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Die Erfindung betrifft eine Skibrille mit einem Brillenrahmen aus einem weichen Material mit von diesem umschlossenen Brillenscheiben und einem an beiden Seiten des Brillenrahmens angeschlossenen elastischen Halteband, wobei am oberen Mittelabschnitt des Brillenrahmens ein Elektromotor mit bei Verwendung der Skibrille etwa lotrechter Welle und einem auf dieser unterhalb des Elektromotors befestigten Ventilatorrad mittels einer aus einem härteren Material als der Brillenrahmen bestehenden Halteeinrichtung befestigt ist, wobei der Elektromotor von einer einund ausschaltbaren Stromversorgungseinheit gespeist ist. Eine solche Skibrille ist aus der DE-OS 2909799 bekannt.
Da Skibrillen bei extrem niedrigen Temperaturen verwendet werden, beschlagen sich die Brillengläser auf Grund der Körpertemperatur, der Transpiration u. dgl. des Trägers während der Verwendung der Skibrille, besonders dann, wenn der Skifahrer anhält, mit dem Ergebnis, dass durch das verschlechterte Blickfeld Unfälle verursacht werden. Eine besonders wirksame Massnahme, das Beschlagen der Brillengläser in einem solchen Fall zu verhindern, besteht darin, den Innenraum zwischen den Brillengläsern und dem Gesicht des Trägers der Skibrille zu entlüften, so dass die warme Luft von hohem Feuchtigkeitsgehalt im Innenraum der Brille zwangsläufig gegen Aussenluft von geringem Feuchtigkeitsgehalt und niedriger Temperatur ausgetauscht wird.
Bei der aus der DE-OS 2909799 bekannten Skibrille wird zwar der Luftaustausch durch den in seiner Gesamtheit luftdurchlässigen Abschlussmantel der Brille durch das vom Motor angetriebene Ventilatorrad stark gefördert, jedoch wird der Abschlussmantel der Brille in seinem oberen Bereich durch die den Motor und das Ventilatorrad haltende Kunststoffplatte abgedeckt, wodurch in diesem für die Sicht wesentlichen Bereich die Luftdurchlässigkeit des Mantels verlorengeht.
Ziel der Erfindung ist die Vermeidung dieses Nachteils sowie eine verbesserte Führung und Umwälzung der Luft innerhalb der Brille, wobei auch der Luftdurchsatz vergrössert werden soll, ohne dass die durch die Batteriekapazität beschränkte Motorleistung allzusehr erhöht werden muss. Es sollen auch möglichst keine störenden Luftumlenkungen, wie bei den aus der DE-AS 2821121 oder der US-PS Nr. 3, 825, 953 bekannten Skibrillen vorgesehen sind, erforderlich sein.
Dieses Ziel wird bei der eingangs näher bezeichneten Skibrille erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die Halteeinrichtung in Form einer etwa rechteckigen, oben eine durchgehende Öffnung aufweisenden Luftführungskammer mit einer Vorderwand, einer Hinterwand und einer rechten und linken, von der Brillenmitte schräg nach aussen und oben verlaufenden Unterwand ausgebildet ist, wobei zwischen diesen Unterwänden die zum Ventilatorrad führende kreisförmige Eintrittsöffnung angeordnet ist, dass an den Mittelabschnitten der Vorderwand und der Hinterwand senkrecht zu dieser angeordnete, in die Luftführungskammer vorspringende Rippen vorgesehen sind, die einen etwa im Zentrum der Luftführungskammer angeordneten, konischen Gestellabschnitt tragen, der eine innere kreisförmige Öffnung zur Aufnahme des zylindrischen Elektromotors aufweist,
welche Öffnung an ihrer Unterseite durch eine etwa die Grösse des Ventilatorrades aufweisende kreisförmige Platte abgeschlossen ist, welche von der lotrechten Motorwelle durchsetzt ist, wobei unmittelbar unterhalb der kreisförmigen Platte das Ventilatorrad zwecks Ansaugung der im Inneren der Skibrille befindlichen Luft durch die kreisförmige Eintrittsöffnung und Abgabe dieser Luft nach aussen an der Motorwelle befestigt ist, und dass diese Luftführungskammer als Baueinheit in eine am oberen, etwa horizontal verlaufenden Abschnitt des Brillenrahmens ausgebildete Befestigungsöffnung einsetzbar und am Brillenrahmen befestigbar ist, wobei an beiden Unterseiten des Brillenrahmens in an sich bekannter Weise Belüftungslöcher vorgesehen sind, die mit einer luftdurchlässigen Beschichtung abgedeckt sind.
