AT391669B - Rigg fuer ein segelbrett - Google Patents

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Unterberger Wolfgang
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H8/00Sail or rigging arrangements specially adapted for water sports boards, e.g. for windsurfing or kitesurfing
    • B63H8/20Rigging arrangements involving masts, e.g. for windsurfing
    • B63H8/24Arrangements for connecting the rigging to a board

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

Nr. 391 669
Die Erfindung betrifft ein Rigg für ein Segelbrett, mit einem mit dem Segelbrett über einen Mastfuß beweglich verbundenen Mast, einem an diesem befestigten Gabelbaum und einem mit seinem Vorliek am Mast gehaltenen Segel, wobei der Mast und das Vorliek des Segels einen in Fahrtrichtung weisenden Knick oder eine Biegung um einen Winkel aufweisen und der Gabelbaum mit dem Mast vorzugsweise im Bereich des Knickes bzw. der Biegung verbunden ist.
Beim Windsurfen besteht für den Surfer immer die Aufgabe, den Druckpunkt des Segels in richtiger Stellung zum Drehpunkt des Segelbretts zu halten. Bei den bekannten Segelbrettriggs bereitet dies manchmal Schwierigkeiten, insbesondere wenn eine Deckung von Drehachse und Druckpunkt angestrebt wird. Weiters ist es vorteilhaft, den Druckpunkt des Segels so stabil wie möglich zu halten, um eine bessere Handhabung bei der Belastung durch die Windkraft zu gewährleisten.
Aus der DE-OS 3015 673 ist eine Knickung des Mastes und auch die entsprechende Knickung des Segels im Vorliek bekannt geworden. Aufgabe dieser bekannten Konstruktion ist es, das Rigg so auszubilden, daß das Segel allein zwischen Mastspitze und Mastfuß aufgespannt gehalten wird. Um dabei dennoch eine einigermaßen ausreichende Segelfläche zu erzielen, ist bei dieser Druckschrift die Knickung des Mastes extrem stark und liegt bei etwa 90°. Ein solches Rigg ist jedoch in der Praxis kaum verwendbar, da die Handhabung schwierig und die Druckpunktverteilung ungünstig ist Außerdem ist die erzielbare Segelfläche sehr klein, was auch aus den Zeichnungen der Druckschrift entnommen werden kann. Die vorliegende Erfindung überwindet alle diese Nachteile und ist dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel (a) zwischen den Achsen des Mastabschnittes unterhalb und des Mastabschnittes oberhalb des Knickes bzw. der Biegung 10° bis 30°, vorzugsweise 20°, beträgt, und daß das Segel in an sich bekannter Weise sich vom Vorliek über die gedachte Verbindungslinie zwischen dem Mastfuß und der Spitze des Mastes hinaus nach achtem erstreckt und mit seinem Schothom am hinteren Ende des Gabelbaumes befestigt ist.
Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind den Patentansprüchen und der nachfolgenden Beschreibung zu entnehmen.
Die Fig. 1 zeigt ein Segelbrett mit dem erfindungsgemäßen Rigg in Seitenansicht. Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform des Mastes und Fig. 3 eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Segels.
Gemäß Fig. 1 sitzt das Rigg über einem hier nicht näher dargestellten beweglichen Mastfuß auf einem Segelbrett (1). Der Mastfuß (2) legt die Drehachse (3) des Riggs fest
Das Rigg besteht aus dem Mast (4), dem Segel (5) und dem Gabelbaum (6). Der Gabelbaum (6) ist einerseits am Mast (4) und anderseits am Schothom (7) des Segels (5) befestigt
Gemäß der Erfindung weist der Mast einen Knick (8) auf. Der Knick ist derart, daß der untere Mastabschnitt (9) bei der Segelstellung gemäß Fig. 1 nach vorne in Richtung zum Bug (10) des Segelbrettes (1) und der obere Mastabschnitt (11) zum Heck (12) des Segelbretts geneigt ist, wobei die Achsen dieser beiden Mastabschnitte (9), (11) miteinander einen Winkel (a) zwischen 10° und 30° einschließen, vorzugsweise beträgt der Winkel (a) 20°.
Der Knick (8) des Mastes (4) befindet sich etwa im Bereich der Befestigung des Gabelbaumes (6).
Der Mast (4) kann entweder einstückig oder aus mehreren Teilen zusammengesetzt sein. So kann er aus drei Teilen bestehen, nämlich dem unteren Mastabschnitt (9), einem den Knick (8) aufweisenden Verbindungsstück (13) und dem oberen Mastabschnitt (11). Der Mast bzw. die einzelnen Abschnitte bestehen in bevorzugter Weise aus Metall und/oder Kunststoff. Die einzelnen Abschnitte können aus verschiedenen Materialien gefertigt sein. In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Mast aus zwei Teilen zusammengesetzt. Der eine Teil umfaßt den unteren Mastabschnitt (9) und das Verbindungsstück (13). Der andere Teil bildet den oberen Mastabschnitt (11).
Wie aus der Fig. 3 ersichtlich ist, weist das Segel (5) des beschriebenen Riggs im Vorliek (14) einen Knick auf, der dem Knick des Mastes entspricht. Durchsichtige Sichtfelder (15) erlauben den Durchblick durch das Segel (5).
Der Knick (8) des Mastes (4) und des Vorlieks ermöglicht beim Betrieb des Segelbrettes eine genaue Fixierung des Druckpunktes. Der Winkel (a) bestimmt den Abstand zwischen der Drehachse (3) entsprechend der Verbindung zwischen Rigg und Segelbrett und dem Segeldruckpunkt (D) (siehe Fig. 1). Für eine optimale Segelhandhabung ist eine Deckung von Drehachse und Druckpunkt anzustreben, was durch den Knick des Vorlieks und des Mastes erzielt wird.
Durch den Knick des Vorlieks und damit der speziellen Ausformung des Segels (5) wird eine hohe Druckpunktstabilität ermöglicht, sodaß das Segel und damit das Segelbrett bei Belastung durch die Windkraft besser gehandhabt werden kann. -2-

