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Die Erfindung betrifft ein Eintreibgerät für in einem Magazinierstreifen zugeführte Schrau- ben, bestehend aus einem antreibbaren Schraubwerkzeug, einer federbelasteten Vorschubführung sowie einer Zuführeinrichtung für die Schrauben, deren Längsmittelebene mit der Achse des Schraub- werkzeuges ausgerichtet ist.
Es sind verschiedene Ausführungsformen von Eintreibgeräten für Schrauben bekannt, welche jedoch eine relativ grosse Baulänge sowie ein entsprechendes Gewicht aufweisen, wobei dadurch insbesondere Arbeiten an einer Wand oder der Decke erschwert werden. Ausserdem ergibt sich da- durch ein komplizierter mechanischer Aufbau, zumal eine federbelastete Vorschubführung und auch die Schraubwerkzeuge achsgleich zueinander ausgerichtet sind und somit koaxial ineinander ge- schachtelt werden müssen. Da ausserdem gleich im Bereich des Schraubwerkzeuges die Zuführung für die Schrauben vorgesehen ist, ergeben sich Handhabungsschwierigkeiten beim Auswechseln des
Schraubwerkzeuges oder auch bei sonstigen Störungen.
Das wesentlichste Problem ist aber die grosse Baulänge und das grosse Gewicht, zumal ja gerade bei Verschraubungsarbeiten an einer Wand oder einer Decke in der Regel ein einhändiges Arbeiten möglich sein soll.
Bei einer bekannten Ausführung dieser Art (AT-PS Nr. 360926) können die Schrauben nicht in einem Magazinierstreifen geführt werden und ferner ist keine Zuführeinrichtung für die Schrau- ben vorgesehen, deren Längsmittelebene mit der Achse des Schraubwerkzeuges ausgerichtet ist.
Im Bereich des antreibbaren Schraubwerkzeuges müssen eine Vielzahl von hintereinander anzu- ordnenden Verstell- und Vorschubeinrichtungen vorgesehen werden. Obwohl eine federbelastete Vor- schubführung seitlich neben dem Schraubwerkzeug angeordnet ist, kann die Forderung nach einer kurzen Baulänge des Eintreibgerätes nicht erzielt werden, u. zw. im wesentlichen deshalb, weil bei dieser Ausführung eine quer zur Schraubenachse ausgerichtete, geradlinige Zuführung der
Schrauben mittels eines Magazinierstreifens schon aus konstruktiven Gründen nicht möglich ist.
Es ist ferner bereits ein Eintreibgerät für zu einem Streifen verbundene Schrauben bekannt (DE-AS 2641828). Es ist hier wohl eine Zuführung der Schrauben mit einem Magazinierstreifen vor- gesehen, wobei jedoch die Vorschubbewegung über dem Vorschub der Schraubvorrichtung abhängige Hebel und Drehkörper erfolgt, so dass eine grosse Baulänge und ein grosses Gewicht für ein sol- ches Eintreibgerät gegeben ist.
Bei einer weiteren bekannten Ausführung (DE-OS 3141248) sind alle Teile inklusive der Vorschubanordnung für den Magazinierstreifen in Achsrichtung der Eintreibvorrichtung vorgebaut, so dass sich eine grosse Baulänge ergibt. Die Vorschubführung ist ausserdem direkt in den Bereich des Schraubwerkzeuges integriert, so dass wieder die bereits beschriebenen Nachteile auftreten.
Es ist daher auch das Auswechseln eines Schraubwerkzeuges bei einer solchen Anordnung nicht ohne Probleme möglich.
Auch bei einer andern bekannten Anordnung (DE-OS 2452246) ist die Vorschubführung und der Magazinierstreifenvorschub im Bereich des Schraubwerkzeuges integriert, was wieder eine grosse Baulänge bedeutet. Die Einzelteile sind dadurch schwer zugänglich und ausserdem ist das Auswechseln des Schraubwerkzeuges nur unter komplizierten Bedingungen möglich.
Die Erfindung hat sich daher zur Aufgabe gestellt, ein Eintreibgerät zu schaffen, welches eine in Achsrichtung des Schraubwerkzeuges gesehen kurze Baulänge sowie ein relativ geringes Gewicht aufweist und bei dem eine einfache Handhabung in jeder Hinsicht gewährleistet ist, vor allem soll trotzdem die Möglichkeit der Beschickung mit Magazinierstreifen gegeben sein.
