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einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemässen Sicherheitsskibindung, Fig. 4 eine Draufsicht der Sicherheitsskibindung gemäss Fig. 3, Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie a-a der Fig. 3, Fig. 6 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemä- ssen Sicherheitsskibindung, Fig. 7 eine Draufsicht der Sicherheitsskibindung gemäss Fig. 6, Fig. 8 einen Schnitt längs der Linie a-a der Fig. 6.
In Fig. 1 ist eine Sicherheitsskibindung gezeigt mit einer Platte --1--, welche auf einem Ski --2-- schwenkbar um eine vertikale Achse yy', welche durch einen auf dem Ski mit Hilfe von Schrauben --4'-- befestigten Zapfen --3-- verkörpert ist, schwenkbar montiert ist, und mit Halteeinrichtungen --4 und 5--. Die Halteeinrichtungen --4-- dienen zum Halten des Vorderendes --6-- eines Stiefels --7--, während die Halteeinrichtungen --5-- zum Halten des Hinterendes --8-- des Stiefels dienen. Die Halteeinrichtungen --4-- sind direkt mit dem Ski vor der Platte-l-und in einem bestimmten Abstand von dieser verbunden, während die Halteeinrichtungen --5-- auf dem hinteren Teil der Platte --1-- angeordnet sind. Eine Haltebacke --11-ist im Verhältnis zu einem Abstützelement --14--, das auf dem Ski durch Schrauben befestigt ist, schwenkbar.
Die Schwenkung erfolgt gegen die Wirkung eines elastischen Systems, welches ein bewegbares Element oder einen Kolben --15-- aufweist, der durch eine Feder --16-- vorgespannt ist, die sich auf einem Einstellstopfen --17-- abstützt. Ausserdem kann der Vorderbacken eine Schraube --51-- zur Höheneinstellung aufweisen. Die Platte-l-ist schwenkbar um den Zapfen --3-- gelagert, der einen unteren Drehlagerteil --18-- und eine kreisförmige Schulter --19-- aufweist, welche die vertikale Halterung der Platte sicherstellt. Wie im vorhergehenden bereits angemerkt worden ist, können die Halteeinrichtungen --5-- eine Bauart aufweisen, wie
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B.achsen --26-- schwenkbar sind.
In den Fig. 1 und 2 ist eine Ausführungsform der Sicherheitsskibindung dargestellt, bei welcher die hinteren Halteeinrichtungen in Längsrichtung des Skis verschiebbar gelagert sind.
Der Zapfen --3-- ist hiebei im Inneren eines Längsschlitzes --53-- angeordnet, dessen Breite dem Durchmesser des Drehlagerteils --18-- des Zapfens --3-- entspricht und dessen Länge ungefähr gleich der doppelten Breite ist. Dieser Längsschlitz --53-- weist eine Randleiste --53a-auf, die etwas grösser als die kreisförmige Schulter --19-- ist, wobei sich die kreisförmige Schulter --19-- auf der Randleiste --53a-- derart abstützt, dass die Platte-l-im Verhältnis zum Zapfen --3-- unter Vermeidung eines Anhebens gleiten kann.
Die Platte-l-ist mit den vorderen Halteeinrichtungen --4-- durch Verbindungseinrichtungen --28-- verbunden. Diese Verbindungseinrichtungen sind hiebei in einfacher Weise durch einen Schwenk arm --30-- verwirklicht, der mit den Halteeinrichtungen --4-- fest verbunden ist und an einem vertikalen Zapfen --37-- an der Platte-l-angelenkt ist. Eine Ausnehmung --36-- erlaubt eine winkelmässige Verschiebung des Schwenkarmes--30-- im Verhältnis zur Platte --1--.
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B.16-- verschwenkt, während die Platte --1--, welche die hinteren Halteeinrichtungen --5-trägt, in umgekehrter Richtung verschwenkt wird. Im Laufe dieser Bewegung gleitet die Platte --1-- leicht nach vorne im Verhältnis zum Zapfen --3-- unter Halterung durch die Schul- ter-19--.
Bei der Auslösung und Rückführung in die zentrierte Position verschiebt sich der Zap- fen --3-- im Längsschlitz --53--. Diese Vorrichtung weist den Vorteil auf, dass sich die Sicherheitsskibindung einer Biegung des Skis nicht widersetzt. Im Falle einer Biegung kann der Zap- fen --3-- frei in dem Längsschlitz --53-- gleiten.
Bei den in den Fig. 1, 2 und 6 bis 8 dargestellten Ausführungsformen weist das fest mit dem Ski verbundene Abstützelement an seiner Vorderseite zwei symmetrisch beiderseits des Abstützelementes angeordnete Achsen auf. Mit einem Vorderbacken dieser Bauart, der durch einen Schwenkarm --30-- und einen Zapfen --37-- mit einer schwenkbaren Platte-l-verbunden ist, wobei
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die schwenkbare Platte --1-- den Hinterbacken --5-- trägt, verursacht die Schwenkkraft des Stiefels mit Anheben der Ferse bei einem Vorwärtssturz des Skiläufers einen Zug auf die Plat- te-l-nach hinten. Diese Zugkraft nach hinten übt ebenfalls über den Zapfen --37-- eine Zugkraft auf das bewegliche Element des Vorderbackens --4-- aus.
