AT393074B - Sitz- und liegemoebel - Google Patents

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AT393074B
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/04Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
    • A47C17/32Changing a single bed into a double bed by extending, pivoting, or tilting a previously hidden second mattress or other bed part
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    • A47C17/13Seating furniture having non-movable backrest changeable to beds by increasing the available seat part, e.g. by drawing seat cushion forward
    • A47C17/132Seating furniture having non-movable backrest changeable to beds by increasing the available seat part, e.g. by drawing seat cushion forward with multiple seat cushions
    • A47C17/134Seating furniture having non-movable backrest changeable to beds by increasing the available seat part, e.g. by drawing seat cushion forward with multiple seat cushions by lifting or tilting

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Description

AT 393 074 B
Die Erfindung bezieht sich auf ein Sitz- und Liegemöbel mit einem in der Sitzstellung unterhalb des Sitzpolsters angeordneten Wagen, in dem ein Zusatzpolster gelagert ist, der nach dem Ausfahren des Wagens mittels eines Anhebebeschlages hebbar und an den Sitzpolster anschließbar ist Für derartige Sitz- und Liegemöbel sind bereits eine Reihe von Anhebebeschlägen bekannt geworden. So sind z. B. Beschläge aus fünfgelenkigen Kurbeltrieben (DE Ul 85 09 131) und auch schwenkbar gelagerte Gelenkvierecke (AT-PS 381.850) vorgeschlagen worden.
Diese bekannten Anhebebeschläge haben den Nachteil, daß, obwohl der Beschlag bei vertikal«: Belastung sperrt, bei einer Kraft, die waagrecht und vom Sitzpolster weggerichtet angreift, ein Entriegeln des Beschlages erfolgen kann. Der Zusatzpolster kippt dann zumindest teilweise nach unten. Dies kann vor allem bei solchen Möbeln eintreten, bei denen die Liegerichtung quer zur Ausziehrichtung des Wagens verläuft. Hier ist es nämlich leichter möglich, daß Arme oder Beine zwischen das Sitz- und das Zusatzpolster gedrückt werden, sodaß die vorstehend beschriebene Kraft ausgeübt wird und durch das Gewicht des Liegenden der Zusatzpolster wegklappt.
Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, ein Sitz- und Liegemöbel der eingangs genannten Art derart zu verbessern, daß ein ungewolltes Umklappen des Zusatzpolsters nicht mehr möglich ist. Erreicht wird dies dadurch, daß zur Sicherung des Zusatzpolsters gegen waagrechtes Verschieben in der angehobenen waagrechten Stellung eine aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Armen bestehende an sich bekannte Stütze angeordnet ist, von der ein Arm am Wagen und der andere Arm am Zusatzpolster schwenkbar gelagert ist, wobei zur Festlegung der etwas über der Strecklage befindlichen Sicherungslage ein an sich bekannter Anschlag vorgesehen ist. Wird bei einem erfindungsgemäßen Möbel die Stütze in ihre etwas über der Strecklage befindliche Sicherungslage gebracht, ist die Lage des Zusatzpolsters auch dann gesichert, wenn eine in waagrechter Richtung verlaufende Kraft wirksam wird.
Es sind schon Möbel bekannt geworden, bei denen eine aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Armen bestehende Stütze, die mit einem Anschlag zusammenwirkt, zum Halten eines Polsters in einer aufgeklappten Stellung dient. In einer solchen Stellung wirken auf das Polster keine Kräfte in waagrechter Richtung. Im Gegensatz dazu soll die erfindungsgemäß angeordnete Stütze eine Sicherung des Polsters beim Angriff einer Kraft im wesentlichen in waagrechter Richtung bewirken.
Damit die Stütze sicher in ihre Sicherungslage gedrängt und auch dort gehalten wird, ist vorteilhaft eine die Arme in ihre Sicherungslage drängende Feder anzuordnen. Zweckmäßig ist die Feder als Torsionsfeder ausgebildet, sodaß deren Platzbedarf gering ist.
Um auf einfache Weise ein Entriegeln der Stütze zu ermöglichen, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung im Bereich der gelenkigen Verbindung der beiden Arme der Stütze ein Ende eines Gurtes befestigt, dessen anderes Ende von außen betätigbar ist Durch Anziehen am äußeren Ende des Gurtes kann daher die Stütze aus ihr«- Sicherungslage herausgeschwenkt werden.
Nachstehend ist die Erfindung an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben, ohne jedoch auf dieses Beispiel beschränkt zu sein. Dabei zeigen: Fig. 1 das in der Verwahrungsstellung im Wagen angeordnete Zusatzpolster bei herausgezogenem Wagen, Fig. 2 das angehobene Zusatzpolster und Fig. 3 eine erfindungsgemäß ausgebildete Stütze in gegenüber den Fig. 1 und 2 vergrößertem Maßstab.
Gemäß den Fig. 1 und 2 ist in einem mit Rädern (1) ausgestatteten Wagen (2) ein Zusatzpolster (3) angeordnet. Der Wagen (2) ist in der in Fig. 1 gezeigten abgesenkten Stellung des Zusatzpolsters (3) unter ein Sitzpolster (4) eines Sitz- und Liegemöbels fahrbar.
In der ausgefahrenen Stellung des Wagens (2) kann der Zusatzpolster (3) mittels eines Anhebebeschlages (5, 6,7) gehoben werden, sodaß er in die in Fig. 2 gezeigte Stellung gelangt, in der er an das Sitzpolster (4) anschließt, sodaß eine geschlossene Liegefläche gebildet wird. Diese Liegefläche kann in bekannter Weise durch weitere Polster verlängert werden, entweder durch ein an den Zusatzpolster (3) anschließendes Polst«: oder durch ein an den Sitzpolster (4) anschließendes Polster, z. B. den umgeklappten Rückenpolster. Die Anzahl der weiteren Polst«' ist jedoch für vorliegende Erfindung ohne Belang.
Auch die Art des Anhebebeschlages ist für die Erfindung nicht wesentlich. Es können die in den vorstehend genannten Druckschriften beschriebenen Beschläge, aber auch andere bekannte Beschläge verwendet werden. Lediglich zur besseren Erläuterung vorliegender Erfindung ist in Fig. 2 ein aus einem Gelenkviereck gebildeter Beschlag angedeutet. Von diesem Gelenkviereck ist am Wagen (2) das Gestell (5) und am Zusatzpolster (3) die Koppel (6) befestigt. Die beiden Glied« des Gelenkviereckes sind mit (7) bezeichnet Der besseren Übersicht wegen ist das Gelenkviereck in Hg. 1 nicht eingetragen.
Erfindungsgemäß ist zur Sicherung des Zusatzpolsters (3) in der angehobenen Stellung eine aus zwei Armen (8 und 9) bestehende Stütze (10) angeordnet, wobei die beiden Arme (8 und 9) mittels einer Achse (11) gelenkig miteinander verbunden sind (Fig. 3). Der Arm (8) ist mittels eines Lagers (12) am Zusatzpolster (3), und der Arm (9) mittels eines Lagers (13) am Wagen (2) schwenkbar gelagert Zur Festlegung der etwas über der Strecklage befindlichen Sicherungslage der Stütze (10) (Fig. 2 und 3) ist ein mit einem Fortsatz (14) des Armes (8) zusammenwirkender Anschlag (15) am Arm (9) vorgesehen. Eine Torsionsfeder (16) drängt den Arm (8) in die Sicherungslage. An der Achse (11) greift über eine Lasche (17) ein Gurt (18) an, dessen anderes Ende mit einer Schlaufe (19) versehen ist, die von außen betätigbar ist
Soll der Zusatzpolster (3) aus der in Fig. 1 dargestellten Stellung in die Stellung nach Fig. 2 gebracht -2-

