AT391803B - Hitzebad-kabine - Google Patents

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    • A61H33/06Artificial hot-air or cold-air baths; Steam or gas baths or douches, e.g. sauna or Finnish baths
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Description

Nr. 391 803
Die Erfindung betrifft eine Hitzebad-Kabine, mit wasserdampfdichten und wärmeisolierten Wand- und Dachteilen und wenigstens einem Einlaß zum Anschluß eines außenliegenden Dampf- bzw. Heißlufterzeugers sowie mit einer Tür.
Es sind bereits verschiedene Hitzebäder bekannt. So unterscheidet man zur Zeit sogenannte Sauna-Bäder, Dampf-Bäder und Bio-Dampfbäder. In der Sauna wird heiße, bis über 100 °C erhitzte Luft mittels eines Ofens erzeugt, die an die Kabinendecke steigt, unter Abkühlung nach unten fällt und dann nach außen abgeführt wird. Die Verteilung der trockenen, erhitzten Luft erfolgt dabei durch Konvektion und es herrscht lediglich eine Luftfeuchtigkeit von ca. 2 bis 10 %. Bekannte Sauna-Kabinen bestehen aus wärmeisolierten Holzwänden und Dächern und weisen eine innenliegende Heizung auf.
In einem Dampfbad wiederum herrscht ein Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit von ca. 90 bis 100 %, aber mit einer relativ niedrigen Temperatur von etwa 40 bis 45 °C. Die Dampfbad-Kabinen setzen sich daher auch aus wärmeisolierten und wasserdampfdichten Wand- und Dachteilen zusammen, wobei mittels eines außenliegenden Verdampfers hergestellter gesättigter Dampf in das Kabineninnere eingeblasen wird. In der Kabine ergibt sich eine milde, weiche Wärme bei gleichzeitig sehr hoher Luftfeuchtigkeit und das Dampfbad hat die Wirkung, daß sich die mit dem Wasser gesättigte Luft am Körper ohne größeren Schweißausbruch niederschlägt. Im Gegensatz dazu wird in der Sauna kein Kondenswasser gebildet, doch schwitzt der Saunabesucher wegen der hohen Temperatur verhältnismäßig stark.
Die Bio-Dampfbäder sind mit einer Sauna kombiniert und in ihnen herrschen eine Luftfeuchtigkeit von ca. 45 bis 60 % und eine Temperatur zwischen 40 und 55 °C. Diese Bio-Dampfbäder bestehen aus einer üblichen Saunakabine mit einem zusätzlich installierten Dampferzeuger, der in Verbindung mit dem Saunaofen wirksam ist. Eine so ausgerüstete Saunakabine kann demnach als Bio-Dampfbad arbeiten, keineswegs aber als echtes Dampfbad, da die Kabinenkonstruktion nicht die notwendige Wasserdampfdichtigkeit besitzt und der Dampferzeuger auch nicht in der Lage ist, ein Klima mit einer Luftfeuchtigkeit im Bereich von 100 % zu erzeugen.
