AT397402B - Abstandhalter für stahlbetonbewehrungen - Google Patents

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AT397402B AT107991A AT107991A AT397402B AT 397402 B AT397402 B AT 397402B AT 107991 A AT107991 A AT 107991A AT 107991 A AT107991 A AT 107991A AT 397402 B AT397402 B AT 397402B
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Description

AT397402B
Die Erfindung betrifft einen Abstandhalter für Stahlbetonbewehrungen, vorzugsweise aus zementgebundenem Material, umfassend zumindest eine ebene Auflagefläche, sowie zwei, den Abstandhalter an einem ersten Bewehrungsstab festklemmenden Federelementen, welche in Richtung dieses ersten Bewehrungsstabes gesäten voneinander beabstandet sind.
Bei Abstandhaltern für Stahlbetonbewehrungen erscheint es zunächst wünschenswert, daß dieselben an einer beliebigen Stelle eines einzelnen Bewehrungsstabes angebracht werden können und es nicht erforderlich ist, hierzu speziell den Kreuzungspunkt zweier Stäbe aufzusuchen. Da bisher kein verläßliches Material bekannt ist, welches geeignet wäre, eine Verdrehung eines solchen Abstandhalters um die Achse des Bewehrungsstahls herum zu verhindern, bleibt als einzige verläßliche Lösung für die Anbringung an einem Einzelstab die Gestaltung des Abstandhalters als Rad bzw. Scheibe. Solche scheibenförmigen Abstandhalter sind fast ausschließlich aus Kunststoff hergestellt. Da Kunststoff als Werkstoff für Abstandhalter mit erheblichen betontechnologischen Nachteilen behaftet ist, welche in manchen Fällen dessen Einsatz bei gewissenhafter Vorgangsweise verbieten, wurde schon lange nach Lösungen gesucht, scheibenförmige Abstandhalter aus einem zementgebundenen Werkstoff herzustellen und mit geeigneten Haltevorrichtungen zu versehen. Ein Beispiel hierfür ist in der AT-PS 334 597 beschrieben.
In der Praxis hat sich herausgestellt, daß der Schlitz für das Aufschieben des Abstandhalters auf den Bewehrungsstahl zwangsläufig auf Formen führt, welche bei zementgebundenen Materialien eine Bruchgefahr nicht ausschließen können.
Um eine Verdrehung der Abstandhalter um die Stabachse zu verhindern und betontechnologisch günstige Materialien verwenden zu können, wurden daher Abstandhalter mit zwei Stahlklemmen entwickelt, die am Kreuzungspunkt einzelner Bewehrungsstäbe oder geschweißten Baustahlmatten angebracht werden. Die Anbringung erfordert je nach Type einige Geschicklichkeit und manchmal auch einen gewissen Zeitaufwand, wenn das Auf schnappen nicht gleich beim ersten Versuch gelingt Ferner ist ebenfalls typenabhängig der Sitz dieser Doppelkammer-Abstandhalter oft nicht sehr sicher.
