AT396815B - Armatur für ein thermostatventil - Google Patents
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Description
AT 396 815 B
Die Erfindung bezieht sich auf eine Armatur für ein Thermostatventil, mit einem Gehäuse, das einen Einbaustutzen, in dessen Verlängerung eine zu einem Anschluß führende, zylindrische Bohrung und dazwischen eine mit mindestens einem weiteren Anschluß verbundene Kammer aufweist, und mit einem Ventileinsatz, der am Einbaustutzen zu befestigen ist, mit einem inneren Teil in den Einbaustutzen greift, an einem äußeren Teil eine Kupplungsvomchtung zum Befestigen eines Thermostat-Aufsatzes trägt und in einem Schaftträger und einen Sitzträger, der an einem Rohrfortsatz einen mit einer Umfangsdichtung versehenen Dichtkopf zum Eingriff in die zylindrische Bohrung aufweist, unterteilt ist, insbesondere für Plattenheizkörperventile.
Eine solche Armatur ist aus DE-AS 25 27 132 bekannt Dort ist ein Thermostatventil beschrieben, dessen Gehäuse zwischen zwei Plattenheizkörpern angeordnet ist und dessen sich horizontal erstreckender Einbaustutzen noch innerhalb der Begrenzung der Heizkörper endet Der das Verschlußstück tragende Schaftträger ist in den Sitzträger eingeschraubt Der Sitzträger ist mittels einer Überwurfmutter am Einbaustutzen befestigt ragt nach außen über die Stirnseite der Plattenheizkörper vor und weist an dieser Stelle die Kupplungsvomchtung zur Befestigung des Thermostat-Aufsatzes auf. Die Überwurfmutter drückt einen Anschlag des Sitzträgers unter Zwischenschaltung einer Dichtung gegen die Stirnfläche des Einbaustutzens, wodurch die Axiallage des Sitzträgers festgelegt ist. Die axiale Länge der zylindrischen Bohrung übersteigt diejenige des Dichtkopfes des Rohrfortsatzes des Sitzträgers nur geringfügig; hierdurch können beim Einbau auftretende Toleranzen berücksichtigt werden. Die Verwendung eines solchen aus Sitzträger und Schaftträger bestehenden Ventileinsatzes hat den Vorteil, daß das Gehäuse lediglich einer groben Bearbeitung (Gewinde, Axialbohrung) bedarf, während alle eine Präzisionsbearbeitung erfordende Teile in dem Ventileinsatz zusammengefaßt sind. Daher kann beispielsweise das Ventilgehäuse bereits bei der Herstellung der Heizkörper an diese angeschweißt werden, während der Ventileinsatz erst nach der Montage der Heizkörper eingebaut wird.
Es ist auch schon bekannt (DE-AS 23 11080), den Schaftträger direkt in den Einbaustutzen des Gehäuses einzusetzen und die Kupplungsvomchtung am Gehäuse anzubringen. Hierbei ist aber der Ventilsitz im Gehäuse vorgesehen, sodaß eine Feinbearbeitung des Gehäuses unumgänglich ist
Es ist ferner bekannt (DE-PS 22 53 462), den Sitzträg»: zum Zweck der Einstellung des ky-Wertes vom Schaftträger zu trennen, wobei ein die Kopplungsvorrichtung tragender Ring über ein Außengewinde mit dem Einbaustutzen in Eingriff steht den Schaftträger axial belastet und dies»: den Sitzträger gegen eine im Bereich des Sitzes angeordnete Anschlagfläche drückt
In der Praxis wird eine große Zahl von sehr unterschiedlichen Thermostatventilen verwendet Diese unterscheiden sich beispielsweise hinsichtlich der Länge des Einbaustutzens (weil die Anschlüsse an die Plattenheizkörper unterschiedlichen Abstand von der Stirnseite der Heizkörper haben), im Thermostat-Aufsatz (es gibt keine genormten Kupplungsvorrichtungen) u. dgl. Dies hat zur Folge, daß für jeden Anwendungsfall ein bestimmter Ventileinsatz vorgesehen ist und eine entsprechende Vielfalt von Konstruktionen gefertigt und vorrätig gehalten werden muß. 1½ Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Armatur der eingangs beschriebenen Art anzugeben, deren Teile möglichst vielfach verwendbar sind, sodaß sich große Stückzahlen und entsprechende Fertigungsvorteile ergeben.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß sich die Trennfuge zwischen Schaftträger und Sitzträg»’ im inneren Teil des Ventileinsatzes befindet, daß der die Kupplungsvomchtung tragende äußere Teil vom Schaftträger gebildet ist, daß der Schaftträger am Einbaustutzen befestigt ist, daß der Sitzträg» innerhalb des Einbaustutzens eine seine axiale Einbaulage sichende Halteeinrichtung aufweist und daß die axiale Länge der zylindrischen Bohrung erheblich grüß» als diejenige des Dichtkopfes ist.