Erfindungsgemäss gelingt dies dadurch, dass die ineinander verschiebbaren Teile der Vorschubführung in an sich bekannter Weise mit Abstand achsparallel zum Schraubwerkzeug angeordnet sind und der Antrieb des Schraubwerkzeuges und ein Teil der Vorschubführung an einem gemeinsamen oberen, frei auskragenden Querträger angeordnet bzw.
ausgebildet sind, dass mit Abstand von diesem oberen Querträger und parallel zu diesem ausgerichtet ein mit dem andern Teil der Vorschubführung fest verbundener unterer, frei auskragender Querträger vorgesehen ist, der eine Durchgangsbohrung für das Schraubwerkzeug aufweist, und dass an diesem unteren Querträger die Zuführeinrichtung mit einem Zuführkanal für die in einem Magazinierstreifen gehaltenen Schrauben, mit Anschlagflächen und-nocken und einem Vorschub für den Magazinierstreifen sowie eine Anschlagfläche für den Arbeitseinsatz des Eintreibgerätes angeordnet bzw. ausgebildet sind.
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Durch diese erfindungsgemässen Massnahmen kann ein kleines, handliches und einhändig bedienbares Eintreibgerät geschaffen werden. Eine Fixierung des Eintreibgerätes an jeder beliebigen Stelle ist daher auch bei einhändigem Arbeiten leicht möglich. Da die ganze Bauart durch die erfindungsgemässen Massnahmen sehr kurz wird, ergibt sich ein geringes Moment auf den Arm der Bedienungsperson. Durch die kleine und handliche Ausführung ist auch ein Einsatz eines solchen Eintreibgerätes an schlecht zugänglichen Stellen, an den Ecken eines Raumes usw. möglich.
Da der Raum zwischen den beiden Querträgern gerade im Bereich des Schraubwerkzeuges frei liegt, ist ein einfaches Auswechseln des Schraubwerkzeuges möglich. Der kontinuierliche Aufwand ist sehr gering, da nicht alle Teile koaxial aufeinander geschachtelt werden müssen. Für die Vorschubführung ist trotzdem eine entsprechende Länge gegeben, da diese ohne weiteres seitlich neben dem Antrieb des Schraubwerkzeuges nach rückwärts geführt werden kann.
Weitere erfindungsgemässe Merkmale und besondere Vorteile werden in der nachstehenden Beschreibung an Hand der Zeichnungen noch näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 einen Schnitt im Bereich der Längsachse des Eintreibgerätes ; Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie I-I in Fig. l ; Fig. 3 eine Ansicht des Eintreibgerätes von der Rückseite bezogen auf Fig. l ; Fig. 4 eine Ansicht
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Querschnitt einer besonderen Ausführungsform der Zuführeinrichtung.
Das Eintreibgerät besteht im wesentlichen aus einem Schraubwerkzeung --1--, welches von einem Motor --2-- angetrieben wird, einer federbelasteten Vorschubführung --3-- sowie einer Zuführeinrichtung --4-- für Schrauben --5--, welche mittels eines Magazinierstreifens--6--zu- geführt werden. Die Längsmittelebene der Zuführeinrichtung --4-- ist mit der Achse --7-- des Schraubwerkzeuges ausgerichtet.
Die ineinander verschiebbaren Teile der Vorschubführung --3-- sind mit Abstand achs-
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Die Definition "oberer" und "unterer" Querträger ist auf die in den Zeichnungen aufgezeigte Stellung des Eintreibgerätes zu lesen. Bei einer andern Lage des Eintreibgerätes, also
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unterhalb des unteren Querträgers --10--.
Die beiden Teile-9 und 12-- der Vorschubführung --3-- sind zweckmässigerweise aus zwei teleskopartig ineinander verschiebbaren Rohren gebildet, in deren Innerem eine Schraubendruckfeder --13-- angeordnet ist.
Der eine rohrförmige Teil --9-- ist durch einen Flansch --14-- und einen gegenüberliegenden Sicherungsring --15-- unverschiebbar mit dem Querträger --8-- verbunden. Der andere rohrförmige Teil --12-- ist passend in den Querträger --10-- eingesetzt und wird dort durch eine Stiftschraube --16-- gehalten. Im Inneren der Vorschubführung --3-- ist ein Führungsdorn --17-angeordnet, auf welchem die Schraubendruckfeder --13-- geführt ist. Es ist dadurch gewährleistet, dass gerade im Bereich des rohrförmigen Teiles --9-- die Feder --13-- die ordnungsgemässe Mittellage einnimmt. Damit es auch keine Schwierigkeiten beim Verschieben der beiden rohrartigen Teile--9 und 12-- gibt, ist das freie Ende des rohrartigen Teiles --12-- mit einer konisch erweiterten Einführöffnung --18-- versehen.