Obwohl zwar auch die bereits genannte US-PS Nr. 3, 825, 953 ein auf den oberen Mittelabschnitt von Skibrillen aufsetzbares, einen Elektromotor mit Ventilator umfassendes Zusatzgerät für das Beschlagfreihalten von Skibrillen zeigt, ist zum Unterschied von der Erfindung dort die Ventilatorwelle bei Verwendung etwa horizontal angeordnet, wodurch mehrfache Luftumlenkungen in Kauf genommen werden müssen.
Demgegenüber wird gemäss der Erfindung die Luft in einfacher und effizienter Weise von den beiden Unterseiten des Brillenrahmens (Belüftungslöcher) mittels des motorgetriebenen Ventilators angesaugt und tangential längs der Innenseite der Brillengläser nach oben zur zentralen Luftführungskammer und deren nach oben gerichteter Öffnung in besonders strömungsgünstiger Weise, d. h. ohne Umleitungen, Richtungsänderungen und Wirbelbildungen
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befördert, wodurch die Innenseite der Brillengläser unter allen Umständen beschlagfrei gehalten werden kann.
Zum Unterschied davon wird bei der aus der US-PS Nr. 3, 825, 953 bekannten Brille die durch einen Lufteinlass eintretende Luft mittels eines Ventilators mit horizontaler Welle nach zweimaliger 90o-Umlenkung mittels eines Kanals direkt von hinten gegen die Innenseite der Brillengläser geblasen. Von der dabei auftretenden günstigen Luftführung abgesehen, ist es hier nur möglich, die Innenseite der Brillengläser an jenen Stellen beschlagfrei zu halten, an denen der Luftstrom aus dem Kanal direkt auftrifft, nicht jedoch auch mit Sicherheit an jenen Stellen, die vom Luftstrahl nicht direkt getroffen werden ; es ergibt sich somit im bekannten
Fall eine unregelmässige Verteilung von Beschlag-Flecken über die Fläche der Brillengläser.
Ausserdem ist im Falle der bekannten Antibeschlagvorrichtung gemäss der in Rede stehenden US-PS der Lufteinlass nach vorne gerichtet, so dass beispielsweise der Fahrtwind bei einem in Bewegung befindlichen Skiläufer ganz andere Luftdurchsatzverhältnisse schafft als beispielsweise bei einem stillstehenden Skiläufer, auch sind allfällige stationäre Windverhältnisse und Windrichtungen bei einem stillstehenden bzw. in Fahrt befindlichen Skiläufer im bekannten Fall von grossem Einfluss, u. zw. in einer die durch den Ventilator gewünschten Effekte sehr stark störenden Weise.
Demgegenüber sind im Falle der Erfindung sowohl die Lufteinlässe als auch der Luftauslass im wesentlichen an einer"Leeseite"der Brille angeordnet, so dass die vorstehend geschilderten Wind- und Fahrtwindstörungen sich auf den Ventilatorbetrieb nicht auswirken können. Es wird somit eine im wesentlichen konstante, die Gläserinnenseite der Brille beschlagfrei haltende Luftströmung erreicht.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung der Luftführungskammer am Brillenrahmen mittels eines Schnappverschlusses erfolgt, der aus zwei an jeder Schmalseite der Luftführungskammer vorgesehenen dreieckigen oberen Anschlägen sowie einer unteren Klinke besteht, die in am oberen horizontalen Abschnitt des Brillenrahmens an den Schmalseiten der Befestigungsöffnung vorgesehene Öffnungen einrastet. Dadurch wird ein (e) besonders einfache (r) Montage bzw. Austausch der Luftführungskammer ermöglicht. Vorteilhafterweise kann weiters die obere durchgehende Öffnung der Luftführungskammer mittels eines mit Entlüftungsöffnungen versehenen Abdeckkörpers abgedeckt sein.
Zur besseren Raumausnutzung ist es weiters zweckmässig, wenn der Abdeckkörper in seinem oberhalb des Elektromotors angeordneten Mittelabschnitt gegenüber dem oberen, horizontalen Abschnitt des Brillenrahmens erhöht angeordnet ist, wobei seitliche schräge Verbindungsabschnitte vom Mittelabschnitt zum oberen horizontalen Abschnitt des Brillenrahmens verlaufen.
