AT397004B - Ankerlagerung für ein elektromechanisches relais - Google Patents
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Description
AT 397 004 B
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ankerlagerung für ein elektromechanisches Relais mit einem auf einer Jochschneide gelagerten und durch eine Lagerfeder gegen die Jochschneide gehaltenen Winkelanker, wobei die Lagerfeder an der Außenseite des Winkelankers an diesem angreift und mit ihrem einen, U-förmig ausgebildeten und dem Joch zugekehrten Ende in Ausnehmungen desselben eingreift und in diesen lösbar 5 formschlüssig gehalten ist, wobei der Anker zwischen den Schenkeln des jochseitigen Endes der Lagerfeder hindurchgeführt ist.
Ein derartiges Relais wurde durch das DE-GM 1 940 185 bekannt, wobei eine aus Draht gebogene, im wesentlichen U-förmige Feder verwendet wird, deren freie Schenkelenden abgewinkelt sind und in Vertiefungen des Joches eingreifen. Dabei ergibt sich jedoch der Nachteil, daß die Feder erst nach dem 10 Montieren des Ankers eingesetzt werden kann, wodurch sich entsprechende Schwierigkeiten ergeben.
Weiters wurde eine Ankerlagerung durch die DE-AS 2 558 065 bekannt, bei der an dem Steg des U-förmigen Endes der Lagerfeder ein im wesentlichen C-förmiger Teil vorhanden ist, an dem die Lagerfeder einstöckig angeschlossen ist, der mit seinem freien Ende außen an dem Winkelanker anliegt. Dabei durchsetzt dieser C-förmige Teil der Lagerfeder eine Ausnehmung des Ankers. 15 Bei dieser Lösung ergibt sich allerdings der Nachteil, daß der C-förmige Abschnitt der Lagerfeder durch die Öffnung des Winkelankers hindurchgefädelt werden muß, wobei zuerst der Anker auf die Jochschneide aufgesetzt und danach die Feder eingefädelt werden muß, sodaß sich eine reichlich umständliche Montage ergibt Außerdem ergibt sich für die Lagerfeder ein relativ komplizierter Zuschnitt, der an mehreren Stellen gebogen werden muß, was insbesondere bei einem Federmaterial entsprechend aufwendig ist und zu erheblichen 20 Abweichungen innerhalb einer Serie führt. Letzteres bedingt aber wieder einen entsprechend hohen Justieraufwand bei den mit einer solchen Ankerlagerung versehenen Relais.
Ziel der Erfindung ist es diese Nachteile zu vermeiden und eine Ankerlagerung der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, die eine einfache und rasche Montage des Winkelankers und der Lagerfeder ermöglicht Außerdem soll die Lagerfeder auch einfach und mit nur geringer Streuung herstellbar sein. 25 Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die, für jeden Schenkel des jochseitigen Endbereiches der Lagerfeder vorgesehenen wenigstens zwei Anlageflächen des Joches jeweils an einer anderen von zwei einander gegenüberliegenden, Begrenzungsflächen der Schenkel der Lagerfeder anliegen.
Damit ist sichergestellt daß die Lagerfeder zwischen den Anlageflächen des Joches gehalten wird. Bei der Montage kann daher die Lagerfeder in das Joch bzw. dessen Ausnehmungen eingeschöben werden und danach der 30 Winkelanker zwischen die Schenkel der Lagerfeder eingeschoben werden, wobei die Lagerfeder von selbst mit genügender Festigkeit im Joch gehalten wird.
Weiters ergibt sich durch diese Maßnahmen der Vorteil, daß es auf sehr einfache Weise möglich ist den Anker und die Lagerfeder zu montieren. Dabei kann der Winkelanker einfach zwischen die Schenkel der Lagerfeder eingeschoben werden, sodaß bei der Montage keine der Teile separat gehalten werden müssen. 35 Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Schenkel der Lagerfeder an deren einander zugekehrten Begrenzungen Ausnehmungen aufweisen, deren Kanten das Joch umgreifen und an der Jochoberseite und der Jochunterseite anliegen.
