AT395841B - Regalanlage - Google Patents
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- B66F9/06—Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
- B66F9/07—Floor-to-roof stacking devices, e.g. "stacker cranes", "retrievers"
- B66F9/072—Travelling gear therefor
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- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
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Description
AT 395 841B
Die Erfindung betrifft eine Regalanlage mit einem Regalbediengerät für Geradeaus- und Kurvenfahrt, das sich mittels mindestens zweier, jeweils mit einem Laufrad versehener und um eine vertikale Achse verstellbarer Drehschemel auf der horizontalen Lauffläche einer Laufschiene abstützt, bei dem jeder Drehschemel an den beiden seitlichen Führungsflächen der Laufschiene mittels Führungsrollen geführt ist und bei dem die horizontale Drehachse des Laufrades jeweils durch die vertikale Achse des zugeordneten Drehschemels verläuft
Bei einer Regalanlage dieser Art nach der DE-PS 34 11214 ist an jedem Übergang von einem geraden Stück zu einem Kurvenstück der Laufschiene dessen Außenradius und Innenradius um ein bestimmtes Maß zur konvexen Außenseite des Kurvenstückes hin versetzt. Dieser Versatz führt zu einem ungewollten Ausschwenken des Drehschemels in Gegenrichtung zur beabsichtigten Kurvenfahrt und verursacht Schwingungen in der Hubsäule des Regalbediengerätes.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Spurführung an einem Regalbediengerät im Bereich von Kurven zu verbessern. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst daß zwischen den zwei Führungsrollen der einen Längsseite des Drehschemels auf der gegenüberliegenden Seite eine Führungsgegenrolle vorhanden ist und daß in den Übergangsbereichen von Kurvenfahrt zur Geradeausfahrt mindestens eine Zusatzführung vorhanden ist Die beiden Führungsrollen und die Führungsgegenrolle bilden zusammen mit der Zusatzführung im Übergangsbereich eine einwandfreie Dreipunkt-Führung für die vorderen und hinteren Laufräder und deren Drehschemel, sodaß diese keine Pendelbewegungen ausführen können und das Regalbediengerät ruhig durch alle Kurven geführt wird.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind zwei Zusatzführungen auf beiden Seiten der Führungsflächen der Fahrschiene angeordnet und bilden mit diesen zusammen Führungsspalte für die Führungsrollen und die auf der Bogenaußenseite angeordnete Führungsgegenrolle. Beim Bogenbereich ist der Abstand zwischen den seitlichen Führungsflächen der Fahrschiene kleiner als im geraden Bereich und da* Bogenbereich geht über den theoretischen Beginn des Bogens hinaus, so daß die jeweils hintere Rolle in den Bogenbereich einschwenken kann. Die Führungsrollen und die Führungsgegenrolle können dann auf einer Höhe angeordnet sein.
Bei unterschiedlicher Höhenanordnung der vorderen und hinteren Führungsrollen einer Seite kann die Zusatzführung auch aus einer eingefrästen Verlängerung der Bogeninnenseite in die jeweils anschließende breitere gerade Schiene gebildet sein. Die Zusatzführungseinfräsung für die obere Führungsrolle liegt direkt unterhalb der Lauffläche, während die untere Ausfräsung niedriger liegt, so daß jede der Führungsrollen auch im Übergangsbreich eine einwandfreie Lauffläche hat Die breite Schiene muß im geraden Bereich nicht bearbeitet werden, die schmale Schiene nicht im Bogenbereich.