Die Erfindung wird nun an Hand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 eine Ansicht der gesamten Skibrille, Fig. 2 eine Draufsicht auf Fig. 1, Fig. 3 eine Teil-Schnittansicht entlang der Linie III-III in Fig. 2, Fig. 4 eine vergrösserte Querschnitt-Ansicht der wesentlichen Abschnitte der erfindungsgemässen Skibrille, Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines Abschnittes der Halteeinrichtung, von welchem der Abdeckkörper u. dgl. gelöst sind, Fig. 6 eine bruchstückartige perspektivische Ansicht der vom Brillenrahmen gelösten Halteeinrichtung, Fig. 7 eine Detail-Schnittansicht des oberen Brillenrandes, Fig. 8 eine Querschnitt-Ansicht der Stromversorgungseinheit mit Steuervorrichtung, Fig. 9 ein Schaltbild einer Ein-Aus-Steuervorrichtung und Fig.
10 ein Schaltbild einer andern Ausführungsform der Steuervorrichtung mit Feuchtigkeitssensor.
Fig. 1 und 2 zeigen die bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemässen Skibrille. Die Skibrille besteht aus einem Brillenrahmen --1--, von diesem umschlossenen Brillenscheiben --2--, einem Ventilatorrad --3--, einem Elektromotor --4--, einer Halteeinrichtung --5--, die mit dem Brillenrahmen --1-- in Eingriff steht, einem an beiden Seiten des Brillenrahmens-l- angeschlossenen elastischen Halteband --7-- und einer Stromversorgungs- bzw. Steuervorrich- tuns-6--.
Der Brillenrahmen-l-besteht aus einem weichen Material, wie z. B. Vinyl, Gummi od. dgl.
Wie in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist, umfasst der Brillenrahmen-l-eine Brillenscheibeneingriffskante --8--, einen das Gesicht berührenden Streifen --9-- und einen in Umfangsrichtung verlaufenden Wandabschnitt --10--, der die Eingriffskante --8-- mit dem Streifen --9-- verbindet.
Ein haftendes Material wie z. B. Schwammgummi, ein unter dem Warenzeichen MONTPLANE
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bekanntes Material od.dgl., ist auf dem Streifen --9-- aufgeklebt. Der Brillenrahmen --1-- ist so ausgebildet, dass er auf Grund des Vorsehens des haftenden Materials --11-- über den gesamten Umfang am Gesicht des Trägers haftet. Links und rechts an der Unterseite des Wandab- schnittes --10-- sind Belüftungslöcher --12-- ausgebildet. Ein durchlässiges, streifenförmiges Beschichtungsmaterial --13--, wie z. B. Polyurethanschaum, Schwammgummi od. dgl., ist an der Aussenfläche über die Belüftungslöcher --12-- geklebt, um das Eindringen von Schnee, Staub od. dgl. in die Belüftungslöcher --12-- zu verhindern.
Im Mittelabschnitt der Oberseite des in Umfangsrichtung verlaufenden Wandabschnittes --10-- ist eine kreissegmentförmige Befestigungs- öffnung --14-- vorgesehen und auf beiden Seiten derselben ist eine Mehrzahl von Belüftungsöffnungen --15-- ausgebildet. Ein durchlässiges, streifenförmiges Beschichtungsmaterial --16--, ähnlich dem vorstehend beschriebenen, ist an der oberen Aussenseite der Oberseite des in Umfangsrichtung verlaufenden Wandabschnittes --10-- vorgesehen, um die Befestigungsöffnung --14-- und die
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oder angeklebt, um das Beschichtungsmaterial --16-- abzudecken. Der Abdeckkörper --17--, der aus einem weichen Material wie z. B. Vinyl, Gummi od. dgl. besteht, ist in seinem Mittelabschnitt mit einem erhabenen Abschnitt --18-- versehen, der der Befestigungsöffnung --14-entspricht.
Der erhabene Abschnitt --18-- besteht aus einem mittleren flachen Abschnitt --19-und rechten und linken, schrägen Flächenabschnitten --20--. Eine Mehrzahl von Belüftungslöchern --21-- ist auf beiden Seiten des erhabenen Abschnittes --18--, des schrägen Flächenabschnittes --20-- und des Abdeckkörpers --17-- ausgebildet.
