AT396717B - Festbrennstoff-feuerung, insbesondere für heizkessel - Google Patents
Festbrennstoff-feuerung, insbesondere für heizkessel Download PDFInfo
- Publication number
- AT396717B AT396717B AT110391A AT110391A AT396717B AT 396717 B AT396717 B AT 396717B AT 110391 A AT110391 A AT 110391A AT 110391 A AT110391 A AT 110391A AT 396717 B AT396717 B AT 396717B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- transition
- guide ribs
- section
- grate
- passage cross
- Prior art date
Links
- 239000004449 solid propellant Substances 0.000 title claims abstract description 10
- 238000010304 firing Methods 0.000 title claims abstract 3
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 title description 4
- 230000007704 transition Effects 0.000 claims abstract description 34
- 238000001816 cooling Methods 0.000 claims description 12
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 3
- UGFAIRIUMAVXCW-UHFFFAOYSA-N Carbon monoxide Chemical compound [O+]#[C-] UGFAIRIUMAVXCW-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 239000000567 combustion gas Substances 0.000 claims description 2
- 239000003546 flue gas Substances 0.000 claims description 2
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 7
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 3
- JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N iron(III) oxide Inorganic materials O=[Fe]O[Fe]=O JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 1
- 239000003779 heat-resistant material Substances 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B7/00—Combustion techniques; Other solid-fuel combustion apparatus
- F23B7/002—Combustion techniques; Other solid-fuel combustion apparatus characterised by gas flow arrangements
- F23B7/005—Combustion techniques; Other solid-fuel combustion apparatus characterised by gas flow arrangements with downdraught through fuel bed and grate
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Solid-Fuel Combustion (AREA)
Description
AT396717B
Die Erfindung bezieht sich auf eine Festbrennstoff-Feuerung, insbesondere für Heizkessel, mit einem zwischen einem Füllraum und einem darunter angeordneten Flammraum in einem sich verengenden Übergang angeordneten Rost od. dgl., wobei die Veibrennungsgase aus dem Lufteintrittsöffnungen aufweisenden Füllraum durch den Rost in den an einem Rauchgasabzug anschließenden Flammraum abziehen und der Übergangsbereich oberhalb des Rostes mit Leitrippen ausgestattet ist, die zum Rost hin führende Luftkanäle bilden, nach Patent Nr. 395 646.
Die Leitrippen und die dadurch entstehenden Luftkanäle im Übergangsbereich zwischen Füll- und Flammraum gemäß dem Stammpatent gewährleisten beste Verbrennungsverhältnisse und führen vor allem auch im Teillastbereich zu einem befriedigenden Regelungsverhalten. Um dabei den Übergangsbereich mit einem entsprechend großen Durchgangsquerschnitt ausbilden zu können, ist bisher ein Rost vorzusehen, was den Einbau sowohl des Rostes als auch der Leitrippen verlangt und einen gewissen Mehraufwand bedeutet
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diesen Mangel zu beseitigen und den Herstellungsaufwand einer Festbrennstoff-Feuerung der eingangs geschilderten Art zu verringern, ohne einen Wiikungsverlust befürchten zu müssen.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß die Enden der Leitrippen in den Durchgangsquerschnitt des Überganges vorragen. Durch diese einfache Maßnahme ist es möglich, die freie Öffnung des Überganges so einzuengen, daß ein eigener Rost für den Übergangsbereich unnötig ist und die Enden der Leitrippen die Funktion des Rostes übernehmen. Dazu kommt noch, daß durch die selbst den Rost bildenden Leitrippen der Effekt der zwischen den Leitrippen verbleibenden Luftkanäle verbessert wird und die Leitrippen als schräge Roststäbe günstige Gleitflächen für den Glutstock darstellen.
Vorteilhaft ist es, wenn an der den Leitrippen abgewandten Außenseite der Übergangswandung dem Leitrippenverlauf folgende Kühlrippen angesetzt sind, so daß die Wärmebelastung der Leitrippen und der Übergangswandung gemildert werden kann. Die Kühlrippen ergeben darüber hinaus eine Versteifung der Übergangswandung, so daß hier trotz des Hochtemperaturbereiches mit verhältnismäßig dünnen Wandstärken und weniger hitzebeständigen Werkstoffen das Auslangen gefunden werden kann.
