AT398293B - Ordnermechanik für ordner für gelochte blätter - Google Patents

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Description

AT 398 293 B
Die Erfindung betrifft eine Ordnermechanik mit einer mittels eines Betätigungshebels auf- und zuklappbaren Umlegeführung für gelochte Blätter und zumindest einer das Aufklappen der Umlegeführung unterstützenden Feder, wobei die Umlegeführung an einer Bodenplatte fest verankerte starre Dorne und an einem, an der Bodenplatte schwenkbar gelagerten und mit einem Betätigungselement des Betätigungshebels im Eingriff stehenden Schwenkbügel befestigte bewegliche Dorne besitzt und der Betätigungshebel über zwei Führungen mit einer, von der Bodenplatte nach oben abstehenden Lagerplatte im Eingriff steht und in der Ebene der Lagerplatte zwischen einer oberen Endstellung bei maximal geöffneter Umlegeführung und einer die geschlossene Umlegeführung verriegelnden Verschlußstellung hin- und herbewegbar ist, wobei in einer der Führungen ein Führungsstift in eine Aussparung eingreift, die mit einer der Verschlußstellung zugeordneten ersten Rastposition, einer der oberen Endstellung zugeordneten zweiten Rastposition und einer die beiden Rastpositionen miteinander verbindenden, vorzugsweise L-förmigen Führungskurve für den Führungsstift versehen ist.
Bei einer bekannten Ordnermechanik dieser Art (CH-PS 26 583) greift der Betätigungshebel mit einem Zapfen, der zur Steuerung der Hebelbewegung in einem zur Bodenplatte senkrechten Schlitz der Lagerplatte geführt ist, direkt am federbelasteten Schwenkbügel an und besitzt einen Winkelschlitz, in dem ein an der Lagerplatte fixierter Führungsstift eingreift, der, bei in der Verschlußstellung auf der Bodenplatte aufliegendem Betätigungshebel, an einem Ende des Winkelschlitzes anliegt und der, bei in der Offenstellung der Umlegeführung nach oben über die Domenden vorstehendem Betätigungshebel, am anderen Ende des Winkelschlitzes anliegt. Bei dieser bekannten Ordnermechanik ist ein Umlegen der gelochten Blätter von den festen Dornen auf die beweglichen Dorne der Umlegeführung bei offener Umlegeführung nicht möglich. Dazu muß die Mechanik jedesmal zuerst geschlossen werden.
Um ein Umlegen der gelochten Blätter bei offener Umlegeführung durch den an der Lagerplatte um eine ortsfeste Achse schwenkbaren Betätigungshebel nicht zu behindern, ist es aus der EP-A1-0 207 059 bekannt, den Schwenkbereich des federbelasteten Schwenkbügels mit den daran befestigten beweglichen Dornen gegenüber dem Schwenkbereich des Betätigungshebels so weit zu vergrößern. daß der Betätigungshebel bei offener Umlegeführung zwischen den Enden der festen und der beweglichen Dorne hindurch in eine zusätzliche Schwenkstellung weitergeschwenkt werden kann, in der er nach ca. 180° Schwenkwinkel seine 180* Endstellung erreicht und mit seiner Handhabe am Rücken des Ordners anliegt. Diese bekannte Mechanik hat drei Hebelstellungen, nämlich eine Verschluß-Stellung, eine Endstellung und eine 180‘-Endstellung. Sie bietet die Möglichkeit, den Betätigungshebel zum leichteren Umlegen der gelochten Blätter bei offener Umlegeführung über die übliche Endstellung hinaus bis in seine 180'-Endstellung zu bewegen, jedoch ist der dazu erforderliche Schwenkweg von einer Position des Betätigungshebels, in der eine Entnahme der gelochten Blätter aus der offenen Umlegeführung bereits möglich ist, bis in die 180‘-Endstellung mindestens so groß, wie der Schwenkweg zurück in die Verschlußstellung, in der das Umlegen der gelochten Blätter zufolge der geschlossenen Umlegeführung noch wesentlich einfacher ist. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß der Betätigungsbügel in seiner 180‘-Endlage nur schwer.zu erfassen ist, da er mit seiner Handhabe auf der vom Benutzer abgewandten Seite am Rücken des Ordners aufliegt.
Bei einer bekannten Ordnermechanik (CH-PS 317 918) mit einem, mittels einer Niete an der Lagerplatte schwenkbar befestigten Betätigungshebel und einem gleichzeitig in einem Schlitz des Betätigungshebels und einem Schlitz der Lagerplatte lose geführten Betätigungselement für den federbelasteten Schwenkbügel wird durch die sehr kurze Ausbildung des Betätigungshebels erreicht, daß dieser auch bei offener Umlegeführung nicht mehr in jenen Bereich hineinragen kann, der für das Blättern notwendig ist. Dadurch kommen aber die Betätigungspunkte für den Hebel innerhalb der Umlegeführung zu liegen und sind deshalb schlecht zugänglich. Ein weiterer Nachteil liegt in den durch die kurzen Hebelarme bedingten hohen Schließkräften.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verschlußmechanik anzugeben, bei der das Öffnen der Umlegeführung durch leichtes Anheben des Griffendes des Betätigungshebels bewerkstelligt wird, welcher dabei automatisch in eine Endstellung bewegt wird, in der er ein Umlegen der gelochten Blätter nicht behindert und bei der das Schließen und Verriegeln der Umlegeführung durch leichtes Niederdrücken des Griffendes des Betätigungshebels erfolgt.