Bei dies» Konstruktion kann ein und derselbe Ventileinsatz für Einbaustutzen unterschiedlicher Länge verwendet w»den, weil bei einer kürreren Länge der Dichtkopf lediglich tief» in die zylindrische Bohrung eingreift. Die genaue Bohrungslänge richtet sich danach, welche Längenvariationen des Einbaustutzens in der Praxis auftreten. Auf jeden Fall kann man mit einem einzigen Sitzträgertyp den gesamten oder einen wesentlichen Bereich dies» Längenvariationen abdecken.
Da die Kupplungsvomchtung vom Schaftträger getragen wird, besteht die Möglichkeit, durch Austausch oder Abwandlung des Schaftträgers eine Anpassung an unterschiedliche Thermostat-Aufsätze vorzunehmen. Hierbei kann auch ein großer Variationsbereich der Kupplungsdurchmesser abgedeckt w»den, weil der Außendurchmesser des Schaftträgers im Kupplungsbereich kleiner gehalten werden kann als bei Ausbildung der Kupplungsvomchtung an einem den Schaftträger umgebenden Bauteil
Wenn der Sitzträger zur Festlegung des ky-Wertes mit einer festen Drossel versehen ist, kann eine Serie von Sitzträgem mit jeweils unterschiedlichem ky-Wert vorgesehen werden, ohne daß die Zahl der vorrätig zu haltenden Sitzträger zu groß wird. Denn diese Sitzträger sind unabhängig von der Länge des Einbaustutzens und dem gewünschten Thermostat-Aufsatz.
Im einfachsten Fall ist der Schaftträger mit einem Außengewinde in ein Innengewinde des Einbaustutzens eingeschiaubL Dies erlaubt die Verwendung eines verhältnismäßig kleinen Durchmessers.
Hierbei kann der Schaftträger außerhalb des Gewindes einen Abschnitt größeren Durchmessers mit ein» in einer Nut gehaltenen Umfangsdichtung aufweisen. Zusätzlich zur Abdichtfunktion kann hierdurch eine Stufe -2-
AT396815B zur axialen Festlegung des Schaftträgers gewonnen werden.
Besonders günstig ist es, daß der Schaftträger eine Befestigungsvorrichtung aufweist, um den Sitzträger zumindest zeitweilig zu halten. Schaftträger und Sitzträger können daher schon vor dem Einbau zusammengefügt und dann gemeinsam in das Gehäuse eingesetzt werden. Dies »leichtert die Montage. S Die Befestigungsvorrichtung des Schaftträgers kann ein Innengewinde sein, in das ein Außengewinde am Sitzträger eingeschraubt ist Dies ergibt eine Dauerbefestigung, die auch dazu ausgenutzt werden kann, den Sitzträger axial zu fixieren.
Die Befestigungsvorrichtung des Schaftträgers kann aber auch eine Umfangsnut sein, in die am Sitzträger angebrachte Noppen federnd einrasten. Um diese Federbeweglichkeit zu erzielen, reicht häufig die 10 Materialelastizität. Sie kann aber auch durch zusätzliche Axialschlitze erreicht werden. Günstig ist es, daß die Befestigungsvorrichtung des Schaftträgers an der Innenseite eines Ringfortsatzes angeordnet ist, der außen das Außengewinde zur Befestigung am Einbaustutzen trägt Dies ergibt eine axial kurze Bauweise.
Die Haltevorrichtung des Sitzträgers kann insbesondere durch einen Umfangsflansch gebildet sein, der mit 15 einer Stirnfläche des Schaftträgers zusammenwirkt Beispielsweise kann bei einer Schraubbefestigung des Sitzträgers am Schaftträger der Umfangsflansch die Endlage definieren.
