AT382735B - Musikinstrument mit einem schallkoerper und mit in zwei parallelen ebenen angeordneten saiten - Google Patents

Musikinstrument mit einem schallkoerper und mit in zwei parallelen ebenen angeordneten saiten

Info

Publication number
AT382735B
AT382735B AT0122484A AT122484A AT382735B AT 382735 B AT382735 B AT 382735B AT 0122484 A AT0122484 A AT 0122484A AT 122484 A AT122484 A AT 122484A AT 382735 B AT382735 B AT 382735B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
strings
musical instrument
string
sound
pedal
Prior art date
Application number
AT0122484A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA122484A (de
Original Assignee
Widerin Gerhard
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Widerin Gerhard filed Critical Widerin Gerhard
Priority to AT0122484A priority Critical patent/AT382735B/de
Publication of ATA122484A publication Critical patent/ATA122484A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT382735B publication Critical patent/AT382735B/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D1/00General design of stringed musical instruments
    • G10D1/04Plucked or strummed string instruments, e.g. harps or lyres
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/14Tuning devices, e.g. pegs, pins, friction discs or worm gears

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Musikinstrument mit einem Schallkörper und mit in zwei parallelen
Ebenen angeordneten Saiten, wobei die Saiten jeder Ebene von den benachbarten Saiten derselben
Ebene den gleichen Abstand aufweisen. 



   Ein derartiges Musikinstrument, welches Ähnlichkeiten mit einer Harfe besitzt, weist jedoch den Nachteil auf, dass man erst nach längerer Erklärung und nur nach Erlernen einer besonderen
Technik darauf Musikstücke begleiten kann. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Musikinstrument der eingangs beschriebenen
Art zu schaffen bei dem auch ein Anfänger nach kurzer Erklärung, und ohne eine besondere
Technik erlernen zu müssen, Musikstücke begleiten kann. 



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass bei einem Musikinstrument der eingangs genannten Art die auf der einen Seite des Schallkörpers befindliche Saitenebene die der Grundstufe einer diatonischen Tonleiter zugeordnete Saite und die den 3., 5., 7., 9. usw. 



   (Terz, Quint, Septime, None usw.) Stufen dieser Tonleiter zugeordneten Saiten aufweist, und dass auf der andern Seite des Schallkörpers die den 2., 4., 6., 8. usw. (Sekunde, Quarte, Sexte,
Oktave usw.) Stufen dieser Tonleiter zugeordneten Saiten in der andern Ebene angeordnet sind und die Saiten der einen Ebene in Richtung der Saitenebene bzw. normal zu den Saiten gesehen um die Hälfte des Saitenabstandes zweier aufeinander folgender in einer Ebene liegender Saiten gegenüber den Saiten der andern Ebene versetzt angeordnet sind. 



   Durch diese Massnahmen können Tonleiter stufenartig abwechselnd mit der linken und der rechten Hand gespielt werden. Drei bzw. vier nebeneinander liegende Töne (Saiten) ergeben immer einen Akkord, sowohl auf der einen Saitenreihe als auch auf der andern (die andere Saitenreihe stellt nicht - wie bei gewissen alten Harfenkonstruktionen-zusätzliche Halbtöne dar). Es können z. B. Dur-, Moll-, Sext- oder Septimakkorde durch abwechselndes Darübergleiten mit jeweils einem Finger jeder Hand in allen Oktaven sehr schnell gespielt werden (arpeggio). Weiters sind bei entsprechender Pedalstellung in dieser Weise alle obgenannten Akkorde in allen Tonarten spielbar, ebenso verminderte Akkorde usw. Mehrstimmige Melodien können arpeggio mit jeweils einem Finger jeder Hand gespielt werden. 



   In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann beim selben Instrument an der unteren Seite des sich zwischen den Saitenebenen befindlichen Schallkörpers eine Mechanik angebracht sein, in der eine Mehrzahl von Pedalen angeordnet ist, wobei jeweils ein Pedal mit jeweils einer Leiste auf der sich Verkürzungsstifte befinden, durch ein Zugelement verbunden ist, wodurch ein geradliniger Zug auf die jeweilige Leiste ausgeübt wird, und mit den Verkürzungsstiften zusammenwirkende Bünde, die am Rahmen des Schallkörpers befestigt sind, vorgesehen sind, so dass bei Betätigen eines Pedals alle den gleichnamigen Tönen zugeordnete Saiten gegen die Bünde gepresst werden und die Saiten dadurch zur Halbtonerzeugung verkürzt werden.