Aufgabe der Erfindung ist es, das Aufschnappen eines Abstandhalters auf die Kreuzungsstelle zweier Bewehrungsstähle tatsächlich mit Sicherheit und ohne Probieren innerhalb kürzester Zeit zu ermöglichen, wobei ein sicherer und möglichst ein ungewolltes Abziehen in jeder Richtung verhindernder Sitz erreicht werden soll.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Abstandhalter erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Federelemente zum ersten Bewehrungsstab hin vorzugsweise im wesentlichen senkrecht verlaufende, entgegengesetzt zueinander ausgerichtete Halteabschnitte und diesen Stab zumindest teilweise umfassende Ausbuchtungen aufweisen, von welchen Ausbuchtungen im wesentlichen gerade, vom Grundkörper wegweisende und entgegengesetzt zur Richtung der Ausbuchtungen auseinanderlaufende Teilstücke ausgehen, die Federelemente auf derselben Seite des Grundkörpers, insbesondere der Auflagefläche und über diese Seite wegstehend vorgesehen sind und beim Aufschnappen auf diesen Stab in entgegengesetzter Richtung ausfedem, sodaß der Abstandhalter senkrecht zur Bewehrungsebene aufsetzbar ist
Der Sitz dieses Abstandhalters ist weitestgehend sicher. Die Bewegungsrichtung beim Aufsetzen ist von vorne auf die Kreuzungsstelle zu, d. h. senkrecht zur Bewehrungsebene, und ein Abziehen in Gegenrichtung ist durch Formschluß praktisch unmöglich. Ebenso ist ein Abziehen in einer zur Bewehrungsebene parallelen Richtung aufgrund der auf entgegengesetzten Seiten des Abstandhalters befindlichen Federelemente verhindert
Beim Aufschieben des erfindungsgemäßen Abstandhalters auf die Stahlbewehrung liegt einer der Bewehrungsstäbe parallel zu den Federelementen, während der kreuzende Bewehrungsstab die vom Grundkörper wegweisenden und entgegengesetzt zur Richtung der Ausbuchtungen auseinanderlaufenden Teilstücke auseinanderdrückt sodaß die beiden Federelemente in entgegengesetzte Richtung ausfedem. Anschließend federn die Federelemente wieder in ihre Ausgangsstellung zurück und umfassen mit ihren Halteabschnitten den obenliegenden Bewehrungsstab.
Wenn die Federelemente gemäß einem zusätzlichen Merkmal der Erfindung in Richtung des ersten Bewehrungsstabes einen Mindestabstand voneinander aufweisen, der den Wert des Durchmessers einen den ersten Bewehrungsstab kreuzenden zweiten Bewehrungsstab entspricht müssen die Federelemente nicht auch in einer zweiten Richtung ausfedem, sodaß das Aufschieben trotz gleich« Haltewirkung einfach« möglich ist
Um die Haltewirkung des «findungsgemäßen Abstandhalters zu verbessern, kann weiters vorgesehen sein, daß die Ausbuchtungen allenfalls auch Teile der Halteabschnitte einander in Richtung des ersten Bewehrungsstabes gesehen, überschneiden und/oder die Ausbuchtungen der Federelemente dem Umfang des ersten Bewehrungsstabes über einen Bereich folgen und somit eine kraft- und formschlüssige Verbindung mit diesem herstellen.
Die Form der Halteabschnitte ist in weitem Bereich variabel, wobei jedoch zur sicheren Erzielung der gewünschten Haltewirkung der Federelemente gemäß einem weiteren Merkmal d« Erfindung vorgesehen sein soll, daß die Federelemente mit ihren die Ausbuchtungen umfassenden Halteabschnitten derart entgegengesetzt zueinander ausg«ichtet am Grundkörper vorgesehen sind, daß sich die jeweiligen Halteabschnitte in ihrer Projektion auf eine gemeinsame senkrecht zur Richtung des ersten Bewehrungsstabes v«laufenden Ebene, die ebenfalls zusammen mit der Auflagefläche zu einer den ersten Bewehrungsstab in einem Umfangsb«eich von -2-
AT397402B mehr als 180° umschließenden Halteöffnung ergänzen.
Vorzugsweise sind gemäß einem zusätzlichen Merkmal der Erfindung wenigstens zwei Federelemente von wenigstens einem Formkörper aus elastischem Material, vorzugsweise aus Kunststoff, gebildet
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform ist jedes Federelement jeweils von einem eigenen Formkörper gebildet, wobei vorzugsweise die die beiden Federelemente bildenden Formkörper identisch sind.
Diese letztere Variante bietet natürlich in der Herstellung einen großen Vorteil, da zusätzlich zum Grundkörper des Abstandhalters nur ein zusätzlicher Bauteil mit einer vorgegebenen Form angefertigt werden muß. Je zwei dieser gleichartigen Formkörper werden in entgegengesetzte Richtung orientiert auf den Grundkörper des Abstandhalters aufgebracht. Ein besonderer Vorteil des Abstandhalters mit Federelementen aus Formkörpem aus elastischem Material besteht darin, daß beim Extrudieren des jeweiligen Grundkörpers des Abstandhalters die als Formkörper vorgefertigten Federelemente automatisch zugeführt und mit ihren zur Verbindung mit dem Grundkörper dienenden Bereichen in das noch weiche, d. h. nicht ausgehärtete Material des Grundkörpers eingedrückt werden können.