Bei einer anderen Ausführungsform ist der Umfangsflansch von der Stirnfläche des Schaftträgers gegen eine Stufe im Einbaustutzen drückbar. Hierdurch wird der Sitzträger axial sicher gehalten.
Der Sitzträger kann, wie üblich, aus Metall bestehen. Bei einer ganz besonders bevorzugten 20 Ausführungsfarm dagegen besteht der Sitzträger aus Kunststoff. Solche Kunststoffteile lassen sich durch Spritzen sehr preiswert und trotzdem präzise hersteilen. Überlastungen des Kunststoffs im Betrieb sind nicht zu befürchten, da lediglich die vom Verschlußstück auf den Sitz ausgeübten Kräfte als Zugkräfte übertragen werden müssen.
Insbesondere kann der Kunststoff kaltfließend sein, und auf den Stirnflächen des Umfangsflansches können 25 Ringwülste vorstehen. Dies ergibt ein sicheres Einklemmen des Umfangsflansches beim Einschrauben des Schaftträgers.
Die axiale Länge der zylindrischen Bohrung richtet sich nach den Längenvariationen des Einbaustuizens. In der Praxis wird die Länge wenigstens das l,8fache, vorzugsweise aber mehr als das 2fache der axialen Länge des Dichtkopfes betragen. Insbesondere hat die zylindrische Bohrung eine Länge, die etwa der Höhe der Kammer im 30 Gehäuse entspricht Der Verschiebeweg sollte möglichst mindestens gleich der halben Höhe der Kammer im Gehäuse sein. Die beste Platzausnutzung ergibt sich, wenn die zylindrische Bohrung eine Länge hat, die etwa gleich der Länge des Rohrfortsatzes ist
Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist der äußere Teil des Schafttiägers eine Befestigungs-Vorrichtung zum Anbringen eines die Kupplungsvorrichtung tragenden Adapterringes auf. Man braucht daher 35 zur Anpassung an einen anderen Thermostat-Aufsatz lediglich den Adapterring aufzusetzen oder auszuwechseln. Im übrigen kann der Schaftträger unverändert verwendet werden. Dies gibt erhebliche Rationalisierungsvorteile.
Empfehlenswert ist es, daß die Adapterring-Befestigungsvorrichtung ein Außengewinde aufweist, der ein ringförmiger Anschlag zugeordnet ist Durch Festschrauben dieses Adapterringes gegen den Anschlag ergibt 40 sich eine definierte Lage.
Die Adaptening-Befestigungsvorrichtung kann axial außerhalb einer ständig am Schaftträger angebrachten Kupplungsvorrichtung vorgesehen sein. Der Adapterring ist daher nur in einem Teil der Anwendungsfälle erforderlich.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist dafür gesorgt daß eine ständig am Schaftträger angebrachte 45 Kupplungsvorrichtung durch einen Kupplungsring gebildet wird, der drehbar, aber axial nur mit einem geringen Spiel auf einer zylindrischen Lagerfläche des Schafürägers gehalten ist und mit einer Radialnase zum Eingriff in eine Radialnut an der Stirnseite des Einbaustutzens versehen ist Der drehbare Kupplungsring kann eine geringere radiale Dicke haben als ein aufschraubbarer Ring. Die Radialnase gibt dann die »forderliche Drehsicherung. 50 Hierbei ist es günstig, daß die zylindrische Lagerfläche eine flache Umfangsnut aufweist und der Kupplungsring punktweise in die Umfangsnut hinein verformt ist Eine solche punktweise Verformung zum Zweck der Axialsicherung läßt sich am einfachsten in dünneren Ringstellen anbringen, wie sie sich am Grund von Axialnuten ergeben.
Zweckmäßigerweise hat die zylindrische Lagerfläche einen größeren Durchmesser als das Außengewinde der 55 Adapterring-Befestigungsvorrichtung, und der Kupplungsring bildet mit seiner Stirnseite den ringförmigen Anschlag. Dies ermöglicht eine einfache Herstellung des Schaftträgers, ohne daß an ihm der ringförmige Anschlag ausgebildet werden muß.