Dies wird bei einer Verschlußmechanik der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch uerreicht, daß bei in der Aussparung der einen Führung in der ersten Rastposition angeordnetem Führungsstift eine, von der anderen Führung bestimmte, im Abstand von der Bodenplatte liegende, zur Bodenplatte im wesentlichen parallele Lage des Betätigungshebels in der Verschlußstellung vorgesehen ist, daß bei in der Aussparung der einen Führung in der ersten Rastposition angeordnetem Führungsstift eine, von der anderen Führung bestimmte, der Verschlußstellung vorgeschaltete Verrastungsstellung des Betätigungshebels vorgesehen ist, in der er der Bodenplatte benachbart angeordnet und um den Führungsstift in 2
AT 398 293 B die Verschlußstellung frei nach oben verschwenkbar ist, und daß bei in der Aussparung der einen Führung in der zweiten Rastposition angeordnetem Führungsstift eine von der anderen Führung bestimmte obere Endstellung des Betätigungshebels vorgesehen ist, in der er unterhalb der, durch die Domenden der offenen Umlegeführung definierten Ebene bleibt.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann im Betätigungshebel zumindest eine, an der Lagerplatte angreifende, den Betätigungshebel in Öffnungsrichtung beaufschlagende Feder vorgesehen sein und das am Schwenkbügel angreifende Betätigungselement aus einer oberhalb des Schwenkbügels angeordneten Nocke und einem den Schwenkbügel untergreifenden Vorsprung bestehen, wobei, bei in der Verrastungsstellung befindlichem Betätigungshebel, die von der Feder auf den. Betätigungshebel aufgebrachte Kraft gegenüber dem Führungsstift zum Griffende des Betätigungshebels hin versetzt angeordnet ist.
Die im Betätigungshebel angeordnete Feder kann eine Blattfeder sein, die mit einem Ende im Betätigungshebel an einer, gegenüber der Lagerplatte zum Griffende des Betätigungshebels hin versetzten Stelle verankert ist und auf der Lagerplatte, oder einem Vorsprung derselben oben aufliegt. Alternativ dazu kann auch eine am Betätigungshebel und an der Lagerplatte angreifende Schraubenzugfeder oder Schraubendruckfeder vorgesehen sein, die den Betätigungshebel in Öffnungsrichtung beaufschlagt. Weiters können auch mehrere Federn zur Erzeugung eines auf den Betätigungshebel in Öffnungsrichtung wirkenden Drehmoments vorgesehen werden.
Bei einer Ordnermechanik mit einer mittels eines Betätigungshebels auf- und zuklappbaren Umlegeführung für gelochte Blätter, welche an einer Bodenplatte fest verankerte starre Dorne und an einem, an der Bodenplatte schwenkbar gelagerten und mit einem Betätigungselement des Betätigungshebels im Eingriff stehenden Schwenkbügel befestigte bewegliche Dorne besitzt, und mit zumindest einer, an der Bodenplatte abgestützten und am Schwenkbügel von unten angreifenden, das Aufklappen der Umlegeführung unterstützenden Feder, wobei der Betätigungshebel über zwei Führungen mit einer, von der Bodenplatte nach oben abstehenden Lagerplatte im Eingriff steht und in der Ebene der Lagerplatte zwischen einer oberen Endstellung bei maximal geöffneter Umlegeführung und einer die geschlossene Umlegeführung verriegelnden Verschlußstellung hin- und herbewegbar ist, wobei in einer der Führungen ein Führungsstift in eine Aussparung eingreift, die mit einer der Verschlußstellung zugeordneten ersten Rastposition, einer der oberen Endstellung zugeordneten zweiten Rastposition und einer die beiden Rastpositionen miteinander verbindenden, vorzugsweise L-förmigen Führungskurve für den Führungsstift versehen ist, wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, daß bei in der Aussparung der einen Führung in der ersten Rastposition angeordnetem Führungsstift eine, von der anderen Führung bestimmte, im Abstand von der Bodenplatte liegende, zur Bodenplatte im wesentlichen parallele Lage des Betätigungshebels in der Verschlußstellung vorgesehen ist. daß bei in der Aussparung der einen Führung in der ersten Rastposition angeordnetem Führungsstift eine, von der anderen Führung bestimmte, der Verschlußstellung vorgeschaltete Verrastungsstellung des Betätigungshebels vorgesehen ist, in der er der Bodenplatte benachbart angeordnet und um den Führungsstift in die Verschlußstellung frei nach oben verschwenkbar ist, und daß bei in der Aussparung der einen Führung in der zweiten Rastposition angeordnetem Führungsstift eine von der anderen Führung bestimmte obere Endstellung des Betätigungshebels vorgesehen ist, in der er unterhalb der, durch die Domenden der offenen Umlegeführung definierten Ebene bleibt, und daß das am Schwenkbügel angreifende, vorzugsweise als zylindrischer Vorsprung ausgebildete Betätigungselement bei in der Verrastungsstellung befindlichem Betätigungshebel gegenüber dem in der Aussparung der einen Führung in der ersten Rastposition angeordneten Führungsstift zum Griffende des Betätigungshebels hin versetzt angeordnet ist.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung wird der, für das Untergreifen des Griffendes des Betätigungshebels notwendige Freiraum beim Schließen der Umlegeführung als zusätzlicher Schwenkbereich für den Betätigungshebel und somit zur Verringerung des für das Schließen notwendigen Kraftaufwandes nutzbar gemacht. Zum Schließen und Verriegeln der Umlegeführung braucht der Betätigungshebel nur mehr zum Ordnerrücken gedrückt zu werden, bis das Griffende des Betätigungshebels am Ordnerrücken fast anliegt, worauf beim Loslassen des Betätigungshebels dieser in die Verschlußstellung verschwenkt, in der das Griffende wieder leicht zu untergreifen ist.
