AT396894B - Gattereinhang - Google Patents

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AT396894B
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    • B27B3/00Gang saw mills; Other sawing machines with reciprocating saw blades, specially designed for length sawing of trunks
    • B27B3/28Components
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B23D61/00Tools for sawing machines or sawing devices; Clamping devices for these tools
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Description

AT 396 894 B
Die Erfindung betrifft einen Gattereinhang, der senkrecht zur Gatterbahn anschlagende, d. h. sich äbstützende Angeln, die quer zur Richtung der Gatterbahn unbeweglich ausgeführt sind, gegebenenfalls einen hydraulischen Sägenspanner mit oder ohne zugehörigem oder separatem Drackregister, weiters Sägeblätter und den Abstand der Sägeblätter festlegende, planparallele Distanzlehren aufweist und unter Registerdruck setzbar ist, und bei welchem das Lehrenmaß der Distanzlehren, gegebenenfalls mit hinzugefügten planparallelen Füllstücken oder Beilagen nur von den Angel· bzw. Sägeblattanfassungen in Richtung des mittleren Schnittbereichs der Sägeblattlänge zur Wirkung kommt, wobei die Distanzlehren in einem Abstand von den Angeln ohne Verbindung mit diesen nur an den Sägeblättern angreifen.
Die Erfindung hat zum Ziele, die durch die beim Schnitteinhängen im Gatterrahmen zustandekommenden Schrägstellungen der Mittellinien der Angel- bzw. Sägeblattanfassungen und Sägeblattendbereichen sich beim Schnitt ergebenden schädlichen Auswirkungen mindestens zu vermindern, möglichst aber zu vermeiden.
Gattereinhänge der eingangs genannten Art sind bekannt. Vor allem ist es bei diesen bekannten Gattereinhängen durch die existenziell erforderliche Arbeitshast der täglichen Praxis im Sägewerk nicht möglich, beim Schnitteinhängen im Gatterrahmen alle Mittellinien der Angel- bzw. Sägeblattanfassungen und Sägeblattendbereiche in Richtung der Gatterbahn gesehen, mit den senkrechten Soll-Mittelgeraden fluchtend zum Einsatz zu bringen. Dadurch werden beim Schnitteinhängen die vorgenannten Schrägstellungen da Mittellinien der Angel- bzw. Sägeblattanfassungen und Sägeblattendbereiche zu den senkrechten Soll-Mittelgeraden bewirkt.
Weiters ist es bei all diesen Gattereinhängen mit z. B. in der DE-PS 3127 634 beschriebenen hydraulischem Sägenspanner selbstverständlich, daß beim Schnitteinhängen im Gatterrahmen, in Richtung der Gatterbahn gesehen, Mittellinien der Angel- bzw. Sägeblattanfassungen und Sägeblattraidbereiche zu den senkrechten Soll-Mittelgeraden oftmals Schrägstellung erlangen müssen. Dies, wenn ein Fluchten der Mittellinien der Angel-bzw. Sägeblattanfassungen und Sägeblattendbereiche mit den senkrechten Soll-Mittelgeraden die Funktion des hydraulischen Sägenspanners, sogar für jeden Sägewerker verständlich ruinieren würde. Dies ist z. B. dann der Fall, wenn zwei Angeln auf einen gleichen Druckkolben des hydraulischen Sägenspanners zur Wirkung kämen und daher unkontrollierbare, ungleiche Zugspannungen den Sägeblättern vermitteln würden. Oder, wenn zwei Druckkolben, von denen jeder für ein anderes Sägeblatt bestimmt ist, auf nur eine Angel wirkten, daher das Sägeblatt mit doppelter Zugspannungsgiöße anspannen würden. In jedem der beiden Fälle könnte von einer, dem Gattereinhang mit hydraulischem Sägenspanner zugeschriebenen Funktion der gleichen und gleichbleibenden Zugspannung in allen Sägeblättern des Einhanges keine Rede mehr sein.
Auch sind Gattereinhänge der eingangs genannten Art bekannt, bei denen, in Richtung der Gatterbahn gesehen, die Mittellinien der Angel- bzw. Sägeblattanfassungen und Sägeblattendbereiche zumindest zum Teil von vornherein zur senkrechten Soll-Mittelgeraden eine Schrägstellung nach der Anschlagseite hin erhalten müssen, um nur geringen Registerpreßdruck auf wenden zu müssen oder einen solchen gänzlich zu vermeiden.