In anderer Ausgestaltung der Erfindung kann die Führungsgegenrolle auf der Bogeninnenseite und die unterschiedlich hoch gelagerten Führungsrollen auf der Bogenaußenseite angeordnet sein. Die Fahrschiene ist dann im geraden Bereich schmaler als im Bogenbereich, der auf der Bogenaußenseite im Abzweigungsbereich gerade Zusatzführungen in unterschiedlicher Höhe für die äußeren Führungsrollen hat Aus Gründen der Festigkeit kann es angebracht sein, daß die eine Führungsgegenrolle einen größeren Durchmesser als die beiden ihr gegenüberliegenden Führungsrollen hat Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und im folgenden erläutert Es zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Regalanlage mit am Boden angeoidneten Fahrschienen,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Führungsschiene unter der Decke,
Fig. 3 den Schnitt (HI-ΠΙ) durch die Fig. 2,
Fig. 4 eine auf Abzweigfahrt gestellte Weiche,
Fig. 5 eine auf Geradeausfahrt gestellte Weiche,
Fig. 6 bis 8 einen Bogenbereich mit mehreren verschiedenen Fahrpositionen eines Drehschemels und zwei Querschnitten
Fig. 9 bis 13 ein anderes Ausführungsbeispiel mit einer äußeren Führungsgegenrolle,
Fig. 14 bis 19 einen Bogenbereich mit mehreren verschiedenen Fahrpositionen des Drehschemels mit einer inneren Führungsgegenrolle.
Die in Fig. 1 gezeichnete Lageranordnung hat mehrere Hochregale (10) mit in den Regalgängen (11) angeordneten Fahrschienen (1) für ein Regalbediengerät (12). Das Regalbediengerät (12) kann auch ein vor der Stirnseite der Regalgänge angeordnetes Hochregal (10) bedienen. Es hat vordere und hintere Drehschemel (5), mit denen das Durchfahren von Kurven zum Einfahren in die Regalgänge (11) ermöglicht wird, wie in verschiedenen Positionen dargestellt ist. Der Drehschemel (5) ist mit einem Drehzapfen (6) am Grundträger des Regalbedienungsgerätes (12) gelagert und stützt sich mit einem mittig gelagerten Laufrad (7) auf der Lauffläche (2) der Fahrschiene (1) ab, wie in Fig. 6 gut zu erkennen ist.
Fig. 2 zeigt die obere Führung des Regalbediengerätes (12) in der oberen Führungsschiene (13) mit den Abzweigungen. Wie Fig. 3 zeigt, ist die Führungsschiene (13) ein nach unten offenes U-Profil für Führungsrollen (14), die über den Drehzapfen (6) der Drehschemel (5) liegen. Der Abstand (X) zwischen den Führungsrollen (14) ist kleiner als der Abstand (Y) zwischen den Abzweigungen zu den Regalgängen (11).
Die für die Einfahrt zu den einzelnen Regalgängen (11) erforderlichen Weichen (15) sind in den Fig. 4 und 5 dargestellt und werden von einem Schubgerät (16) schräg seitwärts so bewegt, daß das Regalbediengerät entweder nach Fig. 4 in die Abzweigung oder nach Fig. 5 geradeaus fährt Wenn eine Regalanlage mehrere Regalbediengeräte hat muß das unbeabsichtigte Einfahren eines Regalbediengerätes in die dafür rückwärts geöffnete Weiche verhindert werden. Die Geradeausfahrt wird durch einen an der Weiche (15) befestigten Puffer (17) gesperrt; zum -2-
Claims (8)
- AT 395 841 B Sperren der Bogenfahrt ist ein Puffer (18) an einem Hebel (19) befestigt, der auf einem ortsfesten Bolzen (21) drehbar gelagert ist. Der Hebel (19) ist mit einem Schlitz (20) an einem Zapfen (22) der Weiche (15) geführt und wird beim Verschieben der Weiche (15) verschwenkt, wie beim Vergleich zwischen den Fig. 4 und 5 erkennbar ist Der Puffer (18) liegt dann an einem stabilen ortsfesten Anschlag (23). Der Winkel zwischen der Fahrschiene (1) und dem Schubgerät (16) beträgt ca. 60 Grad und ist so gewählt, daß einerseits das Überbrückungs-Schienenstück (1") die gerade Schienenführung gut überbrücken kann und andererseits das gebogene Schienenstück (Γ) gut den Anschluß von der geraden Schiene zur Abzweigschiene bildet Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 6 bis 8 sind