Des weiteren kann zwischen der Adapterring-Befestigungsvorrichtung und der ständig am Schaftträger angebrachten Kupplungsvorrichtung eine Umfangsnut mit konischer Seitenwand zur Axialarretierung des 60 Thermostat-Aufsatzes vorgesehen sein.
Mit besonderem Vorteil sind der Einbaustutzen und der die zylindrische Bohrung tragende Gehäuseendteil in ein die Kammer begrenzendes Gehäusemittelteil eingeschweißt. Einbaustutz»! und Gehäuseendteil werden -3-
AT396815B daher getrennt voneinander hergestellt. Dies ist zulässig, ohne daß eine Nachbearbeitung nach dem Verschweißen erforderlich ist, weil da* Dichtkopf in der zylindrischen Bohrung in hohem Maße Toleranzen ausgleicht. Überdies braucht lediglich ein Einbaustutzen anderer Länge verwendet zu werden, ohne daß die übrigen Ventilbestandteile geändert werden müßten, um eine Anpassung an einen bestimmten Heizkörper vorzunehmen.
Geschützt ist auch ein Schaftträger und ein Sitzträger mit den für die Anwendung bei einer zuvor beschriebenen Armatur erforderlichen Merkmalen. Denn diese Einbauteile sind selbständig handelbar und dem Anwendungszweck angepaßt Die Anpassungsmerkmale beeinträchtigen auch nicht die Verwendung des Schaftträgers ohne einen Sitzträger, also in Verbindung mit einem gehäusefesten Ventilsitz. Nimmt man diese Nutzung des Schaftträgers hinzu, so lassen sich noch größere Stückzahlen erreichen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand in der Zeichnung dargestellter, bevorzugter Ausführungsbeispiele näh«' erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine gleichartige Ausführungsfarm mit längerem Einbaustutzen,
Fig. 3 einen Schnitt durch den Bereich des Sitzes und des Rohrfortsatzes des Sitzträgers,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch den äußeren Teil des Schaftträgers mit aufgesetztem Adapterring und
Fig. 5 eine Draufsicht auf Fig. 4.
Die in Fig. 1 veranschaulichte Armatur für ein Thermostatventil weist ein Gehäuse (1) auf, das ein Gehäusemittekeil (2), ein Gehäuseendteil (3) und einen Einbaustutzen (4) aufweisL Das Gehäuse ist zum Einbau zwischen zwei benachbarte Plattenheizkörper bestimmt, wobei die Anschlüsse (5) und (6) mit einem Durchbruch in der Vorder- bzw. Rückwand eines der Heizkörper durch Schweißung verbunden sind. Ein Kanal (7) im Gehäuseendteil (3) führt zu einem Zuleitungsanschluß. Der Einbaustutzen (4) ist längs einer Naht (8) und der Endteil (3) längs einer Naht (9) durch Schweißung mit dem Mittelteil (2) verbunden. Im Innern «gibt sich dann eine Kammer (10). M dieses Gehäuse ist ein Ventileinsatz (11) eingesetzt, der im wesentlichen aus einem Schaftträger (12) und einem Sitzträger (13) besteht Der Schaftträg« (12) trägt ein Verschlußstück (14) mit Hilfe des Schaftes (15). Dieser wird durch eine Rückstellfeder (16), die sich an ein« Stufe (17) des Schaftes und an einem am Schaftträger (12) befestigten Teller (18) abstützt in die Öffnungsstellung gedrückt bi das freie Ende des Schaftträgers ist ein Dichtungseinsatz (19) eingeschnuibt der von einem Stift (20) durchsetzt wird. Über diesen Stift kann der Betätigungsschaft eines nicht veranschaulichten Thermostat-Aufsatzes axial auf den Ventilschaft (15) wirken. Der Schaftträger (12) besitzt einen zylindrischen Fortsatz (21), der mit einem Außengewinde (22) zum Eingriff in ein Innengewinde des Einschraubstutzens (4) und mit einem Innengewinde (24) zum Zusammenwirken mit einem Außengewinde (25) des Sitzträgers (13) versehen ist. Weit« außerhalb gibt es einen Abschnitt (26) größeren Durchmessers mit einer in einer Nut gehaltenen Umfangsdichtung (27). Durch Anlage an einer Stufe (28) des Einschraubstutzens (4) ist durch diesen Abschnitt (26) die Axiallage des Schaftträgers (12) gesichert.