Weiters ist bei den bekannten Gattereinhängen das in Richtung der Gatterbahn gesehene Schrägstellen der Mittellinien der Angel- bzw. Sägeblattanfassungen und Sägeblattendbereiche zur senkrechten Soll-Mittelgeraden nicht zu vermeiden, wenn das Lehrenmaß der Distanzlehren kleiner ist als die Gesamtdicke der Angel, d. h. somit kleiner ist als die Dicke der Angel- bzw. Sägeblattanfassung zuzüglich einer Schnittfuge.
Bei allen bekannten Gattereinhängen ergibt sich durch die in Richtung der Gatterbahn gesehene Schrägstellung der Mittellinien der Angel- bzw. Sägeblattanfassungen und Sägeblattendbereiche zur senkrechten Soll-Mittelgeraden unter Zugspannung eine Wölbung des Sägeblattendbereiches zur der Schrägstellung entgegengesetzten Seite, die auch ein Registerpreßdruck nicht ausreichend zu reduzieren vermag.
Die zum Stand der Technik entgegengehaltenen Schriften DE-OS 2801 985, AT-PS 384 767 und die Patentanmeldung A 695/81 weisen keine Verringerung des Querschnittes des Sägeblattes in dessen Biegebereich auf, sodaß sich der Anmeldungsgegenstand aus keinem in naheliegender Weise ergibt.
Eine Folge dieser Wölbung des Sägeblattendbereiches ist eine größere Zugkraftbelastung der der Schrägstellung entgegengesetzten Sägeblattseitenflächenbereiche gegenüber den anderen desselben Blattes, was sich auch, trotz unter Registerdruck gesetztem Einhang, in den von den Distanzlehren begrenzten Bereich der fielen Sägeblattlänge und somit in den Schnittbereich der Sägeblätter fortsetzt.
Der Unterschied in der größeren Zugkraftbelastung der einen Sägeblattseitenflächenbereiche gegenüber den anderen desselben Blattes ist bei Einschub- und Aufschub-Gattereinhängen am größten, weil zur Herstellung der Einschub- oder Aufschubverbindung des Sägeblattes mit der Angel das Blatt einen erforderlichen Anfassungsteil (wie z. B. Beleistung, Schuhe, Kasten oder dgl.) besitzen muß. Dabei ist die durch die Schrägstellung -2-
AT 396 894 B zustandekommende Hebelwirkung des Anfassungsteils des Sägeblattes mehrfach größer als bei Gattereinhängen, bei denen die Hebelwiikung der Verbindung des Sägeblattes mit der Angel allein auf die Dicke des gelochten Sägeblattendbereiches sich erstreckt
Die größere Zugkraftbelastung der einen Sägeblattseitenflächenbereiche gegenüber den anderen desselben 5 Blattes bewirkt beim Schnitt größere Blattschwingungen, größere Schnittfugen, verringerte Schnittleistung und Standzeit sowie geringere Ausbeute und kleinere bzw. größere Brettstärken zweier Bretter, die unter Mitwirkung eines solchen Sägeblattes nebeneinander eingeschnitten werden. Dabei sind diese negativen Auswirkungen im Schnitt durch den oben erklärten, größeren Unterschied der Zugkraftbelastung der einen Sägeblattseitenflächenbereiche gegenüber den anderen desselben Blattes am größten bei den nach den Sägeblättern 10 bezeichneten Einschub- oder Aufschüb-Gattereinhängen.
Vollständigkeitshalber sei erwähnt, daß außer dem System der eingangs genannten Gattereinhänge mit nur an den Sägeblättern anliegenden Distanzlehren auch ein anderes System des Gattereinhanges bekannt ist, bei dem nämlich entweder nur die Angel- bzw. Sägeblattanfassungen als Distanzlehren für den dünnsten Brettschnitt ausgebildet sind, wie z. B. beim Ringschablonen-Gattereinhang, oder in verbesserter Ausführung die Angel- bzw. IS Sägeblattanfassungen zuzüglich zu an den Sägeblättern anliegenden Distanzlehren eingesetzt werden, wie dies dar sogenannte Stabilitäts-Gatteieinhang DE-PS 1911154 tut. Für größere Bretterschnitte kommen weitere, darauf wirkende planparallele Füllstücke oder überschüssige Distanzlehren zum Einsatz.