an den Abzweigungsbereichen (Γ) auf beiden Seiten der mit Führungsflächen (3a) und (3i) versehenen I-förmigen Fahrschiene (1) Zusatzführungen (24) für die inneren kleineren Führungsrollen (8v) und (8h) sowie die äußere größere Führungsgegenrolle (9) angeordnet. Diese Rollen liegen alle in einer Höhe neben der Lauffläche (2) der I-förmigen Fahrschiene (la) nach Fig. 7 auf der geraden Strecke und der auf einem Schienenfuß (4) befestigten Flachprofilfahrschiene (lb) nach Fig. 8 im Bogenbereich. Das gebogene Flachprofil geht an beiden Enden im Bogen über den wirksamen Krümmungsradius hinaus, der jeweils bei (y') endet. Der dadurch entstehende Rücksprung bei der Einfahrt in Pfeilrichtung auf der Bogeninnenseite ist für die hintere Führungsrolle (8h) zum Einschwenken in den Bogen erforderlich, weil dann die äußere größere Führungsgegenrolle (9), die den Rücksprung auf der Bogenaußenseite wirkungslos überbrückt hat, an der äußeren Führungsfläche (3a) des Bogens bei (y') zum Anliegen kommt. Gleichzeitig gelangt die bis dahin von den beiden Zusatzführungen (24) gerade geführte vordere Führungsrolle (8v) am Ende der inneren Zusatzführung (24) gegen die Führungsfläche (3i) des Bogens. Bei der Weiterfahrt wird die Bogenfahrt wirksam und der Drehschemel (5) mit seinem Laufrad (7) verschwenkt. In analoger Weise erfolgt bei der Ausfahrt aus dem Bogenbereich der gleiche Führungs- und Schwenkvorgang in umgekehrter Reihenfolge. Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 9 bis 13 ist die Fahrschiene (1) auf dem geraden Streckenbeieich ein breiteres Flachprofil nach Fig. 10 als im Bogenbereich (1*) nach Fig. 12. Im Übergangsbereich sind die Zusatzführungen (24) in Form von bogenförmigen Rücksprüngen zum Einschwenken einer der inneren Führungsrollen (8) vorhanden, und zwar ein unterer Rücksprung (24u) für die in Fahrtrichtung hintere tiefergelagerte Führungsrolle (8u) nach Fig. 11 und einen oberen Rücksprung (24o) für die im oberen Bereich der Fahrschiene (1) angreifende Führungsrolle (8o) nach Fig. 13. Die genannten Rücksprünge sind Ausfräsungen auf der Bogeninnenseite aus der breiten geraden Fahrschiene nach Fig. 10 und bilden Bogenverlängerungen zur schmalen Fahrschiene (1') nach Fig. 12. Die gebogenen Rücksprünge sind so lang wie der Abstand zwischen den inneren Führungsrollen (8o, 8u), wobei die tiefste Stelle der Ausfräsung zum Bilden der bogenförmigen Zusatzführungsschiene im wirksamen Radius beginnt. Die jeweils nicht an den Rücksprüngen anliegenden Führungsrollen liegen an der nicht besonders bearbeiteten Führungsfläche (3i) an. Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 14 bis 19 ist das Schienenprofil (1) auf der geraden Strecke ein schmales Flachprofil nach Fig. 17 und im Kurvenbeieich ein breiteres Profil (1'), dessen Breite in den Fig. 18 und 19 zusammen mit den Ausfräsungen für die Zusatzführungen (24o) und (24u) erkennbar ist Die größere Führungsgegenrolle (9) ist auf der Bogeninnenseite gelagert und die beiden kleineren Führungsrollen (8o) und (8u) auf der Bogenaußenseite. Dafür hat das Schienenprofil (Γ) in den Bereichen der Bogenübergänge auf der Außenseite als Zusatzführungen (24o) und (24u) dienende gerade Abflachungen, die entsprechend der Höhenanordnung der Führungsrollen (8o) und (8u) unterschiedlich hoch angeordnet sind und eine leicht herstellbare und sichere Führung für den Drehschemel (5) mit seinem Laufrad (7) bilden. Der Rücksprung für die obere Führungsrolle (8o) ist eine gerade obere Ausfräsung nach dem Schnitt (XVm - XVIII); für die untere Führungsrolle (8u) ist eine untere als Zusatzführung (24u) dienende Ausfräsung nach Fig. 19 vorhanden. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Rücksprung so lang wie der Abstand zwischen den Führungsrollen (8o) und (8u) und hat ihre größte Breite am wirksamen Beginn und Ende des Bogenbereiches. PATENTANSPRÜCHE 1. Regalanlage mit einem Regalbediengerät für Geradeaus- und Kurvenfahrt, das sich mittels mindestens zweier, jeweils mit einem Laufrad versehener und um eine vertikale Achse verstellbarer Drehschemel auf der horizontalen Lauffläche einer Laufschiene abstützt, bei dem jeder Drehschemel an den beiden seitlichen Führungsflächen der Laufschiene mittels Führungsrollen geführt ist und bei dem die horizontale Drehachse des Laufrades jeweils durch die vertikale Achse des zugeordneten Drehschemels verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den zwei Führungsrollen (8v, 8h; 8o, 8u) der einen Längsseite des Drehschemels (5) auf der gegenüberliegenden Seite eine Führungsgegenrolle (9) vorhanden ist und daß in den Übergangsbereichen von Kurvenfahrt zur Geradeausfahrt mindestens eine Zusatzführung (24) vorhanden ist -3- AT 395 841B
- 2. Regalanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gerade Zusatzführungen (24) auf beiden Seiten der Führungsflächen (3a, 3i) der Fahrschiene (1) angeordnet sind und mit diesen einen Führungsspalt für die Führungsrollen (8v, 8h) und die Führungsgegenrolle (9) bilden, wobei die Führungsgegenrolle (9) auf der Bogenaußenseite angeordnet ist und der Abzweigungsbogen (1') um den Abstand (x) zwischen dar Fiihnmgsgegenrolle (9) und der jeweils vorderen bzw. hinteren Fiihrungsiolle (8v, 8h) länger ist als die wirksame Länge (y) des Abzweigungsbogens, und daß die Zusatzfuhrung (24) der Bogeninnenseite dort endet, wo sich die vordere innere Führungsrolle (8v) befindet, wenn die Ftihrungsgegenrolle (9) am wirksamen Bogenbeginn bei (y*) angelangt ist. (Fig. 6 bis 8)
- 3. Regalanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrollen (8v, 8h) und die Führungsgegenrolle (9) auf gleicher Höhe angeordnet sind.
- 4. Regalanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrollen (8o, 8u) auf der Bogeninnenseite am Drehschemel (5) in unterschiedlichen Höhen und die Führungsgegenrolle (9) auf der Bogenaußenseite am Drehschemel (5) gelagert ist und daß die Zusatzführung (24) eine gebogene Verlängerung der Innenseite des Kurvenbereiches der Fahrschiene (1) bildet und so lang ist wie der Abstand (x) zwischen den inneren Führungsrollen (8o, 8u), für die die zur Bogeninnenseite gerichtete Führungsfläche (3i) der geraden Fahrschiene (1) bis zum Anschluß an die Zusatzführung (24) der anderen Höhenebene im Bogenbereich weiterführt. (Fig. 9 bis 13)
- 5. Regalanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrschiene (1) auf der geraden Strecke breiter ist als im Bogenbereich und daß die Zusatzführungen (24) aus bogenförmigen Ausfräsungen (24o, 24u) der geraden Fahrschienen (1) gebildet sind.
- 6. Regalanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrollen (8o, 8u) in unterschiedlichen Höhen an der Bogenaußenseite am Drehschemel (5) und die Führungsgegenrolle (9) auf der Bogeninnenseite gelagert ist und daß die Zusatzführungen (24) gerade Verlängerungen der geraden Fahrschienen (1) bis in den Kurvenbereich (1') bilden und so lang sind wie der Abstand (x) zwischen den äußeren Führungsrollen (8o, 8u) wobei Anfangs- und Endpunkt gleich weit vom Bogenbeginn entfernt sind. (Fig. 14 bis 19)
- 7. Regalanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrschienen (1) auf der geraden Strecke schmäler sind als im Bogenbereich (1') und daß die Zusatzführungen (24) aus geraden Ausfräsungen (24o, 24u) des gebogenen Abschnittes gebildet sind.
- 8. Regalanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Führungsgegenrolle (9) einen größeren Durchmesser hat als die ihr gegenüberliegenden Führungsrollen (8v, 8h; 8o, 8u). Hiezu 4 Blatt Zeichnungen -4-
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