Der Sitzträg« (13), der aus Metall, beispielsweise Messing, besteht, besitzt einen Umfangsflansch (29), der mit einer Stirnfläche (30) des Schaftträgers (12) zusammenwirkt und auf diese Weise die Axiallage des Sitztiägers (33) gewährleistet Jenseits des Sitzes (31) «streckt sich ein Rohrfortsatz (32) in eine zylindrische Bohrung (33) im Gehäuseendteil (3). Der Rohrfortsatz ist mit einem Dichtkopf (34) versehen, der eine Umfangsdichtung (35) aufweist
Als Kopplungsvorrichtung (36) zur Befestigung eines Thermostat-Aufsatzes ist ein Kupplungsring (37), der am Außenumfang Axialnuten (38) aufweist, vorgesehen, der auf einer zylindrischen Lagerfläche (39) des Schaftträgers (12), solange dieser noch nicht eingebaut ist, drehbar gehalten ist Ein Abfallen wird dadurch verhindert, daß das Material des Kupplungsringes (37) an mehreren der mit einem Pfeil versehenen Stellen (40) durch eine Körnung o. dgl. in eine flache Umfangsnut (41) hinein verformt ist Der Kupplungsring ist daher mit geringem axialen Spiel gegen ein Abfallen gesichert Der Kupplungsring besitzt ferner eine Radialnase (42), die in eine Radialnut (43) an der Stirnseite des Einbaustutzens (4) eingreift Auf diese Weise kann der Schaftträger (12) in das Gehäuse eingeschraubt werden; trotzdem ist die Diehwinkellage des Kupplungsringes (37) gesichert Diesem Kupplungsring ist eine Umfangsnut (44) mit schräg« Seitenwand (45) vorgeschaltet Wenn ein Thermostat-Aufsatz auf die Kupplungsvorrichtung (36) aufgeschoben worden ist, kann ein radial verstellbares Glied des Thermostat-Aufsatzes in die Umfangsnut (44) eingreifen und die Axiallage sichern.
Dies« Umfangsnut (44) ist ein Außengewinde (46) vorgeschalt«, das einen etwas geringeren Durchmesser als die Lagerfläche (39) hat Auf dieses Gewinde kann ein Adapterring aufgeschraubt werden, wie es später in Verbindung mit den Hg. 4 und 5 «läutert wird.
Das Ausführungsbeispiel d« Fig. 2 besteht weitgehend aus denselben Teilen wie dasjenige der Hg. 1. Es werden daher für entsprechende Teile um 100 erhöhte Bezugszeichen verwendet. Unterschiedlich ist im wesentlichen folgendes: Der Einbaustutzen (104) hat eine größere Länge als in Fig. 1. Demzufolge befindet sich der Dichtkopf (134) nicht mehr am unteren, sondern am oberen Ende der zylindrischen Bohrung (133) im Gehäuseendteil (103). Der mögliche Verschiebeweg ist etwa gleich der halben Höhe der Kammer (10). Insgesamt kann die zylindrische Bohrung (133) etwa der Höhe der Kamm« (10) entsprechen.