Mit dem System des Rindschablonen - und Stabilitäts-Gattereinhanges, das in allen modernen Sägeweiks-betrieben Österreichs vorhanden ist und in technisch fortschrittlichen Sägewerken der BRD, Frankreich, Italien 20 und anderen Ländern weite Verbreitung hat, wird im Gegensatz zu den eingangs genannten Gattereinhängen die unproduktive Arbeitszeit am Gatter durch den Sägeblattwechsel unter Beibehaltung des kompletten, eingerichteten Einhangblockes ganz wesentlich reduziert Außerdem »bringen diese Gattereinhänge wiederum im Gegensatz zu den genannten Einhängen sogar selbsttätig und somit automatisch das in Richtung der Gattefbahn gesehene, die Güte eines Gattereinhanges dokumentierende Fluchten der Mittellinien der Angel- bzw. 25 Sägeblattanfassungen und Sägeblattendbereiche mit den senkrechten Soll-Mittelgeraden. Erreicht wird diese höchste Güte eines Gattereinhanges durch das in jeder Sägewerkerschule gelehrte, für jeden guten Gattereinhang unerläßlich vorgeschriebene leichte Anspannen des Registerpreßdruckes vor dem Anspannen der Sägeblätter. Mit dieser Maßnahme wird nämlich beim Ringschablonen· und Stabilitäts-Gattereinhang das Einhangpaket einschließlich dessen Angel- bzw. Sägeblattanfassungen, zum Anspannen der Sägeblatt» vorbereitend, nicht nur 30 parallel mit der Richtung der Gatterbahn, sondern auch senkrecht, parallel mit den Soll-Mittelgeraden zusammengefügt. Dadurch kommt das selbsttätige automatische Fluchten der Mittellinien der Angel- bzw. Sägeblattanfassungen und Sägeblattendb»eiche zustande, so daß die oben beschriebenen, die Einhanggüte auf das schädlichste herabsetzenden Schrägstellungen mit deren schädlichen Folgen, wie sie z. B. bei Gattereinhängen mit hydraulischem Sägenspanner gegeben sind, gar nicht zustande kommen können. 35 Wenn aber, wie es in letzter Zeit öfters der Fall ist, eine Kombination dieses hervorragenden Systems des Ringschablonen- oder Stabilitäts-Gattereinhanges mit einem hydraulischen Sägenspanner oder gar einem solchen mit einem erst nach Aufbringen der Zugspannung auf die Sägeblätter betätigbarem hydraulischen Druckregister empfohlen wird und erfolgt, dann kann es zu Beeinträchtigungen der Präzision des Einhanges kommen, wenn das Fluchten der Mittellinien der Angel- bzw. Sägeblattanfassungen und Sägeblattendbereiche mit der Soll-40 Mittelgeraden nicht zustande kommt.
Aufgabe der Erfindung ist, bei den Gattereinhängen der eingangs genannten Art die schädlichen Auswirkungen der in Richtung der Gatterbahn gesehenen Schrägstellungen der Mittellinien der Angel- bzw. Sägeblattanfassungen und Sägeblattendbereiche zu den senkrechten Soll-Mittelgeraden zumindest zu vermindern.
Mit der erfindungsgemäßen Ausführung werden alle schädlichen Auswirkungen der aufgezeigten 45 Schrägstellungen zumindest vermindert, weil die durch die Schrägstellung zustandekommende Wölbung durch die
Sollbiegestelle im Sägeblattendbereich nahezu ausfallt, wodurch sich die größere Zugkraftbelastung der der Schrägstellung entgegengesetzten Sägeblattflächenbereiche vermindert und sich daher auch nur ebenso vermindert in den Schnittbereich der Sägeblätter fortsetzen kann. Dort treten auch die Blattschwingungen nur vermindert auf, was kleinere Schnittfuge aber größere Schnittleistung und längere Standzeit sowie höhere Ausbeute und 50 gleichmäßigere Brettstärken erbringt
Eine Verbesserung erfährt die Erfindung dadurch, daß die Sollbiegestelle durch mindestens eine Ausnehmung in d» Oberfläche des Sägeblattendbereichs (lc) gebildet wird. -3-
AT 396 894 B
Mit dieser Ausführung wird die Herstellung der Sollbiegestelle auf einfachste Art und mit nur geringem Aufwand bewerkstelligt.
Eine weitere Verbesserung wild dadurch erreicht, daß die Sollbiegestelle durch mindestens eine Verdünnung des Sägeblattes gebildet wird. 5 Diese Ausführung gestattet zur Herstellung der Sollbiegestelle die Verwendung der in jeder fortschrittlichen Sägenfäbrik vorhandenen Flächenschleifmaschine, sodaß dort keine zusätzliche Investition getätigt werden muß.
Eine weitere Verbesserung der Erfindung ergibt sich dadurch, daß sich die Verdünnungen von der Vorderkante bis zur Hinterkante des Sägeblattes (1) erstrecken.