Die Erfindung ermöglicht ein Umlegen der gelochten Blätter bei maximal offener Umlegeführung ohne durch den Betätigungshebel behindert zu sein. Der Betätigungshebel muß dazu keineswegs über jene Stellung hinausbewegt werden, in der die Umlegeführung bereits maximal offen ist.
Bei der vorliegenden Erfindung ergibt die Ausgestaltung der zweiten bzw. anderen Führung eine Trennung der Schließbewegung des Betätigungshebels von dessen Öffnungsbewegung, d.h. die Öffnungsbewegung ist nicht mehr die genaue Umkehrung der Schließbewegung. Jeder Punkt des Betätigungshebels, ausgenommen die auf der Achse des Führungsstiftes der einen bzw. ersten Führung gelegenen 3
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Punkte, folgt beim Schließen der Umlegeführung einer anderen Kurvenbahn als beim Öffnen der Umlegeführung, wobei die jeweilige Form der Kurvenbahnen von der gegenseitigen Lage der beiden Führungen —und deren Ausgestaltung bestimmt wird. Die andere bzw. zweite Führung kann erfindungsgemäß sowohl oberhalb als auch unterhalb der einen bzw. ersten Führung vorgesehen sein. 5 Bei der erfindungsgemäßen Ordnermechanik kennt der Betätigungshebel nur zwei Ruhestellungen, nämlich die Verschlußstellung bei geschlossener und verriegelter Umlegeführung und die Endstellung bei maximal offener Umlegeführung, wobei der Betätigungshebel mit seinem Griffende immer auf der dem Benutzer zugewandten Seite bleibt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die die Lage des Betätigungshebels io in der Verschlußstellung, in der Verrastungsstellung und in der oberen Endstellung bestimmende andere Führung eine im wesentlichen dreieckförmige, in jeder Ecke einen der jeweiligen Stellung des Betätigungshebels entsprechenden Anschlag aufweisende Bewegungsbahn für einen weiteren Führungsstift aufweist. Diese Bewegungsbahn kann in einem, auf die Lagerplatte aufgesetzten Führungselement ausgebildet sein.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Bewegungsbahn an der 15 Lagerplatte vorzugsweise in einer Aussparung derselben ausgebildet ist, in die der am Betätigungshebel befestigte weitere Führungsstift eingreift. Diese Ausbildung ist bei der Herstellung der Lagerplatte durch Ausstanzen aus einem Metallblech von Vorteil, weil die Aussparungen beider Führungen gleich mitausge-stanzt werden können.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Bewegungsbahn in einer 20 Vertiefung des Betätigungshebels ausgebildet ist, in der der an der Lagerplatte befestigte weitere Führungsstift bewegbar ist. Diese Ausbildung erlaubt eine einfache Herstellung beider Führungen als Vertiefungen in einem als Kunststoffspritzgußteil hergestellten Betätigungshebel.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die die Lage des Betätigungshebels in der Verschlußstellung, in der Verrastungsstellung und in der oberen Endstellung bestimmende andere 25 Führung eine mit der Lagerplatte und dem Betätigungshebel gelenkig verbundene Schwinge aufweist, bei der eine ihrer Anlenkungen zum freien Verschwenken des Betätigungshebels aus der Verrastungsstellung in die Verschlußstellung verschiebbar ausgebildet ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Schwinge mittels eines in einem Langschlitz geführten Schwenkzapfens an der Lagerplatte angelenkt ist. so Nachstehend wird die Erfindung an, in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1-6 ein erstes Ausführungsbeispiel mit dem Betätigungshebel in verschiedenen Stellungen, wobei Fig. 1 eine Seitenansicht der Mechanik mit dem Betätigungshebel in der Verschlußstellung, Fig. 2 eine Stirnansicht der Fig. 1, Fig. 3 eine Seitenansicht der Mechanik mit dem 35 Betätigungshebel in der Endstellung für die maximale Offenstellung der Umlegeführung, Fig. 4 eine Stirnansicht der Fig. 3, Fig. 5 eine Seitenansicht der Mechanik mit dem Betätigungshebel in einer Zwischenstellung zwischen der Endstellung und der Verschluß-Stellung beim Öffnen und Fig. 6 eine Seitenansicht der Mechanik mit dem Betätigungshebel in der Verrastungsstellung ist. Fig. 7 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel mit dem Betätigungshebel in der Verschlußstellung von der Seite und Fig. 8 in 40 Stirnansicht. Fig. 9-12 zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel mit dem Betätigungshebel in verschiedenen Stellungen, wobei Fig. 9 eine Seitenansicht der Mechanik mit dem Betätigungshebel in der Endstellung für die maximale Offenstellung der Umlegeführung, Fig. 10 eine Seitenansicht der Mechanik mit dem Betätigungshebel in der Verrastungsstellung, Fig. 11 eine Seitenansicht der Mechanik mit dem Betätigungshebel in einer Zwischenstellung zwischen der Endstellung und der Verrastungsstellung und Fig. 12 eine Seitenan-45 sicht der Mechanik mit dem Betätigungshebel in der Verschlußstellung ist. Fig. 13-16 zeigen ein viertes Ausführungsbeispiel mit dem Betätigungshebel in verschiedenen Stellungen, wobei Fig. 13 eine Seitenansicht der Mechanik mit dem Betätigungshebel in der Endstellung für die maximale Offenstellung der Umlegeführung, Fig. 14 eine Seitenansicht der Mechanik mit dem Betätigungshebel in der Verrastungsstellung, Fig. 15 eine Seitenansicht der Mechanik mit dem Betätigungshebel in einer Zwischenstellung so zwischen der Endstellung und der Verrastungsstellung und Fig. 16 eine Seitenansicht der Mechanik mit dem Betätigungshebel in der Verschlußstellung ist. Fig. 17-20 zeigen ein fünftes Ausführungsbeispiel mit dem Betätigungshebel in verschiedenen Stellungen, wobei Fig. 17 eine Seitenansicht der Mechanik mit dem Betätigungshebel in der Verschlußstellung, Fig. 18 eine Stirnansicht der Fig. 17, Fig. 19 eine Seitenansicht der Mechanik mit dem Betätigungshebel in der Endstellung für die maximale Offenstellung 55 der Umlegeführung, und Fig. 20 eine Seitenansicht der Mechanik mit dem Betätigungshebel in der Verrastungsstellung ist.
