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Motoranordnung für gegenläufige Propellerschrauben sowie für Kraftwagen.
Vorliegende Erfindung betrifft eine neue Motoranordnung für Motorwagen, sowie für Propellerschrauben von LuftscbiScn, Motorbooten, Ventilatoren und dgl.
Gemäss der Erfindung wird das aus zwei Motoren hestehende Motorsystem bei Propellerschrauben von Luftschiffen, Motorbooten, Ventilatoren und dgl. achsial in die Propelerschraube eingebaut, und zwar derart, dass die auftretenden Stösse sich gegenseitig aufheben, sodass der Gang der Propellerschraube frei von Erschütterungen bleibt und das Gestell ausser dem Gewicht des Motors nur die von der Schraube verursachte gleichförmige Zugkraft aufzunehmen hat.
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sonderen Differentialgetriebes, ferner eine gleichmässige, stossfreie Kraftübertragung, wobei die mit dem Motor in Verbindung stehenden Laufräder des Kraftwagens derart angetrieben werden, dass sich ihre Umlaufgeschwindigkeiten den Krümmungen der Laufbahn in vollstem Maie anzupassen vermögen und so einen sicheren und ruhigen Gang ermöglichen. Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass das aus zwei ein- oder zweizylindrigen
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Motorsystem um eine in der Drehachse des Propellers liegenden, bezw. senkrecht zur Vorgelege- welle des Kraftwagens gerichteten Achse drchbar gelagert ist und so jedem Kolbenstoss von der einen Seite ein entgegengesetzt gleicher von der ander Seite entspricht.
Der von den Pleuel-
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der das Motorsystem aus zwei zweizylindrigen Motoren besteht, und zwar zeigen Fig. 1 einen Längsschnitt durch die in eine Propellerschraube eingebauten Motore, Fig. 2 das Kurbelgehäuse derselben in Querschnitt und Fig. in in Längsschnitt. Fig. 4 veranschaulicht den Aufriss und Fig. 5 den Grundriss der neuen Motoranordnung bei Kraftwagen.
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mit Welle 3 eingesetzt, sodann die Lager 4 eingeschraubt und gesichert, worauf man die Wellen mit Stellringen versicht und die Kegelräder 5 aufzicht.
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Nun wird das Kurbelgehäuse Jf, daa mittels einer Stahlplattss c 15 in der Trennungsebene geteilt ist, verschraubt und die beiden Doppelzylinder auf dem Kurbelgehäuse festgeschraubt.
Die eingelegte Stahlplatte hat das Abgleiten des Pleuelkopfes vom Zapfen und auch ein Aufeinanderrennen der Pleuelköpfe bei der Begegnung zu verhindern.
Auf das Kurbelgehäuse wird beiderseitig je ein Führungsring 16 aufgesetzt, um die ins Getriebe eingreifenden Zahnräder 17 mit glockenförmigen, über die Zylinder reichenden Armen 18 zu leiten. Hierauf werden die Zahnräder 17, von jeder Seite je eines, über die Zylinder gesteckt und der richtige Eingriff der Zähne mittels der auf die Achse 19 sitzenden verstellbaren Konusse 20 genau eingestellt und die Konusse mit Gegenmuttern gesichert.
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den Armen 18 die Triebräder 23 zu befestigen und die fertige Maschine am Gestell 22 anzubringen, wozu die aussen vorragenden Rohre 19 bestimmt sind.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 4 und 5 erfolgt der Antrieb des Fahrzeuges durch folgende, im übrigen aber bekannte Mechanismen. Die an den Motoren angebrachten Getriebe
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sodass da auf der Hinterachse bisher verwandte Differentialgetriebe auf diese Weise in Fortfall kommt.
Die Zuführung des Gasgemisches, Öles, des zur Zündung nötigen Stromes und des Kühlwassers geschieht durch die Rohre 19.
Das Motorsystem ist sammt Triebwerk drehbar, um bei Propellerschrauben falls einer der Fliigel langsamer läuft als der andere, durch entsprechendes Verdrehen gleich dem Differential- getriebe da, s Übertragen eines Drehmomentes auf das Gestell zu verhindern, während bei Kraftwagen durch diese drehbare Anordnung ein eigenes Differentialgetriebe entfällt.
Nur bei vollständig gleich raschem Gang der Flügel bezw. der Antriebsräder des Kraftwagens dreht sich der Antriebsmotor nicht.
Ein weiterer Vorzug der drehbaren Anordnung der Motore ist der, dass trotz des horizontalen Ganges der Kolben in den Zylindern kein einseitiges Auslaufen der letzteren eintreten kann,
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