AT39143B - Stampfmaschine für Körper aus Beton und dergl. - Google Patents

Stampfmaschine für Körper aus Beton und dergl.

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AT39143B
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Hugo Schmidt
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Hugo Schmidt
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  Stampfmaschine für Körper aus Beton und dergl. 



   Vorliegende Erfindung bezieht   s'ch auf   eine Stampmaschine für Körper aus Beton und dergl., bei welcher der die Form tragende Tisch und der Stempel beide gegeneinander in   z\\   ei   vers'hiedenen   Richtungen selbsttätig und absatzweise so bewegt werden, dass   die   einzelnen   Stampfstellen   in gleichen Abständen und geraden Reihen liegen, sich etwas überdecken und in wiederkehrender Folge unter den Stempel   kommen.   



   Aus der Notwendigkeit, die Bewegung des Tisches und des   Stempelschlittens zwangläussg   zu machen, im besonderen sie in jeder Ruhestellung unbewegluch festzuhalten, ist die vorliegende Erfindung entstanden, nach welcher der Tisch und   der Stempelscblitten   durch von   einen   radgetriebe betätigte Kurvenscheiben gesteuert werden, von denen jene zur Betätigung des Formtisches vermittels Sektorenräder und eines weiteren Sperradgetrebes ihren Antrieb erhält. 
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 paar c die Welle d angetrieben. Diese dreht zwei durch Zahnräder verbundene Reibungswalzen e,   welche den Stampfer f bei   jeder   Wellenuindrehung   hochheben und darnach auf die Stampfmasse 
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     Nach dem ersten Schlage des Simpels wird der Schlitten durch die   in der Hubkurve gleitende Rolle um eine Stempelbreite nach rechts geschoben, und nach   dem zweiten Schlage   nochmals ;   nach dem dritten bleibt der Schlitten stehen., weil das   gerade von der Rolle zu   durch-   laufende Kurvenstück einen zur Drchachse konzentrischen Kreisbogen bildet. Nach dem vierten und weiter nach dem fünften Schalge wird der Schlitten weieder nach links und zurück in die Anfangsstellung geschoben, in der   er auch nach dem sechsten Schlage noch stehen bleibt. Hierauf   beginnt derselbe Vorgang von neuem. 



   Es ist nun erforderlich, dass der Formkastentisch, nachdem die   drei Schläge der ersten   Reihe gefallen sind und wahrend der Stempelschlitten in seiner äussersten Stellung still steht, um eine Stempelbreite vorwärtsgeschoben wird, damit der Stempel bei seinem Rückgang die 
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   Die vorbeschrieben. Bewegung des Tisches wird durch eine gleiche, wie oben erwähnte Kurvenscheibe q erzeugt, welche von der Welle m aus mittels der   Sektorenräder     8,   der Kurbel t, der Zugstange M, der Klinke v, des Sperrrades w in 600 Drehungen versetzt wird. 
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   arbeitet, so müssen sich   die Teilkreisradien wie 3 : 2 verhalten, wenn die Kurbel   teine   eine Drehung von 180  machen und die Klinke v aufziehen soll. 
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 Kurvenscheiben q, welche zu beiden Seiten des Formkastentischcs liegen, angetrieben. 



     Dünnt die Antriebswelle   d nach einer genau bestimmten Schlagzahl selbsttätig ausgerückt wird, ist folgende Vorrichtung vorhanden :
Von der Welle r der Kurvenscheibe g wird mit dem Getriebe 3 eine Scheibe 4 gedreht, 
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   cinmai   vollständig gedreht, so hat jede Stelle 2   Schläge   erhalten. Für 12 Schläge muss sie also 6 Umdrehungen gemacht haben.   Das Übersetzungsverhältnis der beiden Stirnräder muss also     (i : 1 sein. Die Scheibe 4 (Figur   5) hat auf ihrem   Rande eine Ausklinkung.