Diese Ausführung gestattet den Einsatz von angelernten Metallarbeitern, also keine Spezialisten, für die 10 Herstellung der Sollbiegestelle. Auch kann die Distanzlehre über die gesamte Sägeblattbreite reichen, was eine hohe Präzision des Einhanges gewährleistet.
Weiters wie die Erfindung dadurch verbessert, daß die Tiefe und/oder die Form der Ausnehmungen (12a), (12b), (12c), (12d), (12e) und/oder Verdünnung») unterschiedlich ist.
Mit dieser Ausführung der Erfindung kann jede Auswirkung der Schrägstellung zur Gänze unterbunden 15 werden.
Schließlich »fährt die Erfindung eine Verbesserung dadurch, daß die Ausnehmungen und/oder Verdünnungen beidseitig des Sägeblattendbereiches (lc) angeordnet sind.
Mit dieser »findungsgemäßen Ausbildung kann die Schrägstellung sowohl zur einen als auch zur anderen Flächenseite mit gleichem Erfolg vorgesehen werden, was bei einem Gattereinhang mit hydraulischem 20 Sägenspanner erforderlich ist.
Anhand der Zeichnung, in der Beispiele abgebildet sind, wird die Erfindung im folgenden näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch den oberen Bereich eines Gattereinhangs von vome, d. h. in Richtung der Gatterbahn, betrachtet, 25 Fig. 2 verschiedenen Formen von Sollbiegestellen, in Richtung der Gatterbahn betrachtet.
Der Gattereinhang, von dem nur ein Teil des oberen Einhangs schematisch dargestellt ist, wobei der untere Einhang spiegelbildlich ausgebildet ist und die gleichen Einhangelemente auf weisen kann, besteht aus mehreren, parallel nebeneinander angeordneten Sägeblättern (1) gleicher oder unterschiedlicher Dicke im mittleren Schnittbereich (la). Der gezahnte Schnittbereich (la) befindet sich zwischen dem oberen und dem unteren 30 Gattereinhang und wird oben und unten begrenzt durch die an den Seitenflächen (lb) des Kopfbereichs (lc) und des Fußbereichs (nicht dargestellt) der Sägeblätter (1) anliegenden und angepreßten Distanzlehren (6). Die Sägeblätter (1) werden zusammen mit den Distanzlehren (6) mit einer Registerpreßvomchtung (11) an den Registeranschlag (10) gedrückt.
Durch eine nicht dargestellte z. B. aus der DE-PS 31 27 634 bekannte hydraulische Spannvonichtung, die an 35 den Sägeblattanfassungen (4) oder Angelanfassungen (3) oder dgl. Anfassungen im Sägeblattendbereich (lc) angreifen, wird eine Zugkraft nach oben und unten bewirkt, die die Sägeblätter (1) spannt. Dabei sollten die Soll-Mittellinien (7) nach dem Spannen senkrecht verlaufen. Dies zu erreichen, ist nahezu unmöglich. Die Spannvorrichtung bewirkt in den meisten Fällen eine unkontrollierte Schrägstellung der Sägeblattendbereiche (lc) zwischen den Anfassungen (3), (4) und der Oberkante (6a) der Distanzlehren (6), so daß die Mittellinien 40 (2) der Sägeblattendbereiche (lc) schräg oder bogenförmig verlaufen.
Nach der Erfindung ist im Bereich oberhalb der Oberkante (6a) der Distanzlehren (6), im freiliegenden, durchbrechungsfreien Bereich des Sägeblattes (1) mindestens eine Sollbiegestelle (9) vorgesehen, die eine seitliche Abbiegung, d. h. eine Abbiegung aus der Sageblattebene erleichtert d. h. deren schädliche Folgen vermind»t (bzw. spiegelbildlich im unteren Einhangbereich). 45 Die erfindungsgemäße Sollbiegestelle wird durch mindestens eine Ausnehmung in der Oberfläche des Sägeblattendbereichs (lc) kurz über der Oberkante (6a) der Distanzlehren (6) gewährleistet. Die Ausnehmung kann zweckmäßigerweise eine Rille (12a), eine Kerbe (12b), eine Nut (12c) oder eine ähnliche Ausnehmung (12d) im Material des Sägeblattendbereichs (1) sein. Die Rillen (12a) und (12b) bzw. die Nuten (12c) und sonstige Ausnehmungen (12d) erstrecken sich von der Vorderkante zur Hinterkante des Sägeblatts, insbesondere 50 üb» die gesamte Breite. Entsprechend sind die Sackbohrungen (I2e) aneinandergereiht. Vorzugsweise sind mehrere solche Ausnehmungen in der Längenerstreckung des Sägeblattendbereichs (1) nebeneinander auf Abstand angeordnet, wobei die Tiefe und die Form der Ausnehmungen (12a, b, c, d, e) unterschiedlich sein können. -4-