Der Sitzträg« (113) und damit auch der Sitz (131) besteht aus Kunststoff. Er ist an seinem äußeren Ende -4-
Claims (22)
- AT396815B mit Axialschlitzen (47) versehen, sodaß sich die dazwischen befindlichen Abschnitte (48) federnd nach innen biegen können. Sie tragen Nocken (124), die in eine entsprechende Umfangsnut (125) des Schaftträgers (112) einrasten können. Dies »'gibt eine zumindest zeitweilige Befestigung des Sitzträgers am Schaftträger, wie es für den Einbau zweckmäßig ist Der Umfangsflansch (129) besitzt einen umlaufenden Ringwulst (49), sodaß beim Festschraub»! des Schaftträgers (112) im Einbaustutz»! (104) dieser Ringwulst (49) gegen eine Stufe (50) des Gehäuses (101) gedrückt wird, wobei sich der Kunststoff teilweise durch Kaltfließen verformt Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist ein Sitzträger (213) mit Sitz (231) und Verschlußstück (214) veranschaulicht der sich von demjenigen der Fig. 1 und 2 lediglich dadurch unterscheidet, daß konzentrisch zum Sitz eine Drosselbohrung (51) vorgesehen ist mit der der ky-Wert des Ventils festgelegt werden kann. Durch Austausch des Sitzträgers läßt sich daher die maximale Durchflußmenge entsprechend den Daten der Heizungsanlage wählen. Bei der Ausführungsform nach den Hg. 4 und 5 ist der Schaftträger (12) der Fig. 1 lediglich durch einen auf das Außengewinde (46) geschraubten Adapterring (52) ergänzt Dieser ist so weit aufgeschraubt bis er gegen die Anschlagfläche (53) stößt welche durch die Stirnfläche des Kupplungsringes (37) gebildet ist Der Adapterring (52) weist am Umfang zahlreiche Axialnuten (54) auf, die an einem anderen Thermostat-Aufsatz angepaßt sind als diejenigen des Kupplungsringes (37). Der Adapterring kann natürlich auch eine andere Gestalt haben, beispielsweise außen mit einem Gewinde versehen sein oder einen wesentlich größeren Durchmesser haben. Die Kupplungsvorrichtung (36) ist beispielsweise in Verbindung mit einem Thermostat-Aufsatz brauchbar, wie er aus DE-PS 32 36 371 bekannt ist Die Kupplungsvonichtung mit dem Adapterring (52) kann in Verbindung mit einem Thermostat-Aufsatz gemäß DE-PS 3112138 benutzt werden. Mit Hilfe der beschriebenen Armatur kann beim Hersteller ein für den gewählten Heizkörper passendes Ventilgehäuse (101) gewählt werden. Unabhängig davon kann der den Heizkörper v»rlegende Monteur mit weitgehend den gleichen Bauteilen nach Wunsch des Kunden ein bestimmtes Fabrikat des Thermostat-Aufsatzes und nach den Daten der Anlage einen bestimmten ky-Wert wählen. Bei alledem ist die Handhabung sehr einfach, da Schaftträger und Sitzträger gemeinsam ein- und ausgebaut werden können. Der Rohrfortsatz (32) kann auch durchgehend oder weitgehend den gleichen Außendurchmesser besitzen. In diesem Fall wird als "Dichtkopf" lediglich der Dichtbereich um die Umfangsdichtung (35) angesehen, der maximal dem 3fachen der Breite der Umfangsnut entspricht. Die Armatur ist nicht auf geschweißte Gehäuse beschränkt, sondern kann auch bei Gußgehäusen angewendet werden. Sie hat zwar bei Plattenheizkörpem besondere Vorteile, kann aber auch bei anderen Heizkörpern und für andere Zwecke eingesetzt werden. PATENTANSPRÜCHE 1. Armatur für ein Thermostatventil, mit einem Gehäuse, das einen Einbaustutzen, in dessen Verlängerung eine zu einem Anschluß führende, zylindrische Bohrung und dazwischen eine mit mindestens einem weiteren Anschluß verbundene Kammer aufweist, und mit einem Ventileinsatz, der am Einbaustutzen zu befestigen ist, mit einem inneren Teil in den Einbaustutzen greift, an einem äußeren Teil eine Kupplungsvorrichtung zum Befestigen eines Thermostat-Aufsatzes trägt und in einen Schaftträger und einen Sitzträger, der an einem Rohrfortsatz einen mit einer Umfangsdichtung versehenen Dichtkopf zum Eingriff in die zylindrische Bohrung aufweist, unterteilt ist, insbesondere für Plattenheizkörperventile, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Trennfuge zwischen Schaftträger (12; 112) und Sitzträger (13; 113) im inneren Teil des Ventileinsatzes (1) befindet, daß der die Kupplungsvorrichtung (36,52) tragende äußere Teil vom Schaftträger gebildet ist, daß der Schaftträger am Einbaustutzen (4; 104) befestigt ist. daß der Sitzträger innerhalb des Einbaustutzens eine seine axiale Einbaulage sichernde Halteeinrichtung (24,29; 124,129) aufweist, und daß die axiale Länge der zylindrischen Bohrung (33; 133) erheblich größer als diejenige des Dichtkopfes (34; 134) ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaftträger (12) mit einem Außengewinde (22) in ein Innengewinde (23) des Einbaustutzens (4) eingeschraubt ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaftträger (12) außerhalb des Gewindes (22) einen Abschnitt (26) größeren Durchmessers mit einer in einer Nut gehaltenen Umfangsdichtung (27) aufweist -5- AT396815B
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dar Schaftträger (12; 112) eine Befestigungsvorrichtung (25; 125) aufweist, um den Sitzträger (13; 113) zumindest zeitweilig zu halten.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtung des Schaftträgers (12) ein Innengewinde (25) ist, in das ein Außengewinde (24) am Sitzträger (13) eingeschraubt ist
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtung des Schaftträgers (112) eine Umiangsnut (125) ist, in die am Sitzträger (113) angebrachte Nocken (124) federnd einrasten.