   Dadurch wird erreicht, dass im Gegensatz zu herkömmlichen Harfen, wo die Mechanik zur Halbtonverstellung im oberen, geschwungenen Teil des Instrumentes eingebaut ist, was eine grosse Anzahl von Hebeln und Gelenken erfordert, die Halbtonverstellung durch den geradlinigen Zug, der durch Pedaldruck bewirkt wird, erfolgt. 



   In den Zeichnungen ist eine bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes darge-   stellt : Fig. l   zeigt eine schematische Darstellung der Saiten bzw. die zugeordneten Tonintervalle des gemäss Fig. 2a, b dargestellten erfindungsgemässen Musikinstrumentes. Fig. 3a, b zeigt das Musikinstrument mit einer Pedalmechanik. Fig. 4 die Tonhöherverstellungsmechanik im Detail. 



   Gemäss Fig. 1 sind die den 1., 3., 5., 7., usw. Stufen eines diatonischer Tonleiter zugeordneten Saiten in einer Reihe und die der 2., 4., 6., 8., usw. Stufen derselben Tonleiter zugeordnete Saiten in einer gegenüberliegenden Reihe angeordnet. Weiters sind die Saiten der einen Reihe in Richtung der Reihe - um die Hälfte des Saitenabstandes zweier Saiten einer   Reihe - gegenüber   den Saiten der andern Reihe versetzt. 



   Fig. 2a zeigt das erfindungsgemässe Musikinstrument mit dem   Schallkörper --2-- an   dem die Saiten-l-angebracht sind. Mittels der Feinstimmer --4-- ist es möglich einzelne Saiten umzustimmen, so dass verschiedene Tonarten gespielt werden können. Der abnehmbare   Bügel --5--   dient zur Stabilisierung des in sitzender Stellung, vertikal gehaltenen, gespielten Gerätes. 



  Dieses Gerät eignet sich besonders zur spielerischen Erlernung der Harmonielehre. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Fig. 2b zeigt den Schnitt A-B des Musikinstrumentes, wobei beiderseits des   Körpers --3--   die gegeneinander versetzten   Saitenreihen-l-sowie   der   Bügel --5-- erkennbar   sind. 



   Die in   Fig. 3a,   3b und 4 gezeigte Ausführungsform des erfindungsgemässen Musikinstrumentes besitzt-ähnlich wie herkömmliche Harfen - sieben Pedale --6--. Die Halbtonverstellung funk- tioniert nach demselben Prinzip : mittels eines Pedals --6-- wird jeweils ein Ton bzw. Saite in allen vorhandenen Oktaven um einen Halbton verstellt. 



   Gemäss   Fig. 3a,   3b und 4, besteht die Mechanik aus sieben Lagen von flachem Mate-   rial--8---wie z. B.   Holzleisten od.   ähnl.-das   mit   Verkürzungsstiften --7-- für   beide Saiten- reihen versehen ist. Wird ein   Pedal --6-- betätigt,   so führt ein über eine   Rolle --10-- geführter  
Seilzug die jeweilige Leiste --8-- nach unten. Die   Verkürzungsstifte --7-- drücken   dann die jeweiligen Saiten-l-gegen die   Bünde --11-- und   erhöhen die entsprechenden Saiten um einen Halbton,-b-zeigt die unverkürzte   Saitenlänge, --a-- zeigt   die verkürzte Saitenlänge. 



  Beim Auslassen des Pedals --6-- zieht eine Zugfeder --9-- die Leiste --8-- wieder nach oben, womit die Saite-l-ihre ursprüngliche Tonhöhe erlangt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Musikinstrument mit einem Schallkörper und mit in zwei parallelen Ebenen angeordneten Saiten, wobei die Saiten jeder Ebene von den benachbarten Saiten derselben Ebene den gleichen Abstand aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der einen Seite des Schallkörpers befindliche Saitenebene die der Grundstufe einer diatonischen Tonleiter zugeordnete Saite und die den 3., 5., 7., 9. usw. (Terz, Quint, Septime, None usw. ) Stufen dieser Tonleiter zugeordneten Saiten aufweist, und dass auf der andern Seite des Schallkörpers (2) die den 2., 4., 6., 8. usw. 



