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Die Erfindung bezieht sich auf einen Schultisch mit einer auf einem Rahmenkörper neigungsverstellbar gelagerten Tischplatte und einer Verstellvorrichtung, die mindestens eine, vorzugsweise zwei am Rahmenkörper drehbar und exzentrisch gelagerte Stützscheiben umfasst, die über eine Stange miteinander verbunden sind.
Tische mit verstellbarer Tischplatte sind beispielsweise aus der AT-PS Nr. 325243 und der EP-PS Nr. 87498 bekannt.
Im allgemeinen erfordern die Schwenkvorrichtungen aufwendige Gestänge, denen noch dazu der Nachteil anhaftet, dass Verletzungen durch Einklemmen einer Hand oder eines Fingers nicht auszuschliessen sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Schultisch mit kippbarer Tischplatte zu schaffen, der sich insbesondere dadurch auszeichnet, dass eine Verletzung eines Schülers durch den Verstellmechanismus praktisch auszuschliessen ist.
Des weiteren soll sich der Verstellmechanismus durch einen einfachen Aufbau auszeichnen, wobei die Tischplatte in zwei Stellungen, nämlich in der horizontalen und einer geneigten Stellung sicher gehalten wird.
Die erfindungsgemässe Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Tischplatte mit einem Bolzen
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es könnte jedoch auch ein anderer Neigungswinkel, beispielsweise von 100 gewählt werden.
Vorteilhaft ist vorgesehen, dass die Führung einen Kreisbogen beschreibt. Allerdings kämen auch Abschnitte anderer Kurven, beispielsweise einer Ellipse, in Betracht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht vor, dass die Führung ein Schlitz ist.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht vor, dass die Führung Anschläge aufweist, die die Enden des Verstellbereiches der Tischplatte definieren und bei denen der Bolzen in einer horizontalen Stellung und einer Kippstellung der Tischplatte arretiert wird.
Weiters ist erfindungsgemäss vorteilhaft vorgesehen, dass der Schlitz an einem Ende eine Einbuchtung am inneren Rand aufweist, in der der Bolzen bei angehobener Tischplatte einrastet.
Eine gute Führung der Tischplatte wird dadurch erzielt, dass der Abstand zwischen einer Drehachse der Tischplatte, die von Drehgelenken gebildet wird, und dem Bolzen grösser ist als der Abstand zwischen der Drehachse der Tischplatte und der Drehachse der Stützscheibe und dass die von den Drehgelenken gebildete Drehachse der Tischplatte, die Drehachse der Stützscheiben und die Bolzen sowohl in der horizontalen Stellung als auch in der Kippstellung der Tischplatte ein Dreieck beschreiben und dass die Führung, beispielsweise der Schlitz in der Kippstellung innerhalb und in der horizontalen Stellung der Tischplatte ausserhalb des Dreiecks liegt.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnungen eingehend beschrieben.
Die Fig. 1 zeigt ein schematisch gehaltenes Schaubild eines erfindungsgemässen Schultisches, die Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht des Schultisches mit horizontaler Tischplatte und die Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht des Schultisches mit gekippter Tischplatte.
In den Zeichnungen ist die Tischplatte mit-l-und der Rahmenkörper mit --2-- bezeichnet. Nahe der vorderen Kante ist die Tischplatte-l-über ein Drehgelenk --3-- an jeder Seite der Tischplatte-l-am Rahmenkörper-2-gelagert.
Die zweite Lagestelle der Tischplatte --1-- am Rahmenkörper --2-- wird von einem Bolzen - gebildet, der in einem Schlitz --5-- in einer Stützscheibe --6-- geführt ist.
Die Stützscheibe --6-- ist mittels eines Hebels --7-- um eine Drehachse --8-- drehbar.
Wie aus der Fig. 2 ersichtlich, befindet sich der Bolzen --4--, wenn die Tischplatte --1-- in ihrer horizontalen Lage ist, beim linken Ende des Schlitzes --5--.
Soll die Tischplatte-l-gekippt werden, wird der Hebel --7-- und somit die Stützscheibe --6-- in der Richtung des Pfeiles K gedreht bis der Bolzen --4-- beim rechten Ende des Schlitzes --5-- anliegt. Diese Situation ist in der Fig. 3 gezeigt.
Die Enden des Schlitzes --5-- bilden daher Anschläge für den Bolzen --4--, die die
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horizontale Lage der Tischplatte --1-- und deren Kippstellung definieren.
Beim rechten Ende ist der Schlitz --5-- am inneren Rand --9-- mit einer Einkerbung - versehen, in der der Bolzen --4-- einrastet. Die Tischplatte --1-- und die Stützscheibe --6-- sind somit in dieser Stellung arretiert.
Soll die Tischplatte wieder gesenkt, d. h. in die in der Fig. 2 gezeigte horizontale Stellung gebracht werden, muss sie leicht angehoben werden, damit der Bolzen --4-- aus der Einbuchtung --10-- ausrastet, worauf die Stützscheibe --6-- mittels des Hebels --7-- in der Richtung des Pfeiles H gedreht und die Tischplatte --1-- abgesenkt werden kann.
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sicher in der Stützscheibe --6-- verankert ist, d. h. nicht von dieser abgehoben werden kann.
Dadurch können Verletzungen, die sich ein Schüler mit einer wegklappbaren Tischplatte zuziehen könnte, ausgeschlossen werden.
Die kreisrunde Form der Stützscheibe --6-- verhindert, dass sich jemand beim Auf- oder Abkippen der Tischplatte --1-- zwischen der Stützscheibe --6-- und dem Rahmenkörper --2-- bzw. der Tischplatte-l-einklemmen kann.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schultisch mit einer auf einem Rahmenkörper neigungsverstellbar gelagerten Tischplatte und einer Verstellvorrichtung, die mindestens eine, vorzugsweise zwei am Rahmenkörper drehbar und exzentrisch gelagerte Stützscheiben umfasst, die über eine Stange miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischplatte (1) mit einem Bolzen (4) od. dgl. in eine eine Kurvenbahn beschreibende Führung jeder Stützscheibe (6) eingehängt ist.