Abgesehen von diesen festen Hitzebad-Kabinen wurde auch schon eine Zelt-Kabine mit einem Dampf- oder Heißluftanschluß vorgeschlagen, doch eignet sich eine solche Zelt-Kabine kaum für einen Saunabetrieb mit Lufttemperaturen bis 100 °C und mehr und die Zeltwand aus Kunststoffolie, die zum Eirichten der Kabine mittels Luftpumpe aufblasbar ist, läßt keinesfalls angenehme Badeverhältnisse entstehen. Darüber hinaus gibt es nur einen einzigen Anschluß für Heißluft oder Dampf, was eine Mischung der beiden Heizmöglichkeiten für ein Bio-Dampfbad von vornherein ausschließt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Hitzebad-Kabine der eingangs geschilderten Art zu schaffen, die es erlaubt, einerseits als reines Sauna-Bad und anderseits als reines Dampfbad oder auch als sogenanntes Bio-Dampfbad verwendet zu weiden.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Wände und vorzugsweise auch das Dach zweischalig ausgebildet sind, wobei die Außenschale aus den wärmeisolierten und wasserdampfdichten Wand- und Dachteilen besteht und die mit Abstand von der Außenschale angeordnete Innenschale atmungsaktiv und feuchtigkeitsbeständig ist, und daß Einlässe zum Anschluß sowohl eines Dampf- als auch eines Heißlufteizeugers durch den Zwischenraum zwischen Außen- und Innenschale hindurch in den Kabineninnenraum führen. Durch diese spezielle Ausgestaltung läßt sich die Kabine universell nützen, da durch den Schalenzwischenraum eine Luftzirkulation erfolgt, so daß einerseits im Dampfbadbetrieb der Dampf sich unmittelbar an der Außenschale abschlagen kann und die Innenschale relativ trocken bleibt und anderseits im Saunabetrieb durch die atmungsaktive Innenschale ein angenehmes Raumklima erhalten wird. Der vorgesehene Schalenzwischenraum bringt weiters eine Hinterlüftung der Innenschale mit sich, wodurch trotz der hohen Feuchtigkeitsaufnahme im Dampfbadbetrieb stets eine vollständige Trocknung vor dem Saunabetrieb möglich ist, und die beiden Einlässe für Heißluft und Dampf erlauben auch den jeweils gewünschten Badebetrieb.
Um auf einfache Weise eine gleichmäßige Dampfverteilung innerhalb der Kabine zu erreichen, kann erfindungsgemäß an den Einlaß für den Dampfeizeugeranschluß eine unterhalb von im Kabineninnenraum angeordneten Lattenprofil-Sitzbänken verlaufende Dampfzuführleitung angeschlossen sein, und, um eine gute Heißluftzirkulation sicheizustellen, kann in vorteilhafter Weise der Einlaß für den Heißlufterzeugeranschluß in einen in einer Kabinenecke vorgesehenen Kaminschacht münden, dessen obere Schachtöffnung etwa auf halber Höhe des Kabineninnenraumes liegt
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine eifindungsgemäße Kabine im teilgeschnittenen Schaubild, Fig. 2 und 3 Ausschnitte von Wandausfuhrungen der Kabine gemäß Fig. 1 und Fig. 4 einen erfindungsgemäßen Heißlufterzeuger ebenfalls im Schaubild.
Die in Fig. 1 und 2 veranschaulichte Hitzebad-Kabine besteht aus vier Seitenwänden (1) und einem Dach (2). Die Seitenwände (1) setzen sich aus einer Innenschale (3) und einer Außenschale (4) zusammen und das Dach (2) hat denselben Aufbau wie die Seitenwände (1). Jedoch liegt es ebenfalls im Rahmen der Erfindung, wenn das Dach (2) keine Innenschale auf weist. Die Außenschale (4) ist derart aufgebaut, daß sie wärmeisolierend wirkt und wasserdampfdicht ist. Hierzu kann die Außenschale (4) aus Elementen aus speziellen Metallprofilwannen hergestellt sein, wie sie beispielsweise in dem deutschen Gebrauchsmuster Nr. 86 60 039 beschrieben sind. Diese raumhohen Profilwannen sind vorzugsweise als Strangpießprofile aus Aluminium -2-
Nr. 391 803 hergestellt und mit einem Isoliermaterial (5) zur Wärmeisolierung ausgefullL Es liegt ebenfalls im Rahmen der Erfindung, die Außenschale aus einzelnen Vollkunststoffelementen herzustellen, die einen geschäumten Kern als Wärmeisolierung aufweisen. Auch kann als Außenschale eine Holzkonstruktion Verwendung finden, die die geforderten Werte hinsichtlich der Wärmeisolation sowie der Wasserdampfdichtigkeit besitzt. Die Innenschale (3) 3 besteht vorzugsweise aus Holz, wobei zum Aufbau der Innenschale insbesondere einzelne, raumhohe Holzpaneelleisten verwendet werden, die insbesondere über Nutfederverbindungen aneinandergesetzt sind, siehe Fig. 2. Die Innenschale (3) ist über horizontale Abstandhalterleisten (6) an der Außenschale (4) befestigt. Das Dach (2) der erfindungsgemäßen Kabine ist vorzugsweise gewölbt ausgebildet, so daß am Dach sich niederschlagender Dampf nicht heruntertiopft sondern zu den Seitenwänden hin ablaufen kann. Vorieilhafierweise 10 ist, wie in Fig. 1 dargestellt, auch das Dach (2) mit einer Innenschale aus Holzpaneelen verkleidet, so daß sich auch hier wieder zwischen der Innenschale (3) und der Außenschale (4) ein Zwischenraum (7) ausbildet.
