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Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Ausgabe von gefalteten oder gehefteten
Druckerzeugnissen, wie Zeitungen oder Zeitschriften, bestehend aus einem Gehäuse mit einer Münz- automatik und einem Ausgabeteil, z. B. einem Schieber, der nach Münzeinwurf das Druckerzeugnis durch einen Ausgabeschlitz ausgibt, und mit einem Stapelträger zum Lagern der Druckerzeugnisse, der an einer mit einem Sichtfenster und dem Ausgabeschlitz versehenen und verschliessbaren Tür befestigt ist und mit einem in zur Tür senkrechter Richtung verschiebbar gelagerten Schlitten und einem die vorderste Zeitung in Richtung zum Ausgabeschlitz befördernden Mitnahmeorgan verbunden ist, wobei der Schlitten mit einem durch Umlenkrollen von einer zur Tür hin wirkenden Zurich- tung zur Gehäuserückwand hin umgelenkten Zugmittel verbunden ist.
Eine solche Einrichtung wurde z. B. durch die WO 83/03 696 bekannt. Bei dieser bekannten
Lösung ist ein aus dem Gehäuse ausschiebbarer und mit einer Frontblende versehener Schlitten vorgesehen, der mit Seitenwänden versehen ist und dessen Frontblende den Ausgabeteil aufweist und mit dem Gehäuse verriegelbar ist und im wesentlichen die Funktion einer Tür erfüllt, die den
Zugang in das Innere des Gehäuses freigibt, um eine Füllung der Vorrichtung mit neuen Druck- exemplaren zu ermöglichen. Auf diesem Schlitten ist ein weiterer Schlitten verschiebbar gehalten, der in Richtung zur Frontblende hin und von dieser weg bewegbar ist.
Dieser weitere Schlitten dient zum Vorschieben der Druckexemplare und ist mittels einer als Zugmittel dienenden Feder ge- gen die Frontblende zu vorgespannt, wobei die Feder im hinteren Bereich des weiteren Schlittens an diesem angreift, danach zu einer in der Nähe der eingeschobenen Position der Frontblende an- geordneten Umlenkrolle und über diese zur hinteren Gehäusewand geführt ist. Der Nachteil dieser bekannten Lösung liegt in dem doch sehr komplizierten Aufbau der Vorrichtung, wobei relativ empfindliche Bauteile, die die doch sehr langen und relativ schwachen Zugfedern, die den weiteren Schlitten vorspannen, verwendet werden und der umständlichen Füllung der Vorrichtung mit
Druckprodukten. So müssen diese über die Wände des Schlittens gehoben werden, was bei einem grösseren Paket von Druckprodukten nur mit einiger Mühe möglich ist.
Ziel der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, die sich durch einen einfachen unkomplizierten Aufbau auszeichnet und die einen einfachen Betrieb ermöglicht.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die Tür mit ihrem unteren Ende um eine senkrecht zur Gehäuseseitenwand verlaufende Achse verschwenkbar am Gehäuse gelagert und mit ihrem oberen Endbereich mit einem Seil verbunden ist, das nach Umlenkung um eine am Gehäuse gelagerte Umlenkrolle zugbelastet ist, und dass der Schlitten mit einem als Zugmittel dienenden, zugbelasteten Seil verbunden ist. Eine mit diesen Merkmalen ausgestattete Vorrichtung zur Ausgabe von gefalteten oder gehefteten Druckerzeugnissen ist sowohl durch den Konsumenten einfach und störungssicher bedienbar als auch rasch und unkompliziert mit neuen Zeitungsexemplaren auffüllbar.
Mit Hilfe des verschiebbar gelagerten Schlittens ist-unabhängig von der Füllmenge - ein konstanter Druck auf den Zeitungsstapel möglich, so dass nach Münzeinwurd und Hochschieben des Ausgabeteiles auch zuverlässig ein vollständiges Exemplar der gespeicherten Zeitung freigegeben wird. Durch die Fixierung des gesamten Stapelträgers an der verschwenkbaren Tür ist automatisch nach dem Öffnen mit lediglich einem Handgriff ein ungehinderter Zugang für eine einfache Entnahme eventuell noch vorhandener alter und rasche Auffüllung durch neue Druckexemplare gegeben, wobei die Druckexemplare einfach von vorne in den Schlitten eingeschoben werden können.
Der Schlitten kann z. B. mittels eines um Umlenkrollen geführten und am Ende mit einem Gewicht versehenen Seiles zur Druckausübung in Richtung zum Ausgabeschlitz bzw. zur Tür ausgebildet sein. Dies ergibt eine konstante Druckausübung des Schlittens auf den Zeitungsstapel, konstruktiv besonders einfach und wenig störungsanfällig. Ausserdem ist eine ungehinderte Öffnung des Gehäuses unter Verschwenkung des gesamten Stapelbehälters in eine für die rasche Be- oder Entladung optimale Lage möglich.