   Nach   jeder vollen Um-   drehung, also nach 108 Schlägen,   fällt in diese   Ausklinkung   der unter dem Druck der Feder 5 stehende Riegel 6 ein, welcher mit den Hebeln 7 und 8 die   Klauenkupplung   b des   Schwungrad-.   mit der Antriebswelle d ausrückt, Ist dies geschehen, so steht die Maschine still und man kann   keinen   Schlag mehr auf die   Betonschicht geben. Bei dem Wiederingangsetzen   der Maschine 
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 die Ausklinkung der langsam gehenden Scheibe 4 unter dem Riegel fort ist und er wieder auf deren Rand gleitet. 



   Bei einer Maschine, welche Formkörper mit 4 Stampfstellen (Figur 10) herstellt, sind in 
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   Bei einer Maschine für längere balkenförmige Körper wird der Tisch auf grössere   Laugen   durch eine mehrgängige Schraubenspindel 11 (Figur 8) hin-und herbewegt, welche von einem Wendegetriebe 12 aus rechts und liks gedreht wird,   je nachd m diee-,   durch eine auf der Antriebswelle Sitzende nicht gezeichnete Nockenscheibe aus auf Vorwärts- oder Rückwärtsgang geschaltet   ist. Der von der Spinel 77 hin-und hergeschobene   Stein 13 sitzt im Tisch 10 in einem Schlitz von einer   solchen Länge, dass er einen   toten Gang von einer Stempelbreite hat.

   Dies hat den   Zweck, zu verhindern, dass   der Schlitten auf   der letzten Stampfstelle   schon nach dem ersten Schlage   wieder umkehrt, also den Schlitten hier so lange im Stillstände zu halten, bis noch ein Schlag gefallen ist, welcher der erste der nunmehr wieder rückwärts zu durchlaufenden Reihe ist.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Stampfmaschine für Körper aus Beton und dergl., bei welcher der die Form tragende Tisch und d. er Stempel gegeneinander in zwei verschiedenen Richtungen selbsttätig und absatzweise so bewegt werden, dass die einzelnen Stampfstellen in gleichen Abständen und geraden Reihen liegen, sich etwas überdecken und in wiederkehrender Folge unter den Stempel kommen, dadurch gekennzeichnet, dass die absatzweise Verschiebung des Stempels und des Formtisches unter Vermittelung eines Sperradgetriebes (k, 1) und Kurvenscheiben (o, q) erfolgt, von denen letztere (q) zur Betätigung des Formtisches mittels Sektorenräder (s mit Bogen x, y) und eines weiteren Sperradgetriebes (UJ, v) ihren Antrieb erhält.
    2. Stampfmaschinc nach Anspruch 1, bei welcher nach einer bestimmten Zahl von Stempel- schlägen der Antrieb der Maschine augenblicklich und zwangsläufig ausgerückt wird, dadurch gekennzeichnet, dass von der die Kurvenscheiben tragenden Welle (r) für den Formtiseh mittels eines Vorgeleges eine Scheibe (4) mit einer Ausklinkung am Rande so gedreht wird, dass nach erreichter Zahl der Stempelschläge die Scheibe eine volle Umdrehung gemacht hat. und in die Ausklinkung ein unter dem Druck einer Feder (5) stehender Riegel (6) fällt, welcher vermittels eines Hebelwerkes die Antriebskupplung (b) ausrückt.
    3. Ausfiihrungsform der Stampfmaschine nach Anspruch 1, dadruch gekennzeichnet, dass zur Herstellung längerer balkenförmiger Körper die absatzweise erfolgende Verschicbung des Formt. i", chf durch ein von einer Nockenscheibe der Antriebswelle gesteuertes Wendegetriebe unter Vermittlung einer Schraubenspindel bewirkt wird.
AT39143D 1908-01-31 1908-01-31 Stampfmaschine für Körper aus Beton und dergl. AT39143B (de)

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AT39143B true AT39143B (de) 1909-10-11

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