AT396717B - Festbrennstoff-feuerung, insbesondere für heizkessel - Google Patents

Festbrennstoff-feuerung, insbesondere für heizkessel Download PDF

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B7/00Combustion techniques; Other solid-fuel combustion apparatus
    • F23B7/002Combustion techniques; Other solid-fuel combustion apparatus characterised by gas flow arrangements
    • F23B7/005Combustion techniques; Other solid-fuel combustion apparatus characterised by gas flow arrangements with downdraught through fuel bed and grate

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Description

AT396717B
Die Erfindung bezieht sich auf eine Festbrennstoff-Feuerung, insbesondere für Heizkessel, mit einem zwischen einem Füllraum und einem darunter angeordneten Flammraum in einem sich verengenden Übergang angeordneten Rost od. dgl., wobei die Veibrennungsgase aus dem Lufteintrittsöffnungen aufweisenden Füllraum durch den Rost in den an einem Rauchgasabzug anschließenden Flammraum abziehen und der Übergangsbereich oberhalb des Rostes mit Leitrippen ausgestattet ist, die zum Rost hin führende Luftkanäle bilden, nach Patent Nr. 395 646.
Die Leitrippen und die dadurch entstehenden Luftkanäle im Übergangsbereich zwischen Füll- und Flammraum gemäß dem Stammpatent gewährleisten beste Verbrennungsverhältnisse und führen vor allem auch im Teillastbereich zu einem befriedigenden Regelungsverhalten. Um dabei den Übergangsbereich mit einem entsprechend großen Durchgangsquerschnitt ausbilden zu können, ist bisher ein Rost vorzusehen, was den Einbau sowohl des Rostes als auch der Leitrippen verlangt und einen gewissen Mehraufwand bedeutet
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diesen Mangel zu beseitigen und den Herstellungsaufwand einer Festbrennstoff-Feuerung der eingangs geschilderten Art zu verringern, ohne einen Wiikungsverlust befürchten zu müssen.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß die Enden der Leitrippen in den Durchgangsquerschnitt des Überganges vorragen. Durch diese einfache Maßnahme ist es möglich, die freie Öffnung des Überganges so einzuengen, daß ein eigener Rost für den Übergangsbereich unnötig ist und die Enden der Leitrippen die Funktion des Rostes übernehmen. Dazu kommt noch, daß durch die selbst den Rost bildenden Leitrippen der Effekt der zwischen den Leitrippen verbleibenden Luftkanäle verbessert wird und die Leitrippen als schräge Roststäbe günstige Gleitflächen für den Glutstock darstellen.
Vorteilhaft ist es, wenn an der den Leitrippen abgewandten Außenseite der Übergangswandung dem Leitrippenverlauf folgende Kühlrippen angesetzt sind, so daß die Wärmebelastung der Leitrippen und der Übergangswandung gemildert werden kann. Die Kühlrippen ergeben darüber hinaus eine Versteifung der Übergangswandung, so daß hier trotz des Hochtemperaturbereiches mit verhältnismäßig dünnen Wandstärken und weniger hitzebeständigen Werkstoffen das Auslangen gefunden werden kann.
Erstrecken sich die Enden der Leitrippen mit einem Winkelansatz od. dgl. über den Durchgangsquerschnitt des Überganges hinaus bis in den flammraumseitigen Übergangsbereich, wird die Festigkeit dieses Übergangsbereiches weiter erhöht und die Luftkanäle zwischen den Leitrippen finden zwischen diesen Winkelansätzen eine Fortsetzung auch unterhalb des Durchgangsquerschnittes, was deren Wirkung verbessert Vorteilhafterweise können im flammraumseitigen Übergangsbereich zwischen den Winkelansätzen der Leitrippenenden und den Kühlrippen Luftzufuhröffnungen für eine Sekundärluftbeaufschlagung vorgesehen sein, so daß Sekundärluft für eine vollständige Verbrennung direkt in den Flammraumbereich gelangt, diese Sekundärluft dabei zur Kühlung der Kühlrippen dient und gleichzeitig vorgewärmt wird und zudem durch die Winkelansätze eine gute Sekundärluftverteilung über den Querschnitt des Übergangsbereiches gewährleistet ist
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an Hand eines Ausführungsbeispieles rein schematisch veranschaulicht, und zwar zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Feuerung im Vertikalschnitt und die Fig. 2 und 3 Querschnitte nach den Linien (II-II) bzw. (ΠΙ-HI) der Fig. 1.
Ein Heizkessel (1) ist mit einer Festbrennstoff-Feuerung (2) zur Verbrennung von Festbrennstoffen im Sturzbrandverfahren ausgerüstet Diese Feuerung (2) weist einen sich verengenden Übergang (3) zwischen einem Füllraum (4) und einem darunter angeordneten Flammraum (5) auf, welcher Übergang (3) von einer doppeltrichterförmigen Übergangswandung (6) mit einem Durchgangsquerschnitt (3a) gebildet wird. In den Füllraum (4) münden Lufteintrittsöffnungen (7) für die Verbrennungsluftzufuhr, die über eine Einlaßregelung (8) je nach Leistungsbedarf mit Frischluft versorgt werden. Der Flammraum (5) geht in einen nur angedeuteten Rauchgaszug (9) über, in dem ein nicht weit» dargestellter Saugzugventilator installiert ist Die Übergangswandung (<5) ist füllraumseitig mit Leitrippen (10) versehen, die von den Lufteintritts-öffnungen (7) zum Durchgangsquerschnitt (3a) hin führende Luftkanäle (11) bilden. Durch die Leitrippen (10) bzw. die Luftkanäle (11) kann Verbrennungsluft beim Heizen in einem bestimmten Ausmaß das Brennmaterial im eigentlichen Verbrennungsbereich umströmen, so daß einerseits bei normaler Heizleistung Luft nicht nur von oben in das Heizmaterial eindringt sondern auch seitlich einströmen kann und anderseits bei Teillastbetrieb überschüssige Verbrennungsluft um den Glutstock herum abgeleitet wird, so daß dies» Glutstock erhalten und υογ einem unerwünschten Weiterbrennen bewahrt bleibt
Um einen Rost zur Abdeckung der Übergangsöffnung (3a) zu vermeiden, weisen die Leitrippen (10) in den Durchgangsquerschnitt (3a) vorragende Enden (12) auf, so daß diese Enden die Funktion von Roststäben übernehmen können. Dabei werden die Luftkanäle (11) bis in den B»eich des Durchgangsquerschnittes (3a) weitergeführt und können durch Winkelansätze (12a) der Leitrippenenden (12) sogar bis in den flammraumseitigen Übergahgsbereich verlängert werden.
Um die Hitzebelastung der Leitrippen (10) und der Übergangswandung (6) zu verringern, sind an der Außenseite der leitrippentragenden Übergangswandung (6) Kühlrippen (13) angesetzt, die dem Leitrippenverlauf folgen und bis zum Durchgangsquerschnitt vorragen. Diese Kühlrippen (13) befinden sich in einem zwischen der Übergangswandung (6) und der Außenwandung (la) des Heizkessels (1) verbleibenden -2-

