AT395053B - Sanitaerarmatur - Google Patents

Sanitaerarmatur Download PDF

Info

Publication number
AT395053B
AT395053B AT0246990A AT246990A AT395053B AT 395053 B AT395053 B AT 395053B AT 0246990 A AT0246990 A AT 0246990A AT 246990 A AT246990 A AT 246990A AT 395053 B AT395053 B AT 395053B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
movement
movable
spring
closing element
sanitary fitting
Prior art date
Application number
AT0246990A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA246990A (de
Inventor
Ulrich Dr Ostertag
Reinhard Dr Ostertag
Original Assignee
Hansa Metallwerke Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hansa Metallwerke Ag filed Critical Hansa Metallwerke Ag
Publication of ATA246990A publication Critical patent/ATA246990A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT395053B publication Critical patent/AT395053B/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/44Mechanical actuating means
    • F16K31/60Handles
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K11/00Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
    • F16K11/02Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit
    • F16K11/06Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements
    • F16K11/078Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements with pivoted and linearly movable closure members
    • F16K11/0782Single-lever operated mixing valves with closure members having flat sealing faces
    • F16K11/0787Single-lever operated mixing valves with closure members having flat sealing faces with both the supply and the discharge passages being on the same side of the closure members
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K47/00Means in valves for absorbing fluid energy
    • F16K47/02Means in valves for absorbing fluid energy for preventing water-hammer or noise
    • F16K47/023Means in valves for absorbing fluid energy for preventing water-hammer or noise for preventing water-hammer, e.g. damping of the valve movement
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T137/00Fluid handling
    • Y10T137/8593Systems
    • Y10T137/86493Multi-way valve unit
    • Y10T137/86549Selective reciprocation or rotation
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T137/00Fluid handling
    • Y10T137/8593Systems
    • Y10T137/86493Multi-way valve unit
    • Y10T137/86815Multiple inlet with single outlet

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)
  • Domestic Plumbing Installations (AREA)
  • Details Of Valves (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)
  • Preventing Unauthorised Actuation Of Valves (AREA)

