AT383716B - Hydraulisches schlepperhubwerk - Google Patents

Hydraulisches schlepperhubwerk

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Publication number
AT383716B
AT383716B AT114286A AT114286A AT383716B AT 383716 B AT383716 B AT 383716B AT 114286 A AT114286 A AT 114286A AT 114286 A AT114286 A AT 114286A AT 383716 B AT383716 B AT 383716B
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AT
Austria
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hydraulic
line
coupling
lifting
additional control
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AT114286A
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ATA114286A (de
Inventor
Adolf Ing Sonntagbauer
Original Assignee
Steyr Daimler Puch Ag
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B63/00Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
    • A01B63/02Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors
    • A01B63/10Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means
    • A01B63/1006Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means the hydraulic or pneumatic means structurally belonging to the tractor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Lifting Devices For Agricultural Implements (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein hydraulisches Schlepperhubwerk mit einem elektronisch gesteuerten Magnetschieber für die Beaufschlagung des Hubzylinders und mit einem vorzugsweise händisch betätigbaren hydraulischen Zusatzsteuergerät für von der Hubwerkspumpe gespeiste, aber vom Hubwerk unabhängige Kolbentriebe, die über eine aus Muffe und Stecker od. dgl. bestehende hydraulische Kupplung an die Leitung vom Zusatzsteuergerät anschliessbar sind. 



   Während mit Hilfe des Magnetschiebers die Beaufschlagung des Hubzylinders geändert und damit ein an den Schlepper angebautes Arbeitsgerät, insbesondere ein Pflug, gehoben oder gesenkt wird, dienen die Kolbentriebe mit dem hydraulischen Zusatzsteuergerät zur Durchführung von Arbeiten, für die das eigentliche Hubwerk ungeeignet ist,   z. B.   zum Heben und Senken eines Frontladers oder eines Mähwerkes, zum Kippen der Ladepritsche eines Anhängers, zum Wenden eines Drehpfluges od. dgl. Dabei ist das Schlepperhubwerk meist nicht in Betrieb, wenn mit den Kolbentrieben gearbeitet wird und umgekehrt. Es kann nun der Fall eintreten, dass im elektronischen System für den Magnetschieber aus irgendwelchen Gründen ein Fehler bzw.

   Versager auftritt, dass also während 
 EMI1.1 
 durch den Pflug im Boden verankerten Schlepper weiterzufahren und eine Reparaturwerkstätte aufzusuchen. 



   Um dieser Gefahr zu begegnen, ist es bereits bekannt, von der vom Zusatzsteuergerät zur
Muffe führenden Leitung eine Verbindungsleitung zum Magnetschieber abzuzweigen und an der Ab- zweigstelle ein Umschaltventil einzubauen, so dass bei Ausfall der Elektronik für den Magnetschie- ber das über das Zusatzsteuergerät fliessende hydraulische Druckmittel zum Hubzylinder gelangen kann. Da aber die Verbindungsleitung zwangsläufig auch mit dem Magnetschieber in Verbindung steht, kann es ja nach dessen Stellung im Augenblick des Ausfalls der Elektronik vorkommen, dass das Druckmittel aus der Verbindungsleitung, dem Weg des geringsten Widerstandes folgend, nicht den Hubzylinder beaufschlagt, sondern über den Magnetschieber abfliesst, so dass ein Anheben des
Schlepperanbaugeräts erst wieder unmöglich ist. 



   Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu beseitigen und das ein- gangs geschilderte Hubwerk mit einfachen Mitteln so zu verbessern, dass bei Ausfall der Elektronik für den Magnetschieber das Hubwerk auf jeden Fall betrieben werden kann. 



   Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass in der Leitung vom Magnetschieber zum Hubzylinder eine der in der Leitung vom Zusatzsteuergerät angeordneten Kupplung entsprechende hydraulische Kupplung eingebaut und deren an der Zylinderseite vorgesehener Stecker   od. dgl.   wahlweise mit der Muffe der ersteren Kupplung verbindbar ist. 