Die beiden rohrförmigen Teile--9 und 12-- sind gegenseitig verdrehsicher gehalten und ausserdem ist eine Anschlagbegrenzung für einen maximalen Vorschub und Rückführweg angeordnet.
Zu diesem Zweck ist eine Schraube --19-- durch den Querträger--8--eingesetzt, welche den rohrförmigen Teil --9-- durchdringt und mit einem vorstehenden Bolzen --20-- in einen Längs-
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schlitz --21-- des rohrförmigen Teiles --12-- eingreift.
Die Zuführeinrichtung und der untere Querträger --10-- können aus einem Stück bestehen oder fest miteinander verbunden sein. Beim gezeigten Beispiel ist diese Zuführeinrichtung jedoch als vom unteren Querträger --10-- getrennter Bauteil ausgeführt und gegenüber diesem um die Achse --7-- des Schraubwerkzeuges --1-- verdrehbar gehalten. Wie später noch eingehend erläutert wird, besteht dadurch die Möglichkeit, je nach Bedarf die Zuführeinrichtung gegenüber dem Antriebsteil des Eintreibgerätes zu verdrehen.
Dieser untere Querträger --10-- und der die Zuführeinrichtung aufweisende Bauteil --22-sind über einen zylindrischen Lagerkörper --23-- gegenseitig verdrehbar verbunden. Dieser La- gerkörper --23-- ist fest mit dem Bauteil --22-- verbunden und greift mit einem zylindrischen Fortsatz in eine Bohrung im unteren Querträger --10-- ein. Dieser Fortsatz weist an seinem äusseren Umfang verteilt radiale Bohrungen --24-- auf, in welche eine am unteren Querträger - angeordnete federbelastete Kugel --25-- eingreifen kann. Durch eine Stiftschraube --26-ist die eingesetzte Feder --27-- entsprechend vorspannbar.
Es ist dadurch gewährleistet, dass auch bei einem Arbeitseinsatz die eingestellte Winkellage eingehalten wird, obwohl in relativ einfacher Weise ein Verstellen des eingestellten Winkels möglich ist, da ja dann die federbelastete
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wären auch andere federbelastete Sperrkörper, z. B. Bolzen, möglich. Die Kugel --25-- und die Feder --27-- mit der Stiftschraube --26-- könnte auch gegenüber der Darstellung in Fig. 1 um 1800 versetzt angeordnet werden, so dass vor allem ein unbefugtes Spannen oder Lösen der Schraube nach dem Zusammenbau mit dem rohrförmigen Teil --12-- unmöglich wird.
Durch die erfindungsgemässe Anordnung der zwei mit Abstand voneinander angeordneten Quer- träger --8 und 10-- ist auch in einfacher Weise die Anordnung eines Tiefenanschlages möglich.
Dieser Tiefenanschlag --28-- kann in dem Raum zwischen den beiden Querträgern --8 und 10-angeordnet werden, wobei je nach der Einstellung des Tiefenanschlages --28-- die beiden Querträger mehr oder weniger weit gegeneinander bewegt werden können. Die einfachste Ausführung bildet eine achsparallel zum Schraubwerkzeug-l-verstellbare, vorzugsweise in den oberen Querträger --8-- eingesetzte Schraube --29--. Diese Schraube --29-- kann beispielsweise mit einer Verdrehsicherung ausgestattet sein, damit eine eingestellte Lage auch beim Arbeitseinsatz nicht verstellt wird. Es könnte also auch bei einer solchen Ausführung eine ähnliche Anordnung
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dem rohrförmigen Teil --12-- der Vorschubführung anzuordnen.
Dies könnte beispielsweise ein verschiebbarer oder verdrehbarer Ring sein, wobei dann gegebenenfalls an dem rohrförmigen Teil - ein Gewinde vorgesehen werden müsste.
In der Zuführeinrichtung --4-- ist ein Zuführkanal --30-- vorgesehen, welcher einerseits eine durchgehende Öffnung für das Durchschieben eines Magazinierstreifens --6-- aufweist und anderseits bis in den Bereich der Verschraubstelle durchgehende Nuten zum Einführen des Schraubenkopfes und der Schraubenspitze. Zum Festlegen einer verschraubungsgerechten Lage der Schraube --5-- sind zwei Anschläge --31 und 32-- vorgesehen, wobei der Anschlag --31-- im Bereich des Schraubenkopfes --33-- und der Anschlag --32-- im Bereich der Schraubenspitze - -34-- also z. B. im Bereich einer Bohrspitze einer Schraube --5-- angeordnet ist.