- 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Befesügungsvorrichtung (25; 125) des Schaftträgers (12; 112) an der Innenseite eines Ringfortsatzes (21; 121) angeordnet ist, der außen das Außengewinde (22; 122) zur Befestigung am Einbaustutzen (4; 104) trägt.
- 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung des Sitzträgers (13; 113) durch einen Umfangsflansch (29; 129) gebildet ist, der mit ein»' Stirnfläche des Schaftträgers (12; 112) zusammenwirkt.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfangsflansch (129) von der Stirnfläche des Schaftträgers (112) gegen eine Stufe (50) im Einbaustutzen (104) druckbar ist
- 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitzträger (113; 213) aus Kunststoff besteht.
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff verformbar ist und auf der Stirnfläche des Umfangsflansches (129) mindestens ein Ringwulst (49) vorsteht.
- 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Bohrung (33; 133) eine Länge hat die etwa der Höhe der Kammer (10; 110) im Gehäuse entspricht.
- 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschiebeweg des Dichtkopfes (34; 134) in der zylindrischen Bohrung (33; 133) mindestens gleich der halben Höhe der Kammer (10; 110) im Gehäuse ist
- 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Bohrung (33; 133) eine Länge hat die etwa gleich da1 Länge des Rohrfortsatzes (32; 132) ist
- 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Teil des Schaftträgers (12) eine Befestigungsvorrichtung (46) zum Anbringen eines die Kupplungsvomchtung tragenden Adapterringes (52) aufweist
- 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Adapterring-Befestigungsvorrichtung (46) ein Außengewinde aufweist der ein ringförmiger Anschlag (53) zugeordnet ist.
- 17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Adapterring-Befestigungsvorrichtung (46) axial außerhalb einer ständig am Schaftträger (12) angebrachten Kupplungsvorrichtung (36) vorgesehen ist
- 18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß eine ständig am Schaftträger (12) angebrachte Kupplungsvorrichtung (36) durch einen Kupplungsring (37) gebildet wird, der drehbar, aber axial nur mit einem geringen Spiel auf einer zylindrischen Lagerfläche (39) des Schaftträgers gehalten ist und mit einer Radialnase (42) zum Eingriff in eine Radialnut (43) an der Stirnseite des Einbaustutzens (4) versehen ist
- 19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet daß die zylindrische Lagerfläche (39) eine flache Umfangsnut (41) aufweist und der Kupplungsring (37) punktweise in die Umfangsnut hinein verformt ist
- 20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Lagerfläche (39) einen größeren Durchmesser hat als das Außengewinde (46) der Adapterring-Befestigungsvorrichtung und daß der Kupplungsring (37) mit seiner Stirnseite den ringförmigen Anschlag (53) bildet
- 21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet daß zwischen der Adapterring-Befestigungsvorrichtung (46) und der ständig am Schaftträger (12) angebrachten Kupplungs- -6- AT396815B Vorrichtung (36) eine Umfangsnut (44) mit konischer Seitenwand (45) zur Axialarretierung des Thermostataufsatzes vorgesehen ist.
- 22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Einbaustutzen (4; 104) 5 und der die zylindrische Bohrung (33; 133) tragende Gehäuseendteil (3; 103) in ein die Kammer (10; 110) begrenzendes Gehäusemittelteil (2; 102) eingeschweißt sind. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 10
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