Bei allen dargestellten Ausführungsbeispielen der erfindungsgemäßen Verschlußmechanik sind die starren Dorne 1 auf einer Bodenplatte 2 fest verankert und die beweglichen Dome 3 an einem, auf der 4
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Bodenplatte 2 schwenkbar gelagerten Schwenkbügel 4 befestigt. Der Schwenkbügel 4 ist zum Öffnen und Schließen der, von den Dornen 1 und 3 gebildeten Umlegeführung mittels eines, an einer von der Bodenplatte 2 nach oben abstehenden Lagerplatte 5 beweglich angeordneten Betätigungshebels 6 verschenkbar. Zur Steuerung der Bewegung des Betätigungshebels 6 in der Ebene der Lagerplatte 5 sind zwei zwischen der Lagerplatte 5 und dem Betätigungshebel 6 ausgebildete Führungen 7,8 vorgesehen.
Bei den Ausführungsbeispielen der Fig. 1-6 und 9-20 ist der Schwenkbügel 4 jeweils durch eine, sich an der Bodenplatte 2 abstützende Blattfeder 2a in Öffnungsrichtung der Umlegeführung beaufschlagt. (Fig. 3,4,18). Der Betätigungshebel 6 greift mit einem oberhalb des Schwenkbügels angeordneten Betätigungselement 10, das als, in das Vorderende 11 des Betätigungshebels 6 integrierte Steuernocke ausgebildet ist, an der Oberseite des Schwenkbügels 4 an.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 7 und 8 ist im Betätigungshebel 6 eine Blattfeder 9 verankert, die sich auf der Lagerplatte 5 abstützt und den Betätigungshebel 6 in Öffnungsrichtung der Umlegeführung beaufschlagt. Das Betätigungselement des Betätigungshebels 4 besteht aus einer oberhalb des Schwenkbügels 4 liegenden Nocke 10a und aus einem, den Schwenkbügel 4 untergreifenden Vorsprung 12, der den Schwenkbügel 4 bei einer Aufwärtsbewegung des Vorderendes 11 des Betätigungshebels 6 mitnimmt, während die Nocke 10a am Schwenkbügei 4 beim Niederdrücken des Betätigungshebels 6 angreift.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 17-20 ist das Betätigungselement 10 des Betätigungshebels 6, als von dessen Vorderende 11 seitlich abstehender, zylindrischer Vorsprung ausgebildet.
Bei allen Ausführungsbeispielen-sind die beiden Führungen im Bereich des vorderen Endes 11 des Betätigungshebels 6 ausgebildet, während das, seitlich über die Dorne 2,3 hinausstehende, hintere Ende des Betätigungshebels 6 als Griffende 13 ausgebildet ist.
Bei den Ausführungsbeispielen der Fig. 1-8 und 13-16 sind beide Führungen 7,8 von, in der Lagerplatte 5 vorgesehenen Aussparungen einerseits und in diese Aussparungen eingreifenden, am jeweiligen Betätigungshebel befestigten Stiften andererseits gebildet.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 9-12 greifen an der Lagerplatte 5 befestigte Stifte in Aussparungen bzw. Vertiefungen im Betätigungshebel 6 ein.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 17-20 besteht die eine Führung aus einem am Betätigungshebel 6 befestigten Stift, der in eine Aussparung der Lagerplatte 5 eingreift, und die andere Führung aus einer die Lagerplatte 5 mit dem Betätigungshebel 6 beweglich verbindenden Schwinge 22.
