AT396914B - Hubkipp- oder kippvorrichtung zum entleeren von müllbehältern - Google Patents

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Description

AT 396 914 B
Die Erfindung betrifft eine Hubkipp- oder Kippvorrichtung zum Entleeren von Müllbehältem unterschiedlicher Größe in die Füllöffnung eines Müllsammelfahrzeuges od. dgl., mit einem als Greifer ausgebildeten, den Müllbehälter an dessen oberem Rand erfassenden und einzelne in gegenseitigem Abstand angeordnete Kamm- bzw. Greiferelemente aufweisenden Schüttkamm. Bei einer aus der AT-PS 344.091 bekannten Vorrichtung ist es erforderlich, die Greiferabstände den unterschiedlichen Behältern anzupassen. Nachteilig ist dabei, daß, wenn eine neue Behälterart zum Entleeren dazu kommt, diese Abstände wieder neu aufgeteilt werden müssen bzw. zusätzliche Greifer zu installieren sind. Diese Einrichtung ist sehr teuer und nur unflexibel einsetzbar.
Daher ist es Aufgabe der Erfindung, eine Hubkipp- oder Kippvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, welche einen den jeweiligen Erfordernissen rasch und flexibel anpaßbaren Schüttkamm aufweist. Diese Aufgabe wird vor allem dadurch gelöst, daß die einzelnen Greiferelemente des Schüttkammes scheibenförmig ausgebildet sind, wobei Greiferelemente zusammen mit Distanzelementen auf eine im wesentlichen waagrecht liegende Trägerwelle aufschieb- bzw. radial aufsteckbar sind und mittels gegenüberliegend angeordneter Spannelemente zusammenspannbar sind, und wobei sowohl die Greiferelemente als auch die Distanzelemente gleiche axiale Durchgangsbohrungen aufweisen. Die Bohrung der einzelnen scheibenförmigen Greiferelemente weist bevorzugt federnde Elemente im Berührungsbereich mit der Trägerwelle auf, welche insbesondere als Federzapfen Teil der Greiferelemente sind oder aufvulkanisierte Gummiauflagen aufweisen.
Mit Vorteil können zwei dieser Schüttungskämme in gleicher Ausführung bei einer an sich bekannten geteilten Kammschüttung nebeneinander angeordnet und montiert werden. Ebenso ist es möglich, daß in eine von den Greifer- und den Distanzelementen im zusammengeschraubten Zustand gebildete Bohrung eine waagrecht liegende ein koaxiales zylinderförmiges, zur Identifikation der einzelnen Müllbehälter dienendes elektromagnetisches Feld aussendende Stabantenne eingeschoben werden kann, damit die Müllbehälter, in an sich bekannter Weise am oberen Behälterrand mit einem Eikennungschip ausgerüstet werden können.
Die Vorteile der erfindungsgemäßen Konstruktion liegen vor allem darin, daß jede beliebige Schüttkammkombination bzw. jedes beliebige Kammprofil herstellbar ist, daß eine bestimmte Kammkombination für alle Mfillbehälter dienen kann, daß es dadurch möglich ist, ein Baukastensystem zu entwickeln und zu verwenden. Weiters ergibt sich eine geringere Belastung der Müllgefäße durch eine Aufnahme der Müllgefäße über deren gesamte Breite, es sind auch nachträglich, jederzeit Änderungen möglich, die Distanzen zwischen den einzelnen Aufnahmeelementen können auch nachträglich verändert werden, die Konstruktion ist auch für eine Ringtonnenaufnahme geeignet, an jede Schüttung anbaubar; es ist eine elastische Lagerung der Kammelemente möglich und die Konstruktion besteht nur aus wenigen unterschiedlichen Bauteilen.
Weiters sei noch erwähnt, daß die einzelnen Greiferelemente auch aus unterschiedlich gefärbten Kunststoffplatten herstellbar sind, damit dem Beladepersonal die richtige Position der jeweiligen Müllbehälter leicht angezeigt werden kann, was im Hinblick auf die Behälteridentifikation sowie auf die Verriegelung der Müllbehälter von Bedeutung ist.