Description

AT 395 053 B
Die Erfindung betrifft eine Sanitärarmatur mit a) mindestens einem Schließelement, das zur Veränderung der fließenden Wassermenge bewegbar ist; b) einem Handgriff, von dem ein Kraftübertragungsweg zu dem beweglichen Schließelement führt; c) einem Mengenanschlag, der den Bewegungsweg des Handgriffes begrenzt; d) einer Bewegungsbremse, welche schnellen Schließbewegungen des beweglichen Schließelementes eine Bremskraft entgegensetzt.
Moderne Sanitärarmaturen, insbesondere solche, die mit Steuerscheiben arbeiten, verleiten den Benutzer häufig zu sehr raschen Schließbewegungen. Diese können in dem an die Sanitärarmatur angeschlossenen Hausleitungssystem zu unerwünschten und schädlichen Druckstößen führen. Aus diesem Grund sind Sanitärarmaturen der eingangs genannten Art bekannt. Sie sind beispielsweise in der DEOS 32 46 350, der DE-OS 35 34 149 oder der DE-OS 35 34 692 beschrieben. In all diesen Fällen arbeitet die Bewegungsbiemse so, daß sie der von der Hand des Benutzers ausgeübten Schließkraft eine Gegenkraft entgegenzusetzen sucht, welche die Hand in ihrer Bewegung bremst und so ein zu rasches Schließen der Sanitärarmatur verhindert. Damit wird sicherlich ein erheblicher Beitrag zu der geschilderten Problematik geleistet Es lassen sich jedoch nur schwer quandtative Voraussagen über den erzielbaren Erfolg machen, da dieser wesentlich davon abhängt, in welchem Ausmaße der Benutzer die Bewegung seiner Hand durch die Bewegungsbremse verzögern läßt Mit anderen Worten: Die Wirksamkeitder bekannten Bewegungsbremsen hängt in erheblichem Maße von der Kraft und der „Empfindlichkeit“ des jeweiligen Benutzers ab. Darüber hinaus müssen die beweglichen Teile der bekannten Bewegungsbremsen die ganzen vom Benutzer ausgeübten Kräfte auffangen, die gegebenenfalls noch über Hebelmechanismen verstärkt werden. Dies bedeutet erhebliche Anforderungen an den mechanischen Aufbau der Bewegungsbremse.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Sanitärarmatur der eingangs genannten Artderartauszugestalten, daß unabhängig von dem jeweiligen Benutzer und der Art der Bedienung eine maximale Schließgeschwindigkeit des beweglichen Schließelementes sichergestellt ist, bei welcher zuverlässig übergroße Druckstöße im Hausleitungssystem vermieden werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß e) in den Kraftübertragungsweg, über den in Schließrichtung die Kraft in das bewegliche Schließelement eingeleitet wird, zwischen dem Mengenanschlag und dem beweglichen Schließelement ein Federelement eingesetzt ist.
Erfindungsgemäß wird die Bewegung des Handgriffes in gewissem Umfange von der Verschiebung des beweglichen Schließelementes entkoppelt Letzteres kann in gewissem Umfange ein „Eigenleben“ führen, damit auch bei sehr schnellen Bewegungen des Handgriffes die Verschiebung des Schließelementes niemals eine bestimmte Geschwindigkeit übersteigt. Diese Entkoppelung bewirkt die erfindungsgemäß vorgesehene Feder dadurch, daß sie bei größeren Schließgeschwindigkeiten unter dem Einfluß der Bewegungsbremse komprimiert wird, weil die Bewegungsgeschwindigkeitdes beweglichen Schließelementes hinter der Bewegungsgeschwindigkeit des Handgriffes zurückbleibt. Ist die Bewegung des Handgriffes dann durch Erreichen des Mengenanschlages abgeschlossen, schließt sich unter Entspannung des Federelementes eine verzögerte, mit definierter Maximalgeschwindigkeit erfolgende weitere Verschiebung des beweglichen Schließelementes in die vollständige Schließstellung an. Durch die Wirkung des Federelementes sind auch die Kräfte, welche auf die Komponenten der Bewegungsbremse wirken, auf einen exakten Maximalwert begrenzt, der leicht beherrscht werden kann. Überhaupt braucht die Bremskraft der Bewegungsbremse nicht mehr so hart eingestellt zu werden, da ja nicht mehr mit der unmittelbaren Kraft des Benutzers zu rechnen ist, sondern nur noch mit der maximalen, einstellbaren Kraft des Federelementes. Die Gefahr der Beschädigung der Bewegungsbremse, sei es durch Verschleiß, sei es durch einen plötzlichen Ausfall der in ihr enthaltenen Dichtung, ist damit weitestgehend ausgeschlossen.
Sehr viele bekannte Sanitärarmaturen sind so gebaut, daß eine bewegliche Steuerscheibe durch einen ver-schwenkbaren Stellschaft zur Veränderung der fließenden Wassermenge linear verschiebbar ist und der Stellschaft mit einem Mitnahmekopf in eine Mitnahmeöffnung der beweglichen Steuerscheibe eingreift. In diesem Falle ist erfindungsgemäß eine Ausgestaltung vorgesehen, bei welcher das Federelement eine Druckfeder ist, die zwischen einer Seite des Mitnahmekopfes des Stellschaftes und der benachbarten Wand der Mitnahmeöffhung eingespannt ist. Die zwischen Mitnahmekopf des Stellschaftes und Mitnahmeöffnung eingespannte Druckfeder stellt konstruktiv eine leicht durchführbare Abwandlung bereits bekannter Sanitärarmaturen dar, so daß also die erfindungsgemäßen Sanitärarmaturen mit zuvor ausgelieferten Sanitärarmaturen „kompatibel“, insbesondere also im Wege der Reparatur oder der Erneuerung gegeneinander austauschbar sind.
Bei solchen Sanitärarmaturen, bei welchen das bewegliche Schließelement mit einem verschwenkbaren -2-
AT 395 053 B
Stellschaft zur Veränderung der fließenden Wassermenge ausgestattet sind, ist erfindungsgemäß auch diejenige Ausführungsform möglich, bei welcher der Stellschaft in zwei gegeneinander abknickbare Teile unterteilt ist, die durch eine Torsionsfeder kraftschlüssig miteinander verbunden und bei Ausübung einer Bremskraft durch die Bewegungsbremse beiVerschiebungdes beweglichen Schließelementes unterSpannung der Torsionsfeder abknickbar sind.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung greifen zum Verriegeln der beiden Teile des Stellschaftes bei einer Bewegung in Öffnungsrichtung die beiden Teile formschlüssig ineinander.