Claims (3)

  1. Nr. 391 669 PATENTANSPRÜCHE 1. Rigg für ein Segelbrett, mit einem mit dem Segelbrett über einen Mastfuß beweglich verbundenen Mast, einem an diesem befestigten Gabelbaum und einem mit seinem Vorliek am Mast gehaltenen Segel, wobei der Mast und das Vorliek des Segels einen in Fahrtrichtung weisenden Knick oder eine Biegung um einen Winkel aufweisen und der Gabelbaum mit dem Mast vorzugsweise im Bereich des Knickes bzw. der Biegung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel (a) zwischen den Achsen des Mastabschnittes (9) unterhalb und des Mastabschnittes (11) oberhalb des Knickes (8) bzw. der Biegung 10° bis 30°, vorzugsweise 20°, beträgt, und daß das Segel (5) in an sich bekannter Weise sich vom Vorliek (14) über die gedachte Verbindungslinie zwischen dem Mastfuß (2) und der Spitze des Mastes (4) hinaus nach achtem erstreckt und mit seinem Schothom (7) am hinteren Ende des Gabelbaumes (6) befestigt ist.
  2. 2. Rigg nach Anspmch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mast (4), wie an sich bekannt, einstückig ausgebildet ist.
  3. 3. Rigg nach Anspmch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mast (4) aus zwei Teilen besteht, von denen der eine Teil den Mastabschnitt (9) unterhalb des Knickes (8) bzw. der Biegung sowie ein den Knick (8) bzw. die Biegung aufweisendes Verbindungsstück (13) umfaßt und der andere Teil den Mastabschnitt (11) oberhalb des Knickes (8) bzw. der Biegung bildet. Hiezu 3 Blatt Zeichnungen -3-
AT0199686A 1986-07-23 1986-07-23 Rigg fuer ein segelbrett AT391669B (de)

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ATA199686A ATA199686A (de) 1990-05-15
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3015673A1 (de) * 1980-04-23 1981-10-29 Thimm-Dorner, Ute-Ursula, 8000 München Rigg fuer segelbretter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3015673A1 (de) * 1980-04-23 1981-10-29 Thimm-Dorner, Ute-Ursula, 8000 München Rigg fuer segelbretter

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ATA199686A (de) 1990-05-15

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