Anhand von Zeichnungen soll nun der Erfindungsgegenstand näher definiert werden. Es zeigen; Fig. 1 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Schüttkammes mit der Position des Müllbehälters, Fig. 2 eine Frontansicht eines Schüttkammes, wobei die Kammelemente den gleichen Abstand aufweisen, Fig. 3 eine nach Belieben zusammengesetzte Kammform, Fig. 4 eine axonometrische Darstellung eines Schüttkammes mit den angedeuteten Hubarmen, Fig. 5 eine Konstruktion, bei welcher auch die Behälterverriegelungselemente dargestellt sind, Fig. 6 eine Variante mit kreisförmigen Distanzscheiben, Fig. 7 eine Ausführung, bei welcher die Kammelemente elastisch drehbar gelagert sind, die Figuren 8, 9 und 10 unterschiedliche Ausführungsformen der den Behälter aufnehmenden Kammelemente, die Figuren 11,12,13 und 14 verschiedene Möglichkeiten für die Ausführung der waagrecht liegenden Welle, an welcher die Elemente axial aufgeschoben werden, Fig. 15 eine Ausführung wie der Hubmechanismus ideal integrierbar wäre, die Figuren 16 und 17 in Seitenansicht und in Draufsicht eine Ausführungsform der geteilten Kammschüttung, Fig. 18 eine Ausführung, bei welcher die Kammelemente elastisch drehbar ausgeführt sind, Fig. 19 eine Ausführungsform für ein Behälteridentifikationssystem, Fig. 20 die Anordnung des Datenträgers im Müllbehälter und Fig. 21 ein Kammelement mit zwei verschiedenen Funktionen.
Wie in Fig. 1 erkennbar ist, sind auf einem Formrohr (7) mehrere Greiferelemente (3) axial aufgeschoben, in welche der Behälter (1) eingehängt wird. Der Behälter (1) weist im oberen Bereich eine Randausbildung auf, welche durch Rippen (2a, 2b) gebildet wird, sodaß die Kammelemente in diesem Bereich den Müllbehälter (1) aufnehmen können. Zusätzlich weist der Müllbehälter (1) an seiner Breitseite Verstärkungsrippen (2c, 2d) auf, welche je nach Behälterbreite in unterschiedlichem Abstand angeordnet sind. Fig. 1 zeigt ferner die Konsole (5, 5a), an welche eine Platte (8) angeschweißt ist und welche Montagebohrungen (9a, 9b) aufweist, mittels welcher der gesamte Schüttkamm an der Hubkippeinrichtung befestigbar ist. Damit die Kammkonstruktion fest zusammenhält, ist eine über die gesamte Länge sich erstreckende Spannschraube (6) angeordnet, welche durch die beiden Muttem (6a, 6b) die Konstruktion zusammenhält. Fig. 2 zeigt nun einen erfindungsgemäßen Schüttkamm, wobei ersichtlich ist, daß die Greiferelemente (3) scheibenförmig auf die Achse (7) bzw. auch Trägerrohr genannt, aufgefädelt sind. Zwischen den einzelnen Greiferelementen (3) befinden sich Distanzstücke (4), welche dazu dienen, beliebige Abstände zwischen den einzelnen Greiferelementen (3) zu bilden. -2-
AT396914B
Die gesamte Länge eines Schüttkammes wird nun dadurch gebildet, daß - wenn die Abstände der Greiferelemente (3) konstant sind - die Länge (L) durch die Formel L = n (a + b) + b gebildet wird. In Fig. 2 sind die Abstände (a) der Greiferelemente (3) bzw. die Breite (b) der Greiferelemente (3) derartig definiert, daß der Kamm für sämtliche vorkommenden Behälter geeignet ist Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Summe aus a + b den größten gemeinsamen Teiler aller vorkommenden abstände der Versteifungsrippen (2c, 2d) bildet. Das heißt also, es können die unterschiedlichsten Behälter (1, 10) mit diesem Schüttkamm aufgenommen und entleert werden. Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform wie die Greiferelemente (3) so wie die Distanzelemente (4) angeordnet werden können, sodaß es auch möglich ist, Blockkonstruktionen (11a, 11b, 11c, lld) zu bilden, sodaß die gleiche Profilform entsteht wie bei den bisher ausgeführten Schüttkämmen. Der Schüttkamm ist über die beiden Konsolen (5,5a) mit einem Trägerblech (8) verbunden, welches seinerseits an der Hubkippvor-richtung angeschraubt wird. Fig. 4 zeigt eine axonometrische Darstellung des erfindungsgemäßen Schüttkammes (12). Stimseitig ist dabei ein an der Trägerwelle (7) angeschweißtes