Bei den in den Fig. 1-8 dargestellten Ausführungsbeispielen besteht die, der Bodenplatte 2 näher angeordnete, eine bzw. erste Führung 7 aus einer Aussparung 14 in Form eines L-förmigen Schlitzes, in dem ein, am Vorderende 11 des Betätigungshebels 6 angeordneter Führungsstift 15 geführt ist, gegenüber dem das Betätigungselement 10 zum Griffende 13 hin um das Maß (a) versetzt angeordnet ist. Das in Fig. 1 linke Ende der schlitzförmigen Aussparung 14 bildet die, der Verschlußstellung des Betätigungshebels 6 zugeordnete, erste Rastposition A des Führungsstiftes 15 und das obere Ende der schlitzförmigen Aussparung die, der Endstellung des Betätigungshebels 6 zugeordnete, zweite Rastposition B des Führungsstiftes 15, wobei der obere Rand der schlitzförmigen Aussparung 14 eine Führungskurve 16 bildet, die die beiden Rastpositionen A und B verbindet und an der der Führungsstift 15 während der Bewegung des Betätigungshebels 6 entianggleitet. Die über der einen bzw. ersten Führung 7 angeordnete andere bzw. zweite Führung 8 besteht aus einer dreieckförmigen, mit einer Spitze des Dreiecks nach oben angeordneten Aussparung 17 in der Lagerplatte 5 und aus einem, am Vorderende 11 des Betätigungshebels 6 befestigten, weiteren Führungsstift 18, der in diese Aussparung 17 eingreift. Die drei abgerundeten Ecken der Aussparung 17 bilden den verschiedenen Stellungen des Betätigungshebels zugeordnete Anschläge C,D,E für den weiteren Führungsstift 18, wobei der obere Anschlag C der Endstellung des Betätigungshebels 6, der in Fig. 1 linke Anschlag D der Verschlußsteilung des Betätigungshebels 6 und der in Fig"~1 rechte Anschlag E der Verrastungsstellung des Betätigungshebels 6 zugeordnet ist.
In der Verschlußstellung (Fig. 1,2,7,8) des Betätigungshebels 6 befindet sich der Führungsstift 15 in der schlitzförmigen Aussparung 14 in der ersten Rastposition A und der Betätigungshebel 6 wird mit seinem weiteren Führungsstift 18 durch den federbelasteten, am Betätigungselement 10 angreifendem Schwenkbügel 4 gegen den Anschlag D in der Aussparung 17 gedrückt gehalten, wobei der Betätigungshebel 6 selbst in einer, zur Bodenplatte 2 in wesentlichen parallelen Lage im Abstand von der Bodenplatte 2 liegt. In dieser Verschlußstellung liegen die Enden der Dorne 1,3 bei geschlossener Umlegeführung aneinander an.
Zum Öffnen der Umlegeführung hebt man den Betätigungshebel 6 am Griffende 13 so lange an, bis der Führungsstift 15 entlang der Führungskurve 16 in den nach oben verlaufenden Teil der schlitzförmigen Aussparung 14 kommt. Ab dann wird der Betätigungshebel 6 vom federbelasteten Schwenkbügei 4 in seine Endstellung bewegt. (Fig. 3,4). Dabei gleitet der Führungsstift 15 entlang der Führungskurve 16 bis in die zweite Rastposition B der schlitzförmigen Aussparung 14, während der weitere Führungsstift 18 entlang der, in Fig. 1 linken Begrenzung der Aussparung 17 vom Anschlag D bis zum Anschlag C gelangt (Fig. 5). 5
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In der Endstellung ist die Umlegeführung maximal geöffnet und der Betätigungshebel bleibt etwas unterhalb der, durch die Dornenden bei offener Umlegeführung definierten Ebene.
Zum Schließen der Umlegeführung drückt man in der Endstellung (Fig. 3) auf das Griffende 13 des Betätigungshebels 6, wobei der Führungsstift 15 wieder entlang der Führungskurve 16 der schlitzförmigen 5 Aussparung 14 aus der zweiten Rastposition B zurück in die erste Rastposition A gleitet, während der weitere Führungsstift 18 entlang der, in Fig. 1 rechten Begrenzung der Aussparung 17 vom Anschlag C bis zum Anschlag E gleitet. Dabei gelangt das Griffende 13 des Betätigungshebels in seine, der Bodenplatte 2 am nächsten gelegenen Lage und der Betätigungshebel 6 in seine Verrastungsstellung (Fig. 6). Läßt man nun das Griffende 13 des Betätigungshebels 6 los, so wird dieser unter der Wirkung des federbelasteten io Schwenkbügels 4, der auf das, gegenüber dem Führungsstift 15 versetzte Betätigungselement 10 drückt, so lange um den ersten Führungsstift 15 verschwenkt, bis der weitere Führungsstift 18 vom Anschlag E zum Anschlag D gelangt ist und nimmt dann wieder die Verschlußstellung ein, in der das Griffende 13 problemlos Untergriffen werden kann. Während der Bewegung des Betätigungshebels 6 gleitet der Führungsstift in der schlitzförmigen 15 Aussparung 14 immer an derselben Führungskurve 16 entlang, während der weitere Führungsstift 18 in der Aussparung 17 einmal deren linkem Rand (von D nach C) und einmal deren rechten Rand (von C nach E) folgt.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 9-12 besteht die, der Bodenplatte 2 nähere, eine bzw. erste Führung 7 aus einem, an der Lagerplatte 5 befestigten Führungsstift 15, der in einer, im Betätigungshebel 6 20 ausgebildeten L-förmigen Aussparung oder Vertiefung 19 geführt ist. Die andere bzw. zweite Führung 8 besteht aus einem, oberhalb des ersten Führungsstiftes 15 an der Lagerplatte 5 befestigten weiteren Führungsstift 18, der in einer, im Betätigungshebel 6 ausgebildeten Vertiefung 20 mit dreieckförmigem Umriß bewegbar ist. Bei der einen Führung 7 ist das in Fig. 9 rechte Ende der Vertiefung 19 die erste Rastposition A' des Führungsstiftes 15 und das in Fig. 9 linke, untere Ende der Vertiefung 19 die zweite 25 Rastposition B'. Bei der anderen Führung 8 sind wieder die den Ecken des Dreickes entsprechenden Stellen des, mit einer Spitze nach unten angeordneten Umrisses der Vertiefung 20 als Anschläge für den weiteren Führungsstift 18 ausgebildet, wobei das in Fig. 9 untere Eck den, der Endstellung des Betätigungshebels zugeordneten Anschlag C', das in Fig. 9 linke, obere Eck den, der Verrastungsstellung zugeordneten Anschlag E' und das in Fig. 9 rechte obere Eck den, der Verschlußstellung zugeordneten 30 Anschlag D' für den weiteren Führungsstift 18 bildet.
