AT395449B - Randstein fuer strassen - Google Patents
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- AT395449B AT395449B AT0234890A AT234890A AT395449B AT 395449 B AT395449 B AT 395449B AT 0234890 A AT0234890 A AT 0234890A AT 234890 A AT234890 A AT 234890A AT 395449 B AT395449 B AT 395449B
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- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C5/00—Pavings made of prefabricated single units
- E01C5/005—Individual couplings or spacer elements for joining the prefabricated units
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- E01C11/00—Details of pavings
- E01C11/22—Gutters; Kerbs ; Surface drainage of streets, roads or like traffic areas
- E01C11/221—Kerbs or like edging members, e.g. flush kerbs, shoulder retaining means ; Joint members, connecting or load-transfer means specially for kerbs
- E01C11/223—Kerb-and-gutter structures; Kerbs with drainage openings channel or conduits, e.g. with out- or inlets, with integral gutter or with channel formed into the kerb ; Kerbs adapted to house cables or pipes, or to form conduits
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- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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- Y02A—TECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
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Claims (9)
- AT 395 449 B Randstein für Straßen Die Erfindung betrifft einen Randstein für Straßen, Autobahnen, Wege, od. dgl. welcher zum Schutz von Amphibien und anderen Kleintieren dient Amphibien haben die Eigenschaft zum Laichen an jene Plätze zu wandern, an denen sie selbst gezeugt wurden. 5 Auf diesem Wege müssen sie häufig Straßen überqueren, wobei sie niedergetreten oder von Fahrzeugen, wie Autos überfahren werden können. Aufgabe der Erfindung ist, diese Gefahr zu beseitigen oder zumindest auf ein Minimum zu reduzieren. Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Randstein der eingangs erwähnten Art vorgeschlagen, welcher erfindungsgemäß brückenartig ausgebildet aus einer zur Straße hin schräg abfallenden Dachwand und ein»- steil 10 abfallenden Stirnwand besteht, welche an das der Straße abgekehrte Ende der Dachwand anschließt. Steine dieser Art werden aneinandergereiht und säumen den Straßenrand, sodaß die Tiere vom Feld kommend, durch die steile Wand gehindert sind, auf die Straße zu gelangen. Sie sind gezwungen entlang der Randsteine zu wandern,bis sie eine Möglichkeit finden, die Straße überqueren zu können. Um dies zu ermöglichen, sind in Abständen auf dem Weg der Kleintiere im Boden Löcher vorgesehen, in denen Einsätze, z. B. Kübel mit feinmaschigem Gitterboden od. dgl. IS vorgesehen sind, in welche die Kleintiere auf ihrem Weg hineinfallen, unddarin von dafür bestimmten Personen über die Straße getragen werden. Es besteht auch die Möglichkeit, im Bereich der steil abfallenden Wand nach außen mündende Kanäle in Abständen voneinander unter der Straße zu führen, durch welche die Kleintiere auf die andere Straßenseite gelangen können. Solche Kanäle od. dgl. müssen einen verhältnismäßig großen Durchmesser haben, anderenfalls die Tiere ihren Weg durch den Kanal oder dgl. nicht einschlagen werden. 20 Weitere Merkmale der Erfindung werden anhand der Zeichnung erläutert, in welcher ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Randsteines dargestellt ist. Es zeigen Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung des Randsteines und Fig. 2 einen Querschnitt im Bereiche der Stoßstelle zweier aufeinanderfolgender Randsteine. Der Randstein besitzt eine gegen die Straße zu abfallende Dachwand (1), an deren, von der Straße abgekehrtes Ende, eine steil abfallende Wand (2) anschließt. Im vorliegenden Falle ist die Dachwand (1) leicht geschwungen und 25 ’ die Wand (2) lotrecht Die Steigung der Wand (1) ist so gewählt, daß Tiere, welche sich auf die Straße verirrthaben, auf der Wand bis zum obersten Rand gelangen können, wo sie über die Randkante (3) aufs Feld od. dgl. fallen. Vorzugsweise sind die Steine aus Beton, wobei die Oberfläche der Dachwand (1) zweckmäßig rauh ist, damit die Tiere auf ihrem Weg nach oben nicht abrutschen. Hingegen ist die Wand (2) vorzugsweise glatt, damit einzelneTiere entlang der Wand nicht hinaufkleuem können. 