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Vorrichtung zum selbsttätigen Regeln von Gashähnen für Gaskocheinrichtungen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum selbsttätigen Regeln von Gashähnen für Gaskocheinrichtullgen und bezweckt. alle Teile, welche die wärmeempfindliche Flüssigkeit einschliessen, nämlh n die durch die Wärme des Kochgefässes oder seines Inhalts beeinflusste Kapsel. die mit dieser darch ein dünnes und biegsames Rohr verbundene Druckkammer und das darin gelagerte, das Gasventil beeinflussende Druckglied ausschliesslich aus Metall herzustellen und metallisch (z. B. durch Lötung) gasdieht miteinander zu verbinden, damit die Menge der ein- geschlossenen Flüssigkeit gleichbleibend erhalten und dadurch eine genaue. vorher einstellbare Wärmeregelung ermöglicht wird.
Ferner wird durch diese Einrichtung die Haltbarkeit der Regelungsvorrichtung wesentlich erhöht und diese für den hauswirktschaftlichen Gebracuh überhaupt erst brauchbar gemacht, weil die Vorrichtung gebrauchsfertig von der Fabrik geliefert
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Zum Zwecke der Erziclung ausreichender Wärmeübertragung könen an dem Kochgefässe und an der Kapsel Einrichtungen vorgesehen werden, durch die eine gute wärmeleitende Verbindung zwischen Kapsel und Kochgefäss gesichert wird. Hierbei wird der nicht am Gefäss anliegende Teil der Kapsel zweckmässig mit einer wärmeisolierenden Hülle umkleidet.
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grössertem Massstabe einen Teil eines mit.
Spirahmten versehenen Metallrohres zur Verbindung der Kapsel mit dem Membran- und Ventilgehäuse ; Fig. 3 ist eine teilweise im Schnitt dargestellte
Ansicht einer anderen Ausfiihrungsform der Kapsel mit Anschlussrohr und da. raufgesetztem
Griff ; Fig. 4 zeigt den unteren Teil einer anderen Ausführungsform des Anschlussrohres mit Schutzhülle in vergrössertem Massstabe ; Fig. 5 ist ein Querschnitt des Auschlussrohres mit litzellartig verseilter Schutzhülle in vergrössertem Massstabe ; Fig. 6 und 7 zeigen die Seitenansicht und
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mit seitlichem, quer durchbohrtem Anguss zur Aufnahme der Reglerkapsel ;
Fig. 12 zeigt die Ansieht eines Kochgefässes mit seitlichem, als Auflager für die Reglerkapsel dienenden Ansatze ; Fig. 13 ist die Ansicht eines Kochgefässes mit seitlich daran sitzendem Dorn, auf welchen eine durchbohrte Reglerkapsel gesteckt ist, die im Schnitt gezeichnet ist.
Der mit dem Kochgefäss oder dessen Inhalt in wärmeleitende Verbindung zu bringende Teil der Regelungsvorrichtung (Fig. 1) wird in bekannter Weise von einer hohlen Kapsel 1 gebildet, welche die wärmeempfindliche Füllung, z. B. Äther oder Alkohol, enthält. Der Innenraum der Kapsel steht durch ein enges, langes und biegsames Metallrohr 14 mit der Druckkammer 7 der eigentlichen Regelungsvorrichtung in Verbindung. Diese Kammer 7 ist auf einer Seite durch eine federnde Membran 6, im übrigen durch feste Wände begrenzt. Die Kapsel 1, das Rohr 14, die Wände der Kammer 7 und die Membran 6 sind, unter Fortfall von elastischen Dichtungsmitteln und Schläuchen, ausschliesslich aus Metall hergestellt und metallisch (z.
B. durch Lötung) miteinander verbunden, wodurch nicht nur die Haltbarkeit der Vorrichtung verbessert, sondern
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de' Von'ichtung ermöglicht wird.
An der Kapsel 1 ist unter Zwischenschaltung eines die Festigkeit erhöhenden Metallrohres ein Handgriff 16 aus Holz oder anderem wärmeisolierenden Stoffe befestigt, durch den das dünne Anschlussrohr 14 hindurchgeht. Das Rohr 14 wird zweckmässig mit einer leicht beweglichen Schutzhülle 77 aus beliebigem Stoffe, z. B. mit einer Metallspirale, umgeben, um es beim Rühren mit der Kapsel vor Beschädigungen zu schützen.
Die Membran 6 wirkt auf ein Ventil 9, gegen welches eine Feder 10 drückt, deren anderes mit einer Platte 11 versehenes Ende gegen eine in eine Zwischenwand 12 geführte Stellschraube 13 anliegt. Hierdurch kann die Regelungsvorrichtung auf verschiedene Kochtemperaturen eingestellt werden, z. B. für Eier auf 700, für Fleisch auf 950 usw.