Eine weitere Ausführungsvariante der Erfindung ist in vorteilhafter Weise dadurch gekennzeichnet, dass im türseitigen Endbereich unterhalb des Stapelträgerbodens ein klinkenartiger Dornträger um eine horizontale und zur Tür parallel verlaufende Achse am Stapelträger verschwenkbar gelagert und mit durch Schlitze in den Stapelträger hineinreichenden Dornen versehen ist, wobei
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B.Umlenkrolle --35-- und die Umlenkrolle --18-- umgelenkt, durch die schlitzförmige Öffnung --9-- des Bodens --8-- hindurchgeführt und an dem Schlitten --11-- befestigt ist.
Im folgenden wird die Funktionsweise der an Hand der Fig. l bis 3 dargestellten Vorrichtung zur Ausgabe von Zeitungen näher beschrieben.
Sobald durch Einwurf einer Münze in die Münzautomatik --29-- die darin vorgesehene Sperre freigegeben ist, kann der Betätigungshebel --30-- in Richtung eines Pfeiles 36 hochgeschoben wer-
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Hochbewegung zu einer Verschwenkung des Dornträgers --14-- in die strichliert dargestellte Lage, in der die beiden Dorne --16-- unter die Ebene des Bodens --8-- verschwenkt sind. Diese Absenkung der Dorne --16-- bedeutet eine Druckentlastung der zwischen diesen und dem Sichtfenster --4-- bzw. dem Ausgabeteil --20-- befindlichen Zeitungsexemplare. Mit dem Hochschieben des Ausgabeteiles --20-- wird auch das mit einem Zeitungsexemplar in Eingriff stehende Mitnahmeorgan --22-- hoch geführt.
Gleichzeitig kommt es in Folge der Führung der Bolzen --24-- in der Quer- und Längsführung --23-- zu einem Verschwenken der Klappe --27--, so dass unter Freigabe des vorher verriegelten Ausgabeschlitzes --25-- das hochgehobene, vorderste Zeitungsexemplar ungehindert in der durch einen strichliert dargestellten Pfeil 37 angegebenen Richtung aus der Vorrichtung-l-führbar ist. Ist die strichliert'dargestellte obere Endstellung des Aus-
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weiter herausgezogen werden. Nach dem Herausziehen kommt es infolge des durch den Schlitten - 11-- ausgeübten Druckes in Richtung eines Pfeiles 38 (bedingt durch das Seil --34-- und das Gewicht --32--) zu einem Vorschieben des gesamten zwischen Schlitten --11-- und Sichtfenster - bzw. Ausgabeteil--20-- gelagerten Zeitungsstapels.
Sobald der Ausgabeteil --20-- durch Hinunterdrücken des Betätigungshebels --30-- wieder in seine unterste Ausgangsposition gebracht wird, kommt es automatisch-bedingt durch die Zugwirkung des Seiles --34-- - zu einem Rückschwenken des Dornträgers --14-- in die mit vollen Linien in Fig. l dargestellte Lage, wobei die beiden Dorne --16-- wieder durch die Öffnungen --9-- des Bodens --8-- hochgeführt werden und Druck auf einen kleineren Zeitungsstapel ausüben.
Sobald das plattenförmig ausgebildete Mit- nahmeorgan --22-- mit seiner oberen Kante die mit vollen Linien dargestellte Ausgangsposition erreicht, wird die vorderste Zeitung durch den Druck der Dorne --16-- an das Sichtfenster --4--
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ein nochmaliges Hochschieben des Ausgabeteiles --20-- ohne vorherigen Münzeinwurf.
In Fig. 3 ist schematisch die Öffnung der erfindungsgemässen Vorrichtung --1-- dargestellt.
Dabei wird die Tür --3-- nach dem Öffnen mitsamt dem Stapelträger--6--nach vorne verschwenkt, wobei durch die Seile --33-- und das Gegengewicht --32-- eine Gegenkraft und schliesslich ein Endanschlag ausgeübt wird. Gleichzeitig kommt es dabei durch das Anliegen der Führungsstange --13-- am vorderen Gehäuseteil-40- (Fig. 2) zu einer Rückverschiebung des in den Längsführungen --10-- verschiebbar gelagerten Schlittens --11-- in seine hintere Ausgangslage.
Somit ist der Stapelbehpiter-6-nach Öffnen der Tür --3-- ohne weitere Manipulationen sofort nachfüllbar.
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