Zu diesem Zweck weist der wenigstens eine die Federelemente bildende Formkörper gemäß einem zusätzlichen Merkmal wenigstens einen Basisabschnitt mit zumindest einem angeformten Verarikerungs-element auf, das in das Material des Basiskörpers eingreift und dort verankert ist
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden anhand eines nicht einschränkenden Ausführungsbeispieles und unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert Dabei zeigt die Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Abstandhalter in Seitenansicht Fig. 2 den Abstandhalter der Fig. 1 in einer zweiten Seitenansicht und Fig. 3 zeigt in einer Seitenansicht einen Formkörper zur Verwendung als Federelement beim erfindungsgemäßen Abstandhalter.
In den Fig. 1 und 2 bezeichnet (1) den Grundkörper des Abstandhalters. Vorzugsweise besteht dieser Grundkörper aus zementgebundenem Material, beispielsweise Faserbeton, Beton od. dgl., um betontechnologische Nachteile, wie sie etwa bei Kunststoffmaterialien auftreten können, zu vermeiden. Die Form des Grundkörpers (1) ist in weitem Rahmen variabel, doch hat sich eine "schildförmige" Ausführung als günstigste Lösung erwiesen. Auf der Seite des Grundkörpers, dar derjenigen Bewehrungslage zugekehrt ist, an der er befestigt wird, weist der besagte Grundkörper (1) eine ebene Auflagefläche (2) für einen Bewehrungsstab (5) auf. Schließlich sind zwei Federelemente (6A), (6B) vorgesehen, die den Abstandhalter an dem oberhalb des Stabes (5) liegenden Bewehrungsstab (3) festklemmen. Gleich den bekannten Abstandhaltem sind diese beiden Federelemente (6A), (6B), in Richtung des osten Stabes (3) gesehen, vorzugsweise um einen Mindestabstand vom Wert des Durchmessers des zweiten Stabes (5) voneinander beabstandet. Neuerungsgemäß weist nun jedes der Federelemente (6A) bzw. (6B) einen im wesentlichen senkrecht zum ersten Bewehrungsstab verlaufenden Haiteabschnitt (9A), (9B) mit je einer, diese Abschnitte begrenzenden Ausbuchtung (7A) bzw. (7B) auf. Die besagten Ausbuchtungen (7A), (7B) sind entgegengesetzt zueinander ausgerichtet und umfassend nach der Anbringung zumindest teilweise den ersten Bewehrungsstab (3) zur Bildung einer kraft- und teilweise formschlüssigen Verbindung. Ausgehend von den Ausbuchtungen (7A), (7B) ist weiters je ein im wesentlichen gerades und vom Grundkörper (1) wegweisendes Teilstück (8A) bzw. (8B) vorgesehen, welche Teilstücke in Form eines "V” auseinanderlaufend angeordnet sind. Die Federelemente (6A) und (6B) sind auf derselben Seite des Grundköipers (1) befestigt, nämlich an der Auflagefläche (2) für den Bewehiungsstab (5) und ragen über diese Fläche (2) hinaus. Sie federn beim Aufschnappen auf den besagten Stab (3) in entgegengesetzter Richtung aus. Durch die Kombination dieser Merkmale ist der neuerungsgemäße Abstandhalter senkrecht zur Bewehrungsebene leicht und mit einer Hand sicher anbringbar. Dabei werden die Federelemente (6A) bzw. (6B) durch den osten Bewehrungsstab (3) in entgegengesetzter Richtung auseinandogedrückt Ins der Stab an den Ausbuchtungen (7A) und (7B) vorbei ist, worauf die Federelemente in die Ausgangsstellung (in den Zeichnungen dargestellt) zurückfedem und die Ausbuchtungen (7A) und (7B) den Stab (3) zumindest teilweise umfassen und somit den Abstandhalter am Kreuzungspunkt der Stäbe (3) und (5) festklemmen. Do zweite Bewehrungsstab (5) wurde dabei vorher zwischen die Federelemente (6A), (6B) gelegt oder kommt, wenn o mit dem ersten Stab voschweißt ist, beispielsweise im Fall von Baustahlmatten od. dgl., automatisch beim Aufsetzen des Abstandhalters auf die Auflagefläche (2) zu liegen.
