AT397517B - Vorrichtung zum auflösen eines vorvlieses in einzelfasern - Google Patents

Vorrichtung zum auflösen eines vorvlieses in einzelfasern Download PDF

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    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H4/00Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
    • D01H4/30Arrangements for separating slivers into fibres; Orienting or straightening fibres, e.g. using guide-rolls
    • D01H4/32Arrangements for separating slivers into fibres; Orienting or straightening fibres, e.g. using guide-rolls using opening rollers

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Description

AT 397 517 B
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Auflösen eines Vorvlieses in Einzelfasem mit einer gezahnten Auflösewalze, die mit einer ein fliehkraftbedingtes Abschleudern der Fasern des Vorvlieses ermöglichenden Umfangsgeschwindigkeit antreibbar ist, und mit einer das fliehkraftbedingte Abschleudem ' der Fasern vor dem Faserablösebereich verhindernden Abdeckung für die Auflösewalze. 5 Um ein Vorvlies in Einzelfasem auflösen und diese vereinzelten Fasern in einer Wirrlage auf eine Fangfläche aufbringen zu können, wird das Vorvlies, beispielsweise über einen Muldeneinlaß, einer gezahnten Auflösewalze zugeführt, die die Fasern in einem Kardiervorgang aus dem Vorvlies auskämmt. Der sich dabei auf der Auflösewalze bildende Fasefbelag besteht jedoch aus parallelisierten Fasern, die nur dann in einer Wirrlage ohne Vorzugsrichtung auf einer Fangfläche abgelagert werden, wenn sie freifliegend dieser 10 Fangfläche zugefördert werden. Zu diesem Zweck wird die Auflösewalze mit einer Umfangsgeschwindigkeit angetrieben, die das fliehkraftbedingte Abschleudem der Fasern gewährleistet, die demzufolge aber bis zum Abwurfbereich durch eine Abdeckung der Auflösewalze geführt werden müssen, um die Fasern nicht vorzeitig abzuschleudem, Da sich die Fasern im Bereich der Zahnspitzen der Auflösewalze nach ihrer Freigabe durch die Abdeckung schneller von der Auflösewalze als die Fasern im Bereich des Zahngrundes lösen, erstreckt sich der 15 Faserabwurfbereich über eine bestimmte Umfangslänge, die wiederum eine bestimmte Aufstreubreite der Fasern auf der Fangfläche zur Folge hat. Da mit zunehmender Aufstreubreite allfällige Ungleichmäßigkeiten im Bereich des Faserbelages der Auflösewalze auf der Fangfläche verstärkt ausgeglichen werden, wird im allgemeinen eine größere Aufstreubreite angestrebt, die jedoch aufgrund der Betriebsparameter bei den bekannten Auflösewalzen unveränderbar festgelegt ist. 20 Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Auflösen eines Vorvlieses in Einzelfasem der eingangs geschilderten Art mit einfachen konstruktiven Mitteln so zu verbessern, daß entsprechend Einfluß auf die Aufstreubreite genommen werden kann.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß die in Umlaufrichtung der Auflösewalze vordere Begrenzung der Abdeckung sich über die Breite der Auflösewalze verteilt in Umfangsrichtung unterschiedlich 25 weit erstreckt.
Durch die sich in Umlaufrichtung der Auflösewalze über deren Breite unterschiedlich weit erstreckende Abdeckung wird der jeweilige Faserablösebereich in Abhängigkeit vom Verlauf der vorderen Begrenzung der Abdeckung in Umfangsrichtung verlagert, so daß zufolge eines solchen Verlaufes der vorderen Begrenzung der Abdeckung sich über die Breite der Auflösewalze unterschiedliche Flugweiten und damit unterschiedliche 30 Aufstreubereiche auf der Fangfläche ergeben, die die Faserverteilung auf der Fangfläche beeinflussen.
Um die Wirkung einer größeren Aufstreubreite auf der Fangfläche zu erhalten, kann die Abdeckung der Auflösewalze im Bereich der vorderen Begrenzung in Umfangsrichtung fingerartig vorragende Ansätze aufweisen. Im Bereich dieser fingerartigen Ansätze wird der Faserablösebereich in Umfangsrichtung der Auflösewalze verlagert, so daß durch das Nebeneinanderreihen einer Vielzahl von solchen Fingern üb» die 35 Breite der Auflösewalze die Wirkung einer entsprechend größeren Aufstreubreite erzielt wird. An Stelle von voiragenden Fingeransätzen kann die vordere Begrenzung der Abdeckung auch zahnanig oder wellenförmig ausgenommen sein.
Damit eine über die vergrößerte Aufstreubreite gleichmäßige Faserverteilung sichergestellt werden kann, empfiehlt es sich, die in Umfangsrichtung gemessene Länge der Finger oder Zähne bzw. der Amplitude der 40 wellenförmigen Ausdehnungen der in Umfangsrichtung gemessenen Länge des Faserablösebereiches anzugleichen, so daß die Faserablösebereiche im Anschluß an die voiragenden Ansätze und zurückspringenden Ausnehmungen der vorderen Begrenzung der Abdeckung ohne Überlappung unmittelbar aneinander anschließen. Da sich'wegen der freifliegenden Faserförderung zwischen der Auflösewalze und der Fangfläche ein Streuwinkel für die Fasern auch in Richtung der Achse der Faserauflösewalze ergibt, kann bei einer 45 entsprechenden Teilung der Finger oder Zähne eine streifenförmige Ablage der Fasern auf der Fangfläche verhindert werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt Es zeigen:
Fig. 1 ausschnittsweise eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Auflösen eines Vorvlieses in Einzelfasem in einem schematischen Querschnitt im Bereich der vorderen Begrenzung der Abdeckung, 50 Fig. 2 eine Draufsicht auf die vordere Abgrenzung der Abdeckung in Richtung des Pfeiles (Π) der Fig. 1 und
Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung einer Konstruktionsvariante.
Die dargestellte Vorrichtung zum Auflösen eines Vorvlieses in Einzelfasem besteht im wesentlichen aus einer gezahnten Auflösewalze (1), der das Vorvlies über einen Muldeneinlaß zugeführt wird. Die durch einen Kardiereffekt ausgekämmten Einzelfasem bilden auf der Auflösewalze (1) einen Faserbelag, der gegebenen-55 falls über Arbeiter-Wenderwalzenpaare vergleichmäßigt werden kann, bevor er von der Auflösewalze (1) fliehkraftbedingt abgeschleudert wird. Damit die fliehkraftbedingte Faserablösung nicht vorzeitig erfolgen kann, ist der Auflösewalze (1) eine das fliehkraftbedingte Abschleudem der Fasern verhindernde Abdeckung (2) zugeordnet, deren in Umlaufrichtung (3) der Auflösewalze (1) vordere Begrenzung (4) nicht wie herkömmlich gerade und achsparallel zur Auflösewalze (1) verläuft, sondern sich über die Breite der 60 Auflösewalze verteilt, in Umfangsrichtung unterschiedlich weit erstreckt Gemäß der Fig. 2 bildet die Abdeckung (2) im Bereich der vorderen Begrenzung (4) in Umfangsrichtung vorragende, fingerartige Ansätze (5). In der Fig. 3 ist diese Begrenzung (4) durch eine wellenförmige Ausnehmung gekennzeichnet. -2-

