4, 5) angeordnet ist. 4 AT 398 716 B
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (2) zum Formen des Drahtaufnahmekanals (K) auf dem Grundrahmen (1), wie an sich bekannt, längsverschiebbar angeordnet ist und daß diese Einrichtung (2) mit einer Schwenkung der Drahtzuführeinrich-tung (4, 5) synchron verschwenkbar ist. 5
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Formen des Drahtaufnahmekanals (K), wie an sich bekannt, durch eine Bohr- oder Fräseinrichtung (2) mit einem vorzugsweise schnellrotierenden Werkzeug (3) gebildet ist. io
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Formen des Drahtaufnahmekanals (K), wie an sich bekannt, durch eine Stecheinrichtung mit nichtrotierendem Werkzeug gebildet ist, wobei vorzugsweise die Werkzeugspitze erwärmbar ist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtzuführeinrich- 15 tung (4), wie an sich bekannt, eine Hohlnadel zum Hindurchführen des Drahtes durch den Isolierkörper aufweist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in horizontaler und/oder vertikaler Richtung mehrere Einrichtungen (2) zum Formen des Drahtaufnahmekanals (K) 20 vorgesehen sind. Hiezu 1 Blatt Zeichnungen 25 30 35 40 45 50 5 55
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