Auf diese Weise ergibt sich ein sehr einfach» Zuschnitt der Lagerfeder, bei der nur wenige Biegung»» oder Knicke zur Erzielung der gewünschten Spannung erforderlich sind. Dadurch ergeben sich aber auch nur 40 entsprechend geringe Unterschiede innerhalb einer Herstellungsserie, wodurch sich bei den mit einer solchen Ankerlagerung versehenen Relais nur ein geringer Justieraufwand ergibt
Um die Lagerfeder besonders rasch und präzise montieren zu können, kann weiters vorgesehen sein, daß an der Jochober- und -Unterseite Rasten für an den einander zugekehrten Kanten der Ausnehmungen in den Schenkeln der Lagerfeder angeordnete Vorsprünge vorgesehen sind, in welche die Vorsprünge einschnappbar 45 sind. Damit wird ein entsprechend genau definierter Sitz der Lagerfeder sichergestellt
Weiters kann vorgesehen sein, daß die Ausnehmungen zur Aufnahme der Schenkel der Lagerfeder durch Durchbrüche gebildet sind, in die die Schenkel der Lagerfeder eingreifen, welche Schenkel die Jochober- und -Unterseite mittels mindestens zweier Vorsprünge übergreifen, wobei die freien Enden der Schenkel gegebenenfalls geschlitzt ausgebildet sind. 50 Bei dieser Ausbildung ergibt sich ein besonders präziser Sitz der Lagerfeder, wobei die Durchbrüche in Form von der Materialstärke der Lagerfeder entsprechenden Schlitzen ausgebildet sein können. Dabei ergibt sich bei einer Schlitzung der Schenkelenden der Vorteil, daß diese leichter in die Durchbrüche eingeschoben werden können.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher »läutert Dabei zeigen: 55 Fig. 1,2 und 3 ein Relais mit einer erfindungsgemäßen Ank»lag»ung in Auf-, Grund- und Seitenriß,
Fig. 4 das Detail (a) in Fig. 1 in vergrößerter perspektivischer Darstellung,
Fig. 5 und 6 weit» Ausgestaltungen des jochseitigen Endes der Lagerfeder, und
Fig. 7 und 8 verschiedene Ausgestaltungen des ankerseitigen Endes d» Lagerfeder.
Wie aus den Fig. 1 bis 3 zu »sehen ist liegt der Winkelank» (2) auf der Schneide des Joches (1) auf und wird 60 durch die Lagerfeder (3) gegen die Jochschneide gedrückt gehalten. Dabei liegt das ankerseitige Ende der Lagerfeder völlig frei auf dem Winkelank» (2) auf. Um den Ank» (2) in seiner seitlichen Lage zu stabilisieren kann die Lagerfeder, wie aus der Fig. 8 zu ersehen ist in einer Vertiefung (6) des Winkelahkers (2) auf liegen. -2-
Claims (4)
- AT397 004B Die seitliche Stabilisierung des Winkelankers (2) kann auch dadurch erreicht werden, daß das ankerseitige freie Ende der Lagerfeder etwa in der in Fig. 1 mit Detail (B) bezeichneten Stelle in einer im Winkelanker vorgesehenen Kerbe sitzt Die Anlage des ankerseitigen Endes der Lagerfeder kann aber auch, wie dies in der Fig. 7 angedeutet ist, linien- oder punktförmig erfolgen, wobei die Auflage über eine noppenartige Erhebung (7) erfolgt. Das jochseitige Ende der Lagerfeder ist U-förmig gestaltet dessen Schenkel (3’), (3") in seitlichen Ausnehmungen (4), (5) gehalten sind, wobei die Lagerfeder in diesen Ausnehmungen eingespannt ist wie dies aus der Fig. 1 in dem mit ("A") bezeichneten Bereich zu ersehen ist Wie aus der Fig. 2 zu ersehen ist, durchsetzt der Winkelanker (2) die durch das Joch (1), die Schenkel (3'), (3") und den diese Schenkel verbundenen Steg der Lagerfeder (3) gebildete Öffnung. Dadurch ist es möglich die Lagerfeder (3) auf das Joch (1) aufzustecken und danach den Winkelanker unter Überwindung der Kraft der Lagerfeder in diese Öffnung einzustecken, wobei die an dem montierten Anker zur Anlage kommende Zunge der Lagerfeder (3) gespannt wird und den Winkelanker (2) gegen die Jochschneide drückt Die die Schenkel (3'), (3") aufnehmenden Ausnehmungen (4) des Joches (1) sind von der Jochober- zur Jochunterseite durchgehend ausgebildet An diese schließen sich seichtere, an der Jochoberseite angeordnete Ausnehmungen (5) an, die in einer etwa der Materialstärke der Lagerfeder (3) entsprechenden Breite in die Ausnehmungen (4) hineinreichen. Die Tiefe der Ausnehmungen (5) entspricht etwa der Tiefe von Ausnehmungen (19) in den Schenkeln (3*), (3") an deren einander zugekehrten Seiten (Fig. 4 und 5). Wie ebenfalls aus den Fig. 4 und 5 zu ersehen ist, ragen die Schenkel (3', 3”) an der Unterseite des Joches (1) vor und hintergreifen das Joch (1) mit den Vorsprüngen (12). Dadurch kommt es zu einer Klemmung der Lagerfeder nach deren Aufstecken auf das Joch, wobei aber diese Verbindung stets lösbar bleibt. Da die durchgehenden Ausnehmungen (4) in einem etwa der Stärke der Lagerfeder (3) entsprechenden Ausmaß in die an der Oberseite des Joches (1) angeordneten Ausnehmungen (5) hineinragen, stellen die dadurch entstehenden Begrenzungsflächen (9) der Ausnehmungen (5) und die Begrenzungsflächen (8) der Ausnehmungen (4) Flächen dar, an denen die Schenkel (3'), (3") der Lagerfeder (3) mit deren Begrenzungsflächen (10), (11) zur Anlage kommen. Diese Flächen (8) bzw. (9) bilden ein Widerlager für die Lagerfeder (3). An dem Vorsprung (12) eines jeden Schenkels der Lagerfeder und der diesem gegenüberliegenden bzw. diesem zugekehrten Kante (13) der Ausnehmungen (19) können, wie in Fig. 5 dargestellt ist, einander zugekehrte Vorsprünge (15) angeordnet sein. Diese greifen im montierten Zustand der Lagerfeder (3) in an der Jochober- und -Unterseite angeordnete Rasten (14) ein, wodurch sich eine verbesserte Fixierung der Lagerfeder an dem Joch (1) ergibt In Hg. 6 ist eine weitere Variante der Ausbildung der Enden der Schenkel der Lagerfeder (3) dargestellt. Bei dieser sind die Jochober- und -Unterseite übergreifenden Vorsprünge (17), (18) vorgesehen, wobei die freien Enden der Schenkel (3'), (3") in Durchbrüche des Joches (1) eingreifen. Diese sind im wesentlichen schlitzförmig ausgebildet, wobei deren Querschnitt im wesentlichen dem Querschnitt der Schenkel der Lageifeder entspricht. Dabei sind diese Enden mit einem Schlitz versehen, um ein Einschieben der Schenkelenden in die Schlitze bzw. Durchbrüche (16) des Joches zu ermöglichen. Wie insbesondere aus den Fig. 1 und 2 zu ersehen ist weist die Lagerfeder (3) einen sehr einfachen Zuschnitt auf und erfordert lediglich die Anbringung weniger und in einem Afbeitsgang anbringbaier Knicke um die nötige Spannung zu erhalten. PATENTANSPRÜCHE 1. Ankerlagerung für ein elektromechanisches Relais mit einem auf einer Jochschneide gelagerten und durch eine Lagerfeder gegen die Jochschneide gehaltenen Winkelanker, wobei die Lagerfeder an der Außenseite des Winkelankers an diesem angreift und mit ihrem einen, U-förmig ausgebildeten und dem Joch zugekehrten Ende in Ausnehmungen desselben eingreift und in diesen lösbar formschlüssig gehalten ist, wobei der Anker zwischen den Schenkeln des jochseitigen Endes der Lagerfeder hindurchgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die für jeden Schenkel (3', 3") des jochseitigen Endes der Lagerfeder (3) vorgesehenen wenigstens zwei Anlageflächen des Joches (8, 9) jeweils an einer anderen von zwei einander gegenüberliegenden Begrenzungsflächen (10,11) der Schenkel der Lagerfeder (3) anliegen.
- 2. Ankerlagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (3',3") der Lagerfeder (3) an deren einander zugekehrten Begrenzungen Ausnehmungen (19) aufweisen, deren Kanten das Joch (1) umgreifen und an der Jochoberseite und der Jochunterseite anliegen. -3- AT397004B
- 3. Ankerlagerung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Jochober- und -Unterseite Rasten (14) für an den einander zugekehrten Kanten der Ausnehmungen (19) in den Schenkeln (3*, 3") der Lagerfeder (3) angeordnete Vorsprünge (15) vorgesehen sind, in welche die Rasten (14) einschnappbar sind.
- 4. Ankerlagerung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen zur Aufnahme der Schenkel (3', 3") der Lagerfeder (3) durch Durchbrüche (20) gebildet sind, in die die Schenkel der Lagerfeder (3), welche Schenkel (3', 3") die Jochober- und -Unterseite mittels mindestens zweier Vorsprünge (17,18) übergreift, wobei die freien Enden der Schenkel (3', 3") gegebenenfalls geschlitzt ausgebildet sind. 10 Hiezu 3 Blatt Zeichnungen -4-
Priority Applications (3)
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Family
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Family Applications (1)
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Also Published As
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