Erstrecken sich die Enden der Leitrippen mit einem Winkelansatz od. dgl. über den Durchgangsquerschnitt des Überganges hinaus bis in den flammraumseitigen Übergangsbereich, wird die Festigkeit dieses Übergangsbereiches weiter erhöht und die Luftkanäle zwischen den Leitrippen finden zwischen diesen Winkelansätzen eine Fortsetzung auch unterhalb des Durchgangsquerschnittes, was deren Wirkung verbessert Vorteilhafterweise können im flammraumseitigen Übergangsbereich zwischen den Winkelansätzen der Leitrippenenden und den Kühlrippen Luftzufuhröffnungen für eine Sekundärluftbeaufschlagung vorgesehen sein, so daß Sekundärluft für eine vollständige Verbrennung direkt in den Flammraumbereich gelangt, diese Sekundärluft dabei zur Kühlung der Kühlrippen dient und gleichzeitig vorgewärmt wird und zudem durch die Winkelansätze eine gute Sekundärluftverteilung über den Querschnitt des Übergangsbereiches gewährleistet ist
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an Hand eines Ausführungsbeispieles rein schematisch veranschaulicht, und zwar zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Feuerung im Vertikalschnitt und die Fig. 2 und 3 Querschnitte nach den Linien (II-II) bzw. (ΠΙ-HI) der Fig. 1.
Ein Heizkessel (1) ist mit einer Festbrennstoff-Feuerung (2) zur Verbrennung von Festbrennstoffen im Sturzbrandverfahren ausgerüstet Diese Feuerung (2) weist einen sich verengenden Übergang (3) zwischen einem Füllraum (4) und einem darunter angeordneten Flammraum (5) auf, welcher Übergang (3) von einer doppeltrichterförmigen Übergangswandung (6) mit einem Durchgangsquerschnitt (3a) gebildet wird. In den Füllraum (4) münden Lufteintrittsöffnungen (7) für die Verbrennungsluftzufuhr, die über eine Einlaßregelung (8) je nach Leistungsbedarf mit Frischluft versorgt werden. Der Flammraum (5) geht in einen nur angedeuteten Rauchgaszug (9) über, in dem ein nicht weit» dargestellter Saugzugventilator installiert ist Die Übergangswandung (<5) ist füllraumseitig mit Leitrippen (10) versehen, die von den Lufteintritts-öffnungen (7) zum Durchgangsquerschnitt (3a) hin führende Luftkanäle (11) bilden. Durch die Leitrippen (10) bzw. die Luftkanäle (11) kann Verbrennungsluft beim Heizen in einem bestimmten Ausmaß das Brennmaterial im eigentlichen Verbrennungsbereich umströmen, so daß einerseits bei normaler Heizleistung Luft nicht nur von oben in das Heizmaterial eindringt sondern auch seitlich einströmen kann und anderseits bei Teillastbetrieb überschüssige Verbrennungsluft um den Glutstock herum abgeleitet wird, so daß dies» Glutstock erhalten und υογ einem unerwünschten Weiterbrennen bewahrt bleibt
Um einen Rost zur Abdeckung der Übergangsöffnung (3a) zu vermeiden, weisen die Leitrippen (10) in den Durchgangsquerschnitt (3a) vorragende Enden (12) auf, so daß diese Enden die Funktion von Roststäben übernehmen können. Dabei werden die Luftkanäle (11) bis in den B»eich des Durchgangsquerschnittes (3a) weitergeführt und können durch Winkelansätze (12a) der Leitrippenenden (12) sogar bis in den flammraumseitigen Übergahgsbereich verlängert werden.
Um die Hitzebelastung der Leitrippen (10) und der Übergangswandung (6) zu verringern, sind an der Außenseite der leitrippentragenden Übergangswandung (6) Kühlrippen (13) angesetzt, die dem Leitrippenverlauf folgen und bis zum Durchgangsquerschnitt vorragen. Diese Kühlrippen (13) befinden sich in einem zwischen der Übergangswandung (6) und der Außenwandung (la) des Heizkessels (1) verbleibenden -2-
Claims (4)
- AT396717B Hohlraum (14), durch den eine Luftkühlung der Kühlrippen (13) möglich ist Vorteilhafterweise gibt es zwischen den Kühlrippen (13) und den Winkelansätzen (12a) der Leitrippenenden (12) in der Übergangswandung (6) unterhalb des Durchgangsquerschnittes (3a) Luftzufuhröffnungen (15), so daß sich eine ausgezeichnete Sekundärluftbeaufschlagung erreichen läßt, wozu der Hohlraum (14) lediglich über eine regelbare Luftzufuhreinrichtung (16) mit Frischluft versorgbar sein muß. Diese Sekundärluft kühlt dabei unter gleichzeitiger Vorwärmung die Kühlrippen (13) und wird durch die kanalartige Wirkung der Winkelansätze (12a) gut über den Durchgangsquerschnitt verteilt PATENTANSPRÜCHE 1. Festbrennstoff-Feuerung, insbesondere für Heizkessel, mit einem zwischen einem Füllraum und einem darunter angeordneten Flammraum in einem sich verengenden Übergang angeordneten Rost od. dgl., wobei die Verbrennungsgase aus dem Lufteintrittsöffnungen aufweisenden Füllraum durch den Rost in den an einem Rauchgasabzug anschließenden Flammraum abziehen und der Übergangsbereich oberhalb des Rostes mit Leitrippen ausgestattet ist, die zum Rost hin führende Luftkanäle bilden, nach Patent Nr. 395 646, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Leitrippen (10) in den Durchgangsquerschnitt (3a) des Überganges (3) vorragen.