Generell kommt es im Rahmen der Erfindung nicht darauf an, wo das Federelement in den Kraftübertragungsweg eingesetzt ist. Der genaue Ort wird je nach den geometrischen Bedingungen und den hiermit verbundenen Kosten gewählt.
Theoretisch wäre es möglich, daß das Federelement bei sehr langer Nutzungsdauer einmal bricht. In diesem Falle wäre ohne besondere Vorsorgemaßnahme die Sanitärarmatur nicht mehr vollständig schließbar. Wenn auch dieser Fall mit großer Wahrscheinlichkeit auszuschließen ist, so kann hiergegen gleichwohl dadurch Vorsorge getragen werden, daß der Mengenanschlag in Schließrichtung ein Federelement enthält, welches erst bei Aufbringung von die Schließkräfte übersteigenden Kräften nachgibt. Das Federelement ist also so stark zu denken, daß der Benutzer normalerweise die Nachgiebigkeit des Mengenanschlages in Schließrichtung nicht erkennt. Sollte jedoch das Federelement tatsächlich einmal brechen und ginge auf diese Weise der Kraftschluß zwischen dem Handgriff und dem beweglichen S chließelement verloren, so könnte dieser unter Überwindung der Kraft des starken Federelementes im Mengenanschlag wieder hergestellt werden.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung ist der Mengenanschlag, wie an sich bekannt, als mit einem verschwenkbaren Stellschaft verbundener Hammer ausgebildet, der mit einer in seinem Bewegungsweg liegenden Fläche zusammenwirkt.
Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung istvorgesehen, daß die Federkonstante desFederelementes auf die Bewegungsbremse abgestimmt ist, wobei bei Kompression des Federelementes um einen dem Wirkungsweg der Bewegungsbremse entsprechenden Weg vom Federelement eine Kraft auf das bewegliche Schließelement ausübbar ist, die bei der vorhandenen Bewegungsbremse zu der maximal zulässigen Bewegungsgeschwindigkeit des beweglichen Schließelementes führt
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend an Hand der Zeichnung näher erläutert; die Fig. 1 bis 4 zeigen Axialschnitte durch ein kartuschenartig aufgebautes Einhebel-Mischventil in verschiedenen Phasen der Schließbewegung.
Das dargestellte Einhebel-Mischventil umfaßt ein becherförmiges Kartuschengehäuse (1), dessen Boden von zwei Wasserzulauföffnungen (2) (nur eine in der Zeichnung dargestellt) und einer Wasserrücklauföffnung (3) durchsetzt wird. In den Wasserzulauföffnungen (2) sowie in der Wasserrücklauföffnung (3) sind jeweils hohlzylindrische Dichtungen (4) bzw. (5) angeordnet, mit denen der wasserdichte Übergang zu dem nicht dargestellten äußeren Armaturengehäuse hergestellt wird, in welches das Einhebel-Mischventil eingesetzt wird.
Innerhalb des Kartuschengehäuses (1) und auf dessen Boden liegt unverdrehbar und unverschiebbar eine erste Steuerscheibe (6) aus Keramikmaterial, deren nach oben zeigende Stirnfläche auf hohe Güte und Ebene poliert ist. Die erste S teuerscheibe (6) enthält ebenfalls zwei Wasserzulauföffnungen (7) sowie eine Wasserrücklauföffnung (8), die mit den entsprechenden Öffnungen (2), (3) im Boden des Kartuschengehäuses (1) bzw. mit dem Innenraum der Dichtungen (4), (5) kommunizieren. Über der ersten Steuerscheibe (6) liegt eine zweite Steuerscheibe (9), die gegenüber der ersten Steuerscheibe (6) sowohl verdrehbar als auch verschiebbar ist. Sie ist aus einer unteren, ebenen Keramikscheibe und einem oberen Kunststoffteil (11) mittels eines Formschlusses (32) und unter Beilage einer Dichtung (12) zusammengesetzt. Die Keramikscheibe (10) ist an der unteren Stirnseite, die auf der ersten Steuerscheibe (6) gleitet, ebenfalls auf hohe Güte und Ebene poliert. Sie enthält eine großflächige Durchgangsöffnung (13), die sich nach oben in einer Ausnehmung (14) des Kunststoffteils (11) fortsetzt. Die Durchgangsöffnung (13) der Keramikscheibe (10) und die Ausnehmung (14) des Kunststoffteils (11) bilden gemeinsam einen Umlenkkanal (15) der zweiten Steuerscheibe (9), über den bei entsprechender Relativstellung der beiden Steuerscheiben (6), (9) Wasser von den Zulauföffnungen (7) zu der Rücklauföffnung (8) der ersten Steuerscheihe (6) fließen kann.
Die zweite Steuerscheibe (9) wird durch einen Stellschaft (16) bewegt, der mittels eines Zapfens (17) in einem drehbaren Lagerteil (18) verschwenkbar gelagert ist und gemeinsam mit dem Lagerteil (18) um die senkrechte Ventilachse verdreht werden kann. Das Lagerteil (18) ragt dabei mit einem axialen Hals aus dem Kartuschengehäuse (1) heraus. Das Lagerteil (18) weist an seiner Unterseite eine Nut (22) auf, deren parallele Seitenflächen als Führungsflächen für entsprechende Führungsflächen an der zweiten Steuerscheibe (9) dienen.
Der Stellschaft (16) ist an seinem unteren Ende mit einem vergrößerten Mitnahmekopf (20) versehen, der in eine Mitnahmeöffnung (21) an der oberen Stirnseite der zweiten Steuerscheibe (9) eingreift. Der Mitnahmekopf (20) liegt anderin Figur llinkenFläche der Mitnahmeöffnung (21) direkt an der in Figur IrechtenFlächeder Mitnahmeöffnung -3-
AT395 053 B (21) mittelbar unter Zwischenschaltung einer Druckfeder (35) an.
Auf dem oberen Ende des Stellschaftes (16) wird ein nicht dargestellter Handgriff in bekannter Weise befestigt
Im Kunststoffteil (11) der beweglichen Steuerscheibe (9) ist eine Bewegungsbremse untergebracht, die zusammen mit der Druckfeder (35) in weiter unten genauer beschriebener Weise die Entstehung von Druckstößen im angeschlossenenLeitungssystem auch bei sehr raschen Schließbewegungen verhindert Hierzu istin das Kunststoffteil (11) der beweglichen Steuerscheibe (9) eine abgestufte Zylinderbohrung (23) eingebracht deren Achse parallel zur Bewegungsrichtung der beweglichen Steuerscheibe (9), also parallel zur Berührungsebene derbeidenSteuerscheiben (6), (9) verläuft.