Claims (4)

  1. AT397517B Da sich die Fasern des Fasefbelages der Auflösewalze (1) im Bereich der Zahnspitzen nach ihrer Freigabe durch die Abdeckung (2) früher als im Bereich des Zahngrundes lösen, ergibt sich eine von den Betriebsparametem abhängige Umfangslänge (I) für den Faserablösebereich. Dementsprechend werden die Fasern in einem Winkelbereich (a) von der Auflösewalze (1) abgeschleudert. Da zufolge der besonderen Ausbildung der vorderen Begrenzung (4) der Abdeckung (2) der Faserablösebereich über die Breite der Auflösewalze (I) verteilt in Umfangsrichtung abwechselnd vor· und zurückversetzt ist, Verlagen sich auch der Winkelbereich (a) in Umfangsrichtung vom Ausnehmungsgrund zwischen den Fingern (5) zu den Fingerspitzen, so daß sich ein entsprechend größerer Winkelbereich (ß) für das Abschleudem aller Fasern ergibt. Wird die Länge der Finger (5) bzw. der Amplitude der wellenförmigen Ausnehmungen entsprechend der Umfangslänge (I) des Faserablösebereiches gewählt, so schließen die den Fingerspitzen und dem Fingergrund zugeordneten Faserablösebereiche unmittelbar aneinander an, so daß der Winkel (ß) dem doppelten Winkel (a) entspricht Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt So könnte die vordere Begrenzung (4) der Abdeckung (2) in sehr unterschiedlicher Weise ausgebildet sein, um eine den jeweiligen Anforderungen entsprechende Faserverteilung nach dem Abwurf zu erreichen. PATENTANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zum Auflösen eines Vorvlieses in Einzelfasem mit einer gezahnten Auflösewalze, die mit einer ein fliehkraftbedingtes Abschleudem der Fasern des Vorvlieses ermöglichenden Umfangsgeschwindigkeit antreibbar ist, und mit einer das fliehkiaftbedingte Abschleudem der Fasan vor dem Faserablösebereich verhindernden Abdeckung für die Auflösewalze, dadurch gekennzeichnet, daß die in Umlaufrichtung (3) der Auflösewalze (1) vordere Begrenzung (4) der Abdeckung (2) sich über die Breite der Auflösewalze (1) verteilt in Umfangsrichtung unterschiedlich weit erstreckt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (2) der Auflösewalze (1) im Bereich der vorderen Begrenzung (4) in Umfangsrichtung ringerartig vorragende Ansätze (5) aufweist.
  3. 3. Vorrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Begrenzung (4) der Abdeckung {2) zahnartig oder wellenförmig ausgenommen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in Umfangsrichtung gemessene Länge der Finger (5) oder Zähne bzw. die Amplitude der wellenförmigen Ausnehmungen der in Umfangsrichtung gemessenen Länge (I) des Faserablösebereiches entspricht. Hiezu 1 Blatt Zeichnung -3-
AT22693A 1993-02-09 1993-02-09 Vorrichtung zum auflösen eines vorvlieses in einzelfasern AT397517B (de)

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