AT391908B - Einstroemdeckel fuer frischwasser bzw. chemikalien in schwimmbeckenanlagen - Google Patents

Einstroemdeckel fuer frischwasser bzw. chemikalien in schwimmbeckenanlagen Download PDF

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Karl Ing Rohrboeck
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Berndorf Metall & Baederbau
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    • E04H4/1209Treatment of water for swimming pools
    • E04H4/1218Devices for removal of polluted water; Circumferential gutters
    • E04H4/1227Circumferential gutters

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Description

Nr. 391 908
Die Erfindung bezieht sich auf Einströmdeckel für Frischwasser bzw. Chemikalien in Schwimmbeckenanlagen, der über den im Beckenboden angeordneten Einströmkanal befestigt ist.
Bei heute herkömmlichen Schwimmbecken wird das Frischwasser und die zur Aufbereitung des Wassers nötigen Chemikalien im Boden eingeleitet und durch Überlauf des Badewassers in die Überlaufrinne zur Wasseraufbereitungsanlage zurückgeführt. Dadurch soll sichergestellt sein, daß das Wasser in vorbestimmten Zeitabständen vollständig erneuert ist.
Außerdem soll die Verteilung des frisch einströmenden Wassers während des Betriebes des Schwimmbeckens in möglichst kurzer Zeit erfolgen.
Ziel dieser schnellen Verteilung ist, das mit Chemikalien versetzte neue Wasser vollständig im Becken zu vermengen und somit laufend eine Desinfektion durchführen zu können.
Eine bekannte Bauweise eines Einströmdeckels wird so durchgeführt, daß auf den Einströmkanal des Frischwassers, der sich im Boden des Schwimmbeckens befindet, über seine gesamte Länge ein Abdeckblech angebracht ist. Dieses Abdeckblech besitzt Löcher, über denen eine Kappe befestigt ist, die seitlich Öffnungen aufweist, durch die das Wasser ausströmt.
Diese Bauweise hat den Nachteil, daß der Deckel über das Bodenniveau des Schwimmbeckens vorsteht, wodurch die Bodenrcinigungsgeiäte behindert werden, da sie jeweils an diesen Erhebungen hängenbleiben können, diese Erhebungen beschädigen bzw. selbst Schaden nehmen können.
Es ist auch ein Einströmdeckel bekannt, der aus mehreren Teilen besteht, die durch Verschraubungen miteinander verbunden sind. In ihm wird das Medium durch mehrere Umlenkungen geführt. Der Deckel ist daher im montierten Zustand schlecht zu reinigen. In den vielen Berührflächen können sich Ablagerungen bilden bzw. Keime halten. Dies ist aus hygienischen Überlegungen unerwünscht Weiters sind in ihm sehr viele winkelige Strömungsräume, wodurch auch Toträume gegeben sind, in denen ebenfalls Ablagerungen und Keime auftreten.
Es wurde daher versucht, einen Bodendeckel zu entwickeln, der diese Nachteile beseitigt und weiters einfach herzustellen ist Dies wurde erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der im Beckenbodenbereich angeordnete Einströmdeckel mit seiner Oberseite mit dem umgebenden Beckenboden fluchtet und daß der Einströmdeckel Vertiefungen mit Öffnungen aufweist die sich von der tiefsten Stelle der Vertiefung bis etwa zur Deckeloberseite erstrecken.
Somit haben die Bodenreinigungsgeräte keinen hinderlichen Erhebungen auszuweichen. Die Verletzungsmöglichkeit des Badenden ist ausgeschlossen.
Weiters besitzt dieser Deckel keine Toträume, da er einstückig ist und nicht wie herkömmliche, aus mehreren Teilen zusammengebaut ist. Er ist daher auch leichter herzustellen und durch die vermiedenen Toträume, sind geringere Strömungsverluste vorhanden. Weiters ist die Gefahr einer Verkeimung in Toträumen vermieden.
Eine erfindungsgemäß sehr günstige Ausführungsform kann so erfolgen, daß die Vertiefung im Einströmdeckel durch eine Regelfläche begrenzt ist, wobei die gedachte Spitze dieser Kegelfläche in der Oberseite des Einströmdeckels liegt und die Erzeugenden der Kegelfläche mit dem Beckenboden einen spitzen Winkel einschließen.
Diese Bauweise ist leicht herzustellen und je nach Größe der Vertiefung und Öffnung kann die Wurfweite, die Menge und der Winkel des ausströmenden Strahles eingestellt weiden.
Man kann diesen Einströmdeckel auch so ausbilden, daß der obere, die Öffnung begrenzende Randabschnitt des Einströmdeckels zur Vertiefung hin gebogen ist
Diese Bauweise hat den Vorteil, daß durch die zur Öffnung weisende Randseite die Strömung zusätzlich umlenkt und auf die lange Seite der Vertiefung geworfen wird. Dadurch kann die Verwirbelung und die Wurfweite des austretenden Strahles noch besser gelenkt werden. Ein zusätzlicher Effekt dieser Bauweise ist noch, daß durch die Umlenkung ein weiterer Schutz gegen Verletzung des Badenden gegeben ist.
In weiterer Ausgestaltung ist es auch möglich, daß die Vertiefungen mit ihren Öffnungen jeweils symmetrisch paarweise zur Längsachse eines rechteckförmigen Deckels angeordnet sind, wobei die Längserstreckung der Vertiefungen normal zur Längsachse des Deckels und des unter diesen befindlichen Versorgungskanals verläuft, oder daß die Vertiefungen auf einem Kreisbogen liegen.
Durch Anordnungen in der Vertiefung des Deckels ist, je nach geometrischer Anordnung des Deckels, im Schwimmbecken eine Anpassung an die notwendige Ausströmrichtung und durch diese bewirkte günstige Vermischung möglich.
Die Erfindung wird anhand der nachstehenden Zeichnungen beschrieben. Es zeigen Fig. 1 einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Deckel, der auf einem Einströmkanal angeordnet ist, Fig. 2 eine Draufsicht auf einen solchen Deckel und Fig. 3 einen Schnitt durch die Oberfläche eines solchen Deckels längs (III-III) in Fig. 2.
Der Einströmdeckel (1) ist mittels nicht dargestellter Schrauben auf den Einströmkanal (2) angeordnet und seitlich mittels Dichtleisten (3) abgedichtet. Die Vertiefungen (4) besitzen an ihrer kurzen Seite die Öffnung (5). Im Bereich zwischen der Öffnung (5) und der Oberseite (6) des Deckels ist eine zur Öffnung gehende Krümmung (7) zu sehen. Durch diese wird die Strömung umgelenkt und gegen die lange Seite (8) der Vertiefung (4) geworfen. Je nach Größe der Öffnung und Vertiefung kann die Menge, die Wurfweite und der Winkel verändert werden. -2-