Wie in Fig. 4 dargestellt, weist die Brillenscheibe --2-- je eine innere und eine äussere Brillenscheibenplatte --22, 23-- auf, von welchen jede aus durchsichtigem, gefärbtem Kunststoff besteht ; zwischen den beiden Platten --22, 23-- ist ein Zwischenraum --24-- vorgesehen. Ein Belüftungsloch-25- (Fig. 3), das mit dem Zwischenraum --24-- kommuniziert, ist in der inneren Platte --22-- vorgesehen und ein wasserabweisendes Filter --26-- ist an bzw. über das Belüftungsloch --25-- geklebt. Das Filter --26-- lässt nur Luft in den Zwischenraum --24-- einströmen und verhindert das Eindringen von Wasser in diesen Raum --24--.
Die Halteeinrichtung --5-- besteht aus einem synthetischen Harzmaterial od. dgl., das härter als der Brillenrahmen-l-ist und ist in ihrem oberen Abschnitt mit einer durchgehenden Öffnung --27-- und in ihrem unteren Abschnitt mit einem Vorsprung versehen. Die Halteeinrichtung --5-- besteht aus einer Vorderwand --28--, einer Hinterwand --29--, einem Paar von rechten und linken, gekrümmten, schräg verlaufenden Unterwänden --30--, welche die Wand --28-- mit der Wand --29-- verbinden, und einem konischen Gestellabschnitt --3--, der mittels eines Paares von vorspringenden Rippen --31-- an jedem der mittleren Abschnitte der Vorderwand-28-
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--29-- befestigtte --32-- abgeschlossen ist.
Eine kreisförmige Eintrittsöffnung --34-- im Bodenabschnitt der Halteeinrichtung --5-- ist zwischen den Unterwänden --30-- ausgebildet und das Innere der Halteeinrichtung --5-- ist als Luftleitungskanal ausgebildet. Ein Paar von dreieckigen oberen Anschlägen --35--, die im vorderen und hinteren Abschnitt angeordnet sind, und ein überhängender Abschnitt --37--, der zwischen den oberen Anschlägen --35-- angeordnet und an seinem spitzen Endabschnitt mit einer dreieckigen unteren Klinke --36-- versehen ist, springen nach aussen vor.
Die Halteeinrichtung --5-- wird von unten von der Befestigungsöffnung --14-- des Brillenrahmens --1-- aufgenommen und ein streifenförmiger Abschnitt --10a-- zwischen der Befestigungsöffnung --14-- des oberen, in Umfangsrichtung verlaufenden Wandabschnittes --10-des Brillenrshmens --1-- und den rechten und linken Belüftungslöchern --15-- angrenzend an die Befestigungsöffnung --14-- ist auf Grund seiner elastischen Verformbarkeit zwischen dem oberen Anschlag --35--, der unteren Klinke --36-- und dem überhängenden Abschnitt --37-eingefügt, wodurch dieser lösbar als nach unten abstehende Klinke mit dem oberen in Umfangsrichtung verlaufender Wandabschnitt --10-- des Brillenrahmens --1-- in Eingriff steht.
Es ist zu beachten, dass die Halteeinrichtung --5-- an ihrer Oberseite mit einem Beschichtungsmaterial --16-- und vom erhabenen Abschnitt --18-- des Abdeckkörpers --17-- bedeckt ist. Eine innere kreisförmige in vertikaler Richtung verlaufende Öffnung --38-- ist in dem konischen Gestellabschnitt --33-- ausgebildet. Ein zylinderförmiger kleiner Motor --4-- ist lösbar als
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--38-- gelagert.motor --4-- zu leiten. Zu diesem Zeitpunkt wird der Kondensator --51-- durch die Widerstän- de --53, 54, 56-- entladen. Da der Entladungsvorgang nach Verstreichen eines gewissen Zeitraumes beendet ist, wird der Transistor --49-- eingeschaltet.
Da während des Zeitraumes der Schaltung auf AUS der Kondensator --52-- über den Widerstand --55-- auf annähernder Energiezufuhrspannung geladen gehalten wird, wird die Ladespannung an den Transistor --48-- angelegt, um diesen abzuschalten, wenn der Transistor --49-- eingeschaltet wird. Gleichzeitig wird der Kondensator --52-- durch die Widerstände --55, 54, 56-- entladen. Nach Ablauf eines bestimmten Zeitraumes wird der Transistor --48-- von EIN auf AUS geschaltet und schaltet damit den Transistor - aus. Beim Einschalten des Transistors --49-- wird der Transistor --50-- ausgeschaltet, um die Stromzufuhr Il zum Elektromotor --4-- zu unterbrechen. Wie vorstehend beschrieben, wiederholt der Schwingkreis --47-- die EIN-AUS-Vorgänge der Transistoren --48, 49, 50--.