In der Zylinderbohrung (23) ist ein als Doppelkolben ausgebildeter Dämpfungskolben (24) verschiebbar angeordnet. Er umfaßteinen inneren Kolben (24a) und einen äußeren Kolben (24b), die übereine Stange (25) in axialem Abstand voneinander gehalten sind.
Der innere Kolben (24a), der mit dem inneren, schmäleren Abschnitt (23a) der Zylinderbohrung (23) zusammenwirkt ist als elastische Lippendichtung ausgestaltet. Der äußere Kolben (24b), der mit dem äußeren, weiteren Abschnitt (23b) der Zylinderbohrung (23) zusammen wirkt, ist ein starrer Körper, in dessen Umfangswand eine O-Ringdichtung (26) eingelegt ist. In seinem aus der Zylinderbohrung (23) herausragenden Bereich ist er als Stößel (27) mit abgerundetem Kopf gestaltet.
In der Seitenwand des inneren Abschnittes (23a) der Zylinderbohrung (23) befindet sich eine achsparallele Nut (30) geringen Querschnitts. Eine Bohrung (31) kleinen Durchmessers verbindet den äußeren Abschnitt (33b) der Zylinderbohrung (23) mit dem Umlenkkanal (15) der zweiten Steuerscheibe (9).
Zur Erläuterung der Funktionsweise der Bewegungsbremse, die von dem Dämpfungskolben (24) und der Zylinderbohrung (23) in der beweglichen Steuerscheibe (9) gebildet wird, sei zunächstangenommen, die Druckfeder (35) zwischen dem Mitnahmekopf (20) des Stellschaftes (16) und der Mitnahmeöffnung (21) sei ein starrer Körper. Die Funktionsweise dieser Druckfeder (35) im Zusammenspiel mit der Bewegungsbremse wird dann weiter unten erläutert.
Wenn in der in Figur 1 dargestellten Offenstellung des Ventils Wasser durch den Umlenkkanal (15) der zweiten Steuerscheibe (9) fließt, wird die Zylinderbohrung (23) über die Bohrung (31) mit Wasser gefüllt Der in der Zylinderbohrung (23) herrschende Druck schiebt den Doppelkolben (24) soweit es geht nach außen, bis ein nicht dargestellter Anschlag diese Bewegung beendet. In dieser Position, die in Figur 1 dargestellt ist, hat der Stößel (27) des äußeren Kolbens (24b) einen Abstand von der Wand des Kartuschengehäuses (1).
Wenn nun zum Schließen des Ventils die zweite Steuerscheibe in der Zeichnung nach rechts bewegt wird, wird dieseBewegungzunächstnichtbeeinflußtErstwennderStößel(27) an die benachbarte Wand des Kartuschengehäuses (1) anstößt, beginnt eine Art „Stoßdämpferwirkung“: Bei anhaltender Bewegung der zweiten Steuerscheibe (9) nach rechts wird das Wasser vom äußeren Kolben (24a) über die Bohrung (31) aus dem äußeren Abschnitt (23b) der Zylinderbohrung (23) in den Umlenkkanal (15) verdrängt. Gleichzeitig tritt der innere Kolben (24a) in die innere Zylindeibohrung (23a) ein und verdrängt das hierin befindliche Wasser über die Nut (30) in den äußeren Abschnitt (23b) der Zylinderbohrung (23). Die dabei resultierende Bremskraft ist im wesentlichen durch den Querschnitt der Nut (30) in der Wand des Abschnittes (23a) der Zylinderbohrung (23) bestimmt
Durch die Ausbildung des inneren Kolbens (24a) als Lippendichtung ist es möglich, die Bremskraft besonders stark von der Bewegungsgeschwindigkeit der zweiten Steuerscheibe (9) abhängig zu machen. Ist diese groß, so legt der in der Zylinderbohrung (23) herrschende Druck die Dichtungslippe des inneren Kolbens (24a) verhältnismäßig fest an die Zylinderwand an. Eine Verdrängung des Wassers aus dem inneren Abschnitt (23a) der Zylinderbohrung (23) ist dann ausschließlich über die Nut (30) möglich. Bei langsamer Bewegung der zweiten Steuerscheibe (9) dagegen ist der Druck in der Zylinderbohrung (23) so klein, daß die Dichtlippe des inneren Kolbens (24a) von der Zylinderwand abheben und so einen verhältnismäßig großen Verdrängungsquerschnitt freigeben kann. Eine Bremskraft ist dann kaum mehr spürbar.
Wird das Ventil durch Bewegen der zweiten Steuerscheibe (9) in der Zeichnung nach links wieder geöffnet, so dringt Wasser über die Bohrung (31) aus dem Umlenkkanal (15) in die Zylinderbohrung (23) ein und stellt den Dämpfungskolben (24) wieder in die in der Zeichnung gezeigte Stellung zurück. Für die nunmehr zu beschreibende Wechselwirkung zwischen der Druckfeder (35) und der Bewegungsbremse in der beweglichen Steuerscheibe (9) genügt zu wissen, daß von der Bewegungsbremse eine Bremskraft erzeugt wird, die von der Geschwindigkeit der Schließbewegung abhängt und dann einsetzt, wenn der Stößel (27) des Kolbens (24) die innere Mantelfläche des Kartuschengehäuses (1) berührt.
Solange also die Bewegungsgeschwindigkeit der beweglichen Steuerscheibe (9) klein ist, ist auch die von der Bewegungsbremse (Dämpfungskolben (24) und Zylinderbohrung (23)) ausgeübte Bremskraft gering. Dies bedeutet, daß bei kleinen Verschiebungsgeschwindigkeiten der beweglichen Steuerscheibe (9) alle Vorgänge in der gleichen Weise ablaufen, wie sie dies auch ohne Bewegungsbremse und Druckfeder (35) täten. Die Druckfeder (35) bleibt im wesentlichen unkomprimiert, da sienur geringe Kräfte zu übertragen hatundkann im wesentlichen als starrer Körper -4-
AT 395 053 B auigefaßt werden. Diebewegliche Steuerscheibe (9) folgt dann also unmittelbar der Bewegung des Stellschaftes (16).
Die Verhältnisse stellen sich dann anders dar, wenn der Stellschaft (16) sehr schnell in die Schließstellung gebracht wird. Als Extrembeispiel sei hierzu der Fall eines starken Schlages auf den Handgriff angeführt, der auf das obere Ende des Stellschaftes (16) aufgesetzt wird.
Die Figuren 1 bis 4 stellen Momentaufnahmen von vier Zeitpunkten dieses raschen Schließvorganges dar.
