AT38179B - Vorrichtung für Spulmaschinen zum Überführen der fertigen Spulen auf eine Aufsteckvorrichtung. - Google Patents

Vorrichtung für Spulmaschinen zum Überführen der fertigen Spulen auf eine Aufsteckvorrichtung.

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AT38179B
AT38179B AT38179DA AT38179B AT 38179 B AT38179 B AT 38179B AT 38179D A AT38179D A AT 38179DA AT 38179 B AT38179 B AT 38179B
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Jakob Lueber
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Jakob Lueber
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Description


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  Vorrichtung für Spulmaschinen zum Überführen der fertigen Spulen auf eine
Aufsteckvorrichtung. 
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 fertigen Spulen vom Wickeldorn und Aufbringen der Spulen mit ausgezogenem Fadenende auf eine Aufsteckvorrichtung. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung dargestellt. Fig. 1 zeigt die Vorrichtung in Vorderansicht und Fig. 2 einen Teil der Vorrichtung im Grundriss; Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Fadenzane, Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie A-B in Fig. 2, Fig. 5 eine Seitenansicht eines Teiles der   Aufsteckv   orrichtung, Fig. 6 Seiten- und Vorderansicht eines Teiles 
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 eine Vorderansicht eines Teiles der Abstreifvorrichtung. 



   1 bezeichnet den Wickeldorn der Spulmaschine, 2 einen auf der Grundplatte festsitzenden Ständer, in dem ein Schieber. ? geführt ist, der durch ein Gelenk 4 mit einem am Ständer 2 an   gelenkten Hebel J verbunden ist :   an den Schieber. ? greift das eine Ende einer Stange 6, deren anderes Ende an eine an der Spulmaschine befindliche, aus der Zeichnung nicht ersichtliche Kurbel 
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   winkelig abgebogenen Träger 11 getragen wird. Hinter letzterem, von einem auf der Grundplatte festsitzenden Ständer 12 getragen, befindet sich eine winkelförmige Führungsschiene 13, auf der   eine vom Ansatz 9   durchdrungene   Platte 14 verschiebbar sitzt.

   Diese ist mit einem nach unten ragenden Stift 15 versehen, der beim Verschieben der Platte   nach rechts (Fig. 2)   gegen einen am 
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 drehbar   angeordnet,   in den der Ansatz 9 eingreift ; die Vor- und Rückwärtsschwingungen dieses Abstreifers werden durch einen den letzteren in einem Schlitze 18 durchdringenden, in der Platte 14 festsitzenden Stift 79 begrenzt. Wird, von der in Fig. 2 gezeichneten Stellung ausgehend, der Schieber J nach rechts geschoben, so bewirkt der Ansatz 9 zunächst ein kurzes Drehen des Abstreifers   um   den Zapfen   16,   entgegengesetzt der Richtung des Uhrzeigers und damit ein Umgreifen des Wickeldornes durch die Gabel des Abstreifers : diese Drehbewegung wird durch den Schlitz 18 begrenzt.

   Die fortgesetzte Verschiebung des   Schiebers J bewirkt   nunmehr ein geradliniges Verschieben der Platte 14 und des Abstreifers 17 und damit ein Verschieben der vor letzterem liegenden Spule b. Wenn der Schieber 3 sich seiner rechtsseitigen Endstellung nähert, trifft der Kopf des Stiftes   15 gegen   den Ansatz   20   und bewirkt nun durch Drehen des Abstreifers im 
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   Zum Erfassen der vom Wickeldorn abgestreiften Spule und zum Überführen der Spule in die Aufsteckvorrichtung dient die nachfolgend beschriebene Einrichtung. 
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 Arm   26   eines Winkelhebels   25,   26 verbunden. Der Arm 26 des genannten Winkelhebels ist durch   zweihiniïereinander liegende. Schienen27, 28 m, it dem Oberteil des Hebels 5 verbunden ; die Schiene 27   ist auf dem linken, und die Schiene 28 auf dem rechten Ende mit einem Schlitz'versehen. Beide Schienen werden durch eine Feder 29, deren Enden aui   en   verschiedenen Schienen liegen, in die aus Fig. 1 ersichtliche Lage gedrückt.

   Auf der linken Seite des Führungsstückes 22 (Fig. 1) ist ein Abstosser 30 verschiebbar geführt, dessen unteres, winkelförmig gebogenes Ende zwischen die Schienen 23 reicht und dessen aufrechtstehender Schenkel mittelst einer   Stange-M   mit dem Arm 32 eines Winkelhebels 32,33 verbunden ist. Der Arm 32 des auf dem Fortsatz   M dea Führunga-     stückes 22 abgestützten Winkelhebels   reicht in die Bahn der Schiene 28 ; ein Verschieben der letzteren nach rechts (Fig. 1) bewirkt ein Senken des Abstossers. In einer am   Abstosser   30 befestigten Schlaufe 35 ist ein Hebel 36 verschiebbar gelagert, dessen linksseitiges Ende drehbar und verschiebbar am Gestell abgestützt ist, während das rechtsseitige Ende unter der Einwirkung einer am Fortsatz 34 des Führungsstückes befestigten Feder 37 steht.