Der Anschlag --31- ist fest im Bauteil --22-- angeordnet und kann beispielsweise mit dem Lagerkörper --23-- einstückig ausgebildet sein. Es ist dadurch gegebenenfalls eine einfache Umstellung für verschiedene Schraubenkopfgrössen möglich.
Der Anschlag --32-- ist als verschiebbarer Bolzen ausgebildet, an dessen rückwärtigem Ende eine Feder --36-- angreift. Diese Feder wird durch eine Stiftschraube --37-- in ihrer Anpressstellung gehalten. Die Funktion des Anschlages --32-- wird später noch näher erläutert. Der Anschlag --32-- kann auch als federbelasteter Schieber mit schräger Auflauffläche ausgebildet werden, was insbesondere bei flacheren Kopfformen der Schrauben notwendig erscheint.
An der Zuführeinrichtung --4-- ist ein Längsschlitz --38-- vorgesehen, in welchen ein
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--39-- eingreift,nehmer --39-- ist an seiner der Einführöffnung des Zuführkanals --30-- zugewandten Stelle aus dem Zuführkanal --30-- in eine Raststellung zurückziehbar und/oder-kippbar. Dies ist auch aus dem Schnitt gemäss Fig. 2 zu ersehen. Dadurch ist der Zuführkanal --30-- frei zum Einführen eines Magazinierstreifens --6--. Nach dem Einführen kann dann wieder der Mitnehmer --39-- in die
Funktionsstellung zurückgeschwenkt bzw. hineingedrückt werden, so dass der Magazinierstreifen --6-- federbelastet in Richtung zur Ache --7-- des Schraubwerkzeuges --1-- gedrückt wird.
Am Mitnehmer --39-- greift eine Schraubenzugfeder--41--an, die über eine am verschrau- bungsseitigen Ende der Zuführeinrichtung --4-- vorgesehene Umlenkrolle --42-- geführt ist. Da- durch ist eine entsprechend grössere Federlänge möglich.
Um ein leichteres Einführen der magazinierten Schrauben und somit auch des Magazinier- streifens --6-- zu ermöglichen, ist der Zuführkanal --30-- im Bereich der Einführöffnung mit einer Abfasung bzw. mit Abschrägungen --43-- versehen.
Bei einem Arbeitseinsatz liegt das Eintreibgerät mit der Anschlagfläche --44-- auf dem ent- sprechenden Bauteil (Wand, Decke oder Boden) auf, so dass eine grossflächige Abstützung und somit ein sicheres, ordnungsgemässes Einschrauben ermöglicht wird.
Es ist aus den obigen Erläuterungen ersichtlich, dass das erfindungsgemässe Eintreibgerät klein, handlich und auch relativ kurz gebaut werden kann, so dass in einfacher Weise ein einhändiges Arbeiten, eine gute Fixierungsmöglichkeit und auch eine ermüdungsfreiere Arbeit möglich ist. Durch die drehbare Zuführeinrichtung --4-- (drehbares Magazin) kann auch in Ecken, also Raumecken, einfach gearbeitet werden, ohne dass das Eintreibgerät gedreht werden müsste. Ein solches Eintreibgerät ist daher ohne konstruktive Änderungen sowohl für Links- als auch für Rechtshänder geeignet. Wie schon ausgeführt, kann der Bauteil --22-- und der Querträger --10-- aus einem Stück gebildet werden oder aber diese Teile sind fest miteinander verbunden.
Dies wird jedoch nur dann in Erwägung gezogen werden, wenn immer die gleiche Einsatzart ohne besondere zusätzliche Schwierigkeiten gegeben ist. Durch den gegebenen Freiraum zwischen den Querträgern --8 und 10-- ist eine einfache und rasche Auswechselmöglichkeit für die Schraubenwerkzeuge --1-- gegeben.
Der erfindungsgemäss vorgesehene Vorschub für die Magazinierstreifen --6-- ist sehr einfach im konstruktiven Aufbau und auch in der Wirkungsweise und daher störungsunanfällig. Bei sonst üblichen Klinkenvorschüben sind eine Reihe von zusätzlichen mechanischen Teilen erforderlich, die nicht nur den Schraubvorgang beim Niederdrücken erschweren, sondern natürlich auch das Gewicht eines solchen Eintreibgerätes wesentlich erhöhen.