Claims (5)

  1. Nr. 391 908 PATENTANSPRÜCHE 1. Einströmdeckel für Frischwasser bzw. Chemikalien in Schwimmbeckenanlagen, der über den im Beckenboden angeordneten Einströmkanälen befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der im Beckenbodenbereich angeordnete Einströmdeckel (1) mit seiner Oberseite mit dem umgebenden Beckenboden fluchtet und daß der Einströmdeckel (1) Vertiefungen (4) mit Öffnungen (5) aufweist, die sich von der tiefsten Stelle der Vertiefung (4) bis etwa zur Deckeloberseite erstrecken.
  2. 2. Einströmdeckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung (4) im Einströmdeckel (1) durch eine Kegelfläche begrenzt ist, wobei die gedachte Spitze dieser Kegelfläche in der Oberseite des Einströmdeckels (1) liegt und die Erzeugenden der Kegelfläche mit dem Beckenboden einen spitzen Winkel einschließen.
  3. 3. Einströmdeckel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der obere, die Öffnung (5) begrenzende Randabschnitt des Einströmdeckels (1) zur Vertiefung (4) hin gebogen ist.
  4. 4. Einströmdeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (4) mit ihren Öffnungen (5) jeweils symmetrisch paarweise zur Längsachse eines rechteckförmigen Deckels (1) angeordnet sind, wobei die Längserstreckung der Vertiefungen (4) normal zur Längsachse des Deckels (1) und des unter diesen befindlichen Versorgungskanals verläuft
  5. 5. Einströmdeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (4) auf einem Kreisbogen liegen. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen -3-
AT91989A 1989-04-18 1989-04-18 Einstroemdeckel fuer frischwasser bzw. chemikalien in schwimmbeckenanlagen AT391908B (de)

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CS901929A CZ284673B6 (cs) 1989-04-18 1990-04-18 Vtokové víko pro čerstvou vodu, případně chemikálie v plaveckých bazénech
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SK1929-90A SK282513B6 (sk) 1989-04-18 1990-04-18 Bazén s vtokovými kanálmi na čerstvú vodu, prípadne chemikálie, ktoré sú zakryté vtokovými vekami
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DE9090890119T DE59001027D1 (de) 1989-04-18 1990-04-18 Einstroemdeckel fuer frischwasser bzw. chemikalien in schwimmbeckenanlagen.
HRP-769/90A HRP930912B1 (en) 1989-04-18 1993-05-19 Admission lid for freshwater or chemicals in pool facilities

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