- 2. Festbrennstoff-Feuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der den Leitrippen abgewandten Außenseite der Übergangswandung (6) dem Leitrippenverlauf folgende Kühlrippen (13) angesetzt sind.
- 3. Festbrennstoff-Feuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Enden (12) der Leitrippen (10) mit einem Winkelansatz (12a) od. dgl. über den engsten Querschnitt des Überganges (3a) hinaus bis in den flammraumseitigen Übergangsbereich erstrecken.
- 4. Festbrennstoff-Feuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im flammraumseitigen Übergangsbereich zwischen den Winkelansätzen (12a) der Leitrippenenden (12) und den Kühlrippeh (13) Luftzufuhröffnungen (15) für eine Sekundärluftbeaufschlagung vorgesehen sind. Hiezu 1 Blatt Zeichnung -3-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT110391A AT396717B (de) | 1991-05-31 | 1991-05-31 | Festbrennstoff-feuerung, insbesondere für heizkessel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT110391A AT396717B (de) | 1991-05-31 | 1991-05-31 | Festbrennstoff-feuerung, insbesondere für heizkessel |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA110391A ATA110391A (de) | 1993-03-15 |
| AT396717B true AT396717B (de) | 1993-11-25 |
Family
ID=3506661
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT110391A AT396717B (de) | 1991-05-31 | 1991-05-31 | Festbrennstoff-feuerung, insbesondere für heizkessel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT396717B (de) |
-
1991
- 1991-05-31 AT AT110391A patent/AT396717B/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA110391A (de) | 1993-03-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4435748C2 (de) | Heizvorrichtung | |
| AT396717B (de) | Festbrennstoff-feuerung, insbesondere für heizkessel | |
| AT409892B (de) | Heizeinrichtung für feste brennstoffe, insbesondere kompaktofen bzw. kamineinsatz | |
| CH663083A5 (de) | Heizkessel. | |
| DE4329425C2 (de) | Brennkammer zur Holzverbrennung | |
| DE1917143B2 (de) | Einzug-wasserrohr-abhitzekessel zur dampf- oder heisswassererzeugung fuer einen ofen zur muellverbrennung | |
| DE1907494C3 (de) | Hubbalkenofen | |
| DE612076C (de) | Fuellschachtheizofen mit unterem Abbrand | |
| DE3902091A1 (de) | Kachelofen-heizeinsatz | |
| AT397715B (de) | Feuerung, insbesondere für festbrennstoff-heizkessel | |
| DE4308847A1 (de) | Ofeneinsatz oder Ofen | |
| DE2752949C2 (de) | Tunnelofen | |
| DE3302407A1 (de) | Regeleinrichtung | |
| DE355258C (de) | Kachelofen | |
| EP0047565A2 (de) | Ofen für feste, flüssige und gasförmige Brennstoffe | |
| AT240499B (de) | Verfahren zur Verfeuerung fester, insbesondere kleinkörniger Brennstoffe und Feuerungsanlage zur Durchführung des Verfahrens | |
| AT395646B (de) | Festbrennstoff-feuerung, insbesondere fuer heizkessel | |
| EP0320924A2 (de) | Heizkessel mit einem Brenner für feste Brennstoffe | |
| DE1199175B (de) | Verfahren zum Betrieb eines Doppelschraegofens | |
| AT259175B (de) | Dauerbrandofen mit Warmlufterzeugung | |
| DE503697C (de) | Trockenkammer mit Bodenbeheizung durch Feuergase | |
| AT18709B (de) | Gas-Heizofen mit Heizkörper-Gliedern. | |
| DE37567C (de) | Vorrichtungen zur Ventilation von Kesselräumen und zum Speisen von Kesselfeuerungen mit heifser Luft | |
| AT153047B (de) | Gliederheizkessel. | |
| DE19729506A1 (de) | Heizkessel zur Feuerung von festen Brennstoffen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| UEP | Publication of translation of european patent specification | ||
| ELJ | Ceased due to non-payment of the annual fee |