Claims (4)

  1. AT 393 074 B werden, wird vorerst an der Schlaufe (19) gezogen, sodaß der Zusatzpolster (3) entgegen dem Uhrzeigersinn dreht Der Zusatzpolster (3) wird dann weiter angehoben, wobei das Anheben durch eine Feder (20) (Fig. 2) unterstützt werden kann. Die Torsionsfeder (16) wird den Arm (8) in seine in den Fig. 2 und 3 gezeigte Lage drängen, in der der Zusatzpolster (3) gesichert ist Ist ein Absenken des Zusatzpolsters (3) erwünscht, wird durch Ziehen an der Schlaufe (19) des Gurtes (18) die Stütze (10) entriegelt und der Zusatzpolster (3) kann abgesenkt werden. PATENTANSPRÜCHE 1. Sitz- und Liegemöbel mit einem in der Sitzstellung unterhalb des Sitzpolsters angeordneten Wagen, in dem ein Zusatzpolster gelagert ist der nach dem Ausfahren des Wagons mittels eines Anhebebeschlages hebbar und an den Sitzpolster anschließbar ist dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung des Zusatzpolsters (3) gegen waagrechtes Verschieben in der angehobenen waagrechten Stellung eine aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Armen (8,9) bestehende an sich bekannte Stütze (10) angeordnet ist, von der ein Arm (9) am Wagen (2) und der andere Arm (8) am Zusatzpolster (3) schwenkbar gelagert ist wobei zur Festlegung der etwas üb» der Strecklage befindlichen Sicherungslage ein an sich bekannt» Anschlag (15) vorgesehen ist
  2. 2. Sitz- und Liegemöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Arme (8, 9) in ihre Sich»ungslage drängende Feder (16) angeordnet ist.
  3. 3. Sitz- und Liegemöbel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder als Torsionsfeder (16) ausgebildet ist.
  4. 4. Sitz- und Liegemöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß im Bereich der gelenkigen Verbindung (11) d» beiden Arme (8, 9) d» Stütze (10) ein Ende eines Gurtes (18) befestigt ist dessen anderes Ende (19) von außen betätigbar ist. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen
AT53789A 1989-03-09 1989-03-09 Sitz- und liegemoebel AT393074B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2374641A (en) * 1943-04-07 1945-05-01 Fred F Badin Bed
US2624892A (en) * 1953-01-13 Bed accessory
US2755487A (en) * 1952-10-17 1956-07-24 Gen Steel Products Company Inc Sofa bed hinge
AT383023B (de) * 1983-06-13 1987-05-11 Kapsamer Kg Joka Werke Johann Beschlag fuer liegemoebel

Patent Citations (4)

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