   Tritt eine Störung in der Elektronik auf, so braucht nur der zylinderseitige Stecker der Kupplung in der Zuleitung vom Magnetschieber zum Hubzylinder aus der Muffe herausgezogen und in die Muffe der Kupplung in der Leitung vom Zusatzsteuergerät eingesteckt zu werden, um mit Hilfe des Zusatzsteuergerätes das Hubwerk weiterbetreiben zu können. Ein Rückfluss des hydraulischen Druckmittels über den Magnetschieber ist unabhängig von dessen Stellung ausgeschlossen, und es erübrigt sich eine Verbindungsleitung mit einem Umschaltventil zwischen den vom Magnetventil einerseits und vom Zusatzsteuergerät anderseits ausgehenden Leitungen. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Schlepperhubwerkes im Schema dargestellt. 



   Das Hubwerk eines Ackerschleppers weist zwei am Schlepperheck-l-angeordnete Hubarme - auf, die über Hubstangen --3-- mit zwei unteren Lenkern --4-- verbunden sind, an denen ein Arbeitsgerät, in der Regel ein Pflug, angebaut wird. Zum Heben und Senken der unteren Hubwerkslenker --4-- dient ein Hubzylinder-5-, der ebenfalls am Schlepperheck-l-angelenkt ist und an den   Hubarmen --2-- angreift.   Der   Hubzylinder-5-wird   von einer Pumpe --6-- über einen Magnetschieber --7-- beaufschlagt, der in Abhängigkeit von der auf das Arbeitsgerät ausgeübten Zugkraft und/oder von andern Betriebsgrössen elektronisch gesteuert wird. Die hiefür erforderliche elektronische Einrichtung ist durchaus bekannt und daher nicht näher dargestellt. 



   Der Ackerschlepper weist ausser dem Magnetschieber --7-- noch ein mit Hilfe eines Handhebels -   betätigbares   hydraulisches   Zusatz steuergerät --9-- auf.   Von diesem   Zusatzsteuergerät --9--   führt eine Leitung --10-- zu einer   Kupplungsmuffe --11--,   an die mit Hilfe eines entsprechenden 

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 Steckers ein beliebiger hydraulischer Kolbentrieb angeschlossen werden kann, der dann zwar von der Hubwerkspumpe --6-- gespeist wird, aber vom Hubwerk selbst unabhängig ist. 



   Erfindungsgemäss ist nun in der Leitung --12-- vom Magnetschieber --7-- zum Hubzylinder - eine weitere aus   Muffe   --13-- und Stecker --14-- bestehende hydraulische Kupplung eingebaut, deren an der Zylinderseite vorgesehener Stecker --14-- wahlweise in die   Kupplung-11-   der Leitung --10-- eingesteckt werden kann, so dass bei Ausfall der Elektronik des Magnetschie-   bers-7-der Hubzylinder-5-vom Zusatzsteuergerät-9-her   je nach Stellung des Handhebels --8-- beaufschlagt werden kann. Es versteht sich von selbst, dass die Muffen --11, 13-der hydraulischen Kupplungen die zugehörigen Leitungen --10, 12-- bei abgezogenem Stecker -   verschliessen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Hydraulisches Schlepperhubwerk mit einem elektronisch gesteuerten Magnetschieber für die Beaufschlagung des Hubzylinders und mit einem vorzugsweise händisch betätigbaren hydraulischen Zusatzsteuergerät für von der Hubwerkspumpe gespeiste, aber vom Hubwerk unabhängige Kolbentriebe, die über eine aus Muffe und Stecker od. dgl. bestehende hydraulische Kupplung an die Leitung vom Zusatzsteuergerät anschliessbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass in der Leitung (12) vom Magnetschieber (7) zum Hubzylinder (5) eine der in der Leitung (10) vom Zusatzsteuergerät (9) angeordneten Kupplung entsprechende hydraulische Kupplung (13,14) eingebaut und deren an der Zylinderseite vorgesehener Stecker (14) od. dgl. wahlweise mit der Muffe (11) der ersteren Kupplung verbindbar ist.
AT114286A 1986-04-29 1986-04-29 Hydraulisches schlepperhubwerk AT383716B (de)

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