In Fig. 9 liegt der Betätigungshebel 6 in seiner Endstellung mit dem linken unteren Ende der Vertiefung 19 am Führungsstift 15 in der Rastposition B' an und mit dem unteren Eck der Vertiefung 20 am weiteren Führungsstift 18 im Anschlag C' an. Drückt man das Griffende 13 des Betätigungshebels 6 nieder, so gleitet die Vertiefung 19 mit ihrem unteren Rand an der Unterseite des Führungsstiftes 15 entlang, bis 35 dieser am rechten Ende der Vertiefung 19 anstößt, während die Vertiefung 20 mit ihrem linken Rand an der linken Seite des weiteren Führungstiftes 18 entlanggleitet (Fig. 11) bis dieser mit seiner Oberseite an den Anschlag E' stößt, wobei das Griffende 13 in seine der Bodenplatte 2 nächstgelegene Position und der Betätigungshebel in seine Verrastungsstellung gelangt (Fig. 10). Läßt man nun das Griffende los, so schwenkt der Betätigungshebel 6 unter der Wirkung des federbelasteten (nicht dargestellten) Schwenkar- 40 mes um den Führungsstift 15 bis die Vertiefung 20 mit dem Anschlag D' am weiteren Führungsstift 18 anstößt und der Betätigungshebel in der Verschlußstellung ist (Fig. 12).
Das Ausführungsbeispiel der Fig. 13-16 entspricht im wesentlichen dem der Fig. 1-6 wobei gegenüber diesem lediglich die eine bzw. erste Führung 7 mit ihrer als L-förmiger Schlitz ausgebildeten Aussparung 14 oberhalb der anderen bzw. zweiten Führung 8 mit ihrer dreieckförmigen Aussparung 17 angeordnet ist 45 und die Rastposition B",A" bzw. die Anschläge D",E" spiegelbildlich vertauscht angeordnet sind.
Bei dem in den Fig. 17-20 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die eine, der Bodenplatte 7 näher angeordnete Führung 7 aus einer Aussparung 21 der Lagerplatte 5, in der ein am Vorderende 11 des Betätigungshebels 6 angeordneter Führungsstift 15 geführt ist, gegenüber dessen Betätigungselement 10 zum Griffende 13 hin um das Maß (a) versetzt angeordnet ist, wobei jn der Aussparung 21 die der so Verschlußstellung des Betätigungshebels 6 zugeordnete erste Rastposition A des Führungsstiftes 15 und die der Endstellung des Betätigungshebels 6 zugeordnete, zweite Rastposition B des Führungsstiftes 15, und eine L-förmige Führungskurve 16 vorgesehen ist, die die beiden Rastpositionen A und B verbindet und an der der Führungsstift 15 während der Bewegung des Betätigungshebels 6 entlanggleitet. Die andere Führung 8 Ist als Schwinge 22 ausgebildet, die an einem Ende an einem, am Betätigungshebel 6 55 befestigten oberen Schwenkzapfen 23 angelenkt ist und am anderen Ende an einem unteren Schwenkzapfen 24 angelenkt ist, der in einem Langschlitz 25 der Lagerplatte 5 verschiebbar geführt ist.
In der Verschlußstellung (Fig. 17) des Betätigungshebels 6 befindet sich der Führungsstift 15 in der Aussparung 21 in der ersten Rastposition A und der Betätigungshebel 6 wird mit der Schwinge 22 und 6

Claims (6)

  1. AT 398 293 B deren unterem Schwenkzapfen 24durch den federbelasteten, am Betätigungselement 10 angreifenden Schwenkbügel 4, welcher dem Hebel 6 ein gegen den Uhrzeigersinn gerichtetes Drehmoment aufzwingt, gegen das untere Ende des Langschlitzes 25 gedrückt gehalten, wobei der Betätigungshebel 6 selbst in einer, zur Bodenplatte 2 im wesentlichen parallelen Lage im Abstand von der Bodenplatte 2 liegt. In dieser 5 Verschlußstellung liegen die Enden der Dorne 1,3 bei geschlossener Umlegeführung aneinander an (Fig. 18). Zum Öffnen der Umlegeführung hebt man den Betätigungshebel 6 am Griffende 13 so lange an, bis der Führungsstift 15 entlang der Führungskurve 16 in den nach oben verlaufenden Teil der Aussparung 21 kommt. Ab dann wird der Betätigungshebel 6 vom federbelasteten Schwenkbügel 4 in seine Endstellung io bewegt (Fig. 19). Dabei gleitet der Führungsstift 15 entlang der Führungskurve 16 bis in die zweite Rastposition B der Aussparung 21, während der untere Schwenkzapfen 24 der Schwinge 22 im Langschlitz 25 nach oben gleitet, bis er am oberen Ende des Langschlitzes 25 anstößt, wobei die Schwinge 22 etwas nach oben schwenkt. In der Endstellung ist die Umlegeführung maximal geöffnet und der Betätigungshebel bleibt etwas unterhalb der, durch die Dornenden bei offener Umlegeführung definierten Ebene. 