Da diese Zugkraft in der Symmetrieebene des Abstützelementes wirkt, während die Schwenkachsen seitlich versetzt im Verhältnis zur Symmetrieebene angeordnet sind, tritt ein Drehmoment auf, welches den Vorderbacken zu verschwenken versucht. Daher wird bei einem kombinierten Vorwärts-Drehsturz die Drehung des Vorderbackens erleichtert, wodurch die Unfallrisiken bei diesem besonders gefährlichen Sturz verringert werden.
Der Vorderbacken kann auch eine Bauart aufweisen, wie sie z. B. in den FR-PS Nr. 2. 314. 742, Nr. 2, 385. 418 und Nr. 2. 424. 037 beschrieben ist. Diese Vorderbacken haben eine Kompensationsbauart und ein Zug durch die Platte nach hinten auf den Vorderbacken verursacht eine Schwenkung dieses Vorderbackens, wodurch sich eine Verringerung des Widerstandes gegenüber einer Verschwenkung auf Grund des elastischen Systems ergibt.
In den Fig. 3, 4 und 5 ist eine weitere Ausführungsform der Sicherheitsskibindung dargestellt, welche in gewisser Weise die Umkehr der vorhergehenden Ausführungsform bildet. In diesem Fall gleiten nämlich nicht die Platte --1--, welche die hinteren Halteeinrichtungen trägt, sondern die vorderen Halteeinrichtungen --4--. Gemäss dieser Ausführungsform sind die vorderen Halteeinrichtungen --4-- nicht auf dem Ski angeschraubt, sondern verschiebbar in einer Gleitschiene - geführt, die ihrerseits auf dem Ski befestigt ist. Das Abstützelement --10-- ist fest
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--55-- verbunden,sten --56-- der Gleitschiene --54-- eingreift.
Die Funktionsweise ist der vorher beschriebenen Ausführungsform sehr ähnlich. Während einer Torsionsauslösung werden die Halteeinrichtungen--4--z. B. im Gegenuhrzeigersinn um das Abstützelement --10-- verschwenkt, während die Platte --1--, welche die hinteren Halteeinrich- tungen --5-- trägt, in entgegengesetzter Richtung verschwenkt wird. Im Verlaufe dieser Bewegung gleiten die Halteeinrichtungen --4-- leicht nach hinten in der Gleitschiene --54-- (und nicht die Platte --1--).
Das elastische Vorspannsystem --15, 16-- der vorderen Halteeinrichtungen führt die verschiedenen Elemente in die zentrierte Position auf der Achse xx'zurück. Diese Vorrichtung ermöglicht darüber hinaus die Ausbildung der Platte --1-- aus zwei Teilen --la und lob--, welche durch zwei Stäbe --lc-- einstellbarer Länge verbunden sind, um die Sicherheitsskibindung an Skistiefel --7-- unterschiedlicher Grösse anzupassen.
In den Fig. 6 bis 8 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt, bei welcher wieder die Platte-l-gleitet wie bei der in den Fig. l, 2 dargestellten Ausführungsform, aber längs einer Gleitschiene wie bei der Ausführungsform in den Fig. 3 bis 5. Bei dieser Ausführungsform ist die Platte --1--, welche die hinteren Halteeinrichtungen --5-- trägt, durch den Zapfen' - mit einer Fussplatte --57-- verbunden, welche zwischen zwei seitlichen Randleiste-58einer am Ski befestigten Gleitschiene --59-- gleitet. Der Drehlagerteil --18-- des Zapfens --3-- kann bei einer bevorzugten Ausführungsform einstückig mit der Fussplatte --57-- ausgebildet sein.
Die Funktionsweise entspricht derjenigen der Ausführungsformen gemäss Fig. 1 bis 3, wobei das Gleiten der Platte-l-mit Hilfe der Gleitschiene --59-- erfolgt, d. h. wobei der Zapfen --3-- ebenfalls gleitet. Wie bei den vorhergehenden Ausführungsformen werden die beweglichen Elemente durch das elastische Vorspannsystem --15, 16-- der vorderen Halteeinrichtungen --4-in ihre zentrierte Position zurückgeführt. Wie in Fig. 6 dargestellt, wird unter die Halteeinrichtungen --4-- ein Unterlegblech --60-- plaziert, um die Stärke des hinteren Teils auszugleichen und hiedurch eine gute Positionierung für den Stiefel zu gewährleisten. Zwischen der Platte und dem Ski können Antireibungsplättchen angeordnet werden, um eine Drehung zu erleichtern und die Auslösungen zuverlässiger zu machen.