In Figur 1 befindet sich das Einhebel-Mischventil in der vollständigen Offenstellung; dies ist der Ausgangspunkt der Bewegung. Die Druckfeder (35) ist normal gespannt, hält also die in Figur 1 linke Fläche des Mitnahmekopfes (20) des Stellschaftes (16) in Anlage an der entsprechenden Seite der Mitnahmeöffnung (21). Der Stößel (27) des Dämpfungskolbens (24) hat noch einen Abstand zur Kartuschenwand.
In Figur 2 ist diejenige Position der Schließbewegung der beweglichen Steuerscheibe (9) dargestellt, in welcher der Einsatz der Bewegungsbremse beginnt. Der Stößel (27) des Dämpfungskolbens (24) liegt nunmehr an der Innenwand des Kartuschengehäuses (1) an. Bis zu dieser Position erfolgte die Bewegung der verschiebbaren Steuerscheibe (9) praktisch ohne Kraftaufwand, d. h. ohne zusätzliche Kompression der Druckfeder (35). Die Verhältnisse entsprechen denjenigen beim langsamen Schließen.
Nunmehr aber setzt die Funktion der Bewegungsbremse ein und zwar, da die Bewegung des auf den Stellschaft (16) aufgesetzten Handgriffes als sehr schnell zu denken ist, mit sehr starker Bremskraft. Dies hat zur Folge, das die bewegliche Steuerscheibe (9) nicht mehr der Bewegung des Stellschaftes (16) folgt. Sie bleibt vielmehr zunächst nahezu stehen (tatsächlich findet eine Weiterbewegung mit geringerer Geschwindigkeit statt). Der Stellschaft (16) bewegt sich, wie in Figur 3 dargestellt, bis zum Mengenanschlag (auf die detaillierte Ausbildung dieses Mengenanschlages wird weiter unten näher eingegangen). Hierbei wird die Druckfeder (35) komprimiert. Die in Figur 3 linke Seite des Mitnahmekopfes (20) des Stellschaftes (16) hat nun einen Abstand von der entsprechenden Seite der Mitnahmeöffnung (21), da die bewegliche Steuerscheibe (9) der Bewegung nicht in gleichem Maße gefolgt ist.
Der Benutzer hat damit aus seiner Sicht die Armatur in Schließstellung gebracht, da er ja den Handgriff bis zum spürbaren Anschlag geführt hat. Tatsächlich ist aber der Schließvorgang im Inneren des Einhebel-Mischventiles noch nicht abgeschlossen. Dort spielen sich nunmehr diejenigen Vorgänge ab, die dem Übergang von Figur 3 zu Figur 4 entsprechen: Die Druckfeder (35) entspannt sich und schiebt die bewegliche Steuerscheibe (9) entgegen der Kraft der Bewegungsbremse langsam in die tatsächliche Schließstellung. Die Bewegungsgeschwindigkeit in dieser letzten Schließphase hängt von dem Zusammenspiel der Druckkraft der Druckfeder (35) und der Bremskraft der Bewegungsbremse ab.
Die maximale Bewegungsgeschwindigkeit der verschiebbaren Steuerscheibe (9) läßt sich so vollständig im voraus bestimmen. Die Federkonstante der Druckfeder (35) und die Bremskraft der Bewegungsbremse können in folgender Weise aufeinander abgestimmt werden;
Zuerst wird die maximalezulässigeSchließgeschwindigkeitder beweglichen Steuerscheibe(35) festgelegt. Dann läßt sich ermitteln, welche äußere Kraft die Druckfeder (35) auf diebewegliche Steuerscheibe (9) zur Erzielung dieser maximalen Schließgeschwindigkeit ausüben darf. Die Federkonstante der Druckfeder (35) wird nunmehr wie folgt gewählt: Bei maximaler Kompression darf nur die zur Erzielung der höchst zulässigen Schließgeschwindigkeit führende KiaftaufdiebeweglicheSteuerscheibe(9)ausgeübtwerden.DiemaximaleKompressionistdie,bei welcher die bewegliche Steuerscheibe (9) zu Beginn der Aktivität der Bewegungsbremse vollständig steheribleibt, während der Stellschaft (16) sich bis zum Ende seines Bewegungsweges fortbewegt. Dies wird aus der Betrachtung der Figuren 3 und 4 deutlich, wo gerade dieser Extremfall dargestellt ist Bei der Bauweise der Bewegungsbremse, wie sie oben geschildert wurde, entspricht somit die maximale Kompression der Druckfeder (35) dem Wirkungsweg der Bewegungsbremse, also gerade dem Weg des Dämpfungskolbens (24) zwischen den in den Figuren 3 und 4 dargestellten Positionen.
Die Vorteile der beschriebenen Wechselwirkung zwischen Druckfeder (35) und Bewegungsbremse in der beweglichen Steuerscheibe (9) sind deutlich: Ganz gleichgültig, wie rasch die Bewegung am Handgriff durch den Benutzer ist, erfolgt die Bewegung der verschiebbaren Steuerscheibe (9) in der durch die Bewegungsbremse beherrschten Schließphase nur mit einer genau festlegbaren, maximalen Geschwindigkeit. Unter vorgegebenen äußeren Druckverhältnissen im Hausleitungssystem bedeutet dies, daß exakte Voraussagen über den dann noch auftretenden Druckstoß gemacht werden können. Das Druckstoßproblem ist damit nicht mehr von zufälligen Parametern der äußeren Bedienung abhängig.
Die Armatur wird unter dem Einfluß der Druckfeder (35) auch immer zuverlässig geschlossen, da der Benutzer bei der Bewegung des Handgriffes nicht mehr auf einen „Scheinanschlag“ trifft, den er für den Endanschlag hält, der aber in Wirklichkeit nur das Einsetzen der Bewegungsbremse markiert
Im allgemeinen muß nicht eigens Sorge dafür getragen werden, daß bei der Entspannung der Druckfeder (35) aus der in Figur 3 dargestellten Position tatsächlich die verschiebbare Steuerscheibe (9) bewegt und nicht der Stellschaft (16) zurückgedrückt wird. Dies hat verschiedene Gründe: Zum einen setzt die Druckfeder (35) am Mitnahmekopf (20) des Stellschaftes (16) mit verhältnismäßig ungünstigem Hebelarm an, so daß bereits bei verhältnismäßig -5-