Wie in den Fig. 1 und 2 zu erkennen ist, sind die zwei Federelemente (6A) und (6B) über der oboen Seite (2) des Grundkörpers (1) vorstehend im Material des Grundkörpers (1) verankert. Die beiden Federelemente (6A) und (6B) sind vorzugsweise aus Kunststoff gefertigte Formteile, die jeweils einen leistenartigen Basisabschnitt (13) mit angeformten und im Material des Grandkörpers (1) verankerten Befestigungsnasen (14) sowie einen auf do gegenüberliegenden Seite des Basisabschnittes (13) angeformten Halteabschnitt (9A), (9B) aufweisen. Der Halteabschnitt (9A), (9B) ist bei der dargestellten Ausführungsform jeweils hakenartig ausgeführt bzw. kreisbogenförmig gekrümmt, und zwar ausgehend vom Basisabschnitt (13) über einen Winkelbereich etwas größer als 180°.
Wie insbesondere die Fig. 2 zeigt, sind die beiden Federelemente (6A) und (6B) an der Seite (2) des Grundkörpers (1) so befestigt, daß diese Federelemente insbesondere auch bezüglich ihres Halteabschnittes (9A), (9B) jeweils in einer Ebene im wesentlichen senkrecht zur Seite (2) sowie parallel und im Abstand voneinander angeordnet sind. Der Abstand, den die beiden Federelemente (6A) und (6B) voneinander aufweisen, ist gleich oder etwas größer als der Durchmesser des Bewehrungsstabes (5). Weiterhin sind die beiden -3-

Claims (13)

  1. AT 397 402 B Federelemente (6A) und (6B) so befestigt, daß sie mit der offenen Seite des hakenförmigen oder bogenförmig gekrümmten Halteabschnittes (9A), (9B) nach entgegengesetzten Seiten weisen, d. h. entgegengesetzt zueinander ausgerichtet sind. Die beiden Halteabschnitte (9A), (9B) ergänzen sich somit in eins· Projektion auf eine gemeinsame, parallel zur Zeichenebene der Fig. 1 verlaufende Ebene zu einer geschlossenen Halteöffhung (10), deren Durchmesser bei der dargestellten Ausführungsform im wesentlichen der Summe der Durchmesser der Bewehrungsstäbe (3) und (5) entspricht. Jedes Federelement (6A) bzw. (6B) besitzt weiterhin ein geradliniges Teilstück (8A), (8B), welches sich an das dem Basiskörper (13) entfemtliegende Ende des Halteabschnittes (9A)_, (9B) anschließt und mit dem zugehörigen Halteabschnitt (9A), (9B) in einer gemeinsamen Ebene liegt. Am Übergangsbereich zwischen dem Halteabschnitt (9A), (9B) und dem bei der dargestellten Ausführungsform geradlinig ausgebildeten Teilstück (8A), (8B) bildet das jeweilige Federelement eine Nase bzw. Ausbuchtung (7A), (7B) und zwar dadurch, daß dort wiederum das Federelement (6A), (6B) eine zur Krümmung des Halteabschnittes (9A), (9B) entgegengesetzte Krümmung aufweist, sodaß jedes Federelement (6A) bzw. (6B) im Verlauf "Teilstück (8A), (8B) - Ausbuchtung (7A), (7B) - Halteabschnitt (9A), (9B)n eine in etwa S-förmige Formgebung besitzt Die Fig. 1 und 2 zeigen den am Kieuzungspunkt der beiden Bewehrungsstäbe (3) und (5) befestigten Abstandhalter. Der Bewehrungsstab (5) ist dabei zwischen den beiden Federelementen (6A) und (6B) mit seiner Längserstreckung parallel zur Ebene dieser Federelemente angeordnet und liegt gegen eine Anlage- bzw. Auflagefläche des Abstandhalters an. Diese rinnenartige Auflagefläche ist von den beiden Basisabschnitten (13) und dem dazwischen liegenden Teilbereich der Seite (2) gebildet Der Bewebrungsstab (3) liegt mit Abstand von der Seite (2) und wird von den beiden Halteabschnitten (9A), (9B) umgriffen. In da beschriebenen Weise ist der Abstandhalter verdrehungssicher an dem Kreuzungspunkt der beiden Bewehrungsstäbe (3) und (5) gehalten. Die Ausbuchtungen (7A) und (7B) überschneiden einander, in Richtung des ersten Bewehrungsstabes (3) gesehen. Dadurch wird die Verbindung und der Sitz des Abstandhalters noch sicherer und ein unbeabsichtigtes Abziehen vom Stab ist kaum mehr