15 Zum Schließen der Umlegeführung drückt man in der Endstellung (Fig. 19) auf das Griffende 13 des Betätigungshebels 6, wobei der Führungsstift 15 wieder entlang der Führungskurve 16 der Aussparung 21 aus der zweiten Rastposition B zurück in die erste Rastposition A gleitet, während der untere Schwenkzapfen 24 der Schwinge 22 in seiner oberen Endstellung verbleibt und sowohl der Betätigungshebel 6 um den oberen Schwenkzapfen 23 der Schwinge 22 als auch die Schwinge 22 selbst geschwenkt werden. Dabei 20 gelangt das Griffende 13 des Betätigungshebels in seine, der Bodenplatte 2 am nächsten gelegene Lage und der Betätigungshebel 6 in seine Verrastungsstellung (Fig. 20). Läßt man nun das Griffende 13 des Betätigungshebels 6 los, so schwenkt dieser im Gegenuhrzeigersinn unter der Wirkung des federbelasteten Schwenkbügels 4 um den Führungsstift 15 so lange, bis der untere Schwenkzapfen 24 der Schwinge 22 im Langschlitz 25 am unteren Ende anstößt, und nimmt dann wieder die Verschlußstellung ein, in der das 25 Griffende 13 problemlos Untergriffen werden kann. Während der Bewegung des Betätigungshebels 6 gleitet der Führungsstift 15 in der Aussparung 21 immer an derselben Führungskurve 16 entlang und der am Betätigungshebel 6 befestigte, obere Schwenkzapfen 23 folgt einer etwa dreiecksförmigen, in sich geschlossenen Bewegungsbahn. Bei der Bewegung des Betätigungshebels 6 von der Endstellung in die Verrastungsstellung folgt der obere Schwenkzapfen 23 30 einem Kreisbogen um den, am oberen Ende des Langschlitzes 25 anliegenden unteren Schwenkzapfen 24, bei der Hebelbewegung von der Verrastungsstellung in die Verschlußstellung einem Kreisbogen um den, in der Rastposition A befindlichen Führungsstift 15 und bei der Hebelbewegung aus der Verschlußsteiiung einem Kreisbogen um den, am unteren Ende des Langschlitzes 25 anliegenden unteren Schwenkzapfen 24 bis der Führungsstift 15 seine Rastposition A verlassen hat und an der Führungskurve 16 entlanggleitet. 35 Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Einzelne Elemente dieser Ausführungsbeispiele können beliebig miteinander kombiniert werden. So kann beispielsweise die beim Ausführungsbeispiel der Fig. 7 und 8 erläuterte Anordnung der Feder der Verschlußmechanik im Betätigungshebel 6 samt der zugehörigen Ausbildung des Betätigungselementes mit_ Nocke 10a und den Schwenkbügel 4 untergreifendem Vorsprung 12 auch bei den Ausführungsbei-40 spielen der Fig. 9-20 vorgesehen werden. Patentansprüche 1. Ordnermechanik mit einer mittels eines Betätigungshebels auf- und zuklappbaren Umlegeführung für 45 gelochte Blätter und zumindest einer das Aufklappen der Umlegeführung unterstützenden Feder, wobei die Umlegeführung an einer Bodenplatte fest verankerte starre Dorne und an einem, an der Bodenplatte schwenkbar gelagerten und mit einem Betätigungselement des Betätigungshebels im Eingriff stehenden Schwenkbügel befestigte bewegliche Dorne besitzt und der Betätigungshebel über zwei Führungen mit einer, von der Bodenplatte nach oben abstehenden Lagerplatte im Eingriff steht und in der Ebene so der Lagerplatte zwischen einer oberen Endstellung bei maximal geöffneter Umlegeführung und einer die geschlossene Umlegeführung verriegelnden Verschlußstellung hin- und herbewegbar ist, wobei in einer der Führungen ein Führungsstift in eine Aussparung eingreift, die mit einer der Verschlußstellung zugeordneten ersten Rastposition, einer der oberen Endstellung zugeordneten zweiten Rastposition und einer die beiden Rastpositionen miteinander verbindenden, vorzugsweise L-förmigen Führungskurve für 55 den Führungsstift versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei in der Aussparung (14,21) der einen Führung (7) in der ersten Rastposition (A) angeordnetem Führungsstift (15) eine, von der anderen Führung (8) bestimmte, im Abstand von der Bodenplatte (2) liegende, zur Bodenplatte (2) im wesentlichen parallele Lage des Betätigungshebels (6) in der Verschlußstellung vorgesehen ist, daß bei in der 7 AT 398 293 B Aussparung (14,21) der einen Führung (7) in der ersten Rastposition. (A) angeordnetem Führungsstift (15) eine, von der anderen Führung (8) bestimmte, der Verschlußstellung vorgeschaltete Verrastungsstellung des Betätigungshebels (6) vorgesehen ist, in der er der Bodenplatte (2) benachbart angeordnet und um den Führungsstift (15) in die Verschlußstellung frei nach oben verschwenkbar ist, und daß bei in der Aussparung (14,21) der einen Führung (7) in der zweiten Rastposition (B) angeordnetem Führungsstift (15) eine von der anderen Führung (8) bestimmte obere Endstellung des Betätigungshebels (6) vorgesehen ist, in der er unterhalb der, durch die Dornenden der offenen Umlegeführung definierten Ebene bleibt.