AT 395 053 B geringer Reibung der Stellschaftverschwenkung die bewegliche Steuerscheibe (9) leichter zu verschieben als der Stellschaft (9) zu verschwenken ist. Dabei muß bedacht werden, daß ja aufgrund der beschriebenen Anordnung die von dem Dämpfungskolben (24) hervorgerufene Bremskraft nicht mehr besonders groß zu sein braucht, wie dies beim Stande der Technik noch der Fall war. Zusätzlich sorgen auch dynamische Vorgänge dafür, daß der Übergang zwischen den Figuren 3 und 4 tatsächlich in der dargestellten Weise erfolgt Die Steuerscheibe (9), die eine gewisse Masse aufweist, ist bereits in Bewegung auf die Schließstellung zu; sie müßte verzögert und angehalten werden. Gleichzeitig müßten der Stellschaft (16) und der hieran befestigte Handgriff, der eine sehr große Masse aufweist, in Öffnungsrichtung beschleunigt werden. Diese Verzögerungs- bzw. Beschleunigungsvorgänge müßten in äußerst kurzer Zeit ablaufen, was sehr große Kräfte erfordern würde. Ein dritter Grund, der den Ablauf der Bewegung tatsächlich in der geschilderten Weise sicherstellt, liegt darin,daß jeder BenutzernachErreichen des Mengenanschlages aufgrund seiner natürlichen Reaktionszeiten noch einige Zehntel Sekunden die Hand am Handgriff behält, bis er diesen losläßt. Innerhalb dieses Zeitraumes, in dem der Stellschaft (16) noch in seiner Position durch die Hand des Benutzers fixiert ist, läuft aber der Übergang zwischen den Figuren 3 und 4 ab.
Sollten alle diese Gründe und Maßnahmen nicht ausreichen, ein Zurückdrücken des Stellschaftes (16) durch die Druckfeder (35) statt der Bewegung der Steuerscheibe (9), wie es dem Übergang zwischen Figur 3 und 4 entspricht, zu verhindern, so müßte notfalls die Reibungskraft beim Verschwenken des Stellschaftes (16) künsdich erhöht werden.
Theoretisch, wenn auch in der Praxis wenig wahrscheinlich, besteht die Möglichkeit, daß im Laufe der Zeit die Druckfeder (35) bricht, so daß dann das Einhand-Mischventil ohne besondere Vorsorgemaßnahmen nicht mehr vollständig geschlossen werden könnte. Zur Vorsorge für diesen unwahrscheinlichen Fall ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel der Mengenanschlag in besonderer Weise ausgebildet:
Wie der Zeichnung zu entnehmen ist, sind an den Stellschaft (16) in dem aus dem Kartuschengehäuse (1) herausragenden Bereich zwei „Hämmer“ (36), (37) angeformt. Die Schwenkbewegung des Stellschaftes (16) in Öffnungsrichtung des Ventiles kommt dadurch zu ihrem Ende, daß der Hammer (37) an der oberen Stirnfläche des Führungsteiles (18) anschlägt; in entsprechender Weise ist die Schwenkbewegung des Stellschaftes (16) in Schließrichtung durch Anschlag des Hammers (36) an der oberen Stirnfläche des Führungsteiles (18) begrenzt.
Der Hammer (37) ist in an und für sich bekannter Weise starr und einstückig an den Stellschaft (16) angeformt Zwischen dem Hammer (36) und dem Stellschaft (37) liegt jedoch eine verhältnismäßig starke Blattfeder (38). Die Stärke dieser Blattfeder (38) wird so gewählt, daß sie bei den Kräften, die üblicherweise zur Verschiebung der beweglichen Steuerscheibe (9) erforderlich sind, als starr aufgefaßt werden kann. Die Funktion des Hammers (36) als Mengenanschlag in Schließrichtung ist also normalerweise so, als ob der Hammer (36) starr mit dem Stellschaft (16) verbunden wäre. Bricht jedoch unter ungünstigen Umständen die Druckfeder (35), so kann unter Überwindung der sehr starken Federkraft der Blattfeder (38) der Stellschaft (16) noch weiter verdreht und damit die bewegliche Steuerscheibe (9) unter Formschluß in die vollständige Schließstellung gebracht werden.
Selbstverständlich braucht das Federelement, welches die Bewegung der verschiebbaren Steuerscheibe (9) von der Bewegung des Stellschaftes (16) abkoppelt, nicht in der dargestellten Weise zwischen Mitnahmekopf (20) und der benachbarten Wand der Mitnahmeöffnung (21) angeordnet zu sein. Jeder Punkt, der im in Schließrichtung wirkenden Kraftweg zwischen dem Mengenanschlag und der beweglichen Steuerscheibe (9) liegt, ist grundsätzlich geeignet Hier kann also je nach den geometrischen Verhältnissen und auch den entstehenden Kosten gewählt werden.
Bei einem in der Zeichnung nicht dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Stellschaft (16) etwa in Höhe des Zapfens (17) unterbrochen. Die beiden Teile des Stellschaftes (16) sind durch eine Torsionsfeder miteinander verbunden. Im übrigen stimmt die Bauweise mit derjenigen überein, die oben anhand der Figuren 1 bis 4 beschrieben wurde. Solange die Bewegungsbremse nicht aktiv ist (sei es außerhalb ihres eigentlichen Funktionsbereiches, sei es wegen der geringen Verschiebungsgeschwindigkeit der beweglichen Steuerscheibe (9)), überträgt diese Torsionsfeder, die nunmehr an die Stelle der Druckfeder (35) bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel tritt, die Kraftpraktisch starr vom einen auf den anderen Teil des S tellschaftes (16). Übt jedoch die Bewegungsbremse erhebliche verzögernde Kräfte auf die verschiebbare Steuerscheibe aus, dann „knickt“ der Stellschaft (16) an der Verbindungsstelle unter elastischer Verformung der Torsionsfeder ab. Der „äußere“ Teil des Stellschaftes (16), an welchem der Handgriff angesetzt ist, bewegt sich weiter bis zum Erreichen des Mengenanschlages, also bis zum Auftreffen des Hammers (36) auf die obere Stirnseite des Führungsteiles (18). Der „innere“ nunmehr abgeknickte Teil des Stellschaftes (16) bleibt gemeinsam mitder beweglichen Steuerscheibe (9) zurück. Er verschwenktsich dann langsam unter dem Einfluß der Torsionsfeder und unter Mitnahme der beweglichen Steuerscheibe (9), bis der Stellschaft (16) dann insgesamt wieder gerade ist. Die beiden Teile des Stellschaftes (16) werden so geformt, daß sie nur in der einen Bewegungsrichtung, nämlich beim Schließvorgang, abknickenkönnen; in deranderenRichtung wird die Kraft zwischen den beiden Teilen des Stellschaftes (16) unter Formschluß übertragen, so daß die Torsionsfeder nicht beansprucht wird und der Stellschaft (16) gestreckt bleibt. -6-