möglich. Zusätzlich sind bei der dargestellten Ausführungsform die Federlemente (6A) und (6B) derart ausgeführt, daß die Ausbuchtungen (7A), (7B) der Halteabschnitte (9A), (9B) dem Umfang des ersten Bewehrungsstabes (3) über einen Bereich folgen und somit eine kraft- und formschlüssige Verbindung mit diesem hersteilen. Die Federelemente (6A), (6B) bilden zwischen einander, d. h. vorzugsweise zwischen den Halteabschnitten (9A), (9B) bzw. den Basisabschnitten (13) eine Auflagefläche für den Bewehrungsstab (5) in Form einer sich in der zweiten Achsrichtung erstreckenden Nut oder nutenartigen Ausnehmung. Wenigstens ein Basisabschnitt begrenzt dabei die nuten- oder rinnenartige Auflagefläche seitlich. Die wenigstens zwei am Abstandhalter vorgesehenen Federelemente (6A), (6B) sind vorzugsweise von wenigstens einem Formkörper aus elastischem Material, vorzugsweise aus Kunststoff, gebildet. In Fig. 3 ist eine besonders vorteilhafte Variante für ein Federelement dargestellt, wobei jedes Federelement (6A), (6B) jeweils von einem eigenen Formkörper gebildet ist, und vorzugsweise die die beiden Federelemente (6A), (6B) bildenden Formkörper identisch sind. Einen derartigen Formkörper stellt die Fig. 3 in Seitenansicht dar. Dabei ist auch zu erkennen, daß der wenigstens eine die Federelemente bildende Formkörper wenigstens einen Basisabschnitt (13) mit angeformten Verankerungselementen (14) aufweist, die, wie bereits beschrieben, in das Material des Basiskörpers eingreifen und dort verankert sind. Auf der den Verankerungselementen (14) entgegengesetzten Seiten des Basisabschnittes (13) befindet sich der jeweilige Halteabschnitt (9A), (9B) mit der Ausbuchtung (7A), (7B) und dem geraden Abschnitt (8A), (8B). Die Halteabschnitte (9A), (9B) sind dabei allgemein von jeweils einem gekrümmten Abschnitt gebildet. Die Halteabschnitte (9A), (9B) der Federelemente (6A), (6B) können von jeweils einem schräg zur Seite (2) des Grundkörpers (1) verlaufenden Abschnitt gebildet sein. PATENTANSPRÜCHE 1. Abstandhalter für Stahlbetonbewehrungen, bestehend aus einem Grundkörper, vorzugsweise aus zementgebundenem Material, umfassend zumindest eine ebene Auflagefläche für einen Bewehrungsstab, allenfalls eine vorzugsweise senkrecht zu diesem Stab verlaufende Nut in besagter Auflagefläche für einen zweiten, den ersten Stab kreuzenden Bewehrungsstab, sowie lediglich zwei, den Abstandhalter an einem der Stäbe festklemmenden Federelementen, welche voneinander, in Richtung eines Stabes gesehen, einen Minimalabstand vom Wert des Durchmessers des zweiten Stabes aufweisen und bezüglich beider Stäbe auf einander gegenüberliegenden Seiten angeordnet sind, wobei die Federelemente zu einem der Stäbe hin vorzugsweise im wesentlichen senkrecht zulaufende, entgegengesetzt zueinander ausgerichtete und diesen Stab nach der Anbringung zumindest teilweise umfassende Halteabschnitte und daran anschließende Ausbuchtungen aufweisen, von welchen im wesentlichen gerade, vom Grundkörper wegweisende und entgegengesetzt zur -4- AT397402B Richtung der Ausbuchtungen auseinanderlaufende Teilstücke ausgehen, sodaß die Federelemente beim Aufschnappen auf den Stab in entgegengesetzte Richtung ausfedem und der Abstandhalter senkrecht zur Bewehrungsebene am Kreuzungspunkt zweier Stäbe aufsetzbar ist, gemäß der AT-PS ...(Al 166/90), dadurch gekennzeichnet, daß sich die jeweiligen Halteabschnitte (9A, 9B) der Federelemente (6A, 6B) in ihrer Projektion auf eine gemeinsame, senkrecht zur Richtung des ersten Bewehrungsstabes (3) verlaufenden Ebene, gegebenenfalls zusammen mit der Auflagefläche (2), zu einer den ersten Bewehrungsstab (3) in einem Umfangsbereich von mehr als 180° umschließenden Halteöffnung (10) ergänzen.