Die Vorrichtung kann noch in bekannter Weise mit einem Ithrwerk verbunden sein, durch welches der Kochvorgang nach einer bestimmten, vorher einstellbaren Dauer selbsttätig unterbrochen wird.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Durch die Temperatur des zu erwärmenden Kochgefässes oder dessen Inhalts wird die Füllung der damit in wärmeleitender Verbindung stehenden Kapsel 7 unter Druck gesetzt. Dieser Druck wird durch das Metallrohr 14 auf die Membran 6 übertragen, die infolgedessen durch das von Dh, bewegte Ventil 9 die Menge des aus dem Rohr 8 in das Ventilgehäuse und von da m das Rohr 3 iibertretenden Gases mehr oder weniger drosselt, und zwar so, dass bei geringer Temperatur im Kochgefässe, also bei niedrigem Druck, mehr Gas, bei höherer Temperatur weniger Gas überströmt.
Die Gaszufuhr wird demnach durch den Kochvorgang selbsttätig geregelt.
Statt der Membran 6 kann auch ein anderes durch Druck veränderliches Stellglied, z. B. eine Hourdonsche Rohre o. dgl. verwendet werden.
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In Fig. 3 ist eine Kapsel 1 dargestellt, welche zwecks leichterer Handhabung mit einem wärmeisolierenden handgriffe 16 versehen ist, durch welchen das dünne Metallrohr 14 hindurch- g !'fillnt ist. Das Rohr 14 ist hier zum Schutz gegen mechanische Einwirkungen mit einer Metallspirale 17 umgeben.
Fig. 4 zeigt eine Kapsel 1 mit einem Stück Verbindungsrohr 14, welches mit einer Schutzhülle 18 umkleidet ist, die aus Drahtgeflecht, Gummi, Asbest oder einer anderen geeigneten Masse bestehen kann.
Bei dem'n Fig. 5 dargestellten Querschnitt der Anschlussleitung 14 ist die Schutzhülle aus litzenartig verseiltem, geeignetem Material 19, z. B. aus dünnen Metalldrähten, hergestellt.
Das dünne Metallrohr 14 kann zwecks weiterer Erhöhung seiner Beweglichkeit durch ein Bündel parallel nebeneinander liegender, sehr dünner Metallröhrchen ersetzt werden.
Um nun die mittels des dünnen Metallrohres 14 leicht beweglich gemachte Kapsel 1 mit den Speisen nicht in unmittelbare Berührung bringen zu müssen, können an dem Kochgefässe und an der Kapsel geeignete Einrichtungen angebracht werden, durch die eine innige Berührung zwischen Kapsel und Kochgefäss hergestellt wird, so dass die Kapsel die Temperatur des Kochgefässes annehmen muss.
Bei der in Fig. 6 und 7 dargestellten Ausführungsform der Einrichtung bildet die mit einem Griffe 20 versehene Kapsel 21 einen flachen Körper, dessen dem Kochgefässe 22 zugekehrte Wandung der Gefässwandung entsprechend geformt ist, während die gegenüberliegende Seite der Kapsel, gegen welche sich die an dem Gefässe 22 befestigte Druckfeder 23 legt, zweckmässig mit einer wärmeisolierenden Hülle überzogen wird.
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In Fig. 8 und 9 ist an einer Seitenwand des Kochgefässes 24 eine Längsrippe 25 angegossen, die mit einer Längsbohrung 26 versehen ist. Diese Bohrung 26 dient zum Einstecken der runden, mit einem Griffe 27 versehenen Kapsel 28.
Fig. 10 zeigt eine flach gestaltete Kapsel 29., die mit einem seitlich angesetzten Röhrchen und darüberliegendem Griffe 30 versehen ist. An dem oberen Teile der K & psel 29 sitzt eine hakenförmige Feder 31, mittels welcher die Kapsel über den Rand des Kochgefässes 32 gehängt wird.
In Fig. 11 ist ein Kochgefäss 33 dargestellt, dessen Aussenwand mit einem beispielsweise wagerechten Anguss 34 versehen ist. Der Anguss 34 besitzt eine Querbohrung 35, die zur Aufnahme einer runden Kapsel dient.
Fig. 12 zeigt ein Kochgefäss 36 mit einem an der Aussenwand angeordneten, seitlich gerichteten Anguss 37, der oben mit einer halbrunden Aussparung 38 zum Einlegen einer runden Kapsel versehen ist.
Fig. 13 veranschaulicht ein Kochgefäss 39, an dessen Seitenwandung ein z. B. konisch gestalteter Dorn 40 vorgesehen ist, auf welchen die hohlringförmige Kapsel 41 aufgeschoben ist. Die Kapsel 41 ist in ihrem unteren Teile mit dem dünnen Anschlussrohre 42 verbunden und auf ihrer Aussenseite mit einer wärmeisolierenden Hülle 43 bekleidet.
Natürlich ist die vorliegende Erfindung auf die beschriebenen und in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen der Einrichtung nicht beschränkt.
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