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Bruchband.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Bruchband für Leistenbrüche.
Die bisher gebräuchlichen Druckkissen (Pelotten) sind meist keulenförmig gestaltet und auf der der Bruehstelle anliegenden Seite stark konvex gewölbt sowie fest und hart gepolstert.
Daher ist bei Anwendung derselben, zumal die konvexe Kissenwölbung sich für gewöhnlich längsweise gerade in der Richtung der Bruchbandfeder erstreckt, eine Verschiebung des angelegten Bruchbandes sehr leicht möglich.
Dagegen wird der Zweck der Verhinderung des Verrutschens, also die feste Lage bei dem vorliegenden Bruchbande wesentlich in bekannter Weise dadurch erreicht, dass anstelle eines Druckkissens (Pelotte) der bezeichneten Art eine konkav geformte, die Bruchaustrittsstelle über-
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wird, an deren einer Rechteck-Längsseite die Bruchbandfeder-anschliesst.
Auf beifolgender Zeichnung ist in Fig. 1 das Bruchband dargestellt, wobei die Druckplatte, um ihre konkave Form zu zeigen, von der Stirnseite her gesehen ist. Figur 2 veranschaulicht das Biuchband (für linksseitigen Leistenbruch) angelegt. Figur 3 ist eine Innenfläche-Ansicht der Druckplatte und Figur 4 ein Querschnitt derselben.
Die gezeichnete Ausführungsform des Bruchbandes ist z. B. eine solche für linksseitigen Leistenbruch (Fig. 2) ; das Bruchband kann aber natürlich in Anpassung an jede Art Leistenbruch mit gewissen zweckdienlichen Abweichungen von der nachfolgend speziell beschriebenen Forum ausgeführt werden.
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der-anstelle einer Pelotte angewendeten-Druckplatte mit einer Feder und dem Gurt.
Die durch ein inwendiges gebogenes Blech b (Fig. 4) ihren Rückhalt besitzende Druck- platte a hat im ganzen rechteckige Form (mit abgerundeten Ecken) und kennzeichnet sich ausserdem durch die konkave Ausbildung auf der Seite, mit welcher die Platte gegen die Bruchstelle zur Anlage kommen soll. Diese Fläche ist mit einer dünnschichtigen Polsterung versehen. Die äussere konvexe (in Fig. 2 ersichtliche) Fläche der Druckplatte a kann einfach mit Leder oder dergl. überzogen werden, wie dies bei anderen Bruchbändern üblich ist.
Die Platte a bezw. die deren Form bestimmende überpolsterte Blechplatte 6 ist auf ihrer einen Längskante, etwa an der Mitte, wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich, starr mit der Bruch-
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platte. Mit dem freien Ende der Feder f verbindet sich in üblicher Weise ein Riemen r, welcher in zwei Anknüpfriemen u v (Fig. I und 2) ausgeht. Zur Befestigung derselben dienen Knöpfe k k an der Rückseite der Platte a bezw. b.
Beim Anlegen der Bandage kommt die eine (untere) Schmalseite der Platte so zu liegen, dass sie sich auf das Schambein (os pubis) resp. dessen horizontalen Ast stützt ; die Konkavfläche der Platte schliesst sich der Körperformation in der Leistengegend innig an, überdeckt den äusseren und inneren Leistenring sowie den Leistenkanal vollständig und so vollkommen, dass nach keiner Richtung hin ein Austreten des Bruchsackes möglich ist. Dabei braucht der durch die Feder gegebene Anpassungsdruck nur verhältnismässig schwach zu sein, um das Bruchband an seiner Sitzstelle festzuhalten, wobei der Träger desselben durch keinen übermässigen truck in seinen Körperbewegungen behindert wird.
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werden.
Indessen bewirkt die Feder f allein schon vermöge der Druckübertragung im Bereiche der zwei auseinanderliegenden Anlagestellen der Druckplatte a eine von den sonstigen Befestigungs- mitteln unabhängige, genügende Festhaltung für den Zweck der Verhinderung des Bruchaustritts.
I) o Anwendung eines Schenkelriemens ist entbehrlich.
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