   Mit dem Senken des Abstossers senkt sich auch der Hebel 36 und umgekehrt ; das Heben des letzteren und des Abstossers wird beim Zurückgehen der Schiene 28 durch die Feder 37 bewirkt. 



   Zum Erfassen und Einlegen des Fadenendes der Spule in die Aufsteckvorrichtung ist am Hebel 36 ein unten rechtwinklig umgebogener Träger 38 befestigt, der einen Bügel 39 trägt, auf dessen linksseitigem Schenkel   40   eine nach beiden Seiten sich öffnende Fadenzange 41 angebracht ist (Fig. 1 und 3). Zum Öffnen und Schliessen der letzteren dient ein in den   Bügelschenkeln   auf 
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 Zangenschenkeln liegt. An jedem Zangenbacken drückt der eine Schenkel einer Klemmfeder   44.   



  Befindet sich der Kopf   43   zwischen den Enden der Zangenschenkel, so ist die   Zange geöffnet   ; wird der Stift 42 gesenkt, bis der Kopf 43 in die Ausbuchtung der Zangenschenkel zu liegen kommt, so wird die Zange durch die Feder 44 geschlossen. Zum Heben des Stiftes 42 dient ein am Träger 38 angelenkter Hebel 46, dessen linkes Ende mittelst einer Rolle 45 den Stift 42 untergreift, und' dessen   rechtsseitiges : Ende   eine dünne, seitlich abgekröpfte Stange 47 trägt ; letztere wird durch eine an der Stange   21   befindliche Schlaufe 48 am Umkippen verhindert.

   Das Heben des Stiftes 42 bezw. das Öffnen der Zange geschieht in der Weise, dass beim Aufwärtsgehen des Hebels 36 die Abkröpfung des ersteren gegen einen Stift 83 trifft und so das rechtsseitige Ende des Hebels 46   zurückhält   bezw. letzteren teilweise dreht. 



   Um eine relative Verschiebung zwischen den Schienen   23 und dem Abstosser 3C   einerseits 
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 eine Klinke 54, in die der Stift 50 eingreift (Fig. 7). 



   Die Aufsteckvorrichtung besteht aus einer Scheibe 55, vorzugsweise aus Holz, mit auf die 
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 offenen Ausnehmung 57 und einer in der Richtung des Umfanges verlaufenden Nut 58 versehen ist. Jedes Klötzchen ist mit einer schwachen Feder 59 versehen, die das Fadenende der aufzu- 
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   liegt, an Oberteil annähernd halbkreisförmig gebogen   und durch eine auf den Unterteil einwirkende Flachfeder 61 gegen die Scheibe hin bezw. gegen eine sich mit der anderen Stirnseite gegen ein 
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 Welle 65 festsitzt ; diese trägt oben einen Arm 66 mit den darauf sitzenden Klinken 67 und 68.

   Die Klinke 68 greift in eine   zwischen zwei Klötzchen   befindliche Lücke (Fig. 5) ; jedesmal wenn 
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 angreifende Feder 70   drückt   die letzteren gegen einen auf dem Arm 69 festsitzenden Stift   il.   



  Der Arm 67 ist an der   Berührungsstelle   mit letzterem mit einer Ausbuchtung versehen, die beim Vorwärtsschieben ein Drehen der Klinke 67 nach links und damit ein   Öffnen   des unter der Klinke liegenden Plättchens 60 bewirkt (Fig. 2) und umgekehrt. 



     Wie später noch   erwähnt wird, steht nach dem Abstreifen einer Spule vom Wickeldorn auf die Platte 10 deren Faden noch in ununterbrochenem Zusammenhang mit einer noch auf dem Wickeldorn   sitzenden Spule. Um diesen Verbindungsfaden   zu durchschneiden, sitzen auf   einem Ansatz der Platte 10   ein feststehendes Messer 72 und ein bewegliches Messer 73 (Fig. 2 und 4). 

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 Eine Feder 78 hat das Bestreben das Messer 73 in die Ofenlage zu ziehen ; letzteres reicht mit seinem Arm 74 unter den wagrechten Schenkel eines winkelförmigen Gelenkstückes 75, an dessen vertikalem Schenkel   eine keilförmige   Zunge 76 angelenkt ist, die durch eine auf der Vorderseite des Gelenkes angeordnete Feder 77 gehoben wird.