  (Sekunde, Quarte, Sexte, Oktave usw.) Stufen dieser Tonleiter zugeordneten Saiten in der andern Ebene angeordnet sind und die Saiten der einen Ebene in Richtung der Saitenebene bzw. normal zu den Saiten gesehen um die Hälfte des Saitenabstandes (a) zweier aufeinander folgender in einer Ebene liegender Saiten gegenüber den Saiten der andern Ebene versetzt angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Musikinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der unteren Seite des sich zwischen den Saitenebenen befindlichen Schallkörpers (2) eine Mechanik angebracht ist, in der eine Mehrzahl von Pedalen (6) angeordnet ist, wobei jeweils ein Pedal mit jeweils einer Leiste (8), auf der sich Verkürzungsstifte (7) befinden, durch ein Zugelement verbunden ist, wodurch ein geradliniger Zug auf die jeweilige Leiste ausgeübt wird und mit den Verkürzungsstiften zusammenwirkende Bünde (11), die am Rahmen des Schallkörpers befestigt sind, vorgesehen sind, so dass bei Betätigen eines Pedals alle den gleichnamigen Tönen zugeordnete Saiten gegen die Bünde (11) gepresst werden und die Saiten dadurch zur Halbtonerzeugung verkürzt werden.
AT0122484A 1984-04-12 1984-04-12 Musikinstrument mit einem schallkoerper und mit in zwei parallelen ebenen angeordneten saiten AT382735B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0122484A AT382735B (de) 1984-04-12 1984-04-12 Musikinstrument mit einem schallkoerper und mit in zwei parallelen ebenen angeordneten saiten

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0122484A AT382735B (de) 1984-04-12 1984-04-12 Musikinstrument mit einem schallkoerper und mit in zwei parallelen ebenen angeordneten saiten

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA122484A ATA122484A (de) 1986-08-15
AT382735B true AT382735B (de) 1987-04-10

Family

ID=3509293

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT0122484A AT382735B (de) 1984-04-12 1984-04-12 Musikinstrument mit einem schallkoerper und mit in zwei parallelen ebenen angeordneten saiten

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT382735B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT410265B (de) * 2000-12-20 2003-03-25 Margreiter Christian Ing Hackbrett

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT148522B (de) * 1934-12-01 1937-01-25 Evangelos Themistokleous Tsamo Harfenartiges Saiteninstrument.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT148522B (de) * 1934-12-01 1937-01-25 Evangelos Themistokleous Tsamo Harfenartiges Saiteninstrument.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT410265B (de) * 2000-12-20 2003-03-25 Margreiter Christian Ing Hackbrett

Also Published As

Publication number Publication date
ATA122484A (de) 1986-08-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102021000882B3 (de) Mundharmonika
DE2659606C3 (de) Lehrvorrichtung für eine zweimanualige Orgel
AT382735B (de) Musikinstrument mit einem schallkoerper und mit in zwei parallelen ebenen angeordneten saiten
DE1258248B (de) Vorrichtung zur Bildung unterschiedlicher Akkorde auf Saiteninstrumenten
DE3036844C2 (de) Als Musikinstrument verwendbarer elektronischer Kleinrechner
DE388247C (de) Klaviatur fuer Tasteninstrumente (Klaviere, Orgeln u. dgl.)
DE126629C (de)
DE259011C (de)
DE114546C (de)
EP0531782A2 (de) Tasteninstrument für das Naturtonsystem
DE3218840C2 (de) Akkordeon
DE19515954C1 (de) Akkordeon
DE2446428A1 (de) Schaltung zur transposition und bildung von akkorden
DE3901531C1 (en) Accordion
DE2324966A1 (de) Geraet zum hervorbringen musikalisch verwertbarer toene
DE52046C (de) Hülfsklaviatur
DE3534961A1 (de) Tastatur fuer musikinstrument
EP0763231B1 (de) Musikinstrument, bei dem die tonauslösungselemente auf linien angeordnet sind
DE669896C (de) Tastenanordnung fuer Musikinstrumente mit natuerlicher reinharmonischer Stimmung
DE2856952C2 (de) Vorrichtung zur Erzeugung neuartiger Klangfarben bei Saiteninstrumenten
DE282177C (de)
DE183607C (de)
DE403152C (de) Tasteninstrument, Orgel o. dgl.
DE151744C (de)
DE202019100901U1 (de) Musizieranordnung

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee
REN Ceased due to non-payment of the annual fee