Claims (4)

  1. AT396717B Hohlraum (14), durch den eine Luftkühlung der Kühlrippen (13) möglich ist Vorteilhafterweise gibt es zwischen den Kühlrippen (13) und den Winkelansätzen (12a) der Leitrippenenden (12) in der Übergangswandung (6) unterhalb des Durchgangsquerschnittes (3a) Luftzufuhröffnungen (15), so daß sich eine ausgezeichnete Sekundärluftbeaufschlagung erreichen läßt, wozu der Hohlraum (14) lediglich über eine regelbare Luftzufuhreinrichtung (16) mit Frischluft versorgbar sein muß. Diese Sekundärluft kühlt dabei unter gleichzeitiger Vorwärmung die Kühlrippen (13) und wird durch die kanalartige Wirkung der Winkelansätze (12a) gut über den Durchgangsquerschnitt verteilt PATENTANSPRÜCHE 1. Festbrennstoff-Feuerung, insbesondere für Heizkessel, mit einem zwischen einem Füllraum und einem darunter angeordneten Flammraum in einem sich verengenden Übergang angeordneten Rost od. dgl., wobei die Verbrennungsgase aus dem Lufteintrittsöffnungen aufweisenden Füllraum durch den Rost in den an einem Rauchgasabzug anschließenden Flammraum abziehen und der Übergangsbereich oberhalb des Rostes mit Leitrippen ausgestattet ist, die zum Rost hin führende Luftkanäle bilden, nach Patent Nr. 395 646, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Leitrippen (10) in den Durchgangsquerschnitt (3a) des Überganges (3) vorragen.
  2. 2. Festbrennstoff-Feuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der den Leitrippen abgewandten Außenseite der Übergangswandung (6) dem Leitrippenverlauf folgende Kühlrippen (13) angesetzt sind.
  3. 3. Festbrennstoff-Feuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Enden (12) der Leitrippen (10) mit einem Winkelansatz (12a) od. dgl. über den engsten Querschnitt des Überganges (3a) hinaus bis in den flammraumseitigen Übergangsbereich erstrecken.
  4. 4. Festbrennstoff-Feuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im flammraumseitigen Übergangsbereich zwischen den Winkelansätzen (12a) der Leitrippenenden (12) und den Kühlrippeh (13) Luftzufuhröffnungen (15) für eine Sekundärluftbeaufschlagung vorgesehen sind. Hiezu 1 Blatt Zeichnung -3-
AT110391A 1991-05-31 1991-05-31 Festbrennstoff-feuerung, insbesondere für heizkessel AT396717B (de)

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