Claims (6)

  1. AT 396 894 B Die Ausnehmung kann auch z. B. durch im Querschnitt U-förmige oder L-förmige, vorzugsweise bis zur Unterkante (6b) der Distanzlehren (6) reichende Verdünnungen (12f), (12g) des Materials bewirkt werden, so daß die Distanzlehren (6) eine Anschlagkante vorfinden. Die Sollbiegestelle (9) ergibt sich dabei aus der Einspannoberkante (6a) der Distanzlehren (6), gegebenenfalls im Zusammenwirken mit einer weiteren 5 Ausnehmung. Die L-förmige Ausnehmung (12g) kann vom Ende des Sägeblattendbereichs (lc) bis zur Oberkante (6a) oder zur Unteikante (6b) der Distanzlehren (6) reichen, was fertigungstechnische Vorteile haben kann. Die Sollbiegestelle (9) ist zweckmäßigerweise im freiliegenden Bereich der Sägeblattendbereiche (lc) zwischen der Angelanfassung (3) oder der Sägeblattanfassung (4) und der Oberkante (6a) der Distanzlehren (6) vorgesehen. 10 Vorzugsweise sind die Ausnehmungen beidseitig im Sägeblattendbereich (lc) angeordnet, wobei von Vorteil sein kann, daß z. B. die Ausnehmungen (12a) der einen Seite des Sägeblattendbereichs zu den Ausnehmungen (12a) der anderen Seite des Sägeblattendbereichs in der Höhe gestaffelt angeordnet sind (Fig. 2e). Vorteilhaft ist auch eine Kombination aus einer Ausnehmung (12f) oder (12g) mit zusätzlich einer oder mehreren Ausnehmungen (12a, b, c, d, e), wie beispielhaft in den Fig. 2e und 2f angedeutet ist. 15 Die Sollbiegestelle (9) bewirkt, daß die schädlichen Folgen einer Schrägstellung der Sägeblattendbereiche (lc) zumindest vermindert, gegebenenfalls sogar aufgehoben werden. 20 PATENTANSPRÜCHE 1. Gattereinhang, der senkrecht zur Gatteibahn anschlagende, d. h. sich abstützende Angeln, die quer zur Richtung 25 der Gatterbahn unbeweglich ausgeführt sind, gegebenenfalls einen hydraulischen Sägenspanner mit oder ohne zugehörigem oder separatem Druckregister, weiters Sägeblätter und den Abstand der Sägeblätter festlegende, planparallele Distanzlehren aufweist und unter Registerdruck setzbar ist, und bei welchem das Lehrenmaß der Distanzlehren, gegebenenfalls mit hinzugefügten planparallelen Füllstücken oder Beilagen nur von den Angel-bzw. Sägeblattanfassungen in Richtung des mittleren Schnittbereichs der Sägeblattlänge zur Wirkung kommt, 30 wobei die Distanzlehren in einem Abstand von den Angeln ohne Verbindung mit diesen nur an den Sägeblättern angreifen, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich oberhalb der Oberkante (6a) der Distanzlehre (6) im freiligenden, durchbrechungsfreien Bereich des Sägeblattes (1) mindestens eine Sollbiegestelle (9) in Form einer Verringerung des Querschnittes des Sägeblattes vorgesehen ist
  2. 2. Gattereinhang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sollbiegestelle durch mindestens eine Ausnehmung in der Oberfläche des Sägeblattendbereichs (lc) gebildet wird.
  3. 3. Gattereinhang nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sollbiegestelle durch mindestens eine Verdünnung des Sägeblattes gebildet wird. 40
  4. 4. Gattereinhang nach den Ansprüchen 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Verdünnungen von der Vorderkante bis zur Hinterkante des Sägeblattes (1) erstrecken.
  5. 5. Gattereinhang nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe und/oder die 45 Form der Ausnehmungen (12a, 12b, 12c, 12d, 12e) und/oder Verdünnungen unterschiedlich ist.
  6. 6. Gattereinhang nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen und/oder Verdünnungen beidseitig des Sägeblattendbereichs (lc) angeordnet sind. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen -5- 50
AT300085A 1985-09-24 1985-10-17 Gattereinhang AT396894B (de)

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DE2801985A1 (de) * 1978-01-18 1979-07-19 Zehles Erich Fa Angel fuer gattersaegenblaetter
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AT385942B (de) * 1981-02-16 1988-06-10 Thoeress Dietmar Gattersaegeblatt mit zaehnen an einer oder an beiden laengskanten

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