Wie sich aus Fig. 2 ergibt, sind an dem unteren, dem Kabinenboden (8a) zugekehrten Ende der Außenschale (4) höhenverstellbare Füße (8) angeordnet. Hierdurch können auf einfache Weise Unebenheiten des Bodens (8a) ausgeglichen werden. Weiterhin ist in bekannter Weise vor den Füßen (8) eine umlaufende Dichtlippe (9) 15 vorgesehen, die den Innenraum nach außen hin abdichtet. Wie weiterhin aus Fig. 2 zu ersehen ist, endet die Innenschale (3) oberhalb des Bodens (8a), so daß eine Verbindung zwischen dem Innenraum der erfindungsgemäßen Kabine und dem Zwischenraum (7) besteht.
In Fig. 3 ist eine alternative Ausbildung der Innenschale (3) dargestellt. Hierbei sind gleiche Teile wie in Fig. 2 mit denselben Bezugsziffem gekennzeichnet. Die Innenschale wird aus horizontal verlaufenden 20 Holzpaneelleisten gebildet, die an vertikal verlaufenden Abstandhalterleisten (6) befestigt sind. Durch diese Anordnung wird der Zwischenraum (7) nicht durch die Abstandhalterleisten, wie in Fig. 2, horizontal unterbrochen, sondern es ergeben sich vertikal durchgehende, zwischen den vertikalen Abstandhalterleisten (6) ausgebildete Zirkulationsschächte, so daß eine freie Zirkulation möglich ist sowie eine ungehinderte Ableitung des Tropfwassers an den Innenseiten der Außenschale (4). 23 Wie weiterhin aus Fig. 1 zu erkennen ist, ist in Sitzhöhe oberhalb des Kabinenbodens (7) eine aus einzelnen, gegeneinander beabstandeten Lattenprofilen bestehende Sitzbank (10) vorgesehen. Diese Sitzbank kann entweder als selbständiges Bankelement in der Kabine aufgestellt sein, oder aber wie dargestellt, an der Innenschale (3) befestigt sein, so daß sie nur vordere Füße aufweist und an ihrer Rückseite an der Innenschale (3) angebracht ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine zweistufige Sitzbankeinrichtung gezeigt. Unterhalb der Sitzbank 30 (10) ist entlang den Seitenwänden, und zwar über die gesamte Länge des Sitzbankbereiches eine
Dampfzufuhrleitung (11) angeordnet, die vorzugsweise mit leichtem Gefälle in Richtung ihres freien Endes bzw. ihrer freien Enden verläuft, in der auf die Sitzflächen der Sitzbank (10) gerichtete Dampf-Austrittsöffnungen ausgebildet sind. Diese Dampfzufuhrleitung (11) ist mit einem außerhalb der Kabine angeordneten Dampferzeuger (12) verbunden. Von diesem Dampferzeuger (12) aus wird der Dampf über eine außerhalb der 35 Kabine angeordnete Dampf-Luft-Mischdüse geführt, mittels der dem Dampf regelbare Frischluft beigemischt werden kann, so daß vorteilhafterweise in der Kabine aus der Dampfzufuhrleitung (11) bereits ein Dampf-Luftgemisch mit der gewünschten Zusammensetzung und Temperatur austritt.