30 Um zu verhindern, daß Tiere, welche entlang der Wand (1) wandern, durch die Fugen zwischen den benachbarten Steinen durchfallen, müssen die Steine dicht aneinander geschlossen werden. Um dies zu erreichen, sind die Steine durch Haltespangen (4) miteinander verbunden, welcheU-förmigen Querschnitt haben undin randseitige Aussparungen (5) der Steine eingesetzt sind. Zu diesem Zwecke ist jeder Stein an seinen beiden Rändern mit mindestens je einer solchen Aussparung (5) versehen, der eine korrespondierende Aussparung des Nachbarsteines gegenübersteht. Die 35 Aussparungen enden innenseitig in ein Loch (6), in welches die abstehenden Schenkel (7) der Haltespangen (4) einsetzbar sind. Wie Fig. 2 zeigt, schließen die Haltespangen (4) mit der Oberfläche der Dachwand (1) bündig ab, sodaß eine ebene Fläche der Dachwand (1) gewahrt bleibt. Um den Tieren bei Unwetter auch einen Unterschlupf im Raum unter der Dachwand (1) zu ermöglichen, ist in der lotrecht abfallenden Wand (2) mindestens eine Öffnung (8) vorgesehen, durch welche die Tiere unter die 40 Dachwand (1) und wieder hinaus gelangen können. Damit sich die Tiere im langen Tunnel der aneinandergereihten Steine nicht verirren können, besteht die Möglichkeit, mindestens eine der beiden stimseitigen Öffnungen der Randsteine oder einzelner derselben durch eine Wand zu verschließen. 45 PATENTANSPRÜCHE 50 1. Randstein für Straßen, Autobahnen, Wege od. dgl., dadurch gekennzeichnet,daß er briickenartigausgebildet aus einer zur Straße hin schräg abfallenden Dachwand (1) und einer steil abfallenden Stirnwand (2) besteht, welche an das der Straße abgekehrte Ende der Dachwand (1) anschließt 55
- 2. Randstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dachwand (1) von oben nach unten leicht S-förmig mit konkavem Oberteil und konvexem Unterteil geschwungen ist. AT 395 449 B
- 3. Randstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung des Randsteines mit seinem benachbarten Randstein an beiden Rändern des Randsteines mindestens eine Aussparung (5) zum Einsetzen einer Spange (4) vorgesehen ist, welche Aussparung (5) einer korrespondierenden Aussparung (5) eines benachbarten Steines gegenüber liegt.
- 4. Randstein nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung an ihrem inneren Ende mit einer Vertiefung (6) zum Einsetzen der abstehenden Schenkel einer U-förmigen Spange (4) versehen ist
- 5. Randstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die steil abfallende Stirnwand (2), lotrecht verläuft.
- 6. Randstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die steil abfallende Stirnwand (2) vorzugsweise nahe dem Bodenrand oder im Bereiche desselben miteiner in daslnneredes Steines mündenden Durchbrechung (8), versehen ist.
- 7. Randstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Fläche der Dachwand (1) rauh und die der Stirnwand (2) glatt ist.
- 8. Randstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der beiden Seitenöffnungen des Randsteines verschlossen ist
- 9. Randstein nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spange (4) mit der Oberfläche der Dachwand (1) eben abschließt. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen -3-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0234890A AT395449B (de) | 1990-11-20 | 1990-11-20 | Randstein fuer strassen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0234890A AT395449B (de) | 1990-11-20 | 1990-11-20 | Randstein fuer strassen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA234890A ATA234890A (de) | 1992-05-15 |
| AT395449B true AT395449B (de) | 1992-12-28 |
Family
ID=3532675
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT0234890A AT395449B (de) | 1990-11-20 | 1990-11-20 | Randstein fuer strassen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT395449B (de) |
-
1990
- 1990-11-20 AT AT0234890A patent/AT395449B/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA234890A (de) | 1992-05-15 |
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