Claims (7)

  1. AT 395 053 B Insgesamt entsprechen die Verhältnisse bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel vollständig denjenigen, die für das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel beschrieben wurden. PATENTANSPRÜCHE 1. Sanitärarmatur mit a) mindestens einem Schließelement, das zur Veränderung der fließenden Wassermenge bewegbar ist; b) einem Handgriff, von dem ein Kraftübertragungsweg zu dem beweglichen Schließelement führt; c) einem Mengenanschlag, der den Bewegungsweg des Handgriffes begrenzt, d) einer Bewegungsbremse, weicheschnellen Schließbewegungen des beweglichen SchließelementeseineBremskraft entgegensetzt; dadurch gekennzeichnet, daß e) in den Kraftübertragungs weg (16,20,21), über den in Schließrichtung die Kraft in das bewegliche Schließelement (9) eingeleitet wird, zwischen dem Mengenanschlag (18, 36) und dem beweglichen Schließelement (9) ein Federelement (35) eingesetzt ist.
  2. 2. Sanitärarmatur nach Anspruch 1, bei welcher eine bewegliche Steuerscheibe durch einen verschwenkbaren Stellschaft zur Veränderung der fließenden Wassermenge linear verschiebbar ist und der Stellschaft mit einem Mitnahmekopf in eine Mitnahmeöffnung der beweglichen Steuerscheibe eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement (35) eine Druckfeder ist, die zwischen einer Seite des Mitnahmekopfes (20) des Stellschaftes (16) und der benachbarten Wand der Mitnahmeöffnung (21) eingespannt ist
  3. 3. Sanitärarmatur nach Anspruch 1, bei welcher das bewegliche Schließelement durch einen verschwenkbaren Stellschaft zur Veränderung der fließenden Wassermenge linear verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellschaft in zwei gegeneinander abknickbare Teile unterteilt ist, die durch eine Torsionsfeder kraftschlüssig miteinander verbunden und bei der Ausübung einer Bremskraft durch die Bewegungsbremse bei Verschiebung des beweglichen Schließelementes unter Spannung da Torsionsfeder abknickbar sind.
  4. 4. Sanitärarmatur nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daßzum Verriegeln der beiden Teile des Stellschaftes bei einer Bewegung in Öffnungsrichtung die beiden Teile formschlüssig ineinander greifen.
  5. 5. Sanitärarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Mengenanschlag (18,36) in Schließrichtung ein Federelement (38) enthält, welches erstbei Aufbringung von die Schließkräfte übersteigenden Kräften nachgibt.
  6. 6. Sanitärarmatur nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Mengenanschlag, wie an sich bekannt, als mit dem verschwenkbaren Stellschaft (16) verbundener Hammer (36) ausgebildet ist, der mit einer in seinem Bewegungsweg liegenden Fläche (18) zusammenwirkt.
  7. 7. Sanitärarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Federkonstante des Federelementes (35) auf die Bewegungsbremse (24,23) abgestimmt ist, wobei bei Kompression des Federelementes um einen dem Wirkungs weg der Bewegungsbremse (24,23) entsprechenden Weg vom Federelement eine Kraft auf das bewegliche Schließelement (9) ausübbar ist, die bei der vorhandenen Bewegungsbremse (24,23) zu der maximal zulässigen Bewegungsgeschwindigkeit des beweglichen Schließelementes (9) führt Hiezu 4 Blatt Zeichnungen -7-
AT0246990A 1989-12-11 1990-12-06 Sanitaerarmatur AT395053B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3940864 1989-12-11

