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Federndes Klappenventil.
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die federnde Durchbiegung bei der Öffnung der Klappe unterstützt. Diese Klappen besitzen aber einige Mängel, die einerseits ihr richtiges Spiel und ihre Lebensdauer beeinträchtigen, andererseits die Herstellung erschweren und eine einwandfreie Adjustierung unmöglich machen. Die geöffnete Klappe kann sich nämlich nicht einfach auf den Flüssigkeitsstrom auflegen, sondern
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sehr unwillkommenen grossen Hub der Aussenkante und die Vibrationen der Klappe wird feiner deren häufiges Aufschlagen auf den Sitz vor dem Abschliessen bedingt, wodurch ein Spalten und Aufreissen der Vorderkante der Klappe eintreten kann.
Diese Mängel sollen nun der Erfindung gemäss dadurch beseitigt werden, dass die eigentliche Sitzplatte, die sich in bekannter Weise an den gebogenen und federnden Teil anschliesst, zylindrisch abgeführt ist und dass die eine (ler Spaltwände tangential oder nahezu tangential
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Die Erfindung ist in der Zeichnung in mehreren Ausführungsformen veranschaulicht.
Aus Figur 3 ist zunächst ersichtlich, dass die neue Klappe im Gegensatz zu der älteren nicht eine ebene, sondern eine zylindrische Sitzfläche a besitzt, die sich beim Schliessen tangential an die eine Kanalw811d e des Durchflusskanales f anschliesst. Die Sitzfläche y selber ist dementsprechend ebenfalls zylindrisch gestaltet. An den zylindrischen Teil a der Ventilplatte schliesst sich ein aufgebogener Teil b an, der in einer Windung oder in mehreren (Figur 4-11) oder, wie nach Figur 3, in einem Teil einer Windung die Biegungsbeanspruchung der Klappe aufnimmt und mit seinem Ende c arn Ventilgehäuse befestigt ist.
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gesetzt gerichtete Windungen k angeschlossen.
Mittels dieser kann die Befestigung der Klappe am Sitz oder an einem mit dem Sitz fest verbundenen Teil oder an der Gehäusewand erfolgen.
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auch an der Mitte der innersten Windung i anschliessen und durch eine entsprechende Durchbrechung des federnden Teiles b hindurchführen (Figur 7 b).
Bei tien in dou Figuren & -11 dargestellten Ausführungsformen sind die seitlichen
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Die Überlegenheit dieser gegenüber der älteren Klappe mit ebener Sitzfläche und'zu ihr schräg geneigten (Figur 2 a und 2 b) oder auch senkrecht stehenden Kanalwänden (Figur 1) besteht in folgenden Eigenschaften : Die abdichtende Sitzfläche fällt am Vorderteil der Klappe mit der Führungsfläche der Kanalwand zusammen; die Klappe legt sich auf den Flüssigkeitsstrahl auf, ohne mit der Vorderkante zu schneiden.
Der Klappenhub ist nicht grösser als die Strahldicke. Die Flüssigkeit erfährt also keinerlei Ablenkung während des Durchflusses durch Sitz und Klappe, im Gegensatz zur ebenen Sitzfläche, bei der immer eine Ablenkung im Strahl bei offener wie namentlich bei sich schliessender Klappe erfolgt.
Man kann die zylindrische Sitzplatte, die federnden Windungen und die zur Befestigung der Klappe dienenden Windungen aus getrennten Stücken von gleichem oder verschiedenem Material herstellen und durch Vernietung, Verschraubung, Verlötung oder in anderer Weise miteinander verbinden.
Zur Befestigung des Klappenventiles ohne Anwendung einer Spindel kann man auch folgende Einrichtung treffen. An die zylindrische Sitzplatte a (Fig. 12 und 13) des Klappenventils schliesst
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In Figur 14-16 ist eine weitere Ausbildung der in Figur 10 und 11 dargestellten Ausführungsform veranschaulicht, nach der die beiden sich aneinander anschliessenden, entgegengesetzt gerichteten Federwindungen b und k mit der an das Aussenende der einen Federwindung sich anschliessenden Sitzplatte a und mit der an das Ende der anderen Federwindung sich anschliessenden Befestigungsplatte zusammen aus einem einzigen U-förmig ausgeschnittenen ebenen Blechstück hergestellt werden können.
Fig. 16 zeigt ein ebenes U-förmig ausgeschnittenes Blechstück, aus dem ein solches Klappenventil hergestellt wird. Dieses Blechstück ist durch einen ebenfalls U-förmigen Schlitz derart durchbrochen, dass der Mittelsteg der U-förmigen Blechtafel in zwei Teile a und c, jeder Schenkel in zwei Teile bund k zcrfäl1t ; die letzteren stehen an den Schenkelenden i i miteinander in Verbindung. Die Teile a und c des Mittelsteges sind nun gemäss Figur 14 der zylindrischen Sitzfläche g entsprechend gebogen, während die anschliessenden Schenkelteile b und k zu gleichartigen Windungen aufgerollt werden.
Der vordere Teil a, der sich an das Aussenende des ersten Windungsteiles b anschliesst, bildet die bewegliche Sitzplatte der Ventilklappe, und der dahinter liegende Teil r, der das Ende des zweiten Windungsteiles k bildet, dient als das Befestigungsende, das auf dem Ventilkörper mittels der Unterlagplatten s und der Schrauben p befestigt wird. Die
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und nach der Wahl der Blechstärke lässt sich der Federungswiderstand wählen. Die Dicke des den Sitz bildenden Teiles sowie des Befestigungsendes c kann gegebenenfalls grösser als die der Windungen b bezw. k gewählt werden.
Diese Klappe ist auch für den Fall anwendbar, dass die Sitzplatte a gemäss Figur 15 nicht zylindrisch sondern eben ausgeführt wird und auf der ebenen Sitzfläche 9 des Ventilkörpers abdichtet. Der hinter der Sitzplatte a liegende Befestigungsteil c kann in diesem Fall entweder zylindrische ausgeführt werden (Fig. 15) oder er kann ebenso wie die Sitzplatte a vollkommen f'ben sein.
Der Vorteil dieser Klappen besteht darin, dass sie sich in überaus einfacher Weise aus einem U-f"rmi ausgeschnittenen Blechstück herstellen lassen, dass sie eine geringe Konstruktions- linp besitzen und dass die Montage und Adjustierung ausserordentlich einfach ist.
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Federndes Klappenventil, dadurch gekennzeichnet, dass die eigentliche Sitzplatte (a), die atch in bekannter Weise an den gebogenen und federnden Teil (b) anschliesst und mit diesem vernietet, versehiaubt, verlötet oder aus einem Stück hergestellt sein kann, zylindrisch aus-
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