  2. 2. Abstandhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federelemente (6A, 6B) in Richtung des ersten Stabes (3) einen Mindestabstand voneinander aufweisen, der dem Wert des Durchmessers eines den ersten Bewehrungsstab (3) kreuzenden zweiten Bewehrungsstabes (5) entspricht.
  3. 3. Abstandhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbuchtungen (7A, 7B), allenfalls auch Teile der Halteabschnitte (9A, 9B), einander in Richtung des ersten Bewehrungsstabes (3) gesehen, überschneiden.
  4. 4. Abstandhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbuchtungen (7A, 7B) der Federelemente (6A, 6B) dem Umfang des ersten Bewehrungsstabes (3) über einen Bereich folgen, und somit eine kraft- und formschlüssige Verbindung mit diesem herstellen.
  5. 5. Abstandhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federelemente (6A, 6B) mit ihren die Ausbuchtungen (7A, 7B) umfassenden Halteabschnitten (9A, 9B) derart entgegengesetzt zueinander ausgerichtet am Grundkörper (1) vorgesehen sind, daß sich die jeweiligen Halteabschnitte (9A, 9B) in ihrer Projektion auf eine gemeinsame, senkrecht zur Richtung des ersten Bewehrungsstabes (3) verlaufenden Ebene gegebenenfalls zusammen mit der Auflagefläche (2) zu einer den ersten Bewehrungsstab (3) in einem Umfangsbereich von mehr als 180° umschließenden Halteöffnung (10) ergänzen.
  6. 6. Abstandhalter nach Anbruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Federelementen (6A, 6B) die Auflagefläche für den sich in der zweiten Achsrichtung erstreckenden zweiten Bewehrungsstab (5) gebildet ist.
  7. 7. Abstandhalter nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Federelemente (6A, 6B) zwischen sich eine Auflagefläche in Form einer sich in der zweiten Achsrichtung erstreckenden Nut oder nutenartigen Ausnehmung bilden.
  8. 8. Abstandhalter nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens zwei Federelemente (6A, 6B) von wenigstens einem Formkörper aus elastischem Material, vorzugsweise Kunststoff, gebildet sind.
  9. 9. Abstandhalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Federelement (6A, 6B) jeweils von einem eigenen Formkörper gebildet ist, wobei vorzugsweise die die beiden Federelemente bildenden Formkörper identisch sind.
  10. 10. Abstandhalter nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der wenigstens eine, die Federelemente bildende Formkörper wenigstens einen Basisabschnitt (13) mit zumindest einem angeformten Verankerungselement (14) aufweist, das in das Material des Basiskörpers (1) eingreift und dort verankert ist.
  11. 11. Abstandhalter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der wenigstens eine Basisabschnitt (13) die nuten- oder rinnenartige Auflagefläche seitlich begrenzt.
  12. 12. Abstandhalter nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteabschnitte (9A, 9B) der Federelemente (6A, 6B) jeweils von wenigstens einem schräg zu der Seite (2) des Grundköipers (1) verlaufenden Abschnitt gebildet sind.
  13. 13. Abstandhalter nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteabschnitte (9A, 9B) von jeweils einem gekrümmten Abschnitt gebildet sind. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen -5-
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