Die Führung der Abluft erfolgt über Abluftkamine (13), die vorzugsweise in den Ecken der erfindungsgemäßen Kabine ausgebildet sind. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind diese Abluftkamine (13) 40 in zwei Ecken der Kabine vorgesehen. Die Eintrittsöffnung der Abluftkamine liegt unterhalb der Sitzfläche der Sitzbank (10) und die Austrittsöffnung der Kamine liegt im Bereich des Daches (2). Diese Abluftkamine haben einen aus dem Dach (2) herausragenden Rohransatz (14). An diesen Rohransatz (14) kann eine die Abluftkamine (13) verbindende Sammelleitung angeschlossen werden. Auf diese Weise kann die Abluft nach außen abgeleitet werden. Weiterhin ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß in einer der Kabinenecken eine 45 Heißluftzufuhr vorgesehen ist. Diese Heißluftzufuhr besteht erfindungsgemäß aus einer im Bereich unterhalb der Sitzbank (10) mündenden Öffnung (15). An diese Öffnung (15) ist von außen ein Heißlufterzeuger (16) angeschlossen. Aus Fig. 4 ist der Aufbau eines derartigen Heißlufterzeugers erkennbar. Dieser Heißlufterzeuger (16) besteht aus einem Gehäuse (17), in dem im Innern Heizschlangen (18) ausgebildet sind, die beispielsweise als Elektro-Heizschlangen ausgebildet sind. Am Boden des Gehäuses ist ein 50 Tangentiallüftergebläse (19) angeordnet, das Frischluft von außen ansaugt und durch das Gehäuse (17) nach oben an den Heizschlangen (18) vorbei fördert, wobei die Frischluft auf über 100 °C aufgeheizt werden kann. Diese erhitzte Luft wird über einen Rohranschluß (20) in die Heißluftzufuhröffnung (15) eingeblasen und tritt von dort in den Kabineninnenraum ein. Der Rohranschluß (20) ist vorteilhafterweise durch eine isolierte Abdeckung (21) verkleidet, so daß kein Wärmeverlust auftritt. Vorzugsweise weist der Heißlufterzeuger (16) 55 einen äußeren Kühlmantel (22) auf, um einen Verbrennungsschutz zu gewährleisten. Die Heißluftzufuhröffnung (15) endet in einem kaminförmigen Schacht (23) innerhalb des Kabineninnenraums. Der Schacht (23) ist im Querschnitt dreieckförmig ausgebildet, wobei zwei seiner Seiten durch die Kabinenwände und die Frontseite durch ein vorderes Abschlußprofil (24) beispielsweise aus Holz gebildet wird. An seiner oberen Schachtöffnung (25) können in einem Behälter Aufgußsteine (26) angeordnet sein, die durch die austretende Heißluft erhitzt werden. 60 Die obere Schachtöffnung (25) liegt insbesondere etwa auf der halben Innenraumhöhe der Kabine. Die erfindungsgemäß vorgesehene Heißlufterzeugung mit einem externen, d. h. außerhalb der Kabine angeordneten Heißlufterzeuger ist vorteilhaft, da hierdurch die beim Dampfbad-Betrieb eventuell entstehenden -3-

Claims (4)

  1. Nr. 391 803 isolationstechnischen Probleme aufgrund der hohen Feuchtigkeit im Kabineninnenraum vermieden werden. Jedoch liegt es ebenfalls im Rahmen der Erfindung, einen Heißlufterzeuger unmittelbar im Kabineninnenraum anzuordnen. Die Anordnung der Heißluftzufuhröffnung (15) in einer Kabinenecke und die Anordnung der Abluftöffhungen in den anderen Kabinenecken gewährleistet eine besonders gute Zirkulation der Heißluft innerhalb der erfindungsgemäßen Kabine. Die erfindungsgemäße Kabine weist eine Türe (27) auf, die z. B. aus Sicherheits-Isolierglas besteht Die erfindungsgemäße Hitzebad-Kabine erfüllt, wie sich aus dem vorstehenden ergibt alle Kriterien einer üblichen Sauna, wobei die vorzugsweise aus Holz bestehende Innenschale (3) die typische Sauna-Atmosphäre und das typische Sauna-Klima gewährleistet. Dadurch, daß erfindungsgemäß der Heißlufterzeuger außerhalb der Kabine angeordnet ist, wird zusätzlicher Platz im Innern der Kabine gewonnen. Weiterhin erfüllt die erfindungsgemäße Hitze-Kabine alle Kriterien eines Dampfbades. Hierbei wird der zusätzliche Vorteil erzielt, daß die Aufheizzeit wesentlich geringer ist als bei üblichen Dampfbädern, da mit dem für den Sauna-Betrieb vorgesehenen Heißlufteizeuger (16) zusätzlich vorgeheizt werden kann, so daß sich eine kürzere Aufheizzeit für den Dampfbad-Betrieb ergibt. Weiterhin erfüllt die erfindungsgemäße Hitzebad-Kabine alle Kriterien eines sogenannten Bio-Bades und ist insofern universell anwendbar, da jede beliebige Temperatur bis 100 °C und darüber durch den Heißlufterzeuger im Innenraum erreicht werden kann und jede beliebige Feuchtigkeit bis zu 100 % Luftfeuchtigkeit mittels des Dampferzeugers erzielt werden kann. Somit ergibt sich jede beliebige Kombination zwischen Temperatur und Feuchtigkeit bei großer Betriebssicherheit, da die Energiespender außerhalb der Kabine angeordnet sind. Weiterhin gewährleistet der erfindungsgemäße Aufbau, daß die erfindungsgemäße Kabine in jeder Größe und jedem beliebigen Grundriß hergestellt werden kann, was insbesondere auch durch die im Kabineninnenraum angeordnete, aus Lattenprofilen bestehende Sitzbankeinrichtung gewährleistet wird, da diese Sitzbankeinrichtung vom Kabinenkörper selbst unabhängig ist. Zudem wird erfindungsgemäß ein optimales Raumklima sowohl beim Dampfbad-Betrieb als auch beim Sauna-Betrieb gewährleistet, was durch die vorgesehene Zuführung einerseits des Heißdampfes und andererseits der Heißluft und der Abführung der Abluft sowie der Zirkulation im Kabineninnem gewährleistet wird. Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. So liegt es im Rahmen der Erfindung, anstatt der dargestellten Dampfzufuhrleitung (11) einen zentralen Dampfaustritt in den Kabineninnenraum vorzusehen oder nur ein kurzes Dampfzufuhnohr. PATENTANSPRÜCHE 1. Hitzebad-Kabine, mit wasserdampfdichten und wärmeisolierten Wand- und Dachteilen und wenigstens einem Einlaß zum Anschluß eines außenliegenden Dampf- bzw. Heißlufterzeugers sowie mit einer Tür, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände (1) und vorzugsweise auch das Dach (2) zweischalig ausgebildet sind, wobei die Außenschale (4) aus den wärmeisolierten und wasserdampfdichten Wand- und Dachteilen besteht und die mit Abstand von der Außenschale (4) angeordnete Innenschale (3) atmungsaktiv und feuchtigkeitsbeständig ist, und daß Einlässe (11,15) zum Anschluß sowohl eines Dampf- als auch eines Heißlufterzeugers (12,16) durch den Zwischenraum (7) zwischen Außen- und Innenschale (4,3) hindurch in den Kabineninnenraum führen.
  2. 2. Hitzebad-Kabine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Einlaß für den Dampferzeugeranschluß eine unterhalb von im Kabineninnenraum angeordneten Lattenprofil-Sitzbänken (10) verlaufende Dampfzuführleitung (11) angeschlossen ist.
  3. 3. Hitzebad-Kabine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaß (15) für den Heißlufterzeugeranschluß in einen in einer Kabinenecke vorgesehenen Kaminschacht (23) mündet, dessen obere Schachtöffnung (25) etwa auf halber Höhe des Kabineninnenraumes liegt Hiezu
  4. 4 Blatt Zeichnungen -4-
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