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA246990A ATA246990A (de) 1992-01-15
AT395053B true AT395053B (de) 1992-09-10

Family

ID=6395230

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT0246990A AT395053B (de) 1989-12-11 1990-12-06 Sanitaerarmatur

Country Status (10)

Country Link
US (1) US5069249A (de)
JP (1) JP2892844B2 (de)
KR (1) KR100191338B1 (de)
AT (1) AT395053B (de)
AU (1) AU636691B2 (de)
CH (1) CH682335A5 (de)
ES (1) ES2027157A6 (de)
FR (1) FR2655704B1 (de)
IT (1) IT1248630B (de)
SE (1) SE469698B (de)

Families Citing this family (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
IT1260899B (it) * 1993-02-26 1996-04-29 Gevipi Ag Rubinetto a monocomando con disposizioni per ostacolare la manovra in campi determinati
KR100296174B1 (ko) * 1994-10-14 2001-10-24 윤종용 하드디스크드라이브의진동및소음감쇄방법및감쇠장치
JP4682402B2 (ja) * 2000-08-10 2011-05-11 Toto株式会社 シングルレバー混合栓
DE10115639B4 (de) 2001-03-26 2015-05-07 Hansgrohe Se Wasserstrahlbelüfter
JP2004263725A (ja) * 2003-02-14 2004-09-24 Saginomiya Seisakusho Inc 電動式コントロールバルブ
US7404543B2 (en) * 2006-09-12 2008-07-29 Victaulic Company Slow closing actuator and valve
CA2675429C (en) * 2007-01-31 2016-01-12 Moen Incorporated Valve cartridge insensitive to installation load
FR2926124B1 (fr) * 2008-01-08 2011-01-14 Capital Innovation Robinet mitigeur double.
IT1395089B1 (it) * 2009-03-12 2012-09-05 Cattaneo Cartuccia provvista di un dispositivo anti colpo di ariete.
US8281798B2 (en) 2010-04-30 2012-10-09 Fisher Controls International Llc Ball valve seal assembly and ball valve comprising same
KR101117824B1 (ko) 2011-10-18 2012-03-21 주식회사 워터웍스 유진 수전금구 카트리지
DE202015101019U1 (de) * 2015-03-03 2015-04-01 Flühs Drehtechnik GmbH Ventiloberteil für Armaturen
WO2020202551A1 (ja) * 2019-04-05 2020-10-08 株式会社タカギ 湯水混合栓

Family Cites Families (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2240560A (en) * 1939-10-02 1941-05-06 Albert T King Valve
US2384627A (en) * 1943-05-12 1945-09-11 Wheaton Brass Works Self-closing and slow-closing valve
DE1127723B (de) * 1954-08-26 1962-04-12 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Ventil fuer Feuerwehrschlaeuche
US2830784A (en) * 1954-09-30 1958-04-15 Placette Theodore General purpose flow valve with alternative fluid pressure or manual control
DE3246350A1 (de) * 1982-12-15 1984-06-20 Hansa Metallwerke Ag, 7000 Stuttgart Sanitaerarmatur
DE3523350A1 (de) * 1985-06-29 1987-01-02 Ideal Standard Sanitaere wasserarmatur
DE3524149A1 (de) * 1985-07-05 1987-01-15 Hansa Metallwerke Ag Steuerscheibenventil
SE449782B (sv) * 1985-09-25 1987-05-18 Vaergaarda Armaturfab Ab Anordning vid blandningsventiler for temporer okning av flodet
DE3534692A1 (de) * 1985-09-28 1987-04-16 Hansa Metallwerke Ag Steuerscheibenventil, insbesondere fuer den sanitaerbereich
DE3629569C1 (de) * 1986-08-30 1987-07-09 Hansa Metallwerke Ag Sanitaeres Ventil
SE455124B (sv) * 1986-10-29 1988-06-20 Mattsson Ab F M Blandarventil av enspakstyp med anordning att forebygga tryckstot i ledningen vid slutfasen av spakens stengningsrorelse

Also Published As

Publication number Publication date
SE469698B (sv) 1993-08-23
AU6792590A (en) 1991-06-13
AU636691B2 (en) 1993-05-06
SE9003935L (sv) 1991-06-12
FR2655704B1 (fr) 1993-02-05
IT9022347A1 (it) 1992-06-11
US5069249A (en) 1991-12-03
ES2027157A6 (es) 1992-05-16
JP2892844B2 (ja) 1999-05-17
IT9022347A0 (it) 1990-12-11
KR910012583A (ko) 1991-08-08
FR2655704A1 (fr) 1991-06-14
CH682335A5 (de) 1993-08-31
JPH04228987A (ja) 1992-08-18
KR100191338B1 (ko) 1999-06-15
IT1248630B (it) 1995-01-21
ATA246990A (de) 1992-01-15
SE9003935D0 (sv) 1990-12-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0146693B1 (de) Obentürschliesser
DE69231218T2 (de) Verfahren zum Positionieren einer Schwenktür in einer vorgegebenen Position und Nocken und Nockenfolgemechanismus zur Verwendung in diesem Verfahren
AT395053B (de) Sanitaerarmatur
DE2255376A1 (de) Stellvorrichtung fuer ventile
EP0484648A1 (de) Anschlag mit einer Dämpfungseinrichtung
AT391176B (de) Steuerscheibenventil, insbesondere fuer den sanitaerbereich
DE4038720A1 (de) Obertuerschliesser mit gleitschienengestaenge
DE10140580A1 (de) Kolben-Zylinderaggregat mit einer geschwindigkeitsabhängigen Dämpfkraft
DE102008051679B4 (de) Pneumatischer Bremszylinder
EP0604608B2 (de) Absperrventil
DE69610094T2 (de) Scheibenbremseanordnung für fahrzeuge
AT393155B (de) Sanitaeres ventil
EP0622574A2 (de) Betätigungsvorrichtung für ein drehbares Verschlussstück eines Ventils
DE2521315C3 (de) Hydraulische Überlastkupplung, insbesondere für Förderer- und Hobelantriebe u.dgl
DE3207995C2 (de) Ventil für das Umsteuern der Kolbenbewegung einer hydraulischen Zylinder-Kolbeneinheit
DE4038474C2 (de)
WO2006106070A1 (de) Dämpfungseinrichtung für linearantriebe
DE29609485U1 (de) Vorrichtung zur Verzögerung einer bewegten Masse
DE60320349T2 (de) Türschliesser mit hydraulischer Dämpfung
EP3754146B1 (de) Automatische dichtung mit einem dämpfer zur verzögerung der absenkung
DE8801898U1 (de) Türschließer
DE20008055U1 (de) Drehantriebsvorrichtung
DE20202200U1 (de) Hydraulisches Pressgerät mit Rückstellbegrenzung
EP2811097B1 (de) Antrieb für einen Flügel einer Tür oder eines Fensters
DE2658230A1 (de) Stoppvorrichtung fuer haengefoerderer

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee