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Maschine zum Aufheften von Knöpfen auf Karten oder dergl.
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Die Knöpfe'l (Fig. 1 und 2) werden mit der neuen Maschine in bekannter Weise auf der Karte 2 vermittelst Drahtheftklammern 3 befestigt, die von oben eingesetzt, 3 Löcher der Knöpfe durchdringen, unter der Karte abgebogen und zusammengebogen werden, so dass ein fester Verband zwischen Knopf und Karte erzielt wird. Um dies bewerkstelligen zu können, ist im Maschinen- bett. J (Fig. 3) eine Platte 5 einschiebbar angeordnet, die an jener Stelle, an welcher die Knöpfe zu liegen kommen, mit kurzen Spitzen 6 versehen ist. Diese Spitzen durchdringen bei Knöpfen, die mit 4 Löchern verschen sind, jene Löcher, durch welche die Drahtheftklammer nicht geführt
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können.
Bei der Abwärtsbewegung treffen sie den Draht an und schneiden denselben unter Vermittlung von unter dem Drahte liegenden weiteren Schneidbacken 20 in der erforderlichen Länge ab (Fig. 14). Zwischen den Schneidbacken 20 sind Stempel 21 vorgesehen, die ihrerseits an einer gemeinsamen Platte 22 befestigt und durch die Unrundscheiben 23 auf-und abbewegbar sind.
Ist, der Draht durchschnitten, so werden die unter dem Draht befindlichen Schn {'idbackcn 20, durch Vermittlung eines Keiles 24 (Fig. 11) zurückgezogen, so dass die sich nunmehr weiter nach
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stück, das in seiner Anlage auf einem Amboss 25, durch den bereits niedergegangenen Stempel 21 gehalten wird, um die Seitenflächen des Ambosses umbiegen und in U-Form bringen (Fig. J5 und 16).
Nunmehr erfolgt durch Weiterbewegung des Teiles 24 eine Zurückziehung der Ambosse, so dass die nunmehr U-förmig gebogenen und in Rinnen 26 der Schneidbacken festgehaltenen Heftklammern ohne Hindernis in die Knopflöcher eingeführt werden können. Dies geschieht durch eine weitere Abwärtsbewegung der Stempel 21, welche die Heftklammern aus ihren Führungen schieben, durch die Knopflöcher und das Kartenblatt drücken und durch die weitere Abwärtsbewegung das Zusammenbiegen der freien Enden der Heftklammern unter dem Kartenblatt bewerkstelligen (Fig. 17 und 18).
Um ein gleichzeitiges Zurückziehen aller Schneidbacken 2 und der Ambosse 25 von einem Punkte aus bewerkstelligen zu können, sind die Schneidbacken 20 an einer gemeinsamen Schiene 26 vorgesehen, die in Ausnehmungen einer Schiene 27 (Fiu, 11 und 12) gleitet, die als gemeinsamer Träger für die Ambosse 25 ausgebildet ist. Die beiderseits
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entgegen einer Federkraft durch Unrunde Scheiben 29 (Fig. 11) nach abwärts bewegt und treffen hiebei gegen eine Leiste 30 am Rahmen 26. Durch Abwärtsbewegung der Keilfläche wird der Rahmen 26 verschoben und hierdurch die Schneidhacken 20 aus dem Bereiche der Bewegungsbahn der oberen Schneidbacken 18 herausgezogen (Fig. 16). Bei Weiterbewegung des Keiles
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