Laschenblech (6c) sichtbar, welches im oberen Teil eine Bohrung aufweist, durch welche die durchgehende Spannschraube (6) geschoben wird und von beiden Seiten festklemmbar ist Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher zusätzlich zu den Greiferelementen (3a) Verriegelungselemente (15) eingeklemmt werden können, welche ebenfalls nur annähernd die Dicke der Greiferelemente (3a) bzw. der Distanzstücke (4a) aufweisen. Wird dabei der Behälter (1) aufgenommen und während des Entleerens in eine im wesentlichen waagrechte Position gebracht, schiebt sich der Behälter (1) in Richtung Verriegelungselement (15) und kann beim weiteren Kippen bzw. Entleeren nicht aus dem Schüttkamm herausfallen. Fig. (6) zeigt eine Ausführungsform, bei welcher als Verbindungsachse eine Vierkantwelle (7b) dient, an welcher sämtliche Elemente axial aufgeschoben werden können. Die Distanzstücke (4b) sind dabei kreisförmig ausgebildet mit einer mittig angeordneten quadratischen Ausnehmung. Die Abstände der Greiferelemente (3b) sind dabei so gewählt, daß die Versteifungsrippen (2c, 2d) jeweils zwischen zwei Greiferelementen (3b) zu liegen kommen. Fig. 7 zeigt eine Ausführung eines elastisch gelagerten Greiferelementes (3c), welche im Bereich der Aufnahme auf der Trägerwelle (7c) einen elastischen Gummiteil (17) aufvulkanisiert aufweist. Damit wird erreicht, daß eine unterschiedliche Belastung der einzelnen Greiferelemente (3c) vermieden wird, nämlich dadurch, daß wenn ein Greiferzahn (3c) stärker belastet wird, dieser nach unten federt und somit die benachbarten Elemente gezwungen werden, eine größere Belastung aufzunehmen. Fig. 8 und 9 zeigen eine Ausführung bei welcher die Greiferelemente (3d) im oberen und unteren Bereich Verbreiterungen aufweisen, sodaß auch hier eine breitere Auflage gegeben ist. Fig. 10 zeigt ein Greiferelement (3e) welches ebenfalls elastisch drehbar um den Punkt (7e) angeordnet ist und wobei nach Aufsetzen des Müllbehälters (1) die Verriegelungsnase (19) über die Behälterkante zu liegen kommt und somit ebenfalls den Behälter am Herausfallen während des Einkippvorganges hindert. Die Figuren (11, 12, 13 und 14) zeigen unterschiedliche Aufnahme- bzw. Konstniktionsmöglichkeiten der Trägerwelle (7f, 7g, 7h, 7i). In Fig. 11 wird dazu eine Paßfeder (20) verwendet; in Fig. 12 eine Vielkeilwelle (7g); in Fig. 13 wird eine Konstruktion gezeigt, bei welcher die Veniegelungselemente (3h) nicht axial aufgeschoben werden müssen, sondern auch in radialer Richtung mittels einer Schnappvorrichtung (23) auf z. B. einer Vierkantwelle (7h) befestigbar sind. Der Vorteil der Ausführung nach Fig.13 ist dabei der, daß die Trägerwelle (7h) nicht herausgezogen werden muß, um ein Element zu wechseln. Fig. 14 zeigt die Ausführung der Trägerwelle (7i) in Form eines Gleichdickes, wodurch eine besonders hohe Festigkeit erzielt werden kann. Fig. 15 zeigt ferner eine Konstruktionsmöglichkeit, bei welcher die Greiferelemente (3f) welche auf eine Welle (7f) aufgeschoben sind und mittels einer Paßfeder (20) gesichert werden, die Trägerwelle (7f) gleichzeitig als Lagerelement für die Hubarme (13) der Schüttvorrichtung dienen können. Das Verbindungselement (24) trägt am unteren Teil ebenfalls einen drehbaren Hubarm (13b) sowie eine untere Auflage (25) für den Müllbehälter (1). Man erspart sich also dabei eine zusätzliche Lagerwelle im oberen Bereich der Schüttung. Fig. 16 zeigt eine Seitenansicht einer gesamten Kippvorrichtung, welche durch insgesamt vier Hubarme (13,13a, 13b, 13c) gebildet wird und welche mittels Hubzylinder (26) hochschwenkbar und durch einen Drehantrieb (27) in den Aufnahmebehälter des Müllsammelfahrzeuges (25) hineinschwenkbar sind. Der Müllbehälter (1) wird dabei von den Greiferelementen (3) aufgenommen und stützt sich im unteren Bereich an der Auflage (22) elastisch ab. Fig. 17 zeigt eine Ausführung, bei welcher zwei Kammschüttungen nebeneinander angeordnet sind und welche gleichzeitig - im verriegelten Zustand - oder auch getrennt voneinander arbeiten können. Die beiden Schüttkämme (28,29) weisen dabei eine Anordnung der Greiferelemente (3) auf, welche über die gesamte Länge den gleichen Abstand aufweisen. Der Abstand (X) der geteilten Kammschüttung ist dabei einfach ein Vielfaches der Summe (a + b) - b. Damit ist gewährleistet, daß sämtliche Behälter (1,10, 30) von dieser Konstruktion gleichzeitig oder getrennt entleerbar sind. Der Vorteil dieser Kammkonstruktion ist ferner, daß die Bedienperson des Müllfahrzeuges die einzelnen Müllbehälter (1,10, 30) nicht exakt an einem bestimmten Platz auf den Aufnahmekämmen (28,29) zu positionieren braucht. Diese Konstruktion erlaubt ferner, daß die Abstände der sonst üblichen Greifer für die Müllbehälter (1, 10, 30) nicht diesen angepaßt werden müssen, da die erfindungsgemäße Konstruktion automatisch die Aufnahme sämtlicher Behälter gewährleistet. Sollen die beiden Kämme (28,29) für die Entleerung von Großraummüllbehältem (30) gleichzeitig bewegt werden, so kann eine übliche Verriegelungseinrichtung dazu dienen, beispielsweise wäre es aber auch möglich, die Trägerrohre (7) mittels eines eingeschobenen Bolzens für die Verriegelung heranzuziehen. Fig. 18 zeigt die -3-

Claims (4)

  1. AT 396 914 B Konstruktion eines Kammelementes (3j), welche eine elastische Aufnahme besitzt Dies wird dadurch erreicht, daß im Bereich der Trägerwelle (7j) elastische Federelemente (31, 31a, 31b, 31c) durch zweckmäßiges Ausschneiden aus einer Platte konstruiert werden. Fig. 19 zeigt die Konstruktion und Anordnung der Kammelemente (3) im Zusammenhang mit einem Behälteridentifikationssystem. An einem Müllbehälter (1) ist in dessen oberem Randbereich ein elektronischer Datenträger (37) mit Hilfe eines Aufnahmeelementes (34) in die Randkonstruktion einschnappbar integriert Das Aufnahmeelement (34), welches den Datenträger (37) beinhaltet ist in eine der wabenförmigen Ausnehmung (36) am oberen Behälterrand gemäß Fig. 20 montierbar. Dazu weist das Aufnahmeelement (34), welches vorzugsweise aus Kunststoff angefertigt ist an beiden Stirnseiten je einen Zapfen (35,35a) auf. Diese Zapfen (35,35a) könnten auch seitlich vom Aufnahmeelement (34) angeordnet sein, sodaß diese nach außen hin überhaupt nicht sichtbar wären. Die Kammkonstruktion ist nun so ausgeführt daß die Zwischenelemente (4) ebenfalls eine parallel zum Trägerelement (7) angeordnete Bohrung anfweisen, in welche die Stabantenne (33) einschiebbar ist. Ein Antennenanschlußkabel (33a) kann bequem zwischen je zwei Kammelementen (3) abgeleitet werden. Der Abstand der Leseantenne (33), welche auf Basis einer an sich bekannten Amplituden· oder Frequenzmodulation die Werte des Datenträgers (37) erfaßt beträgt dabei nur wenige Zentimeter, sodaß das Einlesen der Daten kein Problem darstellt Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit daß nach einem anderen System anstelle eines Kammelementes (3) ein mit den gleichen Maßen ausgeführter Antennenkörper auf die Trägerwelle (7) aufgeschoben wird. Damit kann der Abstand zum Datenträger (37) noch wesentlich verkürzt werden. Die Antennenform, welche nach Fig. 19 einen kreisförmigen Querschnitt aufweist, könnte auch einen beliebigen Querschnitt besitzen, da die Kammelemente (3) bzw. die Distanzstücke (4) jedem beliebigen Querschnitt anpaßbar sind. Fig. 21 zeigt ein Kammelement (3k), welches für zwei Behälterarten geeignet ist, nämlich dadurch, daß an der gegenüberliegenden Seite des oberen Kammelementes (3k) ein für die Aufnahme von sogenannten Ringtonnen ausgebildetes Kammelement (3'k) vorgesehen ist Zum axialen Festklemmen dient wiederum eine Spannschraube (6), welche die auf dem Trägerrohr (7k) aufgeschobenen Elemente axial zusammenhält. Bei Bedarf kann nun dieses Kammelement verkehrt montiert werden, sodaß auch Ringtonnen endeerbar sind. Zur Entleerung von Ringtonnen dient auch die in Fig. 12 dargestellte Ausführung, wobei ohne irgendeiner Veränderung die Ringtonnen in den in einem gewissen Abstand angeordneten Greiferelementen (21) mit den kreisförmigen Ausnehmungen (22) einfach eingehängt werden. Damit sind einige Beispiele des Erfindungsgegenstandes beschrieben worden. Darüberhinaus wäre es beispielsweise auch möglich, ganze Blockelemente (11a), wie in Fig. 3 dargestellt, bereits als Ganzes zur Verfügung zu haben, um so einen Schüttkamm mit verschieden breiten Elementen zur Verfügung zu haben. Selbstverständlich ist es auch möglich, daß bei ein und demselben Schüttkamm verschieden breite Kammelemente (3) mit der Breite (b) Verwendung finden bzw. auch verschieden breite Distanzstücke (4) zur Anwendung kommen. Die Kammelemente (3,3a, 3b, 3c, 3d, 3e, 3f, 3g, 3h, 3j, 3k) können vorteilhafterweise aus Kunststoff gefertigt sein, z. B. aus Polyamid. Dabei bietet sich an, die einzelnen Formen mittels Laserschneidverfahren, welches sehr exakt arbeitet, wirtschaftlich herauszuschneiden oder auch Spritzgußformen herzustellen. Die einzelnen Elemente können selbstverständlich auch aus Stahl oder Aluminium hergestellt werden bzw. können diese Elemente materialmäßig auch untereinander kombiniert werden. PATENTANSPRÜCHE 1. Hubkipp- oder Kippvorrichtung zum Entleeren von Müllbehältem unterschiedlicher Größe in die Füllöffnung eines Müllsammelfahrzeuges od. dgl., mit einem als Greifer ausgebildeten, den Müllbehälter an dessen oberem Rand erfassenden und einzelne in gegenseitigem Abstand angeordnete Kamm- bzw. Greiferelemente aufweisenden Schüttkamm, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Greiferelemente (3,3a, 3b, 3c, 3d, 3e, 3f, 3g, 3h, 3i, 3j, 3k; 22) des Schüttkammes (12,28,29) scheibenförmig ausgebildet sind, wobei die Greiferelemente (3,3a bis 3k; 21) zusammen mit Distanzelementen (4,4a, 4b, 4c) auf eine im wesentlichen waagrecht liegende Trägerwelle (7, 7a, 7b, 7c, 7d, 7f, 7g, 7h, 7j, 7k) aufschieb- bzw. radial aufsteckbar sind und mittels gegenüberliegend angeordneter Spannelemente (6,16,16a) zusammenspannbar sind, und wobei sowohl die Greiferelemente (3, 3a bis 3k; 21) als auch die Distanzelemente (4,4a, 4b, 4c) gleiche axiale Durchgangsbohrungen aufweisen.
  2. 2. Hubkipp- oder Kippvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung der einzelnen scheibenförmigen Greiferelemente (3,3a bis 3k, 21) im Berührungsbereich mit der Trägerwelle (7,7a bis 7k) federnde Elemente (31,31a, 31b, 31c) aufweist, welche insbesondere als Federzapfen Teil der Greiferelemente (3,3a bis 3k, 21) sind oder aufvulkanisierte Gummiauflagen (17) aufweisen. -4- AT 396 914 B
  3. 3. Hubkipp· oder Kippvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei ein»* an sich bekannten geteilten Kammschüttung, bei welcher zwei Hub-Kippeinrichtungen nebeneinander angeordnet sind, zwei gleiche Schüttkämme (28,29) vorgesehen sind.
  4. 4. Hubkipp- oder Kippvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in eine von den Greiferelementen (3) und den Distanzelementen (4) im zusammengeschraubten Zustand gebildete Bohrung eine waagrecht liegende, ein elektromagnetisches koaxiales zylinderförmiges, zur Identifikation der einzelnen Müllbehälter (1) dienendes Feld aussendende Stabantenne (33) einschiebbar ist, wobei die Müllbehälter (1) in an sich bekannter Weise am oberen Behälterrand mit einem Erkennungschip (37) ausgerüstet sind, 10 Hiezu 14 Blatt Zeichnungen 15 -5-
AT172691A 1991-09-02 1991-09-02 Hubkipp- oder kippvorrichtung zum entleeren von müllbehältern AT396914B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT344091B (de) * 1975-04-11 1978-07-10 Stadtereinigung Kg Edelhoff Hubkipp- oder kippvorrichtung zum entleeren von mullbehaltern unterschiedlicher grosse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT344091B (de) * 1975-04-11 1978-07-10 Stadtereinigung Kg Edelhoff Hubkipp- oder kippvorrichtung zum entleeren von mullbehaltern unterschiedlicher grosse

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