Bei einem Ladevorgang wird die Zuführeinrichtung --4-- über den Lagerkörper --23-- in die gewünschte Lage gedreht. Mittels Daumendruck wird der Mitnehmer --39-- mit dem Betätigungs- knopf --40-- gegen die Einführöffnung des Zuführkanals --30-- verschoben und in die Rastpo-
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schraubung. Beim Einschrauben wird nun das Schraubwerkzeug --1-- gegen die Schraube --5-geführt, so dass dann diese Schraube --5-- mitgenommen wird. Die Verschraubung erfolgt durch den Magazinierstreifen --6-- hindurch, wobei durch die Wahl eines geeigneten Materials diesbezüglich praktisch kein Widerstand entgegengesetzt wird.
Sobald der Schraubenkopf --33-- in den Bereich des Anschlages --32-- kommt, wird dieser Anschlag --32-- zurückgedrückt gegen die Kraft der Feder --36-- und liegt dann nach dem Passieren des Kopfes --33-- der Schraube --5-an dem Schraubwerkzeug --1-- an. Nachdem das Schraubwerkzeug --1-- die Schraube --5-durch den Magazinierstreifen --6-- hindurchgedreht hat bzw. die Verschraubung durchgeführt ist,
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fährt das Schraubwerkzeug --1-- durch das ausgestossene Loch im Magazinierstreifen --6-- zurück in die Ausgangsstellung. Sobald das Schraubwerkzeug --1-- den Anschlag --32-- passiert hat, gelangt dieser wieder in die Ausgangsstellung, so dass der Anschlag --32-- wieder für die
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--1-- aussich dieser Vorgang wiederholen.
Es scheint zweckmässig, wenn bei einem solch handlichen und leichten Eintreibgerät die Magazinierstreifen --6-- so ausgebildet sind, dass sie beispielsweise zehn Schrauben aufnehmen können. Der Magazinierstreifen kann aus einem selbsttragenden Material gefertigt sein, das das Hindurchschrauben des Schraubenkopfes gestattet und durch welches es auch ermöglicht wird, dass der vorstehende geleerte Abschnitt desselben abgebrochen werden kann. Dies ist besonders dann von Vorteil, wenn in einer Raumecke gearbeitet werden soll.
Beim gezeigten Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 5 ist die Zuführeinrichtung, also der Bauteil --22--, aus einem gefrästen Stahl- oder Aluminiumstück hergestellt. Selbstverständlich ist es möglich, hier eine Reihe von Konstruktionsvarianten zu verwirklichen. So wäre es denkbar, diesen Bauteil --22-- in einer vereinfachten Art auszuführen, z. B. als Blech-, Kunststoffspritzguss-, Druckgussteil usw. Eine mögliche Querschnittsform für ein solches Profil ist der Fig. 7 zu entnehmen. Die Anordnung der Anschläge --31 und 32-- kann dann selbstverständlich in gleicher Weise mit entsprechenden konstruktiven Mitteln erfolgen. Auch die Führung und die federbelastete Ausgestaltung eines Mitnehmers ist in einfacher Weise auch bei solchen Ausführungen gegeben.
Die Zuführeinrichtung --4--, also der gesamte Bauteil --22--, ist auswechselbar gehalten, so dass in einfacher Weise verschiedene Zuführeinrichtungen für bestimmte Abmessungen von Magazinierstreifen und Schrauben eingesetzt werden können. Es können zu diesem Zweck auch Schnellwechsel- und -halteanordnungen geschaffen werden, so dass das gleiche Grundgerät ohne lange Umbauarbeiten für verschiedenste Einsatzgebiete geeignet ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Eintreibgerät für in einem Magazinierstreifen zugeführte Schrauben, bestehend aus einem antreibbaren Schraubwerkzeug, einer federbelasteten Vorschubführung sowie einer Zuführeinrichtung für die Schrauben, deren Längsmittelebene mit der Achse des Schraubwerkzeuges ausgerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die ineinander verschiebbaren Teile (9,12) der Vorschub-
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rung (3) an einem gemeinsamen oberen, frei auskragenden Querträger (8) angeordnet bzw.
ausgebildet sind, dass mit Abstand von diesem oberen Querträger (8) und parallel zu diesem ausgerichtet ein mit dem andern Teil (12) der Vorschubführung (3) fest verbundener unterer, frei auskragender Querträger (10) vorgesehen ist, der eine Durchgangsbohrung (11) für das Schraubwerkzeug (1) aufweist, und dass an diesem unteren Querträger (10) die Zuführeinrichtung (4) mit einem Zuführkanal (30) für die in einem Magazinierstreifen (6) gehaltenen Schrauben (5), mit Anschlagflächen und-nocken (31,32) und einem Vorschub für den Magazinierstreifen (6) sowie eine Anschlagfläche (44) für den Arbeitseinsatz des Eintreibgerätes angeordnet bzw. ausgebildet sind.