  2. 2. Ordnermechanik nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Betätigungshebel (6) zumindest eine, an der Lagerplatte (5) angreifende, den Betätigungshebel (6) in Öffnungsrichtung beaufschlagende Feder (9) vorgesehen ist und daß das am Schwenkbügel (4) angreifende Betätigungselement aus einer oberhalb des Schwenkbügels (4) angeordneten Nocke (10a) und einem den Schwenkbügel (4) untergreifenden Vorsprung (12) besteht, wobei bei in der Verrastungsstellung befindlichem Betätigungshebel (6) die von der Feder (9) auf den Betätigungshebel (6) aufgebrachte Kraft gegenüber dem Führungsstift (15) zum Griffende (13) des Betätigungshebels (6) hin versetzt angeordnet ist.
  3. 3. Ordnermechanik mit einer mittels eines Betätigungshebels auf- und zuklappbaren Umlegeführung für gelochte Blätter, welche an einer Bodenplatte fest verankerte starre Dorne und an einem, an der Bodenplatte schwenkbar gelagerten und mit einem Betätigungselement des Betätigungshebels im Eingriff stehenden Schwenkbügel befestigte bewegliche Dome besitzt, und mit zumindest einer, an der Bodenplatte abgestützten und am Schwenkbügel von unten angreifenden, das Aufklappen der Umlegeführung unterstützenden Feder, wobei der Betätigungshebel über zwei Führungen mit einer, von der Bodenplatte nach oben abstehenden Lagerpiatte im Eingriff steht und in der Ebene der Lagerplatte zwischen einer oberen Endstellung bei maximal geöffneter Umlegeführung und einer die geschlossene Umlegeführung verriegelnden Verschlußstellung hin- und herbewegbar ist, wobei in einer der Führungen ein Führungsstift in eine Aussparung eingreift, die mit einer der Verschlußstellung zugeordneten ersten Rastposition, einer der oberen Endstellung zugeordneten zweiten Rastposition und einer die beiden Rastpositionen miteinander verbindenden, vorzugsweise L-förmigen Führungskurve für den Führungsstift versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei in der Aussparung (14,21) der einen Führung (7) in der ersten Rastposition (A) angeordnetem Führungsstift (15) eine, von der anderen Führung (8) bestimmte, im Abstand von der Bodenplatte (2) liegende, zur Bodenplatte (2) im wesentlichen parallele Lage des Betätigungshebels (6) in der Verschlußstellung vorgesehen ist, daß bei in der Aussparung (14,21) der einen Führung (7) in der ersten Rastposition (A) angeordnetem Führungsstift (15) eine, von der anderen Führung (8) bestimmte, der Verschlußstellung vorgeschaltete Verrastungsstellung des Betätigungshebels (6) vorgesehen ist, in der er der Bodenplatte (2) benachbart angeordnet und um den Führungsstift (15) in die Verschlußstellung frei nach oben verschwenkbar ist, und daß bei in der Aussparung (14,21) der einen Führung (7) in der zweiten Rastposition (B) angeordnetem Führungsstift (15) eine von der anderen Führung (8) bestimmte obere Endstellung des Betätigungshebels (6) vorgesehen ist, in der er unterhalb der, durch die Dornenden der offenen Umlegeführung definierten Ebene bleibt, und daß das am Schwenkbügel (4) angreifende, vorzugsweise als zylindrischer Vorsprung ausgebildete Betätigungselement (10), bei in der Verrastungsstellung befindlichem Betätigungshebel (6), gegenüber dem in der Aussparung (14,21) der einen Führung (7) in der ersten Rastposition (A) angeordneten Führungsstift (15) zum Griffende (13) des Betätigungshebels (6) hin versetzt angeordnet ist.
  4. 4. Ordnermechanik nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Lage des Betätigungshebels (6) in der Verschlußstellung, in der Verrastungsstellung und in der oberen Endstellung bestimmende andere Führung (8) eine im wesentlichen dreieckförmige, in jeder Ecke einen der jeweiligen Stellung des Betätigungshebels (6) entsprechenden Anschlag (C, D, E; C', D\ E'; C", D", E") aufweisende Bewegungsbahn für einen weiteren Führungsstift (18) aufweist.
  5. 5. Ordnermechanik nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsbahn an der Lagerplatte (5) vorzugsweise in einer Aussparung (17) derselben ausgebildet ist, in die der am Betätigungshebel (6) befestigte weitere Führungsstift (18) eingreift.
  6. 6. Ordnermechanik nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsbahn in einer Vertiefung (20) des Betätigungshebels (6) ausgebildet ist, in der der an der Lagerplatte (5) befestigte 8 AT 398 293 B weitere Führungsstift (18) bewegbar ist. Ordnermechanik nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Lage des Betätigungshebels (6) in der Verschlußstellung, in der Verrastungsstellung und in der oberen Endstellung bestimmende andere Führung (8) eine mit der Lagerplatte (5) und dem Betätigungshebel (6) gelenkig verbundene Schwinge (22) aufweist, bei der eine ihrer Anlenkungen zum freien Verschwenken des Betätigungshebels (6) aus der Verrastungsstellung in die Verschlußstellung verschiebbar ausgebildet ist. Ordnermechanik nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinge (22) mittels eines in einem Langschlitz (25) geführten Schwenkzapfens (24) an der Lagerplatte (5) angelenkt ist. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 9
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