Der EIN-AUS-Zeitraum kann nach Bedarf mittels des variablen Widerstandes --56-- durch Veränderung der Zeitkonstante gesteuert werden. Der Elektromotor --4-- wird daher durch ein Impulssteuersystem angetrieben, so dass die Drehzahl nach Bedarf erhöht oder verringert und dadurch der Energieverlust durch den Regelvorgang auf ein Minimum beschränkt werden kann.
Bei Rotation des Ventilatorrades --3-- wird die feuchte Luft innerhalb des Innenraumes --43--, wie mit Pfeil A in Fig. 3 angezeigt, durch die kreisförmige Eintrittsöffnung --34-- der Halteeinrichtung --5-- nach oben gezogen. Die abgesaugte Luft wird in eine Öffnung --27-- durch Leitung innerhalb der Halteeinrichtung --5-- eingebracht. Die in die Öffnung --27-- eingebrachte Luft wird durch die Entlüftungsöffnungen --21-- des erhabenen Abschnittes --18-des Abdeckkörpers --17-- und durch das Beschichtungsmaterial --16-- nach aussen abgegeben.
Da der Druck innerhalb des Innenraumes --43-- auf Grund dieses Abgabevorganges negativ wird, strömt trockene, kalte Aussenluft in den Innenraum --43-- durch die Belüftungsöffnun- gen --21-- des Abdeckkörpers --17--, die Belüftungslöcher --12, 15-- in dem Brillenrahmen-lund die Beschichtungsmaterialien --13, 16-- nach. Da die im Innenraum --43-- befindliche Luft zwangsläufig durch die Antriebswirkung des Ventilators --3-- durch trockene, kalte Aussenluft ersetzt wird, wird der Beschlag von der inneren Brillenscheibenplatte --22-- entfernt. Ausserdem wird die Luft innerhalb des Innenraumes --43-- durch die Antriebswirkung des Ventilators bewegt und bewirkt auch dadurch eine Verhinderung des Beschlagens.
Da die Aussenluft durch die Belüf- tungslöcher --12, 15-- des Brillenrahmens --1-- auf Grund der Antriebswirkung des Ventila- tors --3-- gleichmässig in den Innenraum --43-- eindringt, wird der Luftstrom trotz der zwangsläufigen Belüftung keinesfalls örtlich konzentriert, so dass eine störende Beeinflussung der Wimpern oder eine Reizung der Augen vermieden wird. Auf diese Weise wird jedes Unbehagen des Trägers der Brille vermieden.
Wenn der Energiezufuhrschalter --46-- unmittelbar vor dem Anhalten, d. h. dem Stillstand des Trägers der Skibrille, eingeschaltet wird, wird ein Beschlagen der Brillenscheibe --2-völlig vermieden. Wenn der Träger die erfindungsgemässe Skibrille zusammen mit einer für die Korrektur der Sehstärke bestimmten Brille verwendet, kommt feuchte, warme Luft in Berührung mit den Gläsern der Brille, die bisher der kalten Aussenluft ausgesetzt war, die in den Innen- raum --43-- strömt, wenn der Träger der Skibrille und der Brille anhält, und verursacht damit ein Beschlagen der Brille. Dieser Beschlag kann jedoch ebenfalls durch Betätigung des Ventilators --3-- entfernt oder verhindert werden.
Da die Brillenscheibe --2-- aus einer inneren Brillenscheibenplatte --22-- und einer äusseren Brillenscheibenplatte --23-- besteht, um den Zwischenraum --24-- als adiabatische Schicht zwischen den Brillenscheibenplatten --22 und 23-- auszubilden, beschlägt sich die Brillenscheibe --2-- auch dann nicht, wenn der Unterschied zwischen der Temperatur der Aussenluft und der im Innenraum --43-- zwischen der Brillenscheibe --2-- und dem Gesicht des Trägers enthaltenen Luft gross ist. Es kann daher ein Ventilator --3-- von verhältnismässig geringer Belüftungsleistung verwendet werden.
Da der Brillenrahmen --1-- und die Halteeinrichtung --5-- getrennt hergestellt werden und das Ventilatorrad --3-- und der Elektromotor --4-- in der Halteeinrichtung --5-- angebracht sind, müssen nur das Ventilatorrad --3-- und der Elektromotor --4-- gleichzeitig an der Halteeinrichtung --5-- zusammengebaut werden, um es in der Befestigungsöffnung --14-- des Brillen-
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