   Wird beim Drehen des Hebels 5 das Gelenk stück nach rechts geschoben, so gleitet die obere Seite der Zunge ohne Wirkung unter dem beweglichen Messerarm 74 durch, indem sich erstere entgegen der Wirkung der Feder 77 senkt. Beim Verschieben des Gelenkstückes in der entgegengesetzten Richtung gleitet die Zunge mit der Unterseite über den Messerarm 74, wodurch dieser geschlossen und der zwischen den Scherenmessern befindlichen Faden abgeschnitten wird. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Angenommen es befindet sich je eine fertig gewickelte Spule a und b am linksseitigen bezw. am rechtsseitigen Ende des Wickeldornes und eine Spule c auf der Platte 10 ; der Faden verlauft von der Spule a ununterbrochen iiber die Spule b zur Spule c und ragt bei dieser in der Mitte nach rechts vor. Die Stange 6 der Spülmaschine und mit ihr der Schieber   3   wird nun nach rechts geschoben (Fig. 1 und 2).

   Die Bewegung des Schiebers 3 bewirkt zunächst ein Überschieben der Gabel des Abstreifers 17 über den Wickel dorn, Bei Weiterbewegung des Schiebers wird die Spule b   vom Wickeldorn 7   ab und auf die Platte 10 
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 Schienen 27, 28 nach rechts verschoben und bewirken durch Drehen des Winkelhebels   25. 26   das Senken der Schienen 23, die ihrerseits die auf der Platte 10 befindliche Spule c zwischen sich einklemmen (Fig. 6). Wenn die Schienen 2. 3 sich ihrer Tiefstlage nähern, trifft ein an einer derselben befindlicher federnder Arm 82 gegen den Stift 42 und drückt diesen nieder mit der   Wirkung,   dass die Fadenzange das aus der Spule c hervorragende Fadenende erfasst.

   Bei der   beschriebenen   Stellung der Schienen   83 liegt   der Winkelhebel 25, 26 an einem am Führungsstück 22 befindlichen Anschlagstift 79 an (Fig. 1), der ein tieferes Sinken der Schienen 2. 3 verhindert. Bei dieser Stellung der Teile bilden die Teile 25, 26, 79, 22 und 21 einem von der Stange 27 geäusserten Stosse gegenüber ein starres Hebelsystem. Die Weiterverschiebung des Schiebers 3 bezw. der Schienen 27 und   28   bewirkt nun zufolge der Starrheit jenes Systems ein Verschieben der das Führungsstück 22   tragenden Stange 27 nach rechts, bis ein an dieser angebrachter Anschlage gegen die am Stander 72   
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   geschoben, wobei   die von ihm getragene Fadenzange den Faden auszieht (Fig. 7). 



   Im weiteren   Verlaufe wird bloss die Schiene 2   unter Zusammendrücken der   Feder 29 \"er-   
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   Bei jedem Ausschwingen des   Hebels. 5 nach recht. s   wird durch die Schaltorgane 63 bis 68   ein Vorwärtsschieben der Scheibe. 55 unter gleichzeitigem Off tien der zu oberst liegenden Plättchen bewirkt. Die Verhältnisse sind so gewählt, dass jeweils der Vorschub und das Öffnen beendigt sind,   wenn der Hebel 36 sich in der in Fig. 7 in vollen Linien gezeichneten Stellung befindet. Das Zurück gehen der erwähnten Schaltorgans geschieht während dem Zurückschwingen des Hebels 5. 
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   Beim nächsten Spiele wird die Spule b auf die   Aufsteckvorrichtung überführt und   der Faden   zwischen ersterer und der Spule a abgeschnitten u. s. w.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung für Spulmaschinen zum Überführen der abgestreiften v-Ilen Spulen auf eine Aufsteckvirrichtung, gekennzeichnet durch einen ausschwingbaren Spulenträger (21, 22, 23), der die vom Wickeldorn abgestreifte Spule erfasst und auf die Aufsteckvorrichtung (55) legt, und eine mit dem Spulen träger sich verschiebende Zange (41), die das innere Fadenende der Spule erfasst, auszieht und gestreckt in eine in der Aufsteckvorrichtung (55) vorgesehene Haltevorrichtung einlegt.
AT38179D 1907-06-17 1907-06-17 Vorrichtung für Spulmaschinen zum Überführen der fertigen Spulen auf eine Aufsteckvorrichtung. AT38179B (de)

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AT38179T 1907-06-17

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AT38179D AT38179B (de) 1907-06-17 1907-06-17 Vorrichtung für Spulmaschinen zum Überführen der fertigen Spulen auf eine Aufsteckvorrichtung.

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AT (1) AT38179B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005008228A1 (de) * 2005-02-23 2006